Vor knapp 200 Studierenden (stark abnehmend gegen Ende hin) fand heute von 12:20 bis 13:45 Uhr die erste “Voll”versammlung der FU statt. Hauptthema war die Einführung des Campusmanagement Systems. Nach Vorstellung der Problematik durch den AStA (vertreten durch David Hachfeld, OSI-Student) und die AG “Hochschulpolitik” (vertreten durch ein Mitglied der Initiative “Lehramt) war der Grundtenor in der anschlie�Ÿenden Debatte, dass die technische Seite des Programms im Prinzip das kleinere Problem sei, sondern viele Unwägbarkeiten insbesondere an der Ausgestaltung und Umsetzung von Studienordnungen liegen, und das Programm dieses nur in besonderem Ma�Ÿe zum Ausdruck bringe. Nach einer weitgehend sachlichen Debatte im kleinen Rahmen , begleitet auch von Kommentaren durch die Datenschutzbeauftragte der FU und am Projekt beteiligten Mitarbeitern, schwenkte das Thema gegen 13:30 bei dann noch etwa 75-100 Anwesenden auf mögliche “Konsequenzen” um. Die Beteiligung daran blieb sehr zurückhaltend, grö�Ÿte Zustimmung erhielt der Beitrag eines Kommilitonen, der anmerkte, dass jede Reaktion von einer Vollversammlung mit nur 75 Anwesenden wenig brächte und nur in einem weiteren Rahmen das Thema auch zwischen den verschiedenen (politischen) Meinungen zu diskutieren sei. Abschlie�Ÿendes Ergebnis war der (wenig enthusiastische) Beschluss, sich um die Organisation einer “richtigen” Vollversammlung, dann in der Silberlaube zu kümmern. Die Planungen dazu, so sich Mitarbeitende finden lie�Ÿen, sollten nächste Woche beginnen.
Nachtrag:
Wie von der im Anschluss stattgefundenen Instituts-VV am OSI berichtet wird, gab es dort keinerlei besonderen Erweiterungen. Einzig neuer Vorschlag war die Einrichtung eines “Kummerkastens”; wiederholt wurde auch die auf der Uni-VV schon einmal kurz angeklungene Forderung nach einem kollektiven Boykott.