Promotionstudierende � Studierende

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[updated 8. Feb.]

Nach Auskünften von verschiedenen Seiten plant das Präsidium der FU die Abschaffung des Studierendenstatus von Promovierenden, so sie nicht in einem Promotionsstudiengang eingeschrieben sind - davon gibt es bisher erst einen in der Chemie. Promotionsstudierende verlören damit alle Rechte, die an den Status als Studierender gebunden sind. Das betrifft inländische Studierende z.b. in Form der Versicherungspflichten, und ausländische Studierende, im schlimmsten Fall mit Entzug der Aufenthaltsgenehmigung (wobei dieses in der letzten KfL-Sitzung verneint wurde).

Im Moment laufen die ersten Einsprüche gegen das Thema; am 06. Februar soll es dazu außerdem eine Besprechung geben (Ort und Zeit bislang unbekannt).

Der AStA: Unabhängig von demokratischen Parteien

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Der AStA freut sich auf seiner Homepage:

Wie bereits in den letzten Jahren konnten die Hochschulgruppen der Bundesparteien keine handlungsfähige Mehrheit für sich verzeichnen. Damit wurde die parteiunabhängige Arbeit der bisherigen AStA-Koalition, bestehend aus Vertreter/innen der Linken Listen, Regenbogen-Listen, linken Interessengruppen und den meisten Fachschaftsinitiativen, bestätigt. Auch im 25. Jubiläumsjahr kann der AStA FU damit seine erfolgeiche parteiunabhänige Arbeit fortsetzen.

Wir, die Liberale Hochschulgruppe, die zwar nicht zu den “Hochschulgruppen der Bundesparteien” zählen - wir sind unabhängig in der Finanzierung und offen für alle und jeden mit liberaler Einstellung - freuen uns nicht! Seit einem Vierteljahrhundert nun werden wir Studierende vertreten durch einen AStA, zu dessen Koalition selbst die sozialistisch-radikaldemokratische “Unabhängige Linke” in Opposition ist.

Der AStA feiert sich trotzdem und freut sich, dass er sooo unabhängig von allen demokratischen Parteien ist, dass er

a) selbst minimale demokratische Standards wie einen Haushaltsausschuss, in dem auch die Opposition vertreten ist, verweigert
b) einen Haushaltsplan aufstellt, in welchem per Nachsatz (”Deckungsvermerk”) alles mit allem vertauschbar ist (weshalb der Haushaltsplan für die Katz ist);
c) reihenweise gewählte Fachschaftsräte nicht einberuft, um die Stellung der ihn stützenden FSIs nicht zu schwächen;
d) so viel Angst vor demokratischer Kontrolle seiner Wähler/innen hat, dass er bis heute weder Namen noch Fotos seiner gewählten Referenten auf seiner Homepage veröffentlich.


Heben wir das Glas für 25 Jahre unkontrollierten Haushalt!
Stoßen wir an auf 25 Jahre Geldverschwendung statt Geldverwendung!
Trinken wir auf 25 Jahre Opposition zu allen demokratischen Parteien!
Betören wir uns mit dem Duft von 25 Jahren schwarzer Stern im AStA-Logo!
Torkeln wir unter der Freude von 25 Jahren nicht eingesetzter demokratischer Gremien!
Genehmigen wir uns ein Glas auf die unbekannten 25 Jahre alten AStA-Referent/inn/en!

UND WENN WIR DANN MORGENS MIT EINEM KATER AUFWACHEN: Hoffen wir, dass es keine weiteren 25 Jahre braucht, bis endlich Demokratie in die studentische Vertretung an der FU Berlin einzieht…!

Kurzmeldung: LHG fünftstärkste Liste bei der StuPa-Wahl

Wolf DermannHochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »

Nach dem vorläufigen Ergebnis hat die LHG bei der Wahl zum StuPa mit 182 Stimmen das fünftbeste Ergebnis der 49 angetretenen Listen erzielt. Die Liberale Hochschulgruppe gewinnt damit einen Sitz hinzu und kommt nun auf drei Sitze. Nur die Grünen erhielten mit vier Sitzen einen mehr. Insgesamt haben nur 6 Listen den Einzug ins StuPa verpasst, sodass nun 43 Listen im Parlament vertreten sein werden.

Bei den Wahlen zum Fachschaftrat Politik- und Sozialwissenschaften konnte die LHG mit 99 Stimmen einen Sitz im FSR erobern. Nach vorläufigem Ergebnis verlieren die FSIs dadurch die Mehrheit in diesem Fachschaftsrat. Die anderen Gruppen hatten im Wahlkampf ihr Interesse bekundet den FSR zu konstituieren und über das gewählte Gremium Fachschaftsarbeit zu betreiben.

Das vorläufige Endergebnis findet Ihr hier.

FU überraschend bei Elite-Uni-Wettbewerb weiter

Wolf DermannHochschulpolitik, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

In der Vorauswahl für die Vergabe von finanziellen Fördermitteln im sog. Elite-Uni-Wettbewerb ist überraschend die FU in der nächsten Runde. Bisher galt die Humboldt-Universität als quasi fest gesetzt, sie hat jetzt jedoch alle Chancen auf die 21 Millionen Förderung als “Spitzenuniversität” verloren. Ein FU-Forschungscluster hat darüber hinaus auch noch die Chance, als einer von 30 bundesdeutschen Forschungsclustern, mit ca. 6,5 Mio Euro pro Jahr gefördert zu werden. Auch im Wettbewerb um eine der 40 Graduiertenschulen mit ca. 1 Mio Euro Förderung im Jahr ist die FU noch im Rennen. In den letzten beiden Wettbewerben haben auch HU und TU noch Chancen.

WAHLKAMPF: Gezielte Beschädigung und Zerstörung von Wahlplakaten

VorsitzenderAllgemeines 0 Kommentare »

Flyer und Plakate der hochschulpolitischen Gruppen, die zum derzeitigen AStA in Opposition stehen, werden gezielt beschädigt und vernichtet. Ein fairer und demokratischer Wahlkampf ist somit nicht gewährleistet.

Das Demokratieverständnis der Täter ist an dieser Stelle sehr kritisch zu hinterfragen.
Wenn Gruppen und einzelne Personen zu derartigen Maßnahmen schreiten, hat das Klärungsbedarf von allgemeinem Interesse.

Es handelte sich in der Geschichte stets um Diktaturen, wenn Rechte der Opposition grundlos beschnitten oder negiert worden sind. Solchen Tendenzen sind an einer demokratischen Institution wie der Freien Universität Einhalt zu gebieten. Ganz besonders dann, wenn es sich dabei um die deutsche Hauptstadt Berlin handelt: Die Stadt, die sozialistische Diktaturen – brauner und roter Couleur – lange Zeit selbst erfahren musste.

Ein fairer Wahlkampf ist möglich und sicherlich auch im Interesse aller Demokraten.

Wahlkampfbericht

RonnyAllgemeines 2 Kommentare »

Seit 8 Tagen machen wir nun Wahlkampf, um auf die Wahlen einerseits und Missstände andererseits aufmerksam zu machen. Weil wir damit mehr Informationen transportieren können, haben wir hauptsächlich mit Flyern gearbeit, die außerdem auf unsere Homepage hinweisen, wo man noch deutlich mehr über uns erfahren kann. Damit sind wir eine der wenigen Gruppen, die schon während des Wahlkampfes Möglichkeiten eröffnen mit ihnen in Kontakt zu treten. Über die meisten der 49 antretenden Gruppen werdet Ihr wohl kaum mehr als einen Slogan auf einem Plakat erfahren. Wie und wo Ihr sie ansprechen könnt, ist auch unklar, selbst, wenn sie ins StuPa gewählt werden.

Außerdem haben wir gestern Abend an verschiedenen Stellen der Uni Plakate aufgehangen, die an vielen Orten bereits vor Mittag von der politischen Konkurrenz abgerissen waren (das erkennt man an der Unsauberkeit des Abrisses; Hausmeister sind da sauber). Was interessant ist, ist, dass besonders Plakate mit direktem politischem Inhalt als erstes in die ewigen Jagdgründe gewandert sind. Wir können also relativ unpolitische Plakate aufhängen, sobald sich der politische Gegner angegriffen fühlt, sieht er rot. Achja, dass auf einem unserer Plakate ein Aufkleber “Vorsicht rechte Tarnliste” klebte, ist nun wirklich das allerletzte. Aber an solche Methoden ist man an der FU gewöhnt; selbst die Plakate der Jusos werden regelmäßig abgerissen, so dass sie fast täglich nachplakatieren müssen.

Zum Abschluss: Dass unsere Kritik an der massiven Zahl der Tarnlisten berechtigt ist, hat sich mir gestern und heute wieder gezeigt: Ein ehemaliger AStA-Finanzreferent verteilte heute in der Mensa gleichzeitig Flyer für “Langzeitstudis gegen Studiengebühren” und “Semtix - Initiative Semesterticket”. Einen aktuellen Referenten des AStAs und Kandidat für die Liste “Unabhängige Antifaschistische Liste”, konnte man gestern mit Plakaten von “Feministische Frauen-Lesben Liste” und/oder “Unabhängige Schwule Liste” herumlaufen sehen. Und ein Kommilitone, den man oft am AStA-Tisch in der Silberlaube sieht, verteilte kräftig Flyer für die “Bachelor-Liste”. Auch die Vertreter der hinter “tollen” Namen getarnten konservativen Listen, letztes Jahr noch unter dem Namen “Semticki” angetreten, boten vor der U-Bahn Werbeflyer für z.B. die Liste “Gegen Studiengebühren!” feil.

Auf diese Weise schafft man an der FU weder mehr Demokratie noch mehr Transparenz!

NACHTRAG:

Alle Namen sind aus dem letzten Absatz entfernt worden. Nachdem sich ein Betroffener (und er war keiner der konservativen Listen) beschwerte und dies ihm so wichtig war, dass er einen Anwalt hätte einschalten wollen, haben wir nicht nur seinen sondern alle Namen entfernt, auch wenn es juristisch keinerlei Handhabe gegeben hätte, da es sich um beobachtete Tatsachen handelt. Wir wollen aber erstens Hochschulpolitik nicht mit Anwälten führen (selbst, wenn wir Recht haben) und zweitens mit unserer Hochschulpolitik nicht zwingend persönlich angreifend werden - auch wenn es manchmal schön wäre, die Verantwortlichen persönlich mehr zur Rechenschaft zu ziehen!

2. Nachtrag (18. Januar 2006):

Heute war ein weiterer AStA-Referent zu sehen, der nicht nur Aufkleber für “seine” Liste “Das Leben ist kein Ponyhof: Lenzen absägen” verteilte, sondern gleichzeitig auch mit Plakaten der “Langzeitstudis gegen Studiengebühren” herumlief. Respekt, wenn man so offen zeigt, dass man sich als AStA vor allem mit Tarnlisten über Wasser hält!

StuPa/FSR - Wahlen

RonnyHochschulpolitik, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Von heute bis Donnerstag sind Wahlen zum Studierendenparalament und den Fachschaftsräten. Wählt LHG oder wählt zumindest (die bisherige) Opposition, sonst verändert sich an dieser Hochschule von studentischer Seite aus wieder einmal nichts zum Positiveren!

Zu unserem Wahlflyer

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Wie ihr sicher schon mitbekommen habt, machen wir in einer Flyerkampagne auf Listen aufmerksam, die wir als AStA-stützend einschätzen.

Nachdem ich heute von Betroffenen gefragt wurde, wie wir denn zu dieser Einschätzung kämen, besonders bei Gruppen, die sich jetzt erst gegründet haben (allerdings z.T. nur Neubenennungen oder Wiedergründungen sind), wollte ich noch einmal darauf hinweisen, dass sich diese Liste aus einem Vergleich mit den Wahlen, Vollversammlungen und StuPa-Sitzungen der vergangenen Jahre ergibt.

Sollten wir uns allerdings einmal geirrt haben, das heißt eine Liste, die eindeutig nicht den AStA in seiner jetzigen linksradikalen und intransparenten Form stützen möchte, auf unseren Flyer gesetzt haben, bieten wir die Möglichkeit, hier im Blog eine Klarstellung in Euren Worten zu veröffentlichen!

Wir machen einen solchen Wahlkampf nicht, weil wir irgendjemandem Dinge in die Schuhe schieben wollen, die nicht in dessen Schuhe gehören. Wir würden auch lieber einen positiveren Wahlkampf betreiben. Aber wir möchten, dass die Wahlen an der FU transparenter werden, und unser Flyer soll viele uninformierte Mitstudierende insbesondere darauf aufmerksam machen, dass man mit der Stimme für einen interessanten Namen schnell auch eine Stimme für einen AStA abgeben kann, den man eigentlich ablehnt.

Und sollten wir uns entgegen unser Ansicht einmal geirrt haben, nehmen wir Kritik daran genauso ernst wie wir unsere Kritik am jetzigen AStA und der Intransparenz von Hochschulpolitik an der FU ernst nehmen.

PS.: Wir freuen uns als Demokraten über jede Stimme, die an eine Gruppe geht, die diesen AStA nicht unterstützt; ein solcher Flyer soll daher auch nicht nur auf uns aufmerksam machen sondern den Blick ebenso auf andere Gruppen (u.a. DEFO, Grüne, Naturwissenschaftliche Liste, Jusos), die seit Jahren aktiv Opposition gegen den AStA in seiner jetzigen Form machen, richten!

StuPa: Letzte Sitzung

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Das war sie, die letzte Sitzung des 24. Studierendenparlaments. Insgesamt die sechste - mehr brauchte es in dieser Sitzungsperiode nicht, um die Selbstbeweihräucherung und Instandhaltung der ewig gleichen Strukturen des AStAs zu gewährleisten. Die heutige Sitzung war außerdem nicht wirklich die 6., sondern die Wiederholung der 5., die wie berichtet in einem Eklat endete. Also 5 1/2 Sitzungen in 9 Monaten, rechnet man die Urlaubsmonate mir raus.

Die heutige Sitzung verging auch sehr schnell - die Positionen waren das letzte Mal ausgetauscht worden und die AStA-Koalition entlastete sich erwartungsgemäß auf Grundlage wenig sagender Wirtschaftsprüferberichte für die Jahre 2000 bis 2003. Außerdem genehmigte man sich noch einen Nachtragshaushalt, in dem unerklärlich aufgetauchte 164.000 Euro zusätzlich (”Einsparungen aus vergangenen Jahren”, die vorher nie angedeutet wurden) mit den Kosten für das Semesterticketbüro verrechnet werden können. Wo Geld in dieser Höhe herkommt, bleibt jedoch schleierhaft, schaut man sich vorherige Berichte an.

Bemerkenswert waren jedoch die Aussagen des Finanzreferenten Harald Herbich von der FSI PuK (Publizistik und Kommunikationswissenschaften): “Jegliche Tätigkeit des AStAs kann als “Veranstaltung” [im Sinne des Haushaltsplans] gewertet werden. Auch Kampagnen gegen Campus-Management und die Mitgliedschaft im abs [Aktionsbündnis gegen Studiengebühren, das der AStA mit “ein paar tausend Euro im Jahr” unterstützt] zählen dazu.” (Zitat aus der Erinnerung) Das heißt, wenn im Haushaltsplan “Veranstaltungen” steht, kann das tatsächlich alles sein. Außerdem wurde der Deckungsvermerk bestätigt, der besagt, dass alle Haushaltsposten mit allen verrechnet werden können. Das heißt der Haushaltsplan ist nicht nur zwischen den einzelnen Posten (Deckungsvermerk), sondern auch innerhalb von “Veranstaltungen” völlig beliebig und somit das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt ist.

Berichtenswert fand ich auch den Hinweis eines Vertreters der FSI Geschichte, dass auch die Unterstützung von FSIs unter den Posten “Veranstaltungen” fällt, obwohl diese Praxis allgemein äußerst fragwürdig ist.

OSI-Blog

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Seit heute gibt es von uns einen eigenen Blog für das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft. Schon länger geplant, war der Institutstag gestern und vorgestern ein guter Anlass, die Planungen auch in die Tat umzusetzen. Der OSI-Blog soll ergänzend zu diesem Blog hier auf aktuelle Ereignisse am OSI eingehen, die nicht in den Rahmen dieses Blogs hier passen.

Wahlkampf: FSI Werbung

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Ich zitiere von einem Wahlflyer der FSI OSI, der exemplarisch für die Wahlwerbung vieler FSIs steht:

Die FSI ist ein loser, linker Zusammenschluss von … Studierenden, die die Universität nicht nur als Wissenstankstelle, sondern als Lebensraum sehen. Wir engagieren uns sowohl am Institut (Erstitage, Ersti-Info, alternative Studienberatung, Gremienarbeit, selbstorganisierte Seminare, Infoveranstaltungen, dieses Jahr z.B. zum) […]. Die basisdemokratische Struktur der Fachschaftsinitiativen […] und ihre Arbeit an den einzelnen Instituten machen sie zur besseren Alternative zu den Hochschulgruppen der Parteien, die nur zu den Wahlen aktiv werden.

Dies ist eine typische Werbung der FSIs, die ich mal widerlegen möchte:

1. Eine loser Zusammenschluss ist eine bessere Alternative zu anderen Hochschulgruppen:
Das Problem daran ist, dass es auf Grund der “losen” Struktur keinen dauerhaften Ansprechpartner gibt. Für Entscheidungen, die FSIs mittragen, kann man sie nicht verantwortlich machen, weil sie ja nur “lose” zusammengeschlossen sind, und niemand verantwortlich für vergangene Positionen ist.

2. FSIs gestalten Erstsemestertage und geben Ersti-Infos aus:
Faktisch mag das so sein. Allerdings ist das Ausdruck einer undemokratischen Struktur, die an der FU Standard geworden ist. Eigentlich sind für diese Aufgaben gewählte Fachschaftsräte zuständig, aber die FSIs ziehen aus Eigeninteresse diese Aufgaben an sich. Mehr dazu hier.

3. Basisdemokratische Organisation und der Zusammenschluss auf Institutsebene sind von Vorteil:
Vorteil heißt, im Vorteil zu jemand anderem. Gegenüber unserer Arbeit gibt es da aber keinen “Vorteil”. Zuvorderst sind wir auch weitgehend basisdemokratisch organisiert. Wir wählen zwar Funktionen, aber nur, um die Verantwortlichkeiten offen zu legen und unsere Arbeitsteilung zu organisieren. Außerdem sind wir auch auf unteren Ebenen organisiert und kümmern uns dort um die Belange der Studierenden vor Ort. Und dabei haben wir auf Grund unserer eigenen Struktur immer den Blick auf das Ganze und kümmern uns in gleichem Maße um Dinge an unseren Fachbereichen wie auf übergreifender Ebene.

4. … die Hochschulgruppen der Parteien, die nur zu Wahlen aktiv sind:
Der Rekurs auf “die Parteien” ist eine typische Reaktion auf uns. Weil man keine wirklichen Argumente gegen unsere Arbeit hat, verlässt man sich darauf, abstrakt Parteien zu kritisieren. Allerdings geht das an der Realität vorbei, weil wir weder finanziell noch personell Gruppen “der Parteien” sind. Außerdem vertreten wir unsere eigenen Positionen, die nicht in Zusammenhang mit der Programmatik “der Parteien” stehen müssen. Was uns von den FSIs unterscheidet ist, dass man bereits an unserem Namen unsere allgemeine politische Ausrichtung erkennt.

Des Weiteren sind wir mitnichten nur zu den Wahlen aktiv. Wir engagieren uns mit all unserer Kraft in und für verschiedene Gremien. Im Gegensatz zu den FSIs fehlt es uns an Unterstützung durch den AStA. Daher ist für uns wesentlich schwerer, über unsere Arbeit in den Gremien zu informieren, auch, wenn wir das gerne tun würden. Deshalb sind wir aber nicht inaktiv: Wenn wir in wochenlanger Gremienarbeit dafür sorgen, dass Studienordnungen eingeführt werden, die von vorherigen groben Fehlern zu Ungunsten der Studierenden bereinigt sind, ist das zwar weniger auffällig als eine Protest-orientierte Vollversammlung, aber im Ergebnis oftmals wesentlich positiver für die Studierenden.

Dass wir in kleinerem und größerem Rahmen auch Studienberatungen durchführen, allgemeine Informationen bereit stellen und unter anderem durch diesen Blog über Hochschulpolitik an der FU informieren gehört für uns als verantwortliche Studierenden ganz selbstverständlich mit dazu. Dazu braucht es nicht zwingend FSIs, auch wenn deren Arbeit, richtig verstanden, tatsächlich einen guten Beitrag zu Gunsten der Studierenden leisten könnte. Leider verstehen sie ihre Arbeit oftmals falsch…

Wahlkampf: Details

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Heute haben wir unseren Wahlkampf angefangen. Ein Medium sind Flyer, auf denen wir informieren, welche Listen den aktuellen, linksradikalen AStA unterstützen würden, und warum wir diesen AStA kritisieren. Während des Wahlkampfes habe ich heute gemerkt, dass das auch zu Missverständnissen führt, die ich auflösen möchte.

Zuvorderst möchte ich betonen, dass wir nicht per se Wahlkampf gegen Links betreiben. Wir informieren, welche Listen den AStA unterstützen, der unter anderem seine komplette Haushaltspolitik intransparent gegenüber der Opposition im Studierendenparlament und damit gegenüber allen Studierenden betreibt. Das ist keine prinzipiell politische Kritik am “Linkssein” sondern die ernst gemeinte Beschwerde, dass minimale demokratische Standards von Seiten des AStAs und seiner Unterstützer-Fraktionen nicht eingehalten werden. Ganz besonders, da diese Standards von eben diesen Fraktionen immer wieder von anderen gefordert werden. Linke Gruppen an der FU, die demokratisch agieren, kritisieren wir deshalb nicht.

Ein anderes Medium, das wir verwenden, sind Plakate. Ich habe heute von diesen persönlich 5 in der Silberaube aufgehängt. Dort wurden sie innerhalb von 30 bis 90 Minuten von politischen Gegnern abgenommen. Wahlkampf an der FU geschieht, und das sind auch Erfahrungen der vergangenen Jahren nicht auf gleicher Augenhöhe, sondern Teile der AStA-Fraktion zeigen, dass sie jede Opposition am liebsten komplett mundtot hätten, damit auf Dauer Intransparenz und radikale Protesthaltung studentische Interessenvertretung repräsentieren können.

StuPa-Listen: Überblick

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Wie schon berichtet, sind 49 Listen zu den StuPa-Wahlen vom 17. bis 19. Januar 2006 zugelassen. Weil es da schwierig ist, einen Überblick zu behalten, haben wir mal sortiert um zu zeigen, wer wo im Verhältnis zum aktuellen AStA steht. Grundlage für die Auflistung sind Vergleiche mit den Wahlen der vergangenen Jahre, unsere Erfahrungen in Gremien und Vollversammlungen sowie auch der Vergleich zwischen StuPa- und FSR-Listen.

1. Listen, die einen linksradikalen AStA (weiter) tragen würden:

01 - Liste “Multi-Kulti”
02 - Initiative Lehramt
03 - AusländerInnen gegen Rassismus/ FSI LAI
04 - FSI Chemie/Biochemie
05 - SEMTIX - DIE LISTE FÜRS SEMESTERTICKET
06 - Hochschulpolitische Linke an der FU
07 - FSI PuK / Publizistik Ini
10 - Kritische JuristInnen / AL Jura
11 - Bachelor - Liste
13 - Antifaschistische Linke Liste
14 - Kritische NaturwissenschaftlerInnen
15 - “Kauderwelsch-Liste”
16 - Das Leben ist kein Ponyhof: Lenzen absägen!
18 - Feministische Frauen-Lesben Liste
20 - Unabhängige Schwule Liste
22 - FSI Geo
23 - FSI Soziogie/FSI Ethnologie
24 - FSI IsTurArIr “Orientexpress”
25 - Langzeitstudies gegen Studiengebühren
27 - FSI (Kunst-) Geschichte/ Liste Koser Nostra
28 - Kritik und Praxis Berlin
29 - FSI OSI
31 - Ökologische Alternative
34 - FSI JFK - Kritische Nordamerikastudierende
36 - FSI Psychologie
39 - “AusländerInnen” Liste
42 - FSI - EWI -BA
43 - FSIs wiwis
44 - Unabhängige Antifaschistische Liste
45 - FSI Germanistik / gru 35
49 - FACHSCHAFTSINITIATIVE MATHE/(BIO-)INF

2. Listen, die wir nicht einordnen können:

40 - Unabhängige Wissenschaftliche Liste
46 - HEXENKELLERLISTE
47 - Offene Liste Physik

3. Listen, die nach unserer Wahrnehmung zwischen Befürwortung und Opposition schwanken:

08 - FSI Medizin
19 - UL - Unabhängige Linke

4. Oppositionslisten

4.1 Offene Oppositionslisten

09 - LHG - Liberale Hochschulgruppe
12 - Jusos FU
17 - Naturwissenschaftliche Liste
30 - WiWis-DEFO
32 - Alternative Liste - Bündnis 90/Grüne
35 - RCDS (Ring Christlich Demokratischer Studenten) an der FU
41 - DEFO - Demokratisches Forum

4.2 getarnte (konservative ) Oppositionslisten

21 - Gegen Studiengebühren!
26 - Brandenburger Liste
33 - Alternative Öko-Liste
37 - Studieren mit Kind!
38 - Semticki behalten!
48 - Einsteins Erben

Also, wer den alten linksradikalen AStA, der sein Jahresbudget von über einer halben Million Euro intransparent verschwendet und die Studierenden schlecht vertritt, abgelöst sehen möchte, sollte uns - Liste 9: LHG - Liberale Hochschulgruppe - oder wenigstens eine der wenigen offenen Oppositionsgruppen an der Hochschule wählen!! Für StuPa und FSR. Für Euch!

AStA: Wer ist das?

RonnyHochschulpolitik, Allgemeines 2 Kommentare »

Habt Ihr Euch auch schon einmal gefragt, wer Euer AStA ist? Wer Euch vertritt, Eure Beiträge verwaltet, Euch informieren soll? Wisst Ihr, WER Euch vertritt?

Schaut Ihr auf die Homepage des AStAs, werdet Ihr keinen einzigen Namen finden, obwohl es ein Duzend Referate gibt, jedes mit mindestens einem Referenten oder einer Referentin besetzt. Für ordentliche Referenten gibt es sogar den Bafög-Satz als Zulage. Und trotzdem gibt es weder Namen noch Fotos derjenigen, die in Eurem Namen Aufgaben erledigen sollen.

Warum ist das so? Gäbe es Namen oder Fotos, könnte der AStA ja zur Rechenschaft gezogen werden. Dann könnte man die Referentinnen und Referenten auf der Straße ansprechen und kritisieren. Man könnte fragen, warum es im Sommersemester kein Semesterticket gab. Man könnte fragen, was denn alles in der AStA-Druckerei gedruckt wird. Ja man könnte sogar erfragen, wo denn all das Geld hingeht, das der AStA zu verwalten hat.

Aber das liegt natürlich nicht im Interesse des AStAs. Man hält sich im Hintergrund und hofft, dass alles so weiter läuft, wie das seit 25 Jahren der Fall ist.

LHG Treffen am 05.01.2006

Anja JentzschLHG Veranstaltungen 0 Kommentare »

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