Ringvorlesung am OSI: Macht und Medien

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Der OSI-Club veranstaltet im Sommersemester eine Ringvorlesung zum Thema “Macht und Medien. Über das Verhältnis von Politik und Publizistik“, jeweils Montag 18 Uhr in der Ihnestr. 21 (OSI-Hauptgebäude).

Ohne Worte: Hochschulstreik

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Man muss dazu nicht sonderlich viel sagen, aber es ist doch auffällig, wie sich die Muster gleichen:

Die radikaleren Kräfte setzen ihre Interessen mit Mitteln durch, die sie bekämpfen. Bestreikt werden in erster Linie die eigenen Kommilitonen.

Die, die es nicht interessiert – weil sie es sich leisten können – ignorieren alles.

Dazwischen werden die aufgerieben oder gehen verloren, die – aus welchen Gründen auch immer – studieren möchten, dies aber aus Vernunft und Überzeugung weder mit den Mitteln der Radikalen durchsetzen wollen, jedoch durch Ignoranz auch nichts verändern können.

Erstere bekomme durch ihre Krawalle Aufmerksamkeit und für alle sprechen darf der, der am lautesten brüllt und am wenigstens selbstkritisch ist.

Zweitere interessiert sowieso nichts aus sie selbst.

Letztere bekommen am Rande Erwähnung in Beiträgen, können aber keine spektakulären, aber trotzdem demokratischen und gewaltlosen Aktionen bieten, und werden schnell wieder ignoriert.

(Parallelen zu hiesigen Ereignissen sind rein zufällig und vom Autor dieses Beitrages nicht gewollt. Anzumerken sei nur: In der Streikokratie gewinnen die Marktschreier, nicht die Demokratie, die Freiheit oder gar die Vernunft.)

HRK: Erstmals Frau zur Vorsitzenden gewählt

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Die Psychologie-Professorin und Universitätspräsidentin der Universität des Saarlands, Margret Wintermantel, ist heute als erste Frau zur Vorsitzenden der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge des im letzten Jahr zurückgetretenen ehemaligen FU-Präsidenten Gaehtgens an.

EU: Mehr Austausch von Studierenden bei weniger Geld

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EUobserver.com berichtet, dass bei weiter steigenden Teilnehmerzahlen die Finanzmittel für (u.a) akademische Austauschprogramme der EU (z.B. ERASMUS) deutlich reduziert werden sollen.

Zu hoffen ist, dass in den laufenden Verhandlungen gerade im Bereich Bildung und Mobilität nicht in dem angekündigten Maße gekürzt wird, denn die Verständigung innerhalb Europas und das Zusammenwachsen der europäischen Gesellschaften beruhen auf Bildung und Austausch. Kürzungen in diesen Bereichen sind daher wenig sinnvoll und träfen in der aktuellen Situation einer erweiterten Union gerade die neuen Mitgliedsstaaten, die bisher nur bedingt von den Möglichkeiten des gegenseitigen Austausches profitieren konnten.

AS vom Montag

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Im DEFO-Blog ist zu lesen, dass sich die intensiven Diskussionen aus der letzten KfL dort fortgesetzt haben. Unter anderem wurde der Beschluss der beiden angesprochenen Master verschoben. Die An- und Abmeldefristen sind wie angekündigt genehmigt worden, das Zentrum für Lehrerbildung wird auch eingerichtet.

Studentisches Treffen mit Hr. Hüning: 16. März, 12 Uhr!

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Etwas kurzfristig erreichte mich gerade folgende Information aus dem Präsidium:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits im letzten Treffen verabredet findet am morgigen Donnerstag, den 16.03.2006, 12.00 Uhr das nächste Gespräch mit Herrn Prof. Hüning zu Studienangelegenheiten in Raum K 23/11, Rost-/Silberlaube statt, zu dem wir Sie herzlich einladen dürfen. Besprochen werden u.a. die folgenden Themen: “Rahmenkonzept für Masterstudiengänge”, “Zentrum für Lehrerbildung”, “Studienbereich Allgemeine Berufsvorbereitung (ABV)” und “Änderung der Satzung für Allgemeine Prüfungsangelegenheiten”.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Becker

Quelle: Mailverteiler

Kuratoriumssitzung am 15. März 2006

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Nach Auskunft von Katja Hill, studentische Vertreterin im Kuratorium der FU Berlin, tagt selbiges morgen, 15. März 2006 mit folgender Tagesordnung:

TOP 1-3: OrgaBlabla
TOP 4: Bericht des Vorsitzenden
TOP 5: Wahl des Vorsitzenden und Stellv (keine Ahnung, wer da kandidiert)
TOP 6: Bericht des Präsidenten
u.a.: Exzellenzinitiative
Studienreform (-> M. Hüning)
Campus Management
Drittmittel
Berufungen
TOP 7: Präsentation des FB Erz-wiss
TOP 8: Nachtragshaushalt
u.a. Kürzungen d. Sollstellenplans für Bibliotheken und nichtwissenschaftliche Bereiche, Stellenstreichungen im wiss. Bereich u damit einhergehend Senkung der Ausbildugskapazität nach KapVo
ToP 9: Facility Management

Quelle: Mailverteiler

Privatunis: hohe Gehaltsforderungen, wenig Eigeninitiative, Stromlinienförmigkeit

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In einem Beitrag zum Thema “Favoriten der Personalchefs” auf Spiegel online erscheint am Rande ein Seitenhieb auf Privatuniversitäten, deren Abgänger zwar eine hohe Internationalität und gute Praktika nachweisen könnten, dafür aber wegen ihres vorstrukturierten Studiums weniger Eigeninitiative und mehr Stromlinienförmigkeit als Abgänger von Massenuniversitäten vorwiesen. Zudem stellten sie vergleichsweise hohe Gehaltsforderungen, die sie bei Personalern regelmäßig durchfallen ließen.

Dies zeigt, dass nicht “wenig Masse” gleich “Klasse” ist, sondern die Bedingungen der großen Universitäten durchaus förderlich für die Entwicklung von Studierenden sein können. Nicht die Beschränkung der Möglichkeiten durch möglichst enge Strukturierung sollte also das Ziel sein, sondern die Stärkung der individuellen Orientierung und Entwicklung durch gute Beratung muss vornean stehen, ohne dass Vielfalt darunter leidet. Die Massenunis – und die FU ist eine solche – sollten also im “Wettbewerb” darauf achten, dass sie nicht ihre Vorteile einer scheinbar verbesserten Studienstruktur opfern, nur um mit sogenannten Privatelite-Unis mithalten zu können, die letztendlich Absolventen hervorbringen, deren Qualitäten nur bedingt dem Arbeitsmarkt angepasst sind.

(An dieser Stelle sei übrigens auf die Erweiterung des Beratungsangebots des AStAs in Zusammenarbeit mit dem DGB für erwerbstätige Studierende hingewiesen.)

LHG-Blog: Kommentieren jetzt möglich

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Mit der Verbesserung des Designs unseres Blogs ist nun auch das Kommentieren möglich.

Unsere Arbeit soll sich nicht im luftleeren Raum abspielen, weshalb wir auf eure Hinweise oder Fragen angewiesen sind. Wir nehmen jeden Kommentar dankbar auf, egal ob kritisch oder lobend, unabhängig ob er uns als LHG oder die Ereignisse, über die wir schreiben, betrifft.

Spiegel-online: Diplomarbeiten und Korruption

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Spiegel online informiert über rechtswidrige Praktiken bei der Betreuung von externen Diplomarbeiten. Das Verlangen von Gegenleistungen für eine solche Betreuung sei als Korruption zu werten, weil derartiges zu den Dienstpflichten der Professor/inn/en gehöre.

KfL vom Montag: Kurzer Bericht

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Dreieinhalbstündig verlief die Kommission für Lehrangelegenheiten (KfL) vom vergangenen Montag. Anwesend waren sechs Studis, 3 Lehrende, der Vizepräsident für Lehre und seine Assistentin sowie der Studienreformbeauftragte des Präsidiums Herr Hüning.

Zur Vorlage hatten wir die Ordnungen des neuen Masters “Soziologie – Europäische Gesellschaften” und den weiterbildenden Master “Politik und Zeitgeschichte”, beide am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften. Beim letzteren gab es nur einige kleinere Anmerkungen, beim Soziologie-Master waren die Kritiken schon stärker und bezogen sich besonders auf die Menge kleinerer Leistungen (Kurz-Klausuren und Kurz-Hausarbeiten), die zwar stark den Workload belasten, aber weniger einem forschungsorientierten Master entsprechen.

Des weiteren wurde über die Satzung für allgemeine Prüfungsangelegenheit gesprochen, die nach Beschluss am nächsten Montag durch den AS dann schnellstmöglich zum Senat soll, um noch für das Sommersemester Gültigkeit zu erhalten. In der jetztigen Form sind die Änderungen nur gering und entsprechen eher den Anforderungen des Wissenschaftsministers als wirklich überarbeitet worden zu sein. Das soll in einer echten Reform über das Sommersemester hinweg geschehen.

Über die Einrichtung eines Zentrums für Lehrbildung gab es eine längere, kontroverse Diskussion. In der jetzigen Konzeption behebt dieses Zentrums zwar eine Reihe von Problemen, u.a. in dem es den Service für Studierende erhöht und eine fachbereichsübergreifende Koordinierung der Studienordnungen vornähme, erfüllt aber z.B. auch nicht eine gewünschte, stärkere Zusammenführung der Lehramtsstudierenden oder eine stärkere Anbindung der Studierenden an die Pädagogik-Forschung, um für mehr Innovation im Schuldienst zu sorgen.

Als letztes anzumerken sei noch, dass Herr Hüning den Studierenden der KfL zugesagt hat, diese zu den nächsten Treffen der Studiendekane (in deren Runde es u.a. um die Reform der Studienordnungen geht) einzuladen, so dass erstere nicht völlig abgekapselt von den Vorstellungen der Studierenden an Probleme herangehen. Mal sehen, ob das funktioniert…

Es gab noch zwei, drei Kleinigkeiten, die aber hier nicht weiter erwähnenswert sind. Wer Fragen hat, richtet diese einfach per Kommentar, über unser Kontaktformular oder direkt per Mail an mich.