Ohne Worte: Hochschulstreik

RonnyAllgemeines Kommentar schreiben

Man muss dazu nicht sonderlich viel sagen, aber es ist doch auffällig, wie sich die Muster gleichen:

Die radikaleren Kräfte setzen ihre Interessen mit Mitteln durch, die sie bekämpfen. Bestreikt werden in erster Linie die eigenen Kommilitonen.

Die, die es nicht interessiert - weil sie es sich leisten können - ignorieren alles.

Dazwischen werden die aufgerieben oder gehen verloren, die - aus welchen Gründen auch immer - studieren möchten, dies aber aus Vernunft und Überzeugung weder mit den Mitteln der Radikalen durchsetzen wollen, jedoch durch Ignoranz auch nichts verändern können.

Erstere bekomme durch ihre Krawalle Aufmerksamkeit und für alle sprechen darf der, der am lautesten brüllt und am wenigstens selbstkritisch ist.

Zweitere interessiert sowieso nichts aus sie selbst.

Letztere bekommen am Rande Erwähnung in Beiträgen, können aber keine spektakulären, aber trotzdem demokratischen und gewaltlosen Aktionen bieten, und werden schnell wieder ignoriert.

(Parallelen zu hiesigen Ereignissen sind rein zufällig und vom Autor dieses Beitrages nicht gewollt. Anzumerken sei nur: In der Streikokratie gewinnen die Marktschreier, nicht die Demokratie, die Freiheit oder gar die Vernunft.)

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