Verweis: AS-Bericht vom DEFO

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Stephan berichtet aus dem Akademischen Senat (AS). Neben den Themen, die wir auch schon in der Kommission für Lehre (KfL) am Montag besprochen hatten, gab es einen Punkt, den ich beachtenswert finde:

Die Berliner Unis denken darüber nach, wie auch schon Mannheim, die Semesterzeiten an den internationalen Kalender - Vorlesungen von September bis Dezember und Februar bis Juni - anzupassen, um den Studierendenaustausch zu erleichtern.

Sommeruni für Schüler

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Nur noch bis übermorgen anmelden können sich Schüler für die Sommeruni der FU. Wenn ihr also Geschwister oder Bekannte der 10. bis 13. Klasse habt oder Kanäle in die entsprechenden Gruppen nutzen könnt, tut dies doch und informiert mögliche Interessent/inn/en.

Hochspannend finde ich übrigens die Vorlesungsreihe “Wie man mit Statistik lügt”…

Hoffest: AStA feiert sich selbst

RonnyFU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Allgemeines 2 Kommentare »

Am 6. Juli feiert der AStA sich selbst, so, wie ich das schon vor einiger Zeit gefordert habe. Unter dem Motto “25 Jahre progressiver AStA” wird es in der Silberlaube ein Hoffest geben.

Progressiv heißt in diesem Fall, dass die Mehrheitskoalition der Opposition im Studierendenparlament jede Einsicht in die Finanzen des AStAs verwehrt, indem man das Wahlrecht für den Haushaltsausschuss so gestaltet, dass nur die eigenen Koalitionäre dort drinnen sitzen. Progressiv heißt, dass man überall protestiv auf den Straßen und Plätzen, nicht nur rings um die FU, zu finden ist, und gegen die Mächtigen der der Uni und der Welt demonstriert, man aber, wenn es um die eigene Macht geht, im StuPa jeden Antrag auf mehr Oppositionsrechte und finanzielle Transparenz mit deutlichen Mehrheiten ablehnt.

Feiern wir also am 6. Juli die Schizophrenie eines in die Jahre gekommenen AStAs und seiner Koalition: Nach außen gesellschaftspolitisch progressiv und nach innen autokratisch intransparent.

KfL: Tagesordnung für Montag

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Am kommenden Montag, 19. Juni 2006, 14 Uhr, tagt die Kommission für Lehre mit folgender Tagesordnung:

TOP 1: Formalia
TOP 2: AS-Vorlage - Zulassungsordnung für das Wintersemester 2006/07
TOP 3: AS-Vorlage - Kriterien zur Entscheidung über die Einführung von Masterstudiengängen
TOP 4: Einrichtung des Weiterbildenden Masterstudiengangs Small Animal Science
TOP 5: Einrichtung und Zulassungsordnung des Masterstudienganges Musikwissenschaft
TOP 6: Verschiedenes

Fachbereichsrat am 14. Juni 2006

Hannes VogelAllgemeines 1 Kommentar »

Aus dieser Sitzung des Fachbereichsrats gibt es leider wenig Aufregendes zu berichten. Am Rande sei nur erwähnt, dass es einige Paradebeispiele für Agenda-Setting und Institutionenfunktionsweise gab. Entscheidungen wurden durch die Reihenfolge der zur Abstimmung gestellten Anträge beeinflusst, was in einem Raum voll Politikwissenschaftler und Soziologen zu einiger Erheiterung führte.

Zum Inhaltlichen:

1) Die bereits vergangene WOche im Institutsrat beschlossene neue BA-Studienordnung wurde nun auch formal von Fachbereichsrat abgesegnet. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle an der Arbeit Beteiligten.

2) Immer wieder für Aufregung sorgte in verschiedenen TOPs das Thema Teilnehmerzahlbegrenzung für Lehrveranstaltungen. So gab es aus der Publizistik Anträge, generelle Regelungen für eine solche Begrenzung zu finden, aus der PoWi Anträge für Teilnahmebegrenzungen an konkreten Seminaren. Dieser Dauerbrenner wird sicherlich Studierende wie Lehrende weiterhin intensiv beschäftigen, gerade mit Blick auf die Reformierung der Studiengänge sowie der allgemein prekären finanziellen Lage der deutschen Hochschulen. Bisher ist zumindest am OSI keine generelle Regel dazu aufgestellt worden.

Terminliches:

die nächsten Sitzungen des Fachbereichsrats werden am 28. Juni sowie am 12. Juli stattfinden. Der INstitutsrats wird am 5. Juli das nächste Mal tagen.

Bis dahin

Hannes

Die WM an der FU

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Überrascht war ich heute, an verschiedenen Ecken der Uni Leinwänden und Bildschirmen zu begegnen, die das allgegenwärtige Großereignis, das dieses Land überrollt hat, auch dem gemeinen homo universitas näher zu bringen.

In der Hauptmensa (Silberlaube) ließ auf der rechten Seite eine Leinwand die Gespräche bei vollem Mund verstummen. In der Cafeteria der Wirtschaftswissenschaften lachten aus einem neu angebrachten Monitor etwas stockende Bilder, so dass man zwar Veränderungen, nicht aber den Prozess des Spielens beobachten konnte (das Tor von Togo war als solches nicht nachvollziehbar, aber der veränderte Spielstand zeigte es an). Und als ich dann ins OSI weiterwanderte, überraschte mich eine im Foyer aufgestellte Leinwand, auf der das zentralistische Frankreich mit präsidentieller Demokratie und die föderale Schweiz mit direktdemokratischem Teint der Theorie des demokratischen Friedens durch ein 0:0 alle Ehre machten.

Gibt es noch mehr Ecken an der FU, wo man völlig überrascht auf Übertragungen treffen kann, Ecken, wo der globale Kapitalismus über Orchideenfächer stolpert und Bücherwürmer zu Fußballexperten werden können?

Termine der kommenden Woche

RonnyHochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »

Da die Unterlagen für den Akademischen Senat nicht rechtzeitig verschickt werden konnten, findet diese Woche weder die Sitzung der Kommission für Lehre und noch die des AS statt; beide sind auf nächste Woche verschoben.

Wir von der LHG treffen uns am Mittwoch, 18 Uhr, beim Mazedonier direkt am S-Bahnhof Lichterfelde West (Anfahrt siehe Homepage). Wer Interesse an unserer Arbeit hat oder einfach nur Fragen zur Hochschulpolitik an der FU Berlin stellen möchte, ist wie immer herzlich willkommen.

Am Donnerstag, 15. Juni, 16 Uhr, findet in der Humboldt-Universität ein landesweites Treffen gegen Studiengebühren statt, das die Diskussionen vom letzten Treffen am 1. Juni fortsetzen wird. Details beim AStA.

Befragung der Bachelor-Studierenden

RonnyFU, Allgemeines 2 Kommentare »

Schon länger in Planung und jetzt draußen (wenn wir tatsächlich in der 23. Kalenderwoche sind) ist die Befragung aller BA-Studierenden der FU Berlin zu ihren Studiengängen. Umso mehr daran ernsthaft teilnehmen, desto sauberer können Fehlentwicklungen erkannt und hoffentlich behoben werden.

Konstituierende Sitzung des Fachschaftsrats PolSoz: Ein Fehlschlag?

Florian SchatzHochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 7 Kommentare »

Letzten Dienstag (30.05.06) fand die konstituierende Sitzung des Fachschaftsrats Politik- und Sozialwissenschaften statt.
Bei dem Fachschaftsrat handelt es sich um die demokratisch legitimierte Vertretung der Studierenden am Fachbereich, dessen Mitglieder werden zusammen mit den Vertretern des Studierendenparlaments gewählt. Bei der letzen Wahl zum Fachschaftsrat Ende Januar ergab sich dabei folgende Zusammensetzung des siebenköpfigen Gremiums:

2 Sitze FSI OSI/Publizistik
1 Sitz FSI Soziologie/Ethnologie
1 Sitz Grüne
1 Sitz Jusos
1 Sitz UL (Unabhängige Linke)
1 Sitz LHG

Auf Drängen der Hochschulgruppen LHG, Grüne und UL wurde der so zusammengesetzte FSR nun zum ersten Mal seit vielen Jahren einberufen. Obwohl sich die beiden Fachschaftsinitiativen zuvor in einem Flyer gegen die Konstituierung ausgesprochen hatten, hoffte man dennoch auf ein konstruktives Gespräch und vielleicht sogar eine Mitarbeit der beiden Hochschulgruppen in dem neuen Gremium.

Bei der ersten Sitzung ergab sich zunächst das Problem, dass die stellvertretende AStA-Vorsitzende, welche eingeladen hatte, nicht anwesend war. Nach einiger Wartezeit und mehreren Telefonaten gelang es jedoch, einen weiteren stellvertretenden AStA-Vorsitzenden in der Menge der anwesenden FSI-Mitglieder auszumachen, um die Sitzung ordnungsgemäß einzuberufen. Da alle sieben gewählten Mitglieder (oder ihre Stellvertreter) an der Sitzung teilnahmen, war der FSR damit zum ersten Mal seit Jahrzehnten rechtskräftig konstituiert. Um dem Formalismus zu genügen, wurde außerdem Martin Hausberg (Grüne) als Protokollant bestimmt. Erster Tagesordnungspunkt: Antrag auf Auflösung, gestellt von den beiden Fachschaftsinitiativen. Begründung: Siehe Flyer (Kernargument: “offene Basisdemokratie (FSIs) vs. abgeschottete, vom Präsidium oktroierte Elitenherrschaft (FSR)”). Nach einer kurzen Aussprache und Stellungnahme aller Mitglieder des Fachschaftsrats ergab die Abstimmung über den Antrag folgendes Ergebnis:

3 für die Auflösung (FSI OSI/Publizistik und FSI Soziologie/Ethnologie)
3 gegen die Auflösung (LHG, Grüne und UL)
1 Enthaltung (Juso Hochschulgruppe)

Der Antrag war damit nicht angenommen, die FSIs verließen den Raum. Doch auch Jusos und UL sprachen sich gegen ein Fortfahren gemäß der Tagesordnung aus: Ein Fachschaftsrat ohne Mitarbeit der FSI sei nicht sinnvoll, so die Begründung, denn man wolle schließlich in keinem Fall als Gegenveranstaltung auftreten. LHG und Grüne merken daraufhin an, es sei auch ein FSR ohne direkte Berührungspunkte mit den FSIs möglich. Ein konkreter Vorschlag sei beispielsweise, mit dem FSR das geplante Projekt der OSI-Zeitung zu finanzieren. Schließlich habe die OSI-Zeitung eine Finanzierung durch den AStA ausgeschlossen und wünsche sich eine Finanzierung durch den überparteilichen FSR, sollte er denn seine Arbeit aufnehmen. Nach diesem Prinzip könnten auch einige weitere Projekte mit Hilfe des FSRs unterstützt werden, die die Arbeit der FSIs nicht tangieren.

Nach diesen Überlegungen einigte man sich schließlich darauf, den FSR in etwa drei Wochen erneut einzuberufen. Bis dahin wollten Jusos und UL diese Vorschläge in ihren Gruppen diskutieren und eine Entscheidung treffen. Außerdem wollte man noch einmal Kontakt zu den Fachschaftsinitiativen aufnehmen, um diese vielleicht doch noch zur Mitarbeit zu bewegen. Da man keinen Vorsitzenden des FSRs bestimmen, die Formalien aber dennoch einhalten wollte, erteilte der FSR Martin Hausberg (Grüne) den Auftrag, zur nächsten Sitzung in etwa drei Wochen einzuladen. Damit wurde die erste Sitzung des Fachschaftsrats Polsoz beendet. Es bleibt zu hoffen, dass es nicht die letzte Sitzung war…

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