Fachbereichsrat am 14. Juni 2006

Hannes VogelAllgemeines Kommentar schreiben

Aus dieser Sitzung des Fachbereichsrats gibt es leider wenig Aufregendes zu berichten. Am Rande sei nur erwähnt, dass es einige Paradebeispiele für Agenda-Setting und Institutionenfunktionsweise gab. Entscheidungen wurden durch die Reihenfolge der zur Abstimmung gestellten Anträge beeinflusst, was in einem Raum voll Politikwissenschaftler und Soziologen zu einiger Erheiterung führte.

Zum Inhaltlichen:

1) Die bereits vergangene WOche im Institutsrat beschlossene neue BA-Studienordnung wurde nun auch formal von Fachbereichsrat abgesegnet. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle an der Arbeit Beteiligten.

2) Immer wieder für Aufregung sorgte in verschiedenen TOPs das Thema Teilnehmerzahlbegrenzung für Lehrveranstaltungen. So gab es aus der Publizistik Anträge, generelle Regelungen für eine solche Begrenzung zu finden, aus der PoWi Anträge für Teilnahmebegrenzungen an konkreten Seminaren. Dieser Dauerbrenner wird sicherlich Studierende wie Lehrende weiterhin intensiv beschäftigen, gerade mit Blick auf die Reformierung der Studiengänge sowie der allgemein prekären finanziellen Lage der deutschen Hochschulen. Bisher ist zumindest am OSI keine generelle Regel dazu aufgestellt worden.

Terminliches:

die nächsten Sitzungen des Fachbereichsrats werden am 28. Juni sowie am 12. Juli stattfinden. Der INstitutsrats wird am 5. Juli das nächste Mal tagen.

Bis dahin

Hannes

Eine Reaktion zu “Fachbereichsrat am 14. Juni 2006”

  1. Christian Beck

    Zum Dauerthema Seminarbeschränkungen ist Frau von Oppeln (die neue Prodekanin für Lehre) sehr offen für einen grünen Vorschlag, eine Kommission für Lehre (KfL) wie sie an anderen Fachbereichen existiert auch hier einzurichten. Darin säßen 50:50 Studierende und Dozent/innen, die das Thema Teilnahmebeschränkung dann nicht nur als lange Diskussion für solche Sitzungen ersparen könnten, sondern vor allem auch nachhaltig strukturell angehen können. Teilnahmebeschränkungen sind schließlich immer nur Symptomkorrektur tiefer liegender Probleme, v.a. zu weniger Seminare und/oder Seminare, die nicht den Wünschen der Studierenden (sondern der Lieblingsthemen der Dozent/innen) entsprechen. Weil diese Probleme nur mittelfristig zu beseitigen sind wäre so eine KfL genau das richtige!

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