Für das Verfassungsgericht hat Berlin zu wenig Studierende, gemessen an der Höhe der Hochschulfinanzen.

Wolf DermannHochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

Nachdem das Bundesverfassungsgericht letzte Woche Berlins Haushaltsklage abgewiesen hatte, beginnt nun die Diskussion über die Ursachen dieses Urteils. In Hinblick auf die Hochschulen hatte das Bundesverfassungsgericht Berlin vorgerechnet, bezogen auf die Studierendenzahl zu viel Geld auszugeben. Im letzten vom Gericht erfassten Jahr 2003 sollen dies 63,3 Millionen Euro Mehrausgaben gewesen sein, im Vergleich zum - proportional zur Studentenzahl hochgerechneten - Hamburger Haushalt.
Hätten die Berliner Hochschulen in diesem Zeitraum nicht zunehmend die Studierendenzahlen zurückgetrieben, sondern mehr Studenten zugelassen, hätte Berlin sich diesen Rüffel aus Karlsruhe ersparen können. Statt dessen hat der Senat erst in diesem Sommer einer Bitte der Hochschulen entsprochen, bei gleicher Stellenausstattung noch weniger Studierende aufnehmen zu müssen, wie u.a. der Tagesspiegel berichtete. Diese Entscheidung des Senats gehört nun wieder auf den Prüfstand!

Herzlich Willkommen im neuen Semester

Florian SchatzHochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »

Zum Beginn der Vorlesungszeit wünscht die Liberale Hochschulgruppe allen Lesern dieses Blogs einen guten Start ins neue Semester. Den Erstsemestern gilt dieser Gruß besonders - ich hoffe, dass ihr euch schnell zurecht findet und die ersten Herausforderungen an dieser Universität ohne Probleme meistern.

Die Liberale Hochschulgruppe trifft sich zum Semesterauftakt am Montag, den 23.10. um 20 Uhr in der Luise (Restaurant beim U-Bahnhof Dahlem Dorf), Interessenten und Neugierige sind ausdrücklich eingeladen, vorbeizuschauen. Bis dahin noch eine angenehme erste Vorlesungswoche!

Ohne OSI-Forschungscluster hatte die FU keine Chance auf den “Großen Preis”

Wolf DermannAllgemeines 0 Kommentare »

Die FU Berlin konnte sich Exzellenzwettbewerb nur mit der Graduate School Nordamerikastudien durchsetzen, nicht aber mit dem Forschungscluster “Governance in a Globalized World” unter Federführung des Otto-Suhr-Instituts. Um in der 3. Förderline, deren Gewinner nun (eigentlich unpassend) als Elite-Unis  prokalmiert wurden, überhaupt in die Schlussauswahl zu gelangen, hätte sich die FU sowohl mit der Gratuiertenschule als auch mit dem Forschungscluster durchsetzen müssen.

Zur Ehrenrettung des OSI bleibt jedoch zu erwähen, dass sich außer dem Exzellenzcluster “Cultural Foundations of Social Integration” der Uni Konstanz nur naturwissenschaftliche und medizinische Forschungscluster  im Wettbewerb durchsetzen konnten. Umso größer ist daher der Erfolg des John-F.-Kennedy-Instituts zu werten, das sich bei ähnlicher Präferenz für naturwissenschaftliche Einrichtungen mit seiner Graduiertenschule durchgesetzt hatte.

FU-Berlin nicht so exzellent

RonnyHochschulpolitik, FU, Allgemeines 2 Kommentare »

Knall, da sind sie, die ersten Vorabmeldungen: Die FU Berlin wird nicht Elite, jedenfalls erst einmal nicht. Es genügt scheinbar nicht, sich exzellent zu glauben. Naja, müssen wir halt weiter studieren wie bisher, unelitär und hauptstädtisch gelassen…

Herzlichen Glückwunsch München und Karlsruhe! Gottseidank fließt nun endlich Geld dahin, wo es vorher noch nicht gewesen ist, in benachteiligte Regionen der Republick wo man von ganzem Herzen exzellent ist und Elite geschätzt wird.

Auf ein Neues im nächsten Jahr!