Kommission für Lehrangelegenheiten: Ergebnisse der Bachelor-Umfrage
Florian SchatzAllgemeines, FU Kommentar schreibenIn der Sitzung der Kommission für Lehrangelegenheiten (KfL) am Montag wurden erstmals die Ergebnisse der Umfrage der Bachelor-Studierenden präsentiert, welche letzten Juni durchgeführt worden war. Leider wurden der KfL nur eine begrenzte Anzahl der Ergebnisse vorgestellt, der vollständige Bericht soll (hoffentlich) in drei Wochen mit der Sitzung des Akademsichen Senats veröffentlicht und auch über die Fachbereiche an alle Studierenden weitergeleitet werden.
Was am Montag bereits bekannt wurde, ist z.B. das Ergebnis, dass etwa 65% aller Bachelor-Studierenden mit ihren Studiengängen im Großen und Ganzen zufrieden sind. Besonders unzufrieden zeigten sich die Studierenden vor allem mit der Beratung und Information sowie der Vermittlung von berufsqualifizierenden Fähigkeiten und Lernmethoden.
Für die Diskussion über die Anzahl der anzubietenden Master-Studienplätze äußerst interessant jedoch ist das Ergebnis, dass nur etwa 8% der Studierenden nach dem Bachelor ihr Studium beenden will. Die große Mehrheit indes war bei der Umfrage unentschlossen, es bleibt jedoch zu erwarten, dass ein Großteil einen Master-Abschluss anstreben wird.
Als besonders entscheidend für die allgemeine Zufriedenheit mit dem Bachelor-Studium erwies sich der Aufbau dieser Studiengänge, welcher oftmals noch sehr zu wünschen übrig lässt. Daher sollte die Umfrage als ein weiterer Beleg aufgefasst werden, mit der Reform der meisten Bachelor-Studiengänge fortzufahren, um zügig zu sinnvollen und vor allem auch studierbaren Strukturen zu gelangen.
19. December 2006 at 17:06
[...] Die FU-Leitung kommt damit einer Zusage zu einer studentischen Forderung auf der Sitzung der Kommission für Lehrangelegenheiten vom 6. November mit einiger Verspätung nach (wir berichteten). Zu den nun veröffentlichten Ergebnissen haben die Fachbereiche, nach Aussage von FU-Vizepräsident Väth, inzwischen eine Aufschlüsselung der Ergebnisse auf ihre jeweiligen Fächer erhalten. Diese sollen aufgrund forschungsethischer Grundsätze jedoch nicht universitätsöffentlich gemacht werden, wie die Leiterin der Studie, Frau Thiel in der Kommissionssitzung begründete. Auf Nachfrage sollten die Fachbereichsergebnisse jedoch mindestens allen studentischen Gremienvertretern am jeweiligen Fachbereich, wenn nicht allen interessierten Studierenden vom Dekanat zu erhalten sein. Wir setzen uns auch dort für einen offenen fachbereichsweiten Diskurs über die Ergebnisse und den sich daraus ergebenden Folgen ein. [...]
14. January 2011 at 14:43
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