Ergebnis der Bachelorbefragung jetzt auf den FU-Webseiten verfügbar
Wolf DermannHochschulpolitik, FU, Allgemeines Kommentar schreibenWie in einer heute herumgeschickten Email, signiert von FU-Präsident Lenzen, zu lesen ist, hat die FU-Leitung jetzt die Ergebnisse der Bachelor-Umfrage vom Sommersemester 2006 online gestellt. Sie kann unter www.fu-berlin.de/bachelorbefragung/ heruntergeladen werden.
Die FU-Leitung kommt damit einer Zusage zu einer studentischen Forderung auf der Sitzung der Kommission für Lehrangelegenheiten vom 6. November mit einiger Verspätung nach (wir berichteten). Zu den nun veröffentlichten Ergebnissen haben die Fachbereiche, nach Aussage von FU-Vizepräsident Väth, inzwischen eine Aufschlüsselung der Ergebnisse auf ihre jeweiligen Fächer erhalten. Diese sollen aufgrund forschungsethischer Grundsätze jedoch nicht universitätsöffentlich gemacht werden, wie die Leiterin der Studie, Frau Thiel in der Kommissionssitzung begründete. Auf Nachfrage sollten die Fachbereichsergebnisse jedoch mindestens allen studentischen Gremienvertretern am jeweiligen Fachbereich, wenn nicht allen interessierten Studierenden über das Dekanat zugänglich sein. Wir setzen uns auch dort für einen offenen fachbereichsweiten Diskurs über die Ergebnisse und den sich daraus ergebenden Folgen ein.
In der Email des Präsidenten heißt es weiter, dass auch die Ergebnisse der sog. FELZ-Studie bald auf diesen Seiten erscheinen sollen. Diese liegen den FU-Präsidiumsmitgliedern nach Information von Väth zwar auch schon seit über einem Monat vor, seien aber noch nicht veröffentlicht worden, da das Präsidium diese Ergebnisse wochenlang in seinen Sitzungen nicht behandelt habe. Bei der FELZ-Studie handelt es sich um den Versuch einer Erhebung, wie viel Arbeitszeit ein Student tatsächlich in die Bewältigung von Bachelor-Modulen stecken muss. Eigentlich sollte das Ergebnis bei ca. 30 Arbeitsstunden pro Leistungspunkt liegen, so die Leistungspunktdefinition der ECTS. Sollte es sich jedoch zeigen, dass dies nicht der Fall ist, dann muss auch dieses Forschungsergebnis zu einer Anpassung der Bachelor- (und bald auch Master-) Studienordnungen führen.
7. April 2007 at 10:28
Du musst ein Fachmann sein - wirklich guter Aufstellungsort, den du hast!
16. Mai 2007 at 0:49
[…] Das Ergebnis der Umfrage weist zwischen den verschiedenen BA-Studiengängen teilweise erhebliche Unterschiede auf, wie die Autoren gleich zu Beginn betonen (S.4). Dennoch werden die differenzierten Ergebnisse die einzelnen Studiengänge betreffend nur den Fachbereichen zugestellt. Im LHG News Blog heißt es dazu: “Auf Nachfrage sollten die Fachbereichsergebnisse jedoch mindestens allen studentischen Gremienvertretern am jeweiligen Fachbereich, wenn nicht allen interessierten Studierenden über das Dekanat zugänglich sein. Wir setzen uns auch dort für einen offenen fachbereichsweiten Diskurs über die Ergebnisse und den sich daraus ergebenden Folgen ein.” […]
31. Mai 2007 at 19:57
[…] Des weiteren gab es einen außerordentlichen Tagesordnungspunkt, in dem zwei Studierende einer Fachschaftsinitiative ihr Projekt vorstellte, eine Umfrage unter den Studierenden ähnlich der HU-Umfrage durchzuführen. Um möglichst viele Studierende für die Umfrage zu gewinnen, wurde die Möglichkeit erfragt, eine Email an alle Zedat-Accounts zu versenden. Das Problem: Die Fragen der Umfrage hatten oft einen suggestiven Charakter, genauso der Klappentext, der bereits vom “Experiment Studienreform” sprach. Nicht glücklich gewählt war außerdem der Verweis auf die bisherige FU-Bachelor-Umfrage, der die Repräsentativität abgesprochen wurde. Ob eine Umfrage, die bei FSIs ausliegt und derart formuliert wurde repräsentativer sein kann, sei dahingestellt. Zuletzt bleibt aus das Problem, als Fachschaftsinitiative mehr als eine Hochschulgruppe sein zu wollen… […]