Sitzung des Fachbereichsrates Wiwiss am 18.07.2007

Hilmar v. OertzenHochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen Kommentar schreiben

Bei der letzten Sitzung des FBR Wiwiss vor den Semesterferien ging es noch einmal um die Studierenden. Student Lars Kubina (Vorsitzender des Fachschaftsrates Wiwiss) und meine Wenigkeit haben die Diskussion unter den Professoren – welche die Mehrheit im FBR bilden – kräftig angeregt. Mit den Themen (1)Klausurtermine, (2)Nachschreibeklausuren und (3)Minuspunkte konnten wir insbesondere für unsere Diplomstudierenden auch erste Erfolge erzielen.
Beim Thema (1)Klausurtermine haben wir angeregt, dass es doch von Vorteil wäre, wenn bereits zu Beginn jeden Semesters die Klausurtermine feststehen würden. So könnte man am Anfang des Semesters bereits dessen Ende planen. Dies stieß auch auf breite Zustimmung Seitens der Professoren, daher ist zu erwarten, dass sich der FBR in Zukunft verschärft dieser Thematik zuwenden wird.
Auch im Falle der Möglichkeit (2)Nachschreibeklausuren anzubieten, konnte ein Entscheid hierzu, einigen Professoren gar nicht schnell genug gehen. Allerdings ist das nicht Sache des FBR sondern des Prüfungsausschusses, aber der FBR wird sich dafür einsetzen, diese Angelegenheit dem Prüfungsausschuss vorzutragen, welcher bereits in diesen Semesterferien eine Entscheidung herbeiführen könnte. Wenn also alles gut läuft, könnten einige Diplomstudierende, sofern sie Klausuren dieses Semester nicht bestehen sollten, diese Anfang des kommenden Semesters noch einmal schreiben.
Was das Thema (3)Minuspunkte in Multiple-Choice Klausuren angeht, stellen sich einige Professoren leider immer noch quer. Man möchte nicht komplett auf Minuspunkte verzichten hieß es, da man befürchtet, die Studierenden könnten ohne zu lernen – durch erraten der Antworten – eine Klausur bestehen. Ein Vorschlag seitens der Professoren war es, zwar die Minuspunkte in MC Klausuren zu belassen, jedoch einen bestimmten Prozentsatz an „Freischüssen“ zu gewähren. Dies würde bedeuten, dass man einige Fehler machen dürfte, ohne gleich Minuspunkte dafür zu bekommen. Ich denke, das wäre zumindest ein Anfang auf dem man aufbauen kann. In jedem Fall wären solche Freischüsse eine erste Verbesserung der Klausurbedingungen an unserem Fachbereich.
Aber keine Angst, wir kämpfen weiter für verbesserte Studienbedingungen an unserem Fachbereich – im Fachbereichsrat und mit Hilfe des Fachschaftsrates.

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