Planen Berliner ASten Konkurrenz zum fzs?

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Aus verschiedenen Ecken der Republik ist zu hören, dass die Landesastenkonferenz (LAK) Berlin – in der auch unser AStA Mitglied ist – vom 22. bis 25. November 2007 zu einer “Bundesastenkonferenz” einlädt.

Schon länger war aus Kreisen des fzs, des freien zusammenschluss von studentInnenschaften – so etwas wie ein Dachverband vieler deutscher Studierendenschaften (im Prinzip also so etwas wie eine Bundesastenkonferenz) -, zu hören, dass ausgehend aus Berlin eine solche Konferenz geplant sei. Die Bestätigung ist jetzt raus.

Welcher Zweck damit verfolgt wird, ist unklar. Manche Stimmen meinen, der (weitgehend linke) fzs sei den einladenen ASten nicht links/kritisch/emanzipatorisch/aktionistisch/whatever genug und man wolle eine Konkurrenzveranstaltung aufbauen.

Unser AStA, der nicht Mitglied im fzs ist, hat sich darüber gegenüber dem Studierendenparlament noch nicht geäußert. Um genau zu sein: Gegenüber den gewählten Mitgliedern des StuPas hat der AStA noch mit keinem Wort die geplante Bundesastenkonferenz erwähnt.

Wissend, dass man im AStA diesen Blog liest: Könntet ihr etwas Licht ins Dunkel bringen?

PS.:
Hier der Text der Einladungs-Email, die an verschiedene (alle?) deutschen ASten gegangen ist:

*Betreff: Einladung zur bundesweiten Konferenz der Studierenden*

Liebe Studierende und Vertreter_innen einer Studierendenschaft,

hiermit möchten wir, die Landesastenkonferenz Berlin, dich bzw. euch zur bundesweiten Konferenz der Studierenden, Asten und StuRä einladen.

Die Konferenz findet in der Zeit vom *22. bis 25. November in der Humboldt Universität Berlin* statt und hat bisher fünf thematische Schwerpunkte:

1.Studiengebühren;
2. die Exzellenzinitiative;
3. das politische Mandat für die verfasste Studierendenschaft;
4. (Anti-) Sexismus an Hochschulen und
5. Offene Universitäten als praktisches Gegenkonzept zur bestehenden
Hochschule.

Da es für uns und eine gelungene Durchführung der Konferenz wesentlich ist, dass wir möglichst frühzeitig wissen wie viele Leute Interesse haben und teilnehmen wollen. Bitten wir dich bzw. euch, schon jetzt Bescheid zu geben ob ihr kommen wollt.

Da wir auch unorganisierten Studierenden bzw. Vertreter_innen von Studierendenschaften ohne eigene Geldmittel die Teilnahme ermöglichen wollen, dies aber unsere eigenen finanziellen Mittel übersteigen würde, haben wir uns entschieden, für jene Teilnehmer_innen, die aus Strukturen mit eigenen Geldern kommen, für die gesamte Dauer der Konferenz einen Teilnahmebeitrag – für Unterkunft, Verpflegung und Fahrkarten in Berlin- von 30,00 Euro/pro angereister Person zu berechnen.

Wir hoffen dennoch auf dein/euer Interesse und eine frühe Anmeldung zur Teilnahme.

Eine formvollere Einladung – mit genauerem Programm, einem Formular zur Anmeldung sowie den Informationen zur Zahlung des Teilnahmebeitrags wird euch in den kommenden Wochen nochmals zugeschickt werden.

Mit freundlichen Grüßen – für die LAK – Berlin

René Held
RefRat HU-Berlin

Pablo Hermann
AStA der
UdK-Berlin

2 Reaktionen zu “Planen Berliner ASten Konkurrenz zum fzs?”

  1. Gerüchte um eine “Anti-fzs-Verschwörung” « FUwatch

    [...] Welcher Zweck damit verfolgt wird, ist unklar. Manche Stimmen meinen, der (weitgehend linke) fzs sei den einladenen ASten nicht links / kritisch / emanzipatorisch / aktionistisch / whatever genug und man wolle eine Konkurrenzveranstaltung aufbauen.” (LHG Blog, 18.07.07) [...]

  2. geoge

    hv4z7E http://fnYwlOpd2n9t4Vx6A3lbk.com

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