Gegenüber dem Henry-Ford-(der-Zweite)-Bau, am Beginn der Sommer-Liegewiese zwischen den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ist in den letzten zwei Wochen ein Kunstwerk gewachsen. Wem das riesige Bronze-Ding nichts sagt, so wie es mir nichts sagte, dem sei folgende Pressemitteilung des Präsidiums zur Kenntnis gegeben, die etwas Licht ins Dunkel bringt:
Presseeinladung
Berlin (31. August 2007) – Das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. und die Freie Universität Berlin laden Sie zu einer Pressekonferenz am Donnerstag, 6. September 2007, um 11 Uhr in den Henry-Ford-Bau der Freien Universität, 1. OG, Sitzungssaal des Akademischen Senats, Garystraße 35, 14195 Berlin, ein.
Anlass ist die Schenkung eines Kunstwerks des Berliner Malers und Bildhauers Volker Bartsch durch das Bankhaus an die Freie Universität. Die Skulptur „Perspektiven“ ist mit 12×9x7 Meter und einem Gewicht von 15 Tonnen die derzeit größte und komplexeste Bronzeskulptur in Deutschland. Die Freie Universität widmet das Kunstwerk jenen Erststudenten, die in der Gründungsphase der Universität wegen ihres Einsatzes für die akademische und politische Freiheit ermordet wurden. Teilnehmer der Pressekonferenz sind Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter des Bankhauses, Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Freien Universität Berlin sowie der Künstler Volker Bartsch.
Das Kunstwerk wird ab 15 Uhr im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Henry-Ford-Bau an die Freie Universität Berlin übergeben. Wir laden Medienvertreter auch hierzu herzlich ein. Zu der Veranstaltung haben der Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bernd Neumann, der Präsident des Abgeordnetenhauses Berlin, Walter Momper, und die Schauspielerin Anna Thalbach zugesagt.
Gewidmet ist es also den Erststudenten, die für ihren Einsatz für die Freiheit ermordet wurden. Auf die Idee, Studierende oder zumindest studentische Vertreter/innen zu der feierlichen Eröffnung einzuladen, ist man scheinbar wieder mal nicht gekommen - zumindest ist mir nichts dergleichen zu Ohren gelangt…
7. Dezember 2007 at 1:16
Bischen spät, aber die TAZ hat hier was Informatives, was ich bisher nirgendwo gelesen haben:
tinyurl.com/25lokd