Gremien-Studis vernetzen sich
RonnyAkademische Gremien, FU, Hochschulpolitik, Lehre Kommentar schreibenGestern Abend fand auf Initiative insbesondere von Sarah, studentische Vertreterin im Akademischen Senat, ein erstes uniweites Treffen von Studierenden aus den akademischen Gremien statt. Anwesend waren waren Menschen aus allen denkbaren Gremien: Berufungskommissionen, Prüfungsausschüsse, Institutsräte (IR), Fachbereichsräte (FBR), Akademischer Senat (AS), Kommission für Lehre (KfL) und Kuratorium. Auch zwei Vertreter des Hochschulpolitischen Referats des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) waren da. Insgesamt ca. 15 Menschen aus etwa 10 verschiedenen Gremien.
Diskutiert wurde zunächst der Sinn und Zweck eines solchen Treffens, wobei deutlich wurde, dass es zuvorderst um Informations- und Erfahrungsaustausch geht und bei Bedarf (und Sinnhaftigkeit) auch einmal gemeinsame Anträge oder Konzepte entwickelt werden können. Danach ging es zum einen um aktuelle Fragen, etwa die Masterzulassungen und die Neubesetzung von Gremien, zum anderen um die Art und Weise, wie wir die Vernetzung sinnvoll verstetigen können. Vereinbart wurden ein monatliches Treffen, bei dem in Zukunft insbesondere auch noch mehr Studierende aus den Naturwissenschaften einbezogen werden müssen, sowie die Nutzung von verschiedenen elektronischen Kommunikationsmitteln, die den Zwecken der Vernetzung dienlich sind.
Das Treffen gestern war atmosphärisch sehr angenehm, und wir konnten nicht nur erste Tipps und Tricks austauschen, wie man die engen Spielräume der Gremienarbeit als Studierende nutzen kann, sondern auch inhaltlich über einzelne Sachen diskutieren, etwas, das in Zukunft dann sicher im Vordergrund stehen wird.
Herzlichen Dank für die Initiator/inn/en dieser Vernetzung und den anwesenden AStA-Referenten für ihre Bereitschaft, das auch zu unterstützen! (Wir hatten so etwas im Studierendenparlament schon länger vorgeschlagen, aber es hat dann doch erst einmal zwei Jahre gedauert. Trotzdem schön zu sehen, wenn so etwas dann auch mal klappt.)
Mit dieser Vernetzung werden wir vermutlich die Welt nicht dazu bringen, sich andersherum zu drehen, und (zu) enge Spielräume bleiben (zu) enge Spielräume. Gestern war aber zu spüren, dass es wirklich Bedarf gibt, sich auszutauschen und zu sehen, dass es Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede gibt, wie man als Studierende in den verschiedenen Gremien mitarbeiten “darf”.
Das nächste Treffen ist an Nikolaus.
12. November 2007 at 0:09
Was soll denn ein “Allgemeinen Studierendenausschusses” sein? Das Berliner Hochschulgesetz kennt einen solchen (verständlicherweise) nicht:
http://www2.hu-berlin.de/personalrat/berlhg/berlhg_19.htm
12. November 2007 at 2:46
*lol* typisch unsere modernen Gesetzgeber:
Nennen uns um in StudIERENDENschaft, aber lassen uns das StudENTENparlament und einen StudENTENausschuß
13. December 2007 at 12:55
[...] einigen Tagen fand das zweite Vernetzungstreffen aller Gremienstudis statt. Leider sollte dieses durchaus produktives Zusammenkommen mit noch [...]