Montags an der FU Berlin

RonnyFU, Allgemeines Kommentar schreiben

Es ist mal wieder Montag.

Es ist ein Montag wie jeder Montag, obwohl Montage nie gleich sind. Montags würde man gerne im Bett bleiben, mit seinen Freunden über Gott und die Welt sprechen, mit seinen Professoren diskutieren, was “Gott” ist - und was “die Welt”. Am Montag hat man ganz viele Ziele und erst am nächsten Montag weiß man, ob man sie erreicht hat.

Die FU Berlin ist wie der Montag - sie ist nie gleich. Die FU ist Müdigkeit, Freunde und Diskutieren. Aber die FU “ist” nicht, auch wenn wir alle zusammen gerne in diesem Ton über sie reden. Sie ist weder exzellent noch Mittelmaß, weder linke Kaderschmiede noch Hort des neoliberalen Gesellschaftsumbaus. Wie eine neue Woche ist die FU: Man kommt jedes Mal mit gewissen Erwartungen hin, und sieht entweder, wie sie übertroffen oder enttäuscht werden. Die FU ist alles, was über sie geredet und geschrieben wird, und sie ist nichts davon.

Eigentlich ist der Reiz der Freien Universität Berlin, dass sie ist wie der Montag. Nicht immer ganz leicht, aber voller Überraschungen. An der FU ist man nicht, man wird. Und wenn man sie so nimmt, kann man hier ziemlich viel Freude haben: menschlich, akademisch, ja selbst hochschulpolitisch.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Start in die neue Woche!

7 Reaktionen zu “Montags an der FU Berlin”

  1. Pony

    Ronny, lass das mit dem LSD.

  2. Pony

    Schmalspurphilosphie sagt eine Freundin gerade.

  3. Pony

    Da bin ich schon gespannt auf Dienstag. Der Tag, an dem die Woche fast geteilt wird, der zwischen dem Wochenbeginn und dem Tag der Wochenmitte liegt. Der ist irgendwie ein bisschen .. wie die LMU oder genauer eine Mischung aus LMU und HU. Denn Mitte ist HU, sie liegt ja in Mitte und die LMU ist wirklich ein Neubeginn wie der Wochenneubeginn.

  4. Ronny Patz

    Och Pony, auf einmal so ausfallend, so ohne Grund. :-(

    Nur weil ich mal nicht auf dem AStA rumhacke…

  5. TUler

    Pony soll wahrscheinlich eine Verballhornung von Ronny sein. Damit hat jemand eigens für Ronny einen Nemesis kreiert. Ist das nach der Nachahmung die zweithöchste Form der Anerkennung?

    Und ein Nemesis muss auch mal ausfallend werden wenn ein so (wie soll ich das jetzt schreiben ohne beleidigend zu wirken?) “seltsamer” Blog-Eintrag kommt. Außerdem war ja die Freundin mit verantwortlich. Ein ordentlicher Nemesis braucht schließlich einen “Sidekick”.

  6. Ronny Patz

    Tja, offensichtlich muss man manchmal einfach mal Sachen anders machen, um Aufregung zu erzeugen. Komisch, nicht? Wär’ besser gewesen, ich hätte einen trockenen Bericht über die anstehen Wahlen geschrieben, über eine Woche, die “wichtige Entscheidungen” bringt, der böse AStA blabla blabla.

    Erwartungskonformität.

    Dann hätte ich wieder die gleichen Diskussionen mit den gleichen Leuten bei wechselnden Decknamen führen dürfen. Jetzt reden wir immerhin mal über LSD, eine Freundin vom Pony und die Nemesis-Theorien von der Technischen Universität. Ich finde, das ist ein Anfang. Einfach mal miteinander um den seltsamsten Beitrag wetteifern, ohne politischen oder geistigen Anspruch. Noch liege ich vorn.

    Kurz: Bevor Dada da war, war Dada da.

  7. Thomas Eichentopf

    Ach, Leute… Finde ich jetzt ein bisschen unnötig, die Diskussion.

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