1. Sitzung des FSR Wirtschaftswissenschaft am 31.1.2008
Thomas EichentopfStuPa, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Hochschulpolitik, FU Kommentar schreibenDrei Wochen nach den Wahlen trafen sich heute die gewählten FSR-Vertreter sowie einige ihrer Stellvertreter in der Luise, um die Wahlperiode 2008 zu eröffnen. Lars Kubina von der Studi-Initiative wurde mit sechs von sieben Stimmen als Vorsitzender bestätigt. Sein Stellvertreter wurde unser LHG-Vertreter Philipp Karstädt mit fünf von sieben Stimmen bei (s)einer Enthaltung.
Die Wahlen waren aber nur Teil eines größeren Programms. Nach einem Rückblick auf das Jahr 2007 wurden einige Gedanken zusammengetragen, in welcher Richtung sich der FSR im kommenden Jahr orientieren wird. Verstärkt möchte der FSR dann in Form von Fokusgruppen arbeiten. Diese werden thematisch in einzelnen Bereichen im Auftrag des FSR arbeiten. Durch diesen werden die Aktivitäten der Gruppen auch koordiniert.
Das große Anliegen des FSRs ist es, vor allem auch die Kommunikation mit den Studierenden zu stärken. Dass immer noch viele Ergebnisse des FSRs nicht bei den Studierenden ankommen, hielten alle Anwesenden für einen nicht länger tragbaren Zustand. Eine Fokusgruppe soll sich daher gezielt damit auseinandersetzen, wie die Studenten erreicht und aktiviert werden können, sich an einem Dialog zu beteiligen.
Eine weitere Fokusgruppe wird sich mit Prüfungsangelegenheiten beschäftigen. Im Zuge der Umstellung der Studiengänge verläuft auch am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften nicht alles reibungslos. Ziel des FSR ist es, Studierende in den Bachelor- und Diplom-Studiengängen gleichermaßen gute Studienbedingungen zu gewährleisten. Ganz oben auf der Agenda stehen weiterhin Nachschreibeklausuren. Ein Auge hat der FSR auch darauf, dass die verschiedenen anstehenden Berufungsverfahren endlich vorankommen.
Weitergeführt wird auch die “Meet your Prof”-Reihe. Eine Fokusgruppe soll Vorschläge entwickeln, welche weiteren universitätsnahen Veranstaltungen den Campus offener gestalten können. Der FSR möchte zudem weiterhin Partys veranstalten, um den Campus zu beleben und die universitas, die universitäre Gemeinschaft aus Studierenden und Professoren, zu stärken.
Eine weitere Fokusgruppe widmet sich der allgemeinen Qualitätsverbesserung am Fachbereich. Mögliche Schwachstellen am Fachbereich sollen identifiziert sowie die empfundene Studienzufriedenheit ermittelt werden.
Dies sind im Wesentlichen die Ergebnisse nur der ersten Sitzung! Weitere Ideen befinden sich bereits in der Pipeline, sind jedoch noch nicht spruchreif. Der FSR Wiwiss setzt damit ein nachdrückliches Beispiel, was für eine belebende Atmosphäre von einem pluralistisch besetzten Fachschaftsrat ausgehen kann. Sicherlich wollen die Ideen erst einmal umgesetzt werden, aber das letzte Jahr hat hierfür bereits gute Grundlagen gelegt. Wichtig ist vor allem, dass die eingesetzten Fokusgruppen von allen drei Gruppen getragen werden, die im FSR vertreten sind.
Mit der Einsetzung von Fokusgruppen, die nicht nur aus FSR-Mitgliedern bestehen werden, zeigen auch gerade die Wirtschaftswissenschaftler, dass die akademischen Gremien und tatsächliche Basisdemokratie kein Widerspruch sind. Im Gegensatz zu einer Situation, in der eine einzelne Gruppe für sich einen Alleinvertretungsanspruch proklamiert, muss sich hier niemand unvertreten fühlen.
Es wird in den nächsten Wochen viel zu berichten bleiben, wie sich die Arbeit entwickelt. Für jetzt können wir festhalten, dass im FSR ein sehr konstruktives Klima herrscht - trotz vorhandener Meinungsverschiedenheiten. Alle Gruppen teilen das Anliegen, die Situation der Studierenden zu verbessern und den FSR nicht als politische Bühne zu nutzen. Das ist die Basis, auf der erfolgreiche Fachschaftsarbeit funktionieren soll, kann und (so hoffen wir) wird. Wir haben den Abend sehr positiv erlebt und freuen uns auf die nächsten Monate. Ehrlich hoffen wir, dass andere Fachbereiche animiert werden, die Strukturen der Fachschaftsräte ebenfalls zu reaktivieren.
1. Februar 2008 at 12:17
[…] Irgendwie hab ich die Stimmung dann aber doch anders wahrgenommen, als sie im lhg-Blog beschrben wird. “Patrick halt die Klappe, du nervst mich” ist ganz einfach kein […]
25. März 2008 at 11:55
[…] am Ostermontag nun schon zum dritten Mal. Ziel der Sitzung war es, neue Informationen aus den Fokusgruppen zu erhalten sowie für diese weitere Arbeitsinputs zu […]