Studenten und Rechtsextremismus

RonnyAStA, Presse, Hochschulpolitik, Allgemeines Kommentar schreiben

Eigentlich ist ja an unserer Uni das sogenannte “Kommunikationsreferat” im AStA für Antifaschismus und Antirassismus zuständig, aber da die sich nur sehr selten offen zu Wort melden und die Arbeit gegen rechtsextremes Gedankengut (und Handeln) für alle Studierende eine Daueraufgabe sein sollte, sei von unserer Stelle mal auf einen ausführlichen Artikel aus dem Tagesspiegel hingewiesen:

Die netten Nazis” beschäftigt sich unter anderem auch mit Studenten, die außerhalb des Studiums rechtsextremen Aktivitäten nachgehen, aber auch mit der Frage, in welchem Ausmaß rassistischen Vorurteile in der Studierendenschaft zu finden sind. Außerdem gibt es Informationen zur “intellektuellen” Arbeit der NPD und ihrer Jugend.

Für Eingeweihte nicht unbedingt viel Neues, aber schlimm genug, dass es trotzdem viel Altes zu berichten gibt!

4 Reaktionen zu “Studenten und Rechtsextremismus”

  1. pony

    Ach was, sonst fordert Ihr doch immer Transparenz vom AStA ein und wollt, dass sich alle ReferentInnen namentlich irgendwo aufführen lassen. Das Argument, das Kommunikationsreferat fürchte rechtsextreme Übergriffe, wenn sie namentlich und photographisch im Netz zu finden sind, lasst Ihr üblicherweise auch nicht gelten. Interessant nun, dass dieser Artikel aus sicherlich ebenselber Erwägung anonym von “Antifaschist” geschrieben wurde. Bigott wie immer, unsere LHG.

  2. Ronny

    Ach ponyleinchen…

    Der Beitrag ist von mir geschrieben und ich habe keine Probleme damit, mich als Gegner jedweder Form des Rechtsextremismus zu outen. Die Wahl des “Pseudonyms” hat einzig und allein mit der Tatsache zu tun, dass ich mich eigentlich aus dem Blog- und Hochschulpolitik-Geschäft zurückgezogen habe und damit verstecken wollte, dass ich es doch nicht ganz lassen kann. Da hast du’s - ich bin rückfällig geworden und dachte, keiner merkt’s.

    Aber tut mir leid, dass ich dich aus deiner Höhle gejagt habe, du, der du in Pseudonymität durch diesen Blog geisterst. ;-)

  3. Thomas Eichentopf

    Na ja, Ronny, ich muss jetzt aber ehrlich hinzufügen, dass ich das Pseudonym ebenfalls als schlechte Wahl empfand. Schade allerdings, denn der verlinkte Beitrag ist sehr lesenswert.

  4. Ronny

    Nach heftigem Druck von allen Seiten beugt sich der Missetäter und bekennt sich zu seiner Autorenschaft. Nun prangt mein Name über dem Beitrag und die vier Kommentare sorgen vielleicht dafür, dass er noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit erhält - denn Aufmerksamkeit kann dieses Thema nicht genug bekommen!

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