In einer akademisch und politisch belanglosen, wenig exzellenten Gastvorlesung der Graduiertenschule Nordamerikastudien war heute Abend US-Ökonom, Autor und Demokratenbefürworter Paul Krugman (bitte selbst googlen) im Audimax zu Gast.
Ziel der Veranstaltung war es, sein neues Buch “The conscience of a liberal” zu verkaufen, weshalb die Veranstaltung auch so hieß. Tenor seiner Vorlesung war, dass die Zeit der Konservativen in den USA vorbei ist. Vielmehr ist nicht zu sagen, der Rest waren ein paar Details zur Frage, wie diese Konservativen den Diskurs in den USA dominieren konnten.
(Die Meinung des Autors dieses Beitrags muss nicht zwingend der Meinung anderer Teilnehmer der Veranstaltung entsprechen.)
19. June 2008 at 23:16
War wohl einigen Liberalen nicht klar, was Krugman mit liberal meint
Übrigens: Krugman ist Dauerkandidat für den Nobelpreis, also nicht ganz unbedeutend.
20. June 2008 at 0:27
Doch doch, bewusst war das schon.
Aber dass ein potenzieller Nobelpreisträger trotzdem so belanglos daherreden kann, und jeder Depp merkt, dass es nur eine mittelprächtige Verkaufsshow für ein Buch ist, war schade, liberal oder nicht nicht liberal.