Sachlage Mensa I - Telefonat mit der Senatsverwaltung

Thomas E.Hochschulpolitik, FU 3 Kommentare »

Über einen Mangel an hochschulpolitischen Themen lässt sich dieser Tage leider nicht klagen. Auch die Mensa-Schließung hält uns allseits in Bewegung. Ein Kommilitone bei den Juristen hat unlängst ein Telefonat mit der zuständigen Senatsverwaltung geführt. Es ist ein Telefonat, das endlich in manchen auch Klarheit schafft.

1. Über die Nachnutzung der Mensa ist noch gar nicht entschieden. Gerüchte, die dem Präsidium der FU die Schuld für die Schließung der Mensa zuschieben wollen, weil es andere Pläne mit dem Gebäude verfolge, sind somit gegenstandslos. Andererseits impliziert diese Aussage, dass auch eine Wiederaufnahme des ausführlichen Mensa-Betriebs nicht wirklich sicher ist.

2. Die Schließung erfolgt zum Wintersemester aufgrund von baulichen Mängeln, die gutachterlich bestätigt sind. Derweil ist angesichts der Finanzlage derzeit eine Aufnahme der Sanierungsarbeiten noch gar nicht abzusehen. Das bedeutet, dass der angedachte Schließungszeitraum von zwei Jahren derzeit nur eine Spekulation sein und sich erheblich verlängern kann. Entsprechend unangebracht wirkt eine im Zweifelsfall übereilte Schließung.

3. Immerhin ist nochmals bestätigt worden, dass das Erdgeschoss des Gebäudes zu einer kleinen Mensa aufgewertet wird, was längere Öffnungszeiten impliziert und auch zu einer Senkung der Preise auf studentisches Niveau führen wird. Es wird also weiter eine Essensversorgung am Standort geben. Dass die genügt, erscheint allerdings noch nicht evident, weshalb das noch nicht der Zeitpunkt ist, sich beruhigt zurückzulehnen.

Meinerseits in den nächsten Tagen weitere Informationen aus dem Problemforum WiWiss. In dem Zusammenhang bitten wir bereits alle Fachbereiche, zu evaluieren, inwiefern sich dort mit Blick auf die nahenden Fristen des Vertrauensschutzes für die alten Studiengänge ein Stau an Studierenden ergibt bitte auch den Kommentar von Wolf Dermann in diesem Beitrag beachten, der inhaltlich durch das Rechtsamt der FU bestätigt wurde. Ich würde mir wünschen, dass sich auch das StuPa mal näher mit den Fragen der Zukunft der auslaufenden Studiengänge auseinandersetzt.

Kurze Info zum Problemforum WiWiss (gestern)

Uwe KirmseAllgemeines 2 Kommentare »

Das gestrige, von einer Hand voll Studenten organisierte, Problemforum, welches die auslaufenden Diplomstudiengängen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften umfasste (die LHG kündigte dies an) fand einen sehr großen Anklang. Mit rund 300 Studierenden war der Hörsaal überlastet, so daß ein Teil der Studierenden auf dem Flur stehen musste. Aus der geplanten 30 Minuten wurden 90. Dies zeigt im eigentlichen Sinne die Dringlichkeit, die besteht, über die Diplomstudiengänge zu sprechen. Viele wichtige Fragen wurden angesprochen und zum Teil sofort durch den anwesenden Dekan Sydow beantwortet, der sich dafür auch Zeit genommen hatte. (davon war ich persönlich sehr beeindruckt und ich denke daher gebührt ihm ein großes Lob!!!) Einen anderen Teil der Fragen beantworteten sich die Wirtschaftswissenschaftler gegenseitig in einer sehr ruhigen und besonnenen Atmosphäre. Zudem wurden die Fächer gesammelt, in denen dringend Diplom-Veranstaltungen angeboten werden müssen.

Nur die Information, daß die Studienordnung der Diplomstudiengänge der Wirtschaftswissenschaften am 31. März 2011 ausläuft sorgte für eine ernstliche Aufregung, die aber NICHT in einem Tumult endete. (eine umfassende inhaltliche Auswertung dies Problemforums, kann ich als fachfremder Bachelorstudent nicht leisten, das macht hier in Kürze einer der Organisatoren dieses Forums, der dann natürlich ein waschechter Wirtschaftswissenschaftler ist)

Weiterhin sei hier nochmals auf die Umfrage im Blackboard hingewiesen, die noch bis zum 31. Januar 2009 freigeschaltet ist und an der sich jeder WiWiss-Diplomstudierende beteiligen sollte. Sie ist unter „Befragung Diplom-Studierende“ zu finden und benötigt kein Passwort.

Letzlich gestand auch der Dekan Sydow, daß er durch dieses Forum auf Probleme gestoßen wurde, die ihm dato nicht bewust waren. Daher ist die Hoffnung ein Stückchen gewachsen, daß es tatsächlich zu Lösungen kommt.

Erinnerung: Problemforum WiWiss am 27.1., 13.45, HS104a

Thomas E.Lehre, Termine, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen 0 Kommentare »

Zur Erinnerung nochmals für alle mitlesenden Wirtschaftswissenschaftler in den alten Studiengängen: Morgen um 13.45 (s.t.) findet das Problemforum statt. Im Zuge dieser Veranstaltung wollen wir sammeln und katalogisieren, welchen Problemen wir wirtschaftswissenschaftlichen Studierenden. Ziel ist es nicht, über einzelne Themen längere Debatten anzustoßen, denn insgesamt steht nur eine halbe Stunde zur Verfügung. Ziel ist es vielmehr, Sensibilität dafür zu gewinnen, in welchen vielseitigen Punkten es Problemlösungsbedarf gibt, und das alles zu systematisieren.

In unserer Aufmerksamkeit liegen dabei fachbereichsbezogene Themen. Von Seiten der Professoren, die uns bei der Umsetzung unterstützt haben, haben wir die Zusicherung, dass man sich mit dem Protokoll der Veranstaltung auseinandersetzen will. Einzelne Professoren werden unter Umständen durch ihre beobachtende Anwesenheit ein Zeichen setzen, dass sie die Anliegen der Studierenden ernst nehmen wollen.

Diese Initiative wird privat von einer kleinen Gruppe Studierender umgesetzt. Wir sind dankbar für Unterstützung und Feedback, das uns bisher zugestanden wurde, und hoffen mit euch auf eine konstruktive Veranstaltung. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Kommilitonen unterschätzt hätten und der von uns reservierte Hörsaal zu klein sein sollte.

27. Januar, 13.45-14.15, 104a.

Treffen zum Erhalt der Mensa 1 (gestern)

Uwe KirmseTermine, Hochschulpolitik 1 Kommentar »

Gestern haben sich wieder Studierende verschiedenster Fachbereiche und Hochschulgruppen getroffen, um über den aktuellsten Informationsstand und das weitere Vorgehen zu beraten. Aber da liegt schon das größte Problem: der Informationsstand!
Die meisten Gremien und Institutionen lassen sich mit ihren Antworten sehr viel Zeit oder sie wissen selbst noch von nichts. Die LHG hat bereits über die Antwort aus dem Studentenwerk berichtet.

Auch das Bauordnungsamt Steglitz-Zehlendorf hat noch keinen Antrag für Umbaumaßnahmen erhalten und weiß von nichts. Falls es sich bei den geplanten Veränderungen um genehmigungsfreie Umbauten handeln sollte, MUSS aber immer noch eine Anfrage bei der Unteren Denkmalbehörde gestellt werden. (Ja, das Mensagebäude steht unter Denkmalschutz!) Die Denkmalbehörde war lediglich erfreut darüber, daß sie von eventuellen Umgestaltungen erfährt und würde sich über weitere Informationen unsererseits freuen.
Die meisten Anfragen haben solche oder ähnliche Abgründe der Bürokratie zu Tage getragen.

Trotzdem kam es am gestrigen Abend noch zu Ergebnissen:

Wie Thomas schon kurz berichtete, werden jetzt aktiv Unterschriften gesammelt. Die Liste dafür steht jetzt schon als PDF zur Verfügung und sollte bis zum 9. Februar 2009 im Café Tatort oder im AStA-Büro eingereicht werden. Dort kann man sich auch ab Dienstag schon ausgedruckte Liste abholen.
Dazu kommen noch Plakate, die zum Beispiel auch die Nutzer der Mensa 2 über die anstehenden Probleme aufklären soll, um dort noch mehr Unterstützer zu mobilisieren. Es ist schließlich damit zu rechnen, daß in den Stoßzeiten die Warteschlangen in der Silberlaube noch länger werden.
Weiterhin soll versucht werden eine Resolution gegen die Schließung in das StuPa einzubringen.

Der Termin für das nächste gruppen- und fachbereichsübergreifende Treffen ist am Montag, den 9. Februar 2009 geplant und soll wieder im Raum 1122 des alten Juragebäudes statt finden.

Unterschriftenaktion zur Schließung der Mensa I

Thomas E.FSIs, Hochschulpolitik 0 Kommentare »

Derzeit ohne weitere neue Informationen, beginnt die lange geplante Unterschriftenaktion zur Schließung der Mensa I. Hierbei zu beachten ist auch der ausführliche Bericht der FSI OSI. Im Anhang die Unterschriftenliste, die dezentral von allen Studierenden ausgedruckt und genutzt werden kann, um die Unterschriften zu sammeln.

Unterschriftenliste Mensa I

FU-Studierende wollen mal wieder Streik initiieren. Gegenrede.

Thomas E.Lehre, AStA, FSIs, StuPa, Bundespolitik, FU, Hochschulpolitik, LHG 1 Kommentar »

Jedes Jahr im Winter geistert das S-Wort durch die hochschulpolitische Szene an der FU. Auch 2009 ist das so. Die Fachschaftsinitiativen berichten von einem Aufruf des Arbeitskreises Hochschulpolitik zu einem bundesweiten Bildungsstreik im Juni. Dieser Arbeitskreis kann ideologisch im Umfeld der Gruppen verortet werden, die derzeit die Mehrheit im AStA stellen, auch wenn sicherlich keine Deckungsgleichheit zwischen beiden Gruppen herrscht.

Also: Bildungsstreik. Es gab da mal einen Tag im letzten Frühjahr, der als großer Streik angekündigt war und ein laues Lüftchen wurde. Es gab dann auch einen Schülerstreik, auf dessen ebenfalls geringe Nachwirkungen Niklas im FUwatch-Blog Bezug nimmt, wenn er diesen Streikaufruf ebenfalls kritisiert. Niklas erwähnt dabei nicht, dass umgekehrt die einzige Publicity nachher negative Publicity war, die durch die teilweise Zerstörung einer Ausstellung in der HU verursacht wurde - so dass zwar lange über den Protest, aber fast gar nicht über die Inhalte berichtet wurde.

Probieren wir das dann nochmal, haben sich vielleicht einige gesagt. Ich mag sogar die Motivation unterstellen, dass man damit ehrlich was bewirken will, weil man mit bestimmten Sachverhalten unzufrieden ist. So klingt es aber nicht, wenn man diese Passage des Aufrufs liest:

Mit welchen Problemen an Fachbereichen und Instituten sind wir konfrontiert? Welche Forderungen stellen wir auf? Mit welchen Protest- und Aktionsformen können wir für diese Forderungen politischen Druck entwickeln?

Demnach hat das FU-Watch-Blog völlig recht, wenn dort behauptet wird, dass es dem bestimmten Anlass eigentlich fehlt und der Protest selbst einmal mehr vor dem Inhalt steht. Und mit Verlaub: Wir kennen die Probleme.

  • Übergang Bachelor-Master
  • unausgegorene Prüfungsordnungen in den neuen Studiengängen
  • abnehmendes Lehrangebot in auslaufenden Studiengängen und unklare Regelungen für die Übergangsphase
  • Mensa-Schließung auf dem südlichen Campus
  • studentische Mitbestimmung in den akademischen Gremien
  • Mittelkürzungen an allen Fachbereichen
  • zum Teil dubiose Vorgänge im Nachgang diverser Berufungskommissionen
  • Unklarheiten über den Fortbestand einzelner Institute oder Institutseinrichtungen (Bibliotheken am OSI und an den naturwissenschaftlichen Fachbereichen)
  • zum Teil sehr schwache Leistungen in der Lehre
  • Prüfungsdruck und Fragen der Studienfinanzierung
  • mangelhafte Bedingungen für Studierende mit Kind
  • schwächelnde Organisation der studienbegleitenden Angebote und Strukturen
  • worüber man selten spricht: abnehmendes Angebot im Hochschulsport
  • je nach ideologischem Hintergrund kommt mancherorts noch die Kritik an der Exzellenzinitiative dazu
  • wir reden hier noch gar nicht über kleinere bauliche Schwierigkeiten, die für manchen Kommilitonen aber extreme Behinderungen darstellen können

Daran hat sich im Wesentlich nichts geändert, seit ich die Hochschulpolitik an der FU verfolge. Über diese Probleme berichtet zum Teil sogar die FU selbst, zum Beispiel in der Auswertung der letzten Bachelor-Befragung. Im Grunde könnten wir doch feststellen, dass darüber Konsens herrscht. Warum müssen wir dann noch wen darauf aufmerksam machen?

Nein, wir müssen mal was ganz Anderes tun. Wir müssen uns hinsetzen und uns daran machen, diese Probleme endlich zu lösen. Dafür sind wir gewählt… also, ich nicht mehr, gut, anders: Dem fühlten wir uns doch mal moralisch verpflichtet, nachzukommen, uns dem anzunehmen, wenn rundherum andere das nicht tun, aus welchen Gründen auch immer, weil sie die Bereitschaft nicht haben, weil sie die Zeit nicht zu haben glauben, weil Hochschulpolitik für sie ein undurchsichtiger Klüngel ist, weil sie apathisch sind, etc.

Ein Streik löst die Probleme nicht. Kann man machen und sich darauf beschränken und dann implizit sagen: Hier sind die Probleme, wir wollen, dass sie gelöst werden, kümmere dich darum, Papa Staat, behebe sie, Onkel Lenzen!

Kann man machen oder man kann sagen: Wir fangen schon mal selbst damit an, die Probleme zu lösen, ja, durch unsere Initiative geben wir sogar die Richtung vor, und parallel dazu holen wir Papa und Onkel ins Boot.

Worauf ich jetzt hinaus will: Es gibt an der Universität hier und da Einzelkämpfer, die ihre Möglichkeiten nutzen, aber sie kommen nicht voran, weil sie allein bleiben. Wir haben keinen Zug in den Gremien, weil wir uns das bisschen Mitbestimmung selbst blockieren. Dabei könnten wir diese Universität viel besser mitgestalten, wenn wir uns besser vorbereiten würden und wenn wir selbst Konzepte auf den Tisch legen würden. Seit Jahren reagieren wir nur auf die Dinge, die uns nicht passen, statt mal was selbst zu gestalten.

  • Vorschlag 1 : Das StuPa iniitiert ein Treffen aller studentischen Gremienvertreter, das zu einer formalisierten regelmäßigen Instanz wird und dazu dient, sich gegenseitig Bericht zu erstatten und abzustimmen.

Manche Probleme werden zunehmend akut und wir laufen Gefahr, die letzten Möglichkeiten zu verpassen, noch einzusteigen und was zu regeln. Wir müssen jetzt noch dafür sorgen, dass den alten Studiengängen mehr Beachtung gebracht wird, solange sie zahlreich genug sind, um beachtet zu werden. Wir müssen uns jetzt um die Mensa-Schließung kümmern.

  • Vorschlag 2: Das StuPa richtet einen Ausschuss ein, der sich mal damit beschäftigt, wie wir die Studienbedingungen in den alten Studiengängen absichern können. Müssen ja nicht notwendigerweise StuPa-Mitglieder sein, sollte aber das ganze Spektrum der Meinungen vertreten. Lehrbedarfsermittlung, Äquivalenzlisten für Bachelor-/ Master-Veranstaltungen, etc.

Ist ja auch nicht so, dass es diese Probleme nur an der FU gebe. Was aufgezählt wurde, sind im großen Teil einfach strukturelle Probleme moderner Universitäten, und was häufig unserem Präsidenten in die Schuhe geschoben wird, gar nicht sein Werk. Im Gegenteil hat er vermutlich manches Problem durchaus abgeschwächt, auch wenn man das nicht sehen will.

  • Vorschlag 3: Jemand kümmert sich mal drum und schaut, was denn an anderen Universitäten in diesen Angelegenheiten so an Projekten gefahren wird, die helfen könnten, die Studienbedingungen schon von studentischer Seite zu verbessern. Jemand kümmert sich auch mal darum, zu klären, wie andernorts (besser oder schlechter) gelehrt wird, und zu definieren, was wir überhaupt unter guter Lehre verstehen.

Wir sind junge und kreative Menschen. Wenn wir die Leute nicht vor den Kopf stoßen, die Erfahrung habe ich gemacht, dann sind sie gerne bereit, uns zuzuhören. Unbedarft und nicht in den eingefahrenen Denkstrukturen jener verfangen, die seit Jahrzehnten im Hochschulbetrieb arbeiten, haben wir dadurch einen einzigartigen Vorteil: Wir können quer denken. Wer, wenn nicht wir, soll die Universität der Zukunft entwickeln, denn wir sind doch die Zukunft der Universität?

  • Vorschlag 4: Wir entwickeln einmal ein Leitbild der Freien Universität aus studentischer Sicht, wie wir uns diesen Lebensraum vorstellen. Dabei ist uns Basisdemokratie ja so wichtig, also fragen wir dazu unsere Kommilitonen, und zwar explizit jene, die sich nicht im Umfeld der Aktiven rumtreiben. Ich glaube daran, dass wir dort wahre Schätze an Ideen heben könnten, wenn wir uns einmal auch an die 90% der Studierenden wenden, die sich nicht mal an den Wahlen beteiligen. Auch damit könnte sich etwa das StuPa in seiner neuen Wahlperiode beschäftigen.

So könnten wir jetzt Punkt für Punkt manche ewige Diskussion abarbeiten. Erwähnen mag ich nur noch die Prüfungsordnungen: Hier ist es den Studierenden, die in den Gremien vertreten sind, meines Wissens nicht verboten, Änderungsanträge einzureichen. Viele Anträge werden nicht durchkommen, aber man kann darüber in den Gremien bereits Diskussionen initiieren und vielleicht bildet sich hier und da sogar auch mal ein Kompromiss. Wir werden, so realistisch muss man es sehen, nachher nicht allein die fundamentalen Thesen niederschreiben, die über Jahrzehnte die FU prägen werden. Wir können aber hier und da die Akzente setzen, ohne die kein Text vollständig wäre.

Lieber Arbeitskreis Hochschulpolitik, ich fordere euch nicht dazu auf, den Streik abzublasen. Meine Unterstützung dafür habt ihr nicht, aber in aller Freiheit jedes Recht dazu, euch um eine Mehrheit für diesen Streik zu bemühen. Stattdessen ist es ein Vorschlag: Versuchen wir einmal den Weg, den wir seit Jahren nicht mehr wirklich gegangen sind, und arbeiten wir miteinander - als Studierende untereinander und mit den Professoren.

Wobei hier klarzustellen ist: Das geht auch meiner Ansicht nach nicht, ohne dass man gegenseitig Schritte aufeinander zugeht. Ohne dass man also etwa auf Seiten der AStA-tragenden Mehrheit Initiativen ergreift, transparenter zu arbeiten, sich zu öffnen, sich zu versachlichen, andersdenkende Studierende mit einzubeziehen und manches lieb gewordene Privileg und manche lang gepflegte These aufzugeben. Dinge, an denen man gemeinsam arbeitet, müssen einen neutralen Charakter haben. Sonst geht das nicht.

Nächstes LHG-Treffen am Donnerstag, 22.01.: Offen für interessierte Studierende

Germar MolterAllgemeines 0 Kommentare »

Am kommenden Donnerstag findet ab 20:30 Uhr unser nächstes Treffen statt. Ort ist das Café Chagall in der Georgenstraße 4 in Mitte. Vom Bahnhof Friedrichstraße geht ihr die S-Bahn-Trasse Richtung Alexanderplatz entlang. Dann ist das Chagall nach ein paar Metern links in den S-Bahn-Bögen.

Kommt einfach vorbei!

Ergebnisse der Wahlen: StuPa und FSR

Thomas E.AStA, StuPa, Hochschulpolitik, FU, LHG 10 Kommentare »

Schon gestern Abend um 23 Uhr hatten die fleißigen Wahlhelferchen alle Stimmen ausgezählt und die Ergebisse ins Netz gestellt, auf die zumindest die hochschulpolitisch Aktiven gespannt gewartet haben dürften. Wir können also mal drüber schauen. Zuerst gratulieren wir aber allen gewählten Vertretern. Die Wahlbeteiligung insgesamt hat sich leicht abgeschwächt, tendiert da aber uneinheitlich zwischen den verschiedenen Fachbereichen.

Na ja, es gab natürlich schon bessere Jahre für die LHG. Im StuPa sind’s jetzt noch drei Sitze (nach vier), am OSI im Fachschaftsrat weiterhin zwei und am FMI weiterhin einer. Stark verloren haben wir zunächst bei den WiWis: Dort haben wir zwar nun drei Sitze, sind aber gemeinsam mit der Studi-Initiative angetetreten, mit der zusammen wir vorher sechs Sitze besetzten.

Wahlsieger fürs StuPa sind wieder zwei. Einerseits die vereinten AStA-stützenden Gruppen, denn sie konnten ihre Mehrheit verteidigen. Allerdings nicht ausbauen, denn wenn man die Liste der Listen überblickt, die FURIOS zusammengestellt hat, und alle Sitze zusammenzählt, deren AStA-Nähe abgelehnt wird, so kommt man nun auf 19 von 60 Sitzen (statt zuvor 16). Das immerhin ist ein Erfolg und geht auch ganz wesentlich auf auf die Grüne Hochschulgruppe zurück, die mit fünf Sitzen deutlich die größte Gruppe im StuPa wird.

Ergebnisse sind eines, was man draus macht, etwas Anderes. Wir werden sicherlich darauf reagieren, dass wir Verluste eingefahren haben, uns uns bemühen, zum nächsten Jahr Vertrauen wiederzugewinnen und den Studierenden zeigen, dass sie an einer starken LHG nach wie vor nicht vorbeikommen, wenn sie wollen, dass die Hochschulpolitik ihre Interessen nicht vernachlässigt.

  • Heißt, dass wir die Mandate, die wir in den studentischen und akademischen Wahlen bekommen haben, im Sinne der Studierenden einsetzen werden, ohne auch in unseren Bemühungen um mehr Transparenz beim AStA nachzulassen.
  • Heißt auch, dass wir weiter daran arbeiten, für die Studierende auch handfeste Sachen vorzubereiten, deren positive Auswirkungen auf ihr eigenes Studentenleben sie direkt spüren werden.
  • Heißt auch, dass wir mit den anderen im StuPa vertretenen Oppositionsgruppen zusammenarbeiten werden, um für mehr Transparenz, Offenheit und Studierendenfreundlichkeit des AStAs einzutreten.
  • Heißt auch, dass wir uns nach wie vor keiner sachlich sinnvollen Initiative verschließen, sofern sie nicht ideologisch ausgebeutet wird.
  • Heißt auch, dass wir konkret am Fachbereich WiWiss danach streben werden, den FSR beizubehalten und die Zusammenarbeit zwischen den Gruppen fortzuführen, auch wenn wir dort nicht mehr die Mehrheit haben - was unsererseits dafür keine Voraussetzung sein muss.

Auf ein spannendes Jahr 2009, das wir hoffentlich alle dazu nutzen werden, die Dinge zu bewegen.

Die drohende Schließung Mensa 1 gerät in Vergessenheit

Uwe KirmseAllgemeines 5 Kommentare »

Heute Nachmittag war wieder ein konstruktives Treffen zum Thema der Schließung der Mensa 1 geplant. Doch leider musste ich feststellen, daß das Interesse an dem Thema nicht mehr so groß ist, wie vor einem Monat. Waren es am 16. Dezember 2008 noch geschätzte 30 Studierende der betroffenen Fachbereiche, so konnte man am 16. Januar 2009 noch 4 zählen. Das OSI war immerhin mit zwei Studierenden vertreten und die Juristen mit einem. Ich war eigentlich nur  Begleitung, da ich von der Schließung der Mensa 1 nicht direkt betroffen wäre.
Welche Fachbereiche, Gruppen etc. nicht vertreten waren, kann sich jeder selbst ausmalen.

Es ist fraglich, ob die diversen Studierendengruppen so sehr mit dem Wahlkampf der letzten Tage beschäftigt waren, daß sie diesen Termin schlicht vergessen haben oder ob sie sich mit der kurzen und eigentlich unzureichenden Antwort vom Studentenwerk zufrieden geben.

Da wir uns nicht wirklich als beschlussfähig ansahen, wurden die Ideen des Flyers und der Unterschriftenliste gefestigt und bestätigt. Weiterhin wurde das Nichtwissen umrissen, das durch eine Vielzahl von noch ausstehenden Antworten verschiedenster Instanzen begründet ist.

Nun soll in der kommenden Woche eine neuer Termin für solch ein fachbereichsübergreifendes Treffen festgelegt werden, welches dann hoffentlich etwas stärker frequentiert sein wird und es somit zu einem tragenden Ergebnis kommen kann. Die Mensa 1 -so ist das Ziel- soll den Studierenden erhalten bleiben.
Wir werden Euch auf jeden Fall weiter auf dem Laufenden halten.

LHG gewinnt fünf akademische Mandate

Wolf DermannAkademische Gremien, Hochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 9 Kommentare »

Schon heute Mittag war der Jubel bei der LHG groß, als das Schnellinfo zu den zentralen Akademischen Gremien verhieß, dass die LHG sowohl eines von vier Mandaten im Akademischen Senat (AS) als auch eines der beiden studentischen Mandate im Kuratorium gewonnen hatte. Ein drittes Mandat erhielt die LHG im Präsidiumswahlgremium erweiterter AS.

Auch eines von zwei Mandaten im Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaften konnte die LHG verteidigen, diesmal als stärkste Liste bei minimalster Wahlbeteiligung. Die größte Überraschung kam am Abend, als die Fachbereichsratssitze am FB Politik- und Sozialwissenschaften bekanntgegeben wurden: Sowohl Jusos als auch LHG schafften den Sprung in den Fachbereichsrat. Den Fachschaftsinitiativen bleibt nur einer von drei Sitzen.

Jusos sind die neuen Grünen

Die Jusos, die vor zwei Jahren noch bei allen Kandidaturen zu akademischen Gremien durchfielen und sich mit einem Mandat im erweiterten AS begnügen mussten, der nicht tagte, haben am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften und im Akademischen Senat die Sitze der Grünen eingenommen, die wiederum dieses Jahr nicht (rechtzeitig) Listen zu den Gremien aufgestellt hatten. Sie haben somit drei akademische Gremienmandate hinzugewonnen, der größte Zuwachs bei diesen Wahlen. Herzlichen Glückwunsch auch dahin.

Veranstaltungen für Diplom-Studierende am FB WiWiss

Thomas E.Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU 1 Kommentar »

Eine kleine Gruppe Studierender hat am FB WiWiss in Zusammenarbeit mit Professoren zwei Veranstaltungen konzipiert, die sich gezielt an die Diplom-Studierenden am Fachbereich richten und auf die sich verschlechternden Studienbedingungen im Diplom reagieren. Vorgesehen sind die folgenden Veranstaltungen:

(1) Problemforum, Veranstaltung am 27. Januar 2009, 13.45 (s.t.), Hörsaal 104a

Stattfinden wird eine Veranstaltung, bei der Diplomer einmal alle Probleme, die sie mit den Studienbedingungen am Fachbereich haben, gezielt ansprechen können. Dabei geht es weniger um die unfaire Benotung von Max Muster in der Klausur ABWL1, sondern um das Zusammenstreichen angekündigter Lehrangebote, um generell fehlende Kommunikation mit den Studierenden, durchaus auch um die Mensa und die Toiletten und alles, was Diplomer in ihrem Studium belastet und wo sie den Eindruck haben, dass sie das sonst nie zur Sprache bringen können.

(2) Blackboard-Umfrage, Teilnahme bis 31. Januar 2009

Mit vorbereitender Unterstützung durch einzelne Professoren am Fachbereich konnte ein Blackboard-Kurs eingerichtet werden. Dieser trägt den Namen “Befragung Diplom-Studierende”. In diesem Blackboard-Kurs sind zunächst nochmal ausführlichere Informationen hinterlegt. Außerdem findet man dort auch OpenBP, eine Blackboard-Umfrage (ab 19.1.). In dieser Umfrage wird für jedes am Fachbereich angebotene Prüfungsfach abgefragt, wie viele Punkte noch aus Seminaren, Wahlpflicht- und Wahlveranstaltungen fehlen.

Auf diese Weise soll der Bedarf an Lehrveranstaltungen grob abgeschätzt werden können. Aus Gesprächen mit Professoren entstand diese Idee, als den Initiatoren bewusst wurde, dass es auf Seite der Professoren bislang zu wenig Feedback gibt, wie viel und wie lang noch angeboten werden muss. Dem soll abgeholfen und zumindest ein Richtwert geben werden können. Entschieden muss aber, das wurde zugesichert, keiner die Sorge tragen, dass der ermittelte Bedarf auch das Angebot limitiert. Man möchte aber darauf Rücksicht und Bezug nehmen. Für das kommende Semester ist die Umfrage zu spät dran, weil die Veranstaltungen bereits angemeldet sind, aber zum Wintersemester sollte das spätestens Auswirkungen haben können.

FBR Wiwiss ebenfalls gegen mögliche Mensaschließung

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 1 Kommentar »

Mittwochmorgen in der Sitzung des Fachbereichsrates Wirtschaftswissenschaften kam natürlich auch das Thema Mensa-Schließung zur Sprache. Wirkliche Neuigkeiten gab es zwar nicht, jedoch kündigte Dekan Sydow an, mit einigen weiteren Dekanen beim Präsidium vorstellig zu werden, um die mögliche Schließung doch noch irgendwie abzuwenden. Wie erfolgversprechend das ist, bleibt allerdings fraglich, da die Schließung ja offenbar nicht vom Präsidium ausgeht, sondern vom Studentenwerk. Deshalb betonte der Fachbereichsrat auch noch einmal einhellig, dass die Studenten ihre entsprechenden Aktivitäten weiter fortführen und keinesfalls nachgeben sollten.

Weiteres Thema war die Nachfolgeberufungen für den Lehrstuhl Kruschwitz (Finanzierung). Leider ist diese immer noch nicht durch und der Grund hierfür liegt nicht beim Fachbereich. Offenbar gibt es da einen Engpass in der Senatsverwaltung. Jedenfalls kam die Berufungskommission bereits Mitte Dezember zu einem eindeutigen Ergebnis und seitdem liegen die Unterlagen bei der Senatsverwaltung. Und obwohl der Fachbereich somit eigentlich keine Schuld an der verlängerten Dauer des Verfahrens trägt, ist er trotzdem dafür verantwortlich ein ausreichendes Lehrangebot zu schaffen. Er wird also dafür Sorge tragen müssen, dass es im kommenden Semester, im Bereich Finanzierung nicht zu erheblichen Engpässen kommt.

Ein ähnliches Problem gibt es übrigens bei der Nachfolge Krell (Personal). Da auch hier die Zeit ins Land streicht, ohne dass etwas bei der Senatsverwaltung passiert, könnte es im folgenden Semester für einige Bachelorstudierende schwierig werden, ihre Punkte in Personal zu bekommen. Im schlimmsten Fall müssten sie ein ganzes Jahr warten, bis die Veranstaltung im Sommer wieder angeboten wird. Das kann jedoch für den Fachbereich keine Alternative sein, weshalb man sichtlich bemüht ist, bald eine Lösung des Problems zu erwirken. Notfalls muss eben kurzfristig eine Vertretung gefunden werden. Woher diese kommen soll, ist jedoch bisher fraglich.

13.-14.01.: Wahlen zu akademischen Gremien; 13.-15.01.: Wahlen zum Studierendenparlament

Germar MolterAkademische Gremien, StuPa, Termine, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Ab morgen sind wieder alle Studierenden aufgerufen, ihre Stimme abzugeben (s. Beitrag von Thomas).

Wo und wann ihr für die akademischen Gremien wählen könnt, erfahrt ihr unter web.fu-berlin.de/zwv/aktuell/0809ws/2008/bek15.pdf

Die Wahllokale für die Wahl zum Stupa findet ihr auf www.fu-berlin.de/sites/studwv/Wahlen/Stimmabgabe/Wahllokale/index.html

Fürs Stupa könnt ihr Dienstag bis Mittwoch jeweils von 9:45 Uhr bis 16:15 Uhr abstimmen, für die akademischen Gremien müsst ihr auf die Öffnungszeiten des jeweiligen Wahllokals achten.

Also nutzt euer Stimmrecht: Geht wählen!

… and the prize goes to

Wolf DermannTermine, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 1 Kommentar »

Die Freie Universität mag zwar viele Preise und Auszeichnungen zweifelhaften Wertes verteilen, zumindest aber die Auszeichnung für Frauen- und Geschlechterstudien kann als durchaus renomiert angesehen werden. Auch wenn die Webseiten noch nicht die Gewinnerin des Margherita-von-Brentano-Preises preisgeben, ist in der verschickten Einladung die Katze schon aus dem Sack gelassen: Die Auszeichnung geht dieses Jahr an Hanna Beate Schöpp-Schilling, die 20 Jahre lang, von 1989 bis Ende 2008 als Sachverständige im “Vertragsausschuss der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeglicher Form von Diskriminierung der Frau” (CEDAW) für Gleichstellung gekämpft hatte.

Schöpp-Schilling war in den 60er Jahre Studentin und Promovendin am John-F.-Kennedy-Institut und blieb in den 70er Jahren dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin. In der Kohl-Regierung war sie von 1987 bis 1992 Leiterin der Abteilung Frauenpolitik im Familienministerium, bevor sie bis 2002 in die Leitung der Jugendaustauschorganisation AFS wechselte.

Die Verleihung des Brentano-Preises findet statt am Mittwoch, den 28. Januar ab 18 Uhr im “Theatersaal” (Hörsaal A) des Henry-Ford-Baus. Im letzten Jahr hatte ich den Eindruck der einzige männliche Student bei der Preisverleihung gewesen zu sein. Vielleicht gibt es dieses Jahr ein paar mehr Studenten, die für Frauenförderung Interesse und Flagge zeigen wollen!

Infos: Wahlzeitung und Studierendenstatistik

Thomas E.Lehre, Hochschulpolitik, FU 1 Kommentar »

Nächste Woche (13. und 14. Januar) sind Wahlen an der FU, für die studentischen und für die akademischen Gremien. Heißt natürlich: Wählen gehen! Für alle Unentschlossenen gibt es auch in diesem Jahr wieder eine Wahlzeitung. Die zu veröffentlichen hatte der Studentische Wahlvorstand heute (Stand 8.1.) noch nicht geschafft, aber es gibt sie bereits im Internet, nämlich hier als pdf-Datei.

Auf der selben Webseite findet man auch ein zweites Dokument, nämlich die aktuelle FU-Studierendenstatistik.  Das sind sehr interessante Zahlen, denn sie offenbaren detailliert und Fach für Fach, auf welche Studiengänge sich die Studierenden verteilen. Das beinhaltet auch die Aufteilung in Bachelor/ Master und Diplom/ Lehramt/ Magister etc. Das Ergebnis ist im Grunde gar nicht so überraschend, aber wir verdrängen das in unserer täglichen Arbeit schnell, und deshalb geben wir das gerne wieder: Noch immer studiert die Mehrheit der Studierenden an der FU im alten System.

In der Betriebswirtschaftslehre beispielsweise reden wir von immer noch knapp 70%, wovon wiederum noch mehr als die Hälfte innerhalb der Regelstudienzeit studieren. Insgesamt erreicht die FU 2008 den Punkt, wo beide Gruppen in etwa gleich groß sind. Offensichtlich wird aber in jedem Fall, dass ein großer Teil der Studierenden im alten System noch keine Langzeitstudierenden sind. Ein Eindruck, der sonst schnell, vielleicht unbewusst und unintendiert, aber mitunter durchaus deutlich erweckt wird - in Verbindung damit, ihnen per se Faulheit zu unterstellen.

Bedeutet im Grunde eins: Wer sich für die alten Studiengänge einsetzt, kämpft sicherlich nicht für das schöne Leben von Kommilitonen, die, mit welcher Begründung auch immer, zu langsam studieren, sondern für die berechtigten Interessen ganz gewöhnlicher Studierender. Bedeutet noch eins: Im Zuge der Umstellung haben wir jetzt lange darüber diskutiert, wie die neuen Studiengänge aussehen müssen (bzw. wie nicht). Wir müssen uns künftig und sehr schnell wahrscheinlich mehr Gedanken darüber machen, wie wir den Studierenden im alten System einen geregelten Studienabschluss ermöglichen, wie er ihnen zusteht. An einigen Fachbereichen fehlt es dafür leider noch an Bewusstsein, das zu wecken bald geschehen muss, ehe es dann zu spät ist, noch einzugreifen.