LHG gewinnt fünf akademische Mandate
Wolf DermannAkademische Gremien, Hochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines Kommentar schreibenSchon heute Mittag war der Jubel bei der LHG groß, als das Schnellinfo zu den zentralen Akademischen Gremien verhieß, dass die LHG sowohl eines von vier Mandaten im Akademischen Senat (AS) als auch eines der beiden studentischen Mandate im Kuratorium gewonnen hatte. Ein drittes Mandat erhielt die LHG im Präsidiumswahlgremium erweiterter AS.
Auch eines von zwei Mandaten im Fachbereichsrat Wirtschaftswissenschaften konnte die LHG verteidigen, diesmal als stärkste Liste bei minimalster Wahlbeteiligung. Die größte Überraschung kam am Abend, als die Fachbereichsratssitze am FB Politik- und Sozialwissenschaften bekanntgegeben wurden: Sowohl Jusos als auch LHG schafften den Sprung in den Fachbereichsrat. Den Fachschaftsinitiativen bleibt nur einer von drei Sitzen.
Jusos sind die neuen Grünen
Die Jusos, die vor zwei Jahren noch bei allen Kandidaturen zu akademischen Gremien durchfielen und sich mit einem Mandat im erweiterten AS begnügen mussten, der nicht tagte, haben am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften und im Akademischen Senat die Sitze der Grünen eingenommen, die wiederum dieses Jahr nicht (rechtzeitig) Listen zu den Gremien aufgestellt hatten. Sie haben somit drei akademische Gremienmandate hinzugewonnen, der größte Zuwachs bei diesen Wahlen. Herzlichen Glückwunsch auch dahin.
16. Januar 2009 at 3:54
Ja, da ist der Jubel groß. Besonders, wenn man bedenkt, dass die Inis nur ein einziges Gremium brauchen, um die LHG in der Zahl aller ihrer Mandate zu schlagen: im erweiterten AS haben die Inis 6 Mandate. Die LHG hat insgesamt in komplett ALLEN akademischen Gremien 5 Mandate. Ganz herzlichen Glückwunsch, LHG. Und viel Erfolg noch bei der Anbiederung an die Jusos, denn die Luft für Euch wird offenbar dünn.
16. Januar 2009 at 11:22
Klar, wenn Du “die Inis” als eine einzige Gruppe zählst, dann kommst Du auf Dein Ergebnis. Es sind aber ganz viele einzelne AStA-finanzierte Gruppen, die trotz der Finanzierung noch zu den Gremien kandidieren (dürfen?) und mit denen wir trotzdem gar nicht schlecht mithalten können. Und für einen 200-Euro-Wahlkampf haben wir doch gut was gerissen!
18. Januar 2009 at 15:00
Echt 200 Euro? Wir haben noch nie so viel für einen Wahlkampf ausgegeben.
18. Januar 2009 at 23:00
Wer soll denn eigentlich “Wir” sein und wer bist eigentlich Du?
Ich gehe davon aus, dass Du meinst, dass Dein Wahlkampf mit Plakaten aus der AStA-Druckerei und mit Flyern vom AStA-Kopierer für Dich immer kostenlos war und das Du daher darüber verblüfft tust, dass wir 200 Euro als sehr wenig empfinden.
19. Januar 2009 at 1:48
ohjeohje, Verleumndung, Wolf. Leider weiß ich, dass Ihr Eure 200 Euro daher habt, dass Ihr eine verwitwerte Großmutter zusammengeschlagen und Ihr das Geld abgezogen habt. Ich bitte doch um Vorsicht bei solchen Unterstellungen. So frustriert über das schlechte Wahlergebnis, obwohl Ihr Euch doch so viel Mühe mit der Furios gegeben habt?
19. Januar 2009 at 11:19
Ach, Peter, da müssen nun aber Dir Verleumndung vorwerfen. Die LHG und die Zeitschrift Furios sind völlig unabhängig voneinander und der abgedruckte Artikel eines LHG-Mitgiedes ist überhaupnicht LHG-verherrlichend.
Nichts desto trotz finde ich persönlich die Furios nicht schlecht.
19. Januar 2009 at 20:03
Peter, Du glaubst wohl wir sind alle Gehirnamputiert, oder?
Woran erkennt jeder Studi an der FU ein in der AStA-Druckerei gedrucktes Wahlplakat?: Am 1/0 Spotfarbdruck im A2-Format. In den Zeiten von Internetdruckereien ist das ein ganz einfaches Erkennungsmerkmal, schließlich ist bei einer gut ausgelasteten Druckerei ein 4-Farb-Druckverfahren preiswerter als der Spotfarbdruck, bei dem der Farbwechsel zu aufwendig und zu teuer ist. Ihr seid nicht mehr Vorsichtig, und wir wissen somit wie Arrogant ihr eure Macht missbraucht. Schweine!
20. Januar 2009 at 8:21
Wahlkampf ist vorbei, wir müssen uns doch nicht gleich wieder an die Kehle gehen.
22. Januar 2009 at 19:18
Stimmt, ihr habt nie Geld für irgendeinen Wahlkampf ausgegeben. Das habt ihr immer schön die Studierenden machen lassen. Ich freue mich jedes Mal wieder über die Forderung nach Weltrevolution auf Hochglanzpapier. Wir freuen uns über unser Ergebnis, auch wenn wir uns über mehr natürlich sehr gefreut hätten. Du/ihr argumentiert hier nach dem Muster deutscher Volksparteien nach Wahlen. Das ist peinlich.