Gestern haben sich wieder Studierende verschiedenster Fachbereiche und Hochschulgruppen getroffen, um über den aktuellsten Informationsstand und das weitere Vorgehen zu beraten. Aber da liegt schon das größte Problem: der Informationsstand!
Die meisten Gremien und Institutionen lassen sich mit ihren Antworten sehr viel Zeit oder sie wissen selbst noch von nichts. Die LHG hat bereits über die Antwort aus dem Studentenwerk berichtet.
Auch das Bauordnungsamt Steglitz-Zehlendorf hat noch keinen Antrag für Umbaumaßnahmen erhalten und weiß von nichts. Falls es sich bei den geplanten Veränderungen um genehmigungsfreie Umbauten handeln sollte, MUSS aber immer noch eine Anfrage bei der Unteren Denkmalbehörde gestellt werden. (Ja, das Mensagebäude steht unter Denkmalschutz!) Die Denkmalbehörde war lediglich erfreut darüber, daß sie von eventuellen Umgestaltungen erfährt und würde sich über weitere Informationen unsererseits freuen.
Die meisten Anfragen haben solche oder ähnliche Abgründe der Bürokratie zu Tage getragen.
Trotzdem kam es am gestrigen Abend noch zu Ergebnissen:
Wie Thomas schon kurz berichtete, werden jetzt aktiv Unterschriften gesammelt. Die Liste dafür steht jetzt schon als PDF zur Verfügung und sollte bis zum 9. Februar 2009 im Café Tatort oder im AStA-Büro eingereicht werden. Dort kann man sich auch ab Dienstag schon ausgedruckte Liste abholen.
Dazu kommen noch Plakate, die zum Beispiel auch die Nutzer der Mensa 2 über die anstehenden Probleme aufklären soll, um dort noch mehr Unterstützer zu mobilisieren. Es ist schließlich damit zu rechnen, daß in den Stoßzeiten die Warteschlangen in der Silberlaube noch länger werden.
Weiterhin soll versucht werden eine Resolution gegen die Schließung in das StuPa einzubringen.
Der Termin für das nächste gruppen- und fachbereichsübergreifende Treffen ist am Montag, den 9. Februar 2009 geplant und soll wieder im Raum 1122 des alten Juragebäudes statt finden.
24. Januar 2009 at 4:42
[…] LHG hat inzwischen beim Bauordnungsamt Steglitz-Zehlendorf nachgefragt, doch dort wusste man noch nichts von irgendwelchen geplanten Veränderungen an dem Gebäude. Das […]