Ergebnisse auch von der Umfrage OpenBP
Thomas E.Befragung, FU, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Lehre Kommentar schreibenNeben dem Problemforum, über das ich bereits vorgestern schrieb, fand am Fachbereich WiWiss zuletzt auch eine Umfrage statt, die versuchte, den verbleibenden Lehrbedarf in den auslaufenden Studiengängen zu erfassen. 281 von 1467 Studierenden nahmen an dieser Umfrage teil. Weil Mund-zu-Mund-Propaganda hierbei sehr wichtig war und diese ihren Ausgangspunkt bei Studierenden mit der Vertiefung Marketing hatte, dürften vermehrt Studierende mit diesem Schwerpunkt und nur eine unterdurchschnittliche Zahl von VWLern teilgenommen haben. Grundsätzlich hat das nur einen geringen Einfluss auf die fachbezogenen Ergebnisse, während fachbereichsbezogen dadurch einzelne Trends etwas stärker erscheinen dürften.
Ungeachtet dessen: Das große Problem ist das Angebot von Seminar- und Diplomarbeiten. Im Schnitt wollen die Studierenden innerhalb der nächsten vier Semester abschließen. Nur ein Viertel schätzt, länger zu benötigen. Gleichzeitig brauchen die Studierenden im Schnitt noch 1,43 Seminararbeiten – mithin insgesamt ein Stau von 2.101 Seminararbeiten, rechnet man von den teilnehmenden Studierenden auf die Gesamtzahl hoch. Oder: 1.254 Diplomarbeiten, jeweils verteilt auf 14 Prüfungsfächer. Wir haben einen Betreuungsindex berechnet, der zeigt, wie viele Arbeiten dann pro Semester und Betreuer (Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter etc.) korrigiert werden müssten. Der Durchschnittswert von etwa 7 Arbeiten liegt in einem vertretbaren Bereich (allerdings muss die nicht quantifizierte, aber nun einsetzende Belastung durch Bachelor-Arbeiten aber ebenfalls berücksichtigt werden), wird durch einzelne Fächer aber stark in die Höhe getrieben. In Bezug auf die Erweiterung von Betreuungskapazitäten können wir diese Schwerpunkte aufzeigen.
Schwerpunkte können wir auch für die allgemeine Lehre aufzeigen. Hier gibt es einzelne Fächer, in denen einerseits die hohe durchschnittliche Fachsemesterzahl bereits auf länger anhaltende Schwierigkeiten hinweist, in denen andererseits viele Studierende noch überdurchschnittlich viele Punkte bis zum Abschluss des Studiums benötigen. Als Grund muss dort ein repetetives oder durch vakante Professuren stark ausgedünntes Angebot gesehen werden. Das zeigt, dass die langsame Berufungspraxis auch am Fachbereich WiWiss den Studienfortschritt empfindlich stört.
Insgesamt stellt sich die Situation so dar, dass mit ein wenig guten Willen einige Maßnahmen umsetzbar wären, die für viele Studierende die Situation ziemlich entspannen könnten. Dazu würde etwa gehören, das Lehrangebot in einzelnen, kaum ausgelasteten Fächern zu erhöhen, um den Andrang auf stark belastete Fächer umzuleiten. Wir haben deshalb auch eine Übersicht, welche Prüfungsfachkombinationen studiert werden, erstellt. Als Initiatoren der Umfrage haben wir überdies begonnen, ein solches Lösungskonzept zu entwerfen, und setzen hierbei auf die Unterstützung des Fachschaftsrats WiWiss.
6. February 2009 at 14:17
Leute, aktiviert bis zum 10.02.09 alle Eure Bekannten für das bedingungslose Grundeinkommen, derzeit gibt es schon über 15.000 Petenten, damit ist es schon jetzt die erfolgreichste epetition beim Bundestag.
Leider hat die Aktivistin keine große PR gemacht, daher gab es anfangs nur täglich ca. 30 Petenten, aber es wurden auch durch Mundpropaganda allmählich mehr, seit gestern kommen täglich ca. 2.000 neue Petenten dazu, leider haben wir nur noch vier Tage. Wenn es insgesamt 50.000 Mitzeichner werden, gibt es automatisch eine Anhörung vor dem Petitionsausschuss!
Hier geht es zur Online-Petition:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;petition=1422;sa=sign
Viele Hintergrundinformationen zu dem Thema Grundeinkommen/ Bürgergeld:
http://www.grundeinkommen.tv
An diese Stelle findet sich auch der komplette Film zum Grundeinkommen (100min.) zum kostenlosen download/ anschauen:
http://www.kultkino.ch/kultkino/besonderes/grundeinkommen