Erster Entwurf für den achtsemestrigen PoWi-Bachelor am OSI steht

Kristina KaempferAllgemeines, FU 0 Kommentare »

In der heutigen (und vorerst vorletzten) Sitzung des Arbeitskreises für den achtsemestrigen Politikwissenschaftsbachelor wurde in Zusammenarbeit von Studenten und Frau Gisela Rossa-Dubray sowie Frau Prof. Cilja Harders ein erster Entwurf gestaltet, welcher auf den erweiterten Institutsratssitzungen (am 23.10. von 14.00 bis 18.00 und am 13.11. von 13.00 bis 16.00) präsentiert werden soll. Der sogenannte „Große Bachelor“ ähnelt im ersten Studienabschnitt (1. – 4. Semester) dem bisherigen sechssemestrigen Bachelor am OSI, währenddessen im zweiten Studienabschnitt (5. – 8. Semester) weniger Module mit mehr Leistungspunkten den Studierendinnen den bisher oft erwähnten und beklagten Leistungs- und Zeitdruck nehmen sollen. Gleichzeitig wurde die von allen Seiten befürwortete Regelung getroffen, dass von den schlussendlich 17 Modulen nur 14 Modulnoten in die Endnote zählen sollen. Dies soll vor allem Studierendinnen in den ersten Semestern die Angst nehmen, dass absolut jede Modulleistung in die Endnote zählt. Außerdem wird damit ein gewisser Freiraum geschaffen, eventuelle Ausrutscher und schlechte Leistungen im Studium auszugleichen.

Weitere Vorschläge beinhalteten die Einführung eines allgemeinen Moduls im Wahlpflichtbereich des Grundstudiums (im 1. – 4. Semester), welches im Sinne eines studium generale den Studierendinnen ermöglichen soll, auch in anderen Fachrichtungen ein Modul zu belegen. Dieses kann neben zwei anderen Wahlpflichtmodulen belegt werden, ist allerdings keine Pflicht.

Im zweiten Studienabschnitt werden die oben angesprochenen Module mit jeweils zwei Veranstaltungen zu insgesamt 15 LP eingeführt. Diese werden sowohl an einer erhöhten Wörterzahl in den Hausarbeiten, als auch an einem allgemein höheren Lernanspruch (im Vergleich zum ersten Studienabschnitt) gemessen. Am OSI-Diplom orientiert teilt sich der Abschnitt in Kernbereich,  Vertiefungsbereich und einen Studienabschluss (die BA-Arbeit mit Kolloquium und mündlicher Prüfung zu 15 LP) auf. Kernbereich und Vertiefungsbereich sind beide mit 45 LP und somit jeweils 3 Modulen bemessen. Ersterer besteht aus der Politischen Theorie und den Grundlagen der Politik, den Politischen Systemen und Internationalen Beziehungen. Im Vertiefungsbereich können Studierende neben einem feststehenden Projektkurs aus mehreren Bereichen zwei weitere Module wählen, auf deren Grundlage sie dann eventuell ihre BA-Arbeit schreiben. Versuche, die BA-Arbeit mit mehr LP, somit mit mehr workload und einer höheren Wörteranzahl zu versehen, scheiterten hierbei an den allgemein geltenden Bachelorregeln, welcher der Arbeit eine maximale Punktzahl von 12 LP zuschreiben.

Insgesamt ist der Große Bachelor mit 240 Leistungspunkten bemessen, 30 LP teilen sich auf den bisher existierenden und im achtsemestrigen Bachelor beibehaltenen ABV-Studienbereich auf, die restlichen 210 verteilen sich mit jeweils 105 Punkten gleichmäßig auf den ersten und zweiten Studienabschnitt.

Die letzte Sitzung der Arbeitsgruppe wird sich mit der Konzipierung des zweisemestrigen Master beschäftigen. Sie findet voraussichtlich am 14.10. um 09.30 im OSI (wahrscheinlich Raum 202) statt und alle interessierten Studierenden sind eingeladen, daran teilzunehmen.

661. Sitzung des Akademischen Senats am 02. September 2009

Uwe KirmseAllgemeines 0 Kommentare »

Es war eine recht ruhige Sitzung. Man hörte sich gegenseitig an und sammelte Meinungen zu den diversen Themen. Nur die Präsentation über die Strategien der FU zum International Network sprengte den Zeitrahmen und wird in der nächsten AS-Sitzung fort gesetzt. Daher blieben auch die studentischen Anträge auf der Strecke, was ärgerlich ist, da nun die Kommission für Lehre wieder nicht neu besetzt werden konnte. Ein Schelm, wer dem Präsidium Hintergedanken beim Aufstellen der Tagesordnung unterstellen will.

An der FU wurde eine Arbeitsgruppe zum Thema „Schweinegrippe“ eingerichtet. Wenn tatsächlich eine Verschärfung der Situation auftreten sollte, dann hat die Uni schon erste Pläne. Eine weitere wichtige Information kam während der Sitzung per SMS: In der Berliner Senatsverwaltung gibt es zur Zeit keinerlei Überlegungen die U-Bahnlinie 3 zu verkürzen oder ganz einzustellen.

Weiterhin wurde zum WS 2009/2010 ein Masterstudiengang zur Internationalen Tiergesundheit eingerichtet, der zum einen Teil in Berlin und zum anderen in Äthiopien stattfinden wird. Die Studiengebühren, die an der Addis Ababa Universität anfallen, werden zum Teil durch Stipendien gedeckt. (zu Beginn durch die EDULINK-Programme, später zum Teil durch den DAAD)

Außerdem wurden noch drei Honorarprofessuren eingerichtet. Der FB Wirtschaftswissenschaften kann sich über Herrn Prof. Dr. Joachim Schindler freuen. Die Archäologie über Frau Prof. Dr. Ulrike Wulf-Rheidt und Rechtswissenschaften über Herrn Prof. Dr. Wolfgang Kuhla.

Dann begannen die Ausführlichen Vorstellungen der aktuellen Planungen in der Universitätsmedizin. Nach den Ausführungen der zweiten Vizepräsidentin, Frau Prof. Dr. Schäfer-Korting, wird das Universitätsklinikum Benjamin Franklin in Steglitz durch die Zusammenlegung mit der Charité finanziell ausgehungert. Aus diesem Grunde möchte die FU diesen „Fehler“ rückgängig machen und wieder eigenständig Humanmediziner ausbilden. Ob dieser Plan umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. Es gibt einige Probleme, die vorher noch bewältigt werden müssen, wie die Renovierung des Klinikums in Steglitz und wie die Grundausbildung gesichert wird, ist auch noch nicht sicher, da nicht alles Professuren einfach wieder eingerichtet werden können.

Hierauf folgte eine Bericht des Präsidiums über die Hochschulvertragsverhandlungen. Die Quintessenz aus vielen Zahlen, die der Kanzler, Herr Lange, vorstellte: Die Überlast im Bereich Studium bleibt und der Sparkurs muss fortgesetzt werden. Es müssen aber mehr Studenten aufgenommen werden, für die es dann aber zusätzliches Geld gibt. Wie sich dies alles entwickeln wird, werden wir ja erleben.

661. Sitzung des Akademischen Senats: 2. September, 15 Uhr, HFB

Uwe KirmseAllgemeines 0 Kommentare »

Wer sich tatsächlich in den Ferien in die Uni begeben möchte, kann morgen wieder das höchste Gremium der FU erleben.

Die Sitzung ist zum Großteil öffentlich und es wird einen Bericht über die zustandegekommenen Hochschulverträge geben. Also durchaus ein interessantes Thema!