Angeblicher WAZ-Titel vom Thielplatz

Marcel von VollandAllgemeines 0 Kommentare »

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Am 13. 12. 09 wurde am U-Bahnhof Thielplatz dieser Artikel offen angeschlagen!

Nach Recherchen der LHG wurde dieser Artikel zweifelsfrei nicht von der WAZ (Telefonat mit der WAZ) sowie keiner weiteren Tageszeitung veröffentlicht. Zudem lassen sich nirgendwo Hinweise auf einen solchen oder ähnlichen Fall vom 11. Dezember 2009 in der Uni Bochum finden. Die zitierte Initiative „Freie Mediziner gegen Fettleibigkeit“, angeblich geführt von einem Dr. Krumm, existiert ebenfalls nicht. Die damit verbunden Aussagen sind daher kritisch zu betrachten und keinesfalls als Expertisenwissen anzusehen. Zudem zeigt der Artikel journalistische Schwächen in Sprache - wie die Verwendung politisch unkorrekter Begriffe wie „Fettleibigkeit“ - und Form, was sich in den ungenauen oder nicht vorhandenen Quellen (der Prognosen) niederschlägt.

 Der Verdacht liegt daher nahe, dass eine bzw. mehrere Gruppen der FU Berlin mit diesem erdachten Todesfall eine besondere Aufmerksamkeitswirkung erzeugen wollten. Leider ist unklar, wer der „Autor“ dieses Artikels ist. Folgt man der inhaltlichen Position des Beitrags, könnte es sich einerseits um Gruppierungen handeln, die ihre Forderungen im Bildungsstreik durch fiktive Fakten zu begründen suchen, andererseits um solche, die dem Bildungsstreik eher kritisch gegenüber stehen und den Misserfolg des Streikes demonstrieren wollen! Unabhängig davon, welche der beiden Positionen dieser Artikel dienen soll: die geschmacklose Form dieser Darstellung, ein menschliches Schicksal wie den Todesfall eines Studenten aus politischen Motiven zu ersinnen, ist aus ethischen und moralischen Gründen verwerflich.

103. Sitzung der KfL - Neues zur Systemakkreditierung

Alex SpielauLehre, Akademische Gremien 1 Kommentar »

Am Dienstag traf sich die 103. KfL, um über die Systemakkreditierung der FU und die AS-Beschlussvorlagen von Andreas Bodmeier und Sarah Walz zu diskutieren.Die Sitzung wurde bis zur Beschlussfähigkeit der Kommission durch einen Vortrag von Gerd Helm, dem Projektleiter Qualitätsmanagement und Systemakkreditierung an der FU, über den Ablauf und die Struktur  Systemakkreditierung informiert.Sein Vortrag begann mit einer Einführung in die generelle Struktur der Systemakkreditierungsverfahren. Die Akkreditierung von Studiensystemen meint  im Allgemeinen die Prüfung, Evaluierung und Annahme von Qualitätsmanagementverfahren von Studiengängen an einer Universität.  Zu diesem Zweck wurde ein Akkreditierungsrat auf nationaler Ebene geschaffen als übergeordnete Institution, unter der 6 Agenturen zur operativen Prüfung von Systemakkreditierungsverfahren bestehen. Die Agenturen sind (halb)privater Natur, um Unabhängigkeit von politischen Prozessen zu garantieren.Vorteile einer Systemakkreditierung gegenüber der alten Programmakkreditierung wurde mit einer längeren Halbwertszeit und den neuen Zielen der Förderung einer höheren Autonomie der Universitäten und einer Investition in Qualitätsstrukturen.Die FU hat zur Systemakkreditierung einen Vertrag mit der Agentur AQAS, welche falls der Akkreditierungsantrag angenommen wird, innerhalb der nächsten drei Jahre zu einer Annahme oder Ablehnung des FU Qualitätsmanagement kommen wird.Von Herrn Helm betont und nachfolgend intensiv diskutiert, wurde die Beteiligung studentischer Vertreter im Begutachtungs- und Evaluierungsverfahren. So seien studentische Vertreter im Prozess des Aufbaus von Studienprogrammen und Qualitätsmanagementstrukturen an den Instituten und Fachbereichen als auch am Verfahren der Systemakkreditierung selbst beteiligt.An letzterem sollen Studierende durch einen Repräsentanten im Begutachtungsrat von AQAS beteiligt werden. Dieser Studierende soll durch  einen studentischen Akkreditierungspool bestimmt werden, was jedoch nicht verpflichtend für die Agentur sei.  In diesem Zusammenhang wurde von studentischer Seite das  Berufungsverfahren als intransparent und nicht repräsentativ für die Studierendenschaft kritisiert.Ferner wurde in diesem Zusammenhang die noch nicht absehbaren (hohen) Kosten des Gesamtverfahrens von ca. 150.000€  und die Einflüsse der KMK und dem Bolongna-Prozess auf die Kriterien zur Qualitätssicherung.Nachfolgend wurde über die Anträge von Andreas Bodmeier und Sarah Walz diskutiert. Wobei nur über ersteren Antrag abgestimmt wurde. Dieser beinhaltet eine Beschlussformulierung, in welcher der akademische Senat aufgerufen wird die verpflichtende Anwesenheitskontrolle zugunsten einer offenen, freiwilligen Kontrolle  abgeändert wird und das Präsidium zur Neugestaltung einer Satzung für Allgemeine Prüfungsangelegenheiten beauftragt wird(jedoch ohne zeitliche Verpflichtung).Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen und somit dem AS zur Diskussion und Beschluss übermittelt. Der Antrag von Sarah Walz konnte nicht mehr innerhalb des Zeitrahmens diskutiert werden.Insgesamt war die Diskussionskultur in dieser Sitzung besser als gewohnt. Es wurde konstruktiv und aufeinander eingehend miteinander gesprochen – vielleicht eine positive Tendenz für die Zukunft?

665. Sitzung des Akademischen Senats am 16. Dezember 2009

Uwe KirmseAllgemeines 0 Kommentare »

Prof. Bongardt berichtete kurz und sehr positiv von den ersten Zusammenkünften des Runden Tisches. Sein Lob über dieses neue Gremium wurde auch von allen geteilt, die bereits teilgenommen haben und mit dieser positiven Einstellung begann dann die Diskussion über den Beschlussentwurf zur Aussetzung der Anwesenheitskontrollen an der FU. Im Gespräch konnte der Autor dieses hervorragenden Antrags, Andreas Bodmeier, auch die Vorbehalte der skeptischen Senatsmitglieder beschwichtigen und daher kam es auch recht problemlos zu einer Annahme des Entwurfs. Nun sind die Dozenten nicht mehr verpflichtet die Anwesenheit zu kontrollieren, es nimmt ihnen aber auch niemand das Recht eine Teilnehmerliste zu führen, bzw. bei Seminaren, die eine Anwesenheit erfordern, kann die umstrittene Liste auch weiterhin eingesetzt werden.

Weiterhin wurde ein Ausschreibungstext für die bald zu vergebende Stelle des Universitätspräsidenten von einer Reihe von Professoren erstellt. Er wurde auch recht schnell verabschiedet, mit der Bitte an das Kuratorium diesen auch bei der Ausschreibung zu verwenden. Der sofort danach gestellte Antrag mit der Aufforderung an Prof. Lenzen sofort zurückzutreten wurde jedoch abgelehnt.

Die Zulassungsordnung für das Sommersemester wurde auch ohne große Diskussionen positiv abgestimmt. Es handelt sich dabei um wenige naturwissenschaftliche Studiengänge und aufzufüllende Masterplätze.

Der Punkt, der an diesem Nachmittag ein allgemeines Entsetzen auslöste ging von der Sitzungsleitung, also von der ersten Vizepräsidentin, Frau Prof. Lehmkuhl, selbst aus. Vor einem Monat, im November, hat sie dem Akademischen Senat keine Auskünfte über die geplanten Umstrukturierungen der Abteilung IV, Abteilung für Außenangelegenheiten, geben wollen. Auf explizite Fragen gab es nur ein abweisendes Verhalten. Daraufhin wurde am selben Tag noch ein Beschluss gefasst, daß der AS über diese Planungen informiert werden soll. Dies alles geschah unter der Leitung von Frau Prof. Lehmkuhl, die bei dem Umstrukturierungsprozess beteiligt ist/war. Auf der jetzigen Sitzung im Dezember offeriert Frau Prof. Lehmkuhl dem AS, daß die Abteilung IV bereits am 8. August, also zwei Monate vor den Fragen und dem AS-Beschluss, per Präsidiumsbeschluss geschlossen wurde. Das bedeutet, daß die erste Vizepräsidentin bewusst Informationen zurückgehalten und das ganzen Gremium getäuscht hat. Hinzu kommt, daß zu diesem Präsidiumsbeschluss nicht einmal die Frauenbeauftragte hinzugezogen wurde. Da Frau Prof. Lehmkuhl auf keiner fairen Ebene ihren Fehler eingestehen wollte und mit fragwürdigen Ausreden argumentierte muss man hier von einer argen Vertrauensschädigung reden, die nicht so leicht wieder zu beheben ist.

Vor kurzem wurde außerdem ein weiteres Außenbüro der FU eröffnet, diesmal in Brüssel. Diese Büros dienen zur Rekrutierung von neuem, fähigen wissenschaftlichen Nachwuchs und zur Kontaktpflege mit Wissenschaftlern an den Standorten. Die internationale Vernetzung der FU soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden, wo in Kairo und (irgendwo) in Brasilien Außenbüros eröffnet werden sollen.

Zudem sieht alles danach aus, daß die FU, genauer Frau Prof. Lehmkuhl, den neuen Hochschulvertrag im Januar unterzeichnen wird. Nach dem Vorfall zum Thema der Abteilung IV ist es allerdings schwer einzuschätzen welcher Wahrheitsgehalt hinter der Aussage der ersten Vizepräsidentin steht. Es ist also durchaus möglich, daß sie schon längst unterschrieben hat und nur keinen davon in Kenntnis setzten möchte.

Es ist amtlich: Der Präsident verlässt uns!

Uwe KirmseAllgemeines 0 Kommentare »

Am vergangenen Freitag hat der jetzige Präsident der FU, Prof. Dieter Lenzen, die Verhandlungen mit dem Hamburger Senat abgeschlossen und die Wahl zum Präsidenten der Universität Hamburg angenommen.

Laut Pressemitteilung möchte Prof. Lenzen das Amt schon im ersten Quartal des Jahres 2010 antreten. (das klingt so, als wollte er noch bis zum Ende der laufenden Vorlesungszeit in Berlin bleiben) An der FU beginnt nun das Suchen um einen neuen Präsidenten. Noch ist alles offen!

665. Sitzung des Akademischen Senats, 15 Uhr (HFB)

Uwe KirmseAllgemeines 0 Kommentare »

Am kommenden Mittwoch tagt der Akademische Senat wieder an seinem regulären Termin, ab 15 Uhr s.t. im AS-Sitzungssaal im Henry-Ford-Bau. Jeder ist eingeladen vorbei zu schauen und im Zuschauerbereich Platz zu nehmen.

Neben den Anträgen der studentischen FSI-Liste werden auch die Zulassungszahlen für das kommende Sommersemester besprochen und sicherlich auch beschlossen.

Zweite Runde am Runden Tisch

Marcel von VollandAllgemeines 1 Kommentar »

Der von Prof. Lenzen vorgeschlagene und vom AS beschlossene „ Runde Tisch“, Gesprächsforum und Meinungsbild der Universitätsangehörigen, tagte wiederholt am vergangenen Freitag. Zugegen waren etwa 50-60 Vertreter der Studierenden, des wissenschaftlichen Mittelbaus, der Verwaltung sowie der Professoren. Bei allem mehrmals betonten und (selbst-)gewürdigten Engagement der Anwesenden, fiel das Ergebnis jedoch vorerst mäßig aus. Insgesamt konnte zwar die Einigung erzielt werden, Themen wie Transparenz bei der Entscheidungsfindung und Demokratie im Entscheidungsprozess sowie den Dauerbrenner Anwesenheitspflicht vorne auf der Diskussionsskala zu plazieren. Über den eigentlichen Stellenwert der Versammlung im gesamtuniversitären Kontext war sich der „Runde Tisch“ überraschender Weise recht uneinig. Während Frau Müller (FB Chemie) und Hajo Funke (FB Politik) für ein schnelles Vorgehen ohne große Diskussionen über den Abstimmungsmodus (Mehrheitswahlrecht auf Pro-Kopf-Basis versus paritätische Abstimmung) plädierten, wurden erste konstruktive, inhaltliche Ansätze zum Thema Anwesenheitspflicht wie von Fr. von Oppeln sowie Fr. Müller durch ständig aufkommende Grundsatzfragen hinsichtlich Art der Moderation von Prof. Bongard– angeblich zu dominant und richtungsweisend – und Diskussionsverhalten in  ihrer Dynamik durchbrochen. Obwohl es bei der Anwesenheitsdebatte generell eine stimmige Auffassung über den Sinn bzw. Unsinn gibt, kamen insb. aus den naturwissenschaftlichen Bereichen Zweifel auf, ob es in jeder Veranstaltungsart (Erstsemesterübungen etc.) wirklich zum Vorteil der Studierenden ist, Besuche von Veranstaltungen in die Eigenverantwortlichkeit abzugeben.

Weiterhin wurde der eingebrachte Vorschlag, Diskussionen über Lehre sowie Forschung arbeitsteilig auf Montag und Freitag zu legen, von der Gesamtheit abgelehnt. Lehre und Forschung sollen auch thematisch nicht getrennt werden, wenn es über das Verhältnis beider universitärer Grundtätigkeiten zu beraten gilt. Die im Protokoll letzter Sitzung vorgeschlagene Themenauswahl-und Reihenfolge ist vorerst in ihrer Art angenommen worden. Am effektivsten erschien der Vorschlag, bei den nächsten Sitzungen Experten über die Studienordnung referieren zu lassen, um inhaltliche und sachliche Kritik an Studienkonzeptionen zu üben - zu befürworten ist solch ein Modus ebenfalls für weitere Sachthemen.

Zu bezweifeln bleibt, ob das angestrebte Ziel, bis zum 20. Januar ein umfangreiches Meinungsbild – denn mehr kann hier nicht getan werden – schriftlich festzuhalten und somit Einfluss auf Beschlussgremien zu nehmen, erreicht werden kann. Sollten formelle Probleme der Diskussionskultur den wirklichen inhaltlichen Dialog hemmen, könnte der Sinn und die Effektivität solch eines gesamtuniversitären Gesprächsforum konstruktive Reformvorschläge zu entwickeln, an Glaubwürdigkeit einbüßen.

SPD-Spitze besucht FU

Armin PeterAllgemeines 1 Kommentar »

Auf Einladung der Hochschulgruppe der JuSos waren am heutigen Dienstag Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel an die FU gekommen, um sich der Kritik der Studierenden zu stellen.

Vor einem voll besetzten Hörsaal hielten beide zunächst kurze Eingangsstatements, in denen sie die Wichtigkeit bezahlbarer, hochwertiger Bildung betonten. Auch unterstrich Steinmeier, dass Bildung nicht allein Selbstzweck sein dürfe, sondern auch der Gesellschaft und der Wirtschaft zugute kommen müsse.

In ungewohnter Bescheidenheit steckte Gabriel seiner Partei das bildungspolitische Ziel „zumindest auf OECD-Durchschnitt zu kommen“. Des Weiteren warnten beide vor Steuersenkungen. Diese, so Gabriel, kämen vor allem jenen Bürgern zugute, die es nicht nötig hätten. „Sollten den Ländern die geplanten 12 Milliarden an Steuersenkungen auferlegt werden, dann geht das zu Lasten der Schulen und Kitas“, so der SPD-Vorsitzende.

Im Folgenden hatten die Studierenden Gelegenheit, den beiden Politikern kritische Fragen zu stellen. Davon wurde reichlich Gebrauch gemacht. Abgesehen von einigen Exoten, die „internationale Bildungsstreiks“ und ähnliche Kuriositäten ins Gespräch zu bringen versuchten, hagelte es vor allem harsche, aber weitgehend sachliche Kritik an der Umsetzung der Bildungsreform. Angenehm war, dass linksextreme Positionen, die zuvor die Debatte im Bildungsstreik stark dominiert hatten, diesmal komplett außen vor blieben.

Nahezu alle Redner beklagten extreme Arbeitsbelastung, die kaum Zeit für Auslandsaufenthalte, vertiefende Studien und ehrenamtliches Engagement lasse. Es sei an der Zeit, so der fast einstimmige Konsens der Zuhörer, die Reform zu reformieren, und insbesondere die Bachelor/Master-Studiengänge zu überarbeiten. Mehrfach wiederholt wurde auch die nachdrückliche Forderung nach mehr studentischer Mitbestimmung. Dazu merkte Steinmeier an, die vorangegangenen Generationen von Studierenden hätten das Recht auf Mitbestimmung großenteils aufgegeben, da kein gesteigertes Interesse an bildungspolitischen Vorgängen zu beobachten gewesen sei. Es freue ihn, dass sich dies nun wieder ändere.

Steinmeier und Gabriel lauschten verständnisvoll, versuchten zu beschwichtigen und gelobten Besserung. Außerdem boten sie Sprechern der „Hörsaalbesetzer“ an, zu einer Gesprächsrunde in die SPD-Zentrale zu kommen. Gabriel unterstrich gegen Ende noch einmal nachdrücklich die Bedeutung von Forschung. Natürlich dürfe es  nicht sein, dass die Qualität der Lehre durch Bevorzugung der Forschung leide, so der SPD-Vorsitzende. Dennoch sei es aber wichtig und notwendig, Forschungszweige zu fördern, deren Nutzen zunächst nicht absehbar sei. Als Beispiel nannte er Photovoltaikanlagen.

Die Rolle, die die SPD in den letzten zehn Jahren in der Bildungspolitik gespielt hatte, fiel leider fast vollständig unter den Tisch. Die beiden Parteigrößen bevorzugten es, in die Zukunft zu blicken. Mehrfach riefen sie in den Raum, die Ausgaben für Bildung drastisch erhöhen zu wollen.

So blieb am Ende das Fazit: Keine wirklich konkreten Zusagen, aber immerhin ein offenes Ohr für die großen und kleinen Sorgen der Studierenden – nun aber müssen Steinmeier und Gabriel den freundlichen Worten greifbare Taten folgen lassen. Man darf gespannt sein.

Dikussionsgremium “Runder Tisch”

Uwe KirmseAllgemeines 2 Kommentare »

Auf dem heutigen ersten Treffen des runden Tisches wurden die Themen festgesetzt und organisatorische Fragen besprochen. Von jetzt an finden jeden Montag von 8 bis 10 Uhr und jeden Freitag von 16 bis 19 Uhr diese Treffen zwischen Studierenden, Professoren, wissenschaftlichen und sonstigen Mitarbeitern statt. Jeder kann hingehen und sich beteiligen, will sagen, es gibt ein uneingeschränktes Rederecht. Es wurde aber auch nocheinmal betont, daß es sich um ein Diskussionsforum handelt, was keine Beschlussfähigkeit besitzt.

Die Diskussionsthemen, die von den Anwesenden gesammelt wurden, findet ihr hier:

www.bildungsstreik-berlin.de/wiki/index.php/Runder_Tisch/07.12.#Strukturierung

(auf der gleichen Seite findet sich auch eine kurze, protokollartige Zusammenfassung des Treffens)

Am kommenden Freitag soll die Reihenfolge der aufgelisteten Punkte festgelegt werden und mit der thematischen Dikussion begonnen werden. Jeder ist eingeladen vorbei zu kommen und sich zu beteiligen. Es ist zu hoffen, daß die Gesprächskultur, die heute an den Tag gelegt wurde, auch bei den kommenden Treffen fortgesetzt wird. So wird man zu Ergebnissen kommen, die für die meisten Beteiligten erträglich sind.

Diskussionstreffen “runder Tisch”

Uwe KirmseAllgemeines 0 Kommentare »

In der vergangenen AS-Sondersitzung wurde der von Prof. Lenzen vorgeschlagene “runde Tisch” beschlossen. Nun soll er am Montag zum ersten Mal zusammen kommen.

(7. Dezember 2009, um 8 Uhr im AS-Sitzungssaal im Henry-Ford-Bau)

Jeder kann vorbei kommen (für Beteiligung und Rederecht wurden noch keine Regelungen festgelegt)

Treffen der Bachelor-Kommission am 1.12.

Kristina KaempferAllgemeines 0 Kommentare »

Beim gestrigen Treffen der Bachelorkommission für den reformierten Politikwissenschaftsstudiengang waren nicht nur erstmals Beteiligte des sogenannten “Gegenentwurfs” anwesend, es wurde auch einer anderer Entwurf von zwei anderen Dozierenden am OSI eingebracht.
Die große Anzahl beteiligter Studierender (von denen einige leider vergeblich auf eine - durch wen auch immer - angekündigte Abstimmung warten mussten) führte dazu, dass man zu Anfang noch einmal strittige und unstrittige Punkte zusammenfasste: wie schon auf der Abstimmung im letzten Institutsrat beschlossen, wird auf allen Seiten die Ausgestaltung des Studiengangs in ein Y-Modell unterstützt, wie auch die affinen Modulen und das Streichen von einem Drittel der erbrachten Leistungen. Gleichsam wurde bereits vergangen Mittwoch erklärt, dass fünfte und sechste Semester des Kommissionsentwurfs zu übernehmen.
Offene Punkte waren die Gestaltung des Projektkurses, die Punktevergabe bezüglich der Bachelor-Arbeit und ob Gender als Querschnitt oder eigenes Modul existieren soll. Ebenfalls noch nicht genau festgelegt schien, ob man auch das 5.-8. Semester des Kommissionsentwurfs übernehmen will und welche der Leistungen nicht in die Endnote zählen sollen. Der jedoch größte und strittigste Faktor - 3 oder 5 Pflichtmodule? - kam, dank es einen anderen eingebrachten Entwurfs (der jedoch nicht wirklich aussichtsreich scheint), nur in die Anfangsphase einer Diskussion; eine Entscheidung in dieser Sache war gestern nicht möglich. Hierbei fand ein konstruktiver Dialog zwischen beiden Seiten statt, der sowohl Vor- und Nachteile, sowie Zusammenhänge mit dem OSI-Strukturplan, widerspiegelte.
Aufgrund der fehlenden Zeit musste die Sitzung jedoch - ohne große Ergebnisse, aber zumindest ein erstes Zusammenführen beider Parteien - nach zwei Stunden beendet werden.

Das nächste Treffen, bei welchem man sich vor allem mit den Pflichtmodulen beschäftigen wird, findet am kommenden Montag, den 7. Dezember, um 16.00 Uhr in der Garrystraße 55 (Raum 121) statt.

Treffen der Bachelor-Kommission am OSI heute um 16 Uhr

Kristina KaempferTermine, Allgemeines 0 Kommentare »

Etwas kurzfristig, um auch anderen Interessierten die Teilnahme an der Kommissionsarbeit zu ermöglichen, wurde die nächste Sitzung auf den heutigen Tag verlegt.

Daher sind alle interessierten Studierenden eingeladen, um 16 Uhr in den Henry Ford Bau, Konferenzraum III (gegenüber dem Senatssitzungssaal) zu kommen und mit zu diskutieren!