Vorerst nicht viel mehr als heiße Luft

Robert FritzAllgemeines Kommentar schreiben

Eingeleitet mit einer kurzen Zusammenfassung der ersten Sitzung von letzter Woche begann die heutige Diskussionsrunde des studentischen Runden Tischs (st.RT); in Anwesenheit von rund 20 Teilnehmern.

Eine nicht enden wollende Diskussion über den eigentlichen Existenzgrund dieser Veranstaltung war der erste Punkt auf der Tagesordnung. Ob der st.RT nun als “Austauschplattform des allgemeinen Stimmungsbildes” oder zur Diskussion über die studentische Selbstverwaltung einberufen wurde, schien beim letzten Mal nicht allen Anwesenden klar geworden zu sein. Auch das Protokoll der letzten Sitzung machte darüber keine eindeutige Aussage. Das Reden darüber, worüber man eigentlich reden wollte, fand nach 45 Minuten ein Ende. Man “entschied” sich tendenziell für das Thema der studentischen Selbstverwaltung. Nachdem ein paar als “ignorant” abgestrafte Befürworter der Planung konkreter Projekte die Veranstaltung verlassen hatten, wurde der erste wirkliche Punkt der heutigen Sitzung zur Sprache gebracht. Ganz nebenbei: Es war mittlerweile schon mehr als eine Stunde vergangen.

Das angesprochene Thema war die Öffentlichkeitsarbeit des AStA.

Stellvertretend waren zwei (oder vielleicht auch drei, man konnte es nicht genau in Erfahrung bringen) Mitglieder des AStA anwesend.

Auf die Frage, warum man auf der AStA-Homepage nicht einsehen kann, wer momentan welches Referat innehat, wurde geantwortet, dass dies nicht erwünscht sei…vorrangig aus datenschutzrechtlichen Gründen. Laut AStA gebe es keine Argumente, die für diese Repräsentation nach außen sprechen. Eine wenig inhaltliche Debatte darüber, ob die Namen in Verbindung mit Bildern einzusehen sein sollten oder nicht bestimmte die nächsten 15 Minuten. Man einigte sich darauf, dass es gut wäre, wenn man die Referenten-Namen auf der AStA-Seite finden könnte.

Der AStA sei für die meisten Studierenden ein Phantom, welches sich nur ab und an bei den Einführungsveranstaltungen der Erstsemester kurz zu erkennen gibt, so die Kritik an dessen studentischem Engagement.

Eine kurze Zusammenfassung der heutigen Sitzung des studentischen Runden Tischs könnte folgendermaßen lauten: Es wurde sich in knapp zwei Stunden darüber verständigt, dass es sinnvoll wäre, die Öffentlichkeitsarbeit des AStA zu verbessern.

Effizienz sieht anders aus und es bleibt abzuwarten, ob der st.RT als solcher Bestand hat.

Auf ein Eingehen bezüglich beleidigender Äußerungen des AStAs gegenüber den übrigen Anwesenden des st.RT wird verzichtet.

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