… und es nimmt kein Ende: erneute Sitzung der Kommission am FB PolSoz zur Reform des PoWi-Bachelors

Kristina KaempferAllgemeines Kommentar schreiben

Etwas kurzfristig – aufgrund der Ereignisse des vergangenen Institutsrates, s. Bericht vom 16. Juni – trat heute nach langer wieder einmal die Kommission zur Reform des Bachelors der Politikwissenschaft am OSI zusammen. Nachdem der Prozess vergangenes Semester “eingefroren” und sich mit Teilergebnissen zufriedenen gegeben wurde, standen eben die zu streichende Modulleistungen im Fokus der Diskussion. Diese waren eine der Kernforderungen und -anliegen der Studierenden gewesen, welche sich in den vergangenen Semestern in und außerhalb der Kommission engagiert hatten. Kompromiss war – abgestimmt mit anderen Dozenten – 60 der 180 LP streichen zu können, um den Studierenden somit den Prüfungsdruck zu verringern. Zusammenfassend lässt sich hier Sven in seinem letzten Blogeintrag zitieren:
“Zum anderen legt die geänderte, mit dem Rechtsamt der FU Berlin geschriebene, Bachelorordnung fest, dass nur noch zwei Drittel der Studienleistungen in die Endnote mit einfließen werden. Irritationen gab es im Institutsrat über die Festlegung des zu streichenden Drittels. Das Rechtsamt der FU hatte dieses Drittel als 30LP PoWi-Studienleistungen und 30LP ABV ausgewiesen, da aber der ABV Teil ohnehin nicht in die Note einfließt würde diese Reform kleiner ausfallen als geplant. Deswegen prüfen Dekanat und Rechtsamt nun im unbürokratischen Umlaufverfahren, ob es möglich ist insgesamt 60LP der PoWi-Leistungen plus die 30LP nicht in die Note einfließen zu lassen.”

Da sich die Forderungen, neben den 30 LP ABV zusätzlich 60 statt 30 LP zu streichen, aufgrund bürokratischer Hürden schwierig bis zum WS durchzusetzen ließen, hat man sich nun auf ein mehrstufiges Vorgehen geeinigt: der Teilerfolg der zu streichenden 60 bzw. 30 LP wird durchgesetzt, um zumindest den zum WS 08/09 immatrikulierten Studierenden die Chance zu geben, von der Reform zu profitieren. Gleichzeitig soll jedoch das Ziel verfolgt werden, den Leistungs- und Notendruck eventuell anderweitig zu verringern und vor allem den vierjährigen Bachelor wieder “aufzutauen”.
Über die nächsten Treffen werden wir Euch dann hier wieder informieren – der Kurzfristigkeit des anberaumten Treffens sei es geschuldet, dass wir es nicht bloggen konnten, jedoch geloben wir Besserung.

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