Liebe Studierende,
zwischen dem 10.01. und 12.01.12 finden die Wahlen zum Studierendenparlament statt. Die Möglichkeit zur Wahl findet ihr an eurem jeweiligen Fachbereich sowie in der Rost – und Silberlaube! Die LHG belegt dieses Jahr den Listenplatz 16!
Unser Wahlprogramm beinhaltet dieses Jahr folgendes:Unsere Gruppe: Ein überparteilicher Zusammenschluss von liberalen Studierenden, die an ihrer Uni etwas bewegen wollen.
Unser Motto: Konstruktive Arbeit statt Krawalle und Besetzungen.
Unser Ziel: Pragmatismus statt Ideologie in der Hochschulpolitik. Verschwendung studentischer Gelder stoppen!
Unser Erfolg: Seit über 30 Jahren liberale Hochschulpolitik an der FU.
Mehr Hochschule in der Hochschulpolitik!
Wir als LHGsetzen uns u. ein:
■gegen AStA-Beitragserhöhungen! Den immer mal wieder aus den Reihen der linken Gruppierungen geäußerten Rufen nach „mehr Geld zum Ausgeben“ erteilen wir eine klare Absage. Der AStA ist bei der derzeitigen Beitragshöhe im Rahmen seiner Aufgaben absolut arbeitsfähig, sofern er nicht verschwenderisch mit dem Geld der Studierenden umgeht.
■für eine wirklich bessere Lehre. Die Einführung von Bachelor und Master und der gesamte Bologna-Prozess müssen mehr sein als eine komplizierte Sparmaßnahme! Die Verpflichtung niedrig bezahlter Lehrkräfte ohne Forschungsmöglichkeiten wird sich langfristig negativ auf die Qualität der Lehre und die Qualifizierungsmöglichkeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses auswirken. Reformen müssen aber bessere Lehre zur Folge haben! .
■für eine Universität, die sich als Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden begreift, in der Forschung und Lehre gleichwertig nebeneinander stehen. Die Lehre darf nicht nur auf Berufsqualifizierung abzielen und sollte die Offenheit für ein möglichst freies Studium bieten.
■für konstruktive Kritik an den Verfehlungen der Hochschulpolitik. Es wird sicherlich in Zukunft unabhängig von der politischen Großwetterlage Anlässe geben, gegen Missstände an den Hochschulen vorzugehen. Die LHG steht für konstruktive Kritik und ein möglichst kooperatives Verhalten aller Beteiligten und hebt sich damit von anderen Gruppen ab, die die Konfrontation vorziehen. Vor allem die Gruppen aus dem linken Spektrum wollen ohnehin Vorstellungen durchsetzen, die weit über ihr hochschulpolitisches Mandat hinausgehen.
■für leistungsfähige und transparente studentische Gremien. Viele Kommilitoninnen und Kommilitonen haben wenig Zutrauen in die Gestaltungsmöglichkeiten der studentischen Gremien, manche halten sie sogar für überflüssig oder für reine Selbstbedienungsläden. Diesem Eindruck muss entgegen getreten werden, indem professionelle Beratungsangebote und guter Service geboten sowie die wichtigsten Infos über die hochschulpolitischen Entwicklungen kompakt und verständlich an die Studierenden herangetragen werden. Für unabdingbar halten wir auch eine u. a. finanzielle Stärkung der Fachschaften zulasten des AStA.
■eine Verbesserung des Übergangs vom Bachelor zum Master,
■ein adäquater Umgang mit dem Anwuchs der Studierendenzahlen,
■eine transparente Haushaltsführung des AStAs sowie
■eine angemessene Förderung von Studierenden gemessen an ihrer Leistung.
Die LHG tritt für eine sachorientierte Politik an der Hochschule an. Immer wieder wird die Arbeit im Studierendenparlament durch Anträge des radikalen AStAs erschwert. Diese Anträge sind zumeist durch starke Ideologien eingefärbt und orientieren sich selten an den alltäglichen Problemen der Studierenden. Zudem gewährt der AStA keinen ausreichenden Einblick in seine Tätigkeiten und Ausgaben!
Weitere Infos findet ihr auch auf unser Internetseite www.lhg-fu-berlin.de
10. January 2012 at 20:16
wer nix macht, macht nix verkehrt…oder in welchem gremium hat die LHG in den letzten Jahren mitgearbeitet? Auf Instituts- und Fachbereichsebene…oh nirgendwo? Erstitage, politische Veranstaltungen, andere Lebenszeichen?
und euer einziger Erfolg ist, dass es euch seit 30 Jahren gibt? Herzlichen Glückwunsch, genauso lange wie Slayer…
10. January 2012 at 20:58
Erstaunlich ist es auch, dass ihr auf euren Flyern schon Lügengeschichten über eure hochschulpolitische Arbeit verbreiten müsst. Etwa, dass ihr einen Sitz im Akademischen Senat hättet. Ebenso behauptet ihr, einen Sitz im Fachbereichsrat PolSoz zu haben, was ebenso dreist gelogen ist – ganz abgesehen davon, dass ihr dabei den Fachbereichsrat PolSoz zu Fachbereichsrat OSI umgetauft habt. Peinlich, peinlich.
In einem anderen Flyer behauptet ihr, der AStA hätte jährlich 1 Million Euro zur Verfügung. Unter diesem Aspekt ist es vielleicht zutreffend, wenn ihr sagt, “reicht doch erstmal, muss nicht mehr sein.” Es ist halt leider die Hälfte. Eine Bitte, LHG: Setzt euch doch mal hin und macht eure Hausaufgaben.
10. January 2012 at 21:00
so langsam kann einem marcel schon fast leid tun. als – gefühlt – letzter verbliebener einer hochschulgruppe, die von wikipedia als “vorfeldorganisation der FDP” geführt wird und an der FU einen ähnlichen weg geht wie die “nachfeld”-partei im land berlin… den in die versenkung nämlich.
mittlerweile ist überhaupt nicht mehr ersichtlich, warum mensch euch wählen sollte – nicht mal ein ersti-heft gab’s zu start dieses semesters von euch.
P.S.: eine frage: welche “arbeit” im StuPa wird durch anträge des “radikalen AStAs” erschwert? ganz abgesehen davon, dass anträge immer noch von den studierendenparlamentarier_innen gestellt werden und nicht “vom AStA”.
10. January 2012 at 21:05
es war mir wie immer ein großer vergnügen zu lesen, wie sich die lhg selber karikiert.
unter erfolge lediglich die bloße existenz zu verbuchen ist ja schon ein armutszeugnis, wenn nicht schon der abgesang auf die sogenannte liberale hochschulpolitik. wer nix macht erreicht auch nix.
aber wenn es bloß das wäre. nein, ihr zaubert ja noch mehr köstlichkeiten auf den teller.
der asta sei bei der derzeitigen beitragshöhe absolut arbeitsfähig, deshalb setzt sich die lhg gegen beitragserhöhungen ein. aber dann sollen doch die fachschaften mehr geld bekommen?
na was denn nun??? von nix kommt nix.
aber auch das ist nicht der letzte satirebeitrag eurerseits.
die lhg steht für konstruktive kritik ein möglichst kooperatives verhalten aller beteiligten. scheinbar seid ihr teilnahmslos, denn bei jeder noch so kleinen sachlichen kritik an der lhg erfolgt ein sofortiger vergleich zum nationalsozialismus oder stalinismus oder anderen extremen ismen.
desweiteren hat die forderung nach einer friedlichen und solidarischen gesellschaft überall, nichts mit einem wie auch immer gearteten politischen mandat zu tun.
und es geht munter weiter…
der asta bietet professionelle beratungen und guten service. unzählige studierende kommen jede woche im asta vorbei um dies wahrzunehmen. vielleicht solltet ihr an eurer wahrnehmung sachorientiert arbeiten!!
einen guten habt ihr euch ja noch für den schluß aufgehoben, und damit meine ich nicht den radikalen asta, denn nach meinem wortverständnis ist radikal genau das richtig wort, wenn ein grundsätzliche, umfassende und nachhaltige lösung von problemen gefordert und gewünscht wird.
viel witziger finde ich die frage nach den alltäglichen problemen der studierenden. welche sind das denn?
paßt mein pullunder heute zu meinem weißen hemd? ist der lackschuh ordentlich geputzt?
was, was, was?
15. January 2012 at 14:39
respekt, es hat doch noch für einen sitz im stupa gereicht. die LHG kann also immerhin noch behaupten, in FU-gremien aktiv zu sein.
wobei: eigentlich ist es ja (FU-weit, akademische gremien eingerechnet) nur noch ein gremium. ein einziges. und da sitzt ihr mit einer person drin. hat sich eigentlich schon mal jemand bei kristina k. oder armin p. dafür bedankt, dass sie die LHG nachhaltig dezimiert haben?
16. January 2012 at 16:01
oho fast 60 Menschen von 4000 Wähler_innnen von 32000 Wahberechtigten haben nicht gemerkt, dass die LHG eigentlich gar nicht mehr existiert…herzlichen Glückwunsch zur nächsten Stufe auf dem Weg in die völlige Auflösung
17. January 2012 at 9:00
Wann kommt denn die Stellungnahme zur Wahl? Ich bin schon gespannt!
17. January 2012 at 19:11
hey, macht aber nichts. es gibt listen, die haben weniger stimmen bekommen als ihr. kopf hoch, auf dem nächsten flyer könnt ihr stolz behaupten, einen sitz im stupa erkämpft zu haben. jetzt müsst ihr euch nur noch an debatten beteiligen und schon kann man sagen, dass ihr eine aktive gruppe seid. viel glück. hehe.
20. January 2012 at 7:35
[...] [...]
25. January 2012 at 9:38
Kommentar 9 zeigt ja aber noch eine Perspektive, denn ganz offenbar wird der Blog ja gelesen. Und taucht als einziger hochschulpolitischer Blog in dieser Liste auf.
26. January 2012 at 18:09
habt ihr euch aufgelöst?
27. January 2012 at 12:07
das wollte ich auch schon fragen. aber dann wäre wenigstens ne auflösungserklärung nett. oder spaltung wäre auch nett. wobei dafür wohl nicht die aktiven mitglieder ausreichen
5. February 2012 at 15:56
Hiermit erklärt die Liberale Hochschulgruppe an der Freien Universität Berlin ihre Auflösung. Nach mehr als 30 Jahren liberaler Hochschulpolitik, in der wir vom linken bis linksextremistischen Mainstream in der Hochschulpolitik durchgehend angefeindet wurden (“Lieber Aale als Liberale” im StuPa-Wahlkampf), schmerzt uns dieser Schritt zutiefst. Es handelt sich dabei keineswegs um eine Kapitulation vor dem roten Terror! Vielmehr mussten wir leider feststellen, dass unsere konstruktiven, politisch vernünftigen, maßvollen und auf die Bewahrung der Herrschaft des Rechts an den Universitäten ausgelegten Vorschläge von den Studenten der Freien Universität leider nicht gewürdigt werden. Weder im Studierendenparlament, noch in den akademischen Gremien gelang es uns zuletzt, eine wahrnehmbare Position zu vertreten. Unsere Versuche, uns der schrillen Sprache und verleumderischen Methoden der Gegenseite zu bedienen, führten leider auch dazu, dass sich mögliche Interessenten an liberaler Hochschulpolitik unnötigerweise von der Liberalen Hochschulgruppe abgewandt haben.
Wir bedanken uns für mehr als 30 Jahre spannende Hochschulpolitik, bei unseren Wählerinnen und Wählern für das bis zuletzt geäußerte Vertrauen und beenden diese Erklärung mit den Worten:
die liberale hochschulpolitik sagt:
ich war.
ich bin.
ich werde sein.
5. February 2012 at 16:27
Wo ist der Like-Button?
5. February 2012 at 16:37
..und warum habt ihr Kommentar 13 noch nicht zensiert? Seid ihr echt endlich weg? Falls ja – bitte nur noch ein letztes Mal Realsatire!!! Ich warte seit Wochen schon total ungeduldig auf die Erklärung, warum es diesmal nur 0,177% aller Wahlberechtigten & 1,59% aller gültigen Stimmen waren, die euch gewählt haben.. Was ist mit den ganzen LHG-Mehrheiten an der FU los, die hier in besseren Zeiten noch regelmäßig herbeigeredet wurden?
6. February 2012 at 21:08
Die LHG-Mehrheiten haben wir erfolgreich unterdrückt und durch ein Schreckensregime mit Scheinwahlen von ihrer freien Meinungsäußerung abgehalten. Die LHG hat sich auch nicht aufgelöst, sondern wird seit Schließung der Wahllokale intensiv befragt und zur Arbeit in den Fischmehlwerken Cuxhaven angehalten. Sobald die LHG ihre geheimen Finanziers verrät, werden sie ins singapurische Exil verbracht, wo sie den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und bürgerlichen Freiheitsrechten studieren können.
14. February 2012 at 10:52
Ein aktueller Artikel auf SpOn, der gut zum Thema passt…
http://www.spiegel.de/spiegel/unispiegel/d-83827747.html