Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am Mittwoch, 16.07., 16 Uhr

Germar MolterAkademische Gremien, StuPa, Termine, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Allgemeine Veranstaltungen, Allgemeines 0 Kommentare »

Wer gerne wissen will, wie Demokratie an der FU aussehen kann, sollte sich die nächste Sitzung des Studierendenparlaments anschauen und -hören. Es tagt am Mittwoch, 16.07. ab 16 Uhr (c.t.) im Raum L113 im Seminarzentrum Silberlaube, neben der Cafébar.

Samstagnacht im Hörsaal

Uwe KirmseLehre, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 0 Kommentare »


Für alle, die es bis jetzt noch nicht wussten. An der FU werden auch Nachtseminare veranstaltet und es handelt sich dabei wirklich um die gesamte Nacht und nicht bloß um einen etwas längeren Abend, wie man ihn von der langen Nacht der Wissenschaft kennt.

 

Dazu gezwungen hat uns das tolle System des Campusmanagements. Ein Pflichtseminar der Theaterwissenschaftler war mit 65 Studenten völlig überbucht und da in den folgenden Wochen noch einige Nachzügler dazu kamen waren wir knappe 80 Seminarteilnehmer. In dem von allen Seiten für die Forschung hoch bezuschussten Forschungsinstitut ließ sich auch kein weiterer Dozent finden, um eine zweites Seminar anzubieten. Daher hat sich die riesige Gruppe geteilt und hat pro Woche lediglich ein halbes Seminar besucht. Der Dozent hat also zwei Mal hintereinander das gleiche erzählt, wofür wir ihm auch alle sehr dankbar sind. Nun mussten die restlichen Stunden in einer Nacht nachgeholt werden. Warum dies nicht tagsüber geschehen konnte ist mir auch nicht so ganz klar. Möglicher Weise war der Hörsaal wieder durch eine sehr schlecht besuchte Tagung belegt und es ließ sich keine anderer Raum finden.

 

Von Sonnabend um 20 Uhr bis zum folgenden Sonntag um 6 Uhr waren wir also im Hörsaal des theaterwissenschaftlichen Instituts. In einer lockeren Atmosphäre wurden Themen diskutiert und Ausschnitte aus Filmen und Inszenierungen gezeigt. Wie man sich vorstellen kann, lässt spätesten ab 2 Uhr die Konzentration nach und die Hälfte der Anwesenden nutzte die Vorführungszeit im dunklen Saal für ein Schläfchen oder besser gesagt, es fielen uns einfach die Augen zu. Dem entsprechend kratzten die Inhalte und Diskussionen nur noch an der Oberfläche und die Mitschriften wurden immer spärlicher.

Den praktische Nutzen dieses Nachtseminars muss man also weniger von der Seite der Lehrinhalte betrachten. Vielmehr sind wir alle glücklich, die für den Bachelor so wichtige Zeit angerechnet zu bekommen.

Neues Ess- und Trinkverbot in den Wiwiss-Hörsälen – FBR Wiwiss vom 18.06.08

Hilmar von OertzenHochschulpolitische Veranstaltungen, Akademische Gremien, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 11 Kommentare »

Wie das Dekanat heute Morgen in der FBR-Sitzung verlauten lies, soll es ein neues Ess- und Trinkverbot für die Hörsäle an unserem Fachbereich geben. Vielleicht habt Ihr die Schilder schon gesehen. Leider braucht es hierfür keinen Beschluss des Fachbereichsrates, weshalb dieser das Verbot auch nur zur Kenntnis nehmen musste. Natürlich nicht diskussionslos, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Denn ein solches Verbot ist ja doch recht einschneidend, vor allem für uns Studierende. Daher haben Lars und ich uns deutlich gegen ein komplettes Verbot ausgesprochen, wie es in den PC-Pools (dort zu Recht wg. der Tastaturen etc.) schon umgesetzt ist.
Natürlich mag es keiner, wenn auf den Böden unserer (z. T. gerade erst renovierten) Hörsäle ständig Essensreste liegen und auch ist es nicht besonders appetitlich den restlichen Kaffee eines Kommilitonen am Schuh kleben zu haben. Aber deshalb gleich ein Verbot gegen alle aussprechen, wo es doch nur ein paar schwarze Schafe sind, die ihren Dreck liegen lassen?! Können wir nicht selbst einfach ein bisschen mehr darauf achten, dass wir den Hörsaal so hinterlassen, wie wir ihn vorfinden möchten?! Ist es nicht möglich, dass wir das „unter uns“ regeln, anstatt uns von der Obrigkeit „Gesetze“ aufoktroyieren zu lassen?! Und würden solche Verbote überhaupt etwas am Verhalten dieser schwarzen Schafe verändern? Nein, denn die werden sich ohnehin nicht daran halten.
Ich denke, wir sind erwachsen genug um uns einigermaßen benehmen zu können und so schwer ist es doch nicht, (wenigstens) seinen eigenen Dreck wegzuräumen oder gegebenenfalls darauf zu achten, dass sein Nachbar seinen Müll nicht vergisst. Denn solange nichts auf den Böden liegen bleibt (oder klebt) wird auch keiner etwas dagegen haben, wenn man mal einen Becher Kaffee mit zur 8:30h Vorlesung mitbringt, um diese einigermaßen munter überstehen zu können.
Da die Hörsäle nur einmal in der Woche gereinigt werden, würden entsprechende Essens- und Trinkreste u. U. einige Zeit auf dem Boden verharren, was absolut nicht in unserem Interesse sein kann.

Natürlich sind Wasserflaschen von dieser Regelung gänzlich ausgenommen, denn da klebt ja nix, wenn mal was daneben geht.

Vielleicht können wir als Ersatz für die Verbotsschilder darauf hinwirken Schilder zu entwickeln, die darauf hinweisen den Hörsaal so zu hinterlassen wie man ihn vorfinden möchte. Ich denke das könnte ein guter Kompromiss sein, denn von dem Verbot sind auch die Dozenten nicht ausgenommen.
Wir werden uns jedenfalls beim nächsten Fachschaftsratstreffen mal ein paar Gedanken dazu machen und sofern jemand von Euch da eine kreative Idee hat, kann er sich gerne bei uns melden.

FBR-Wiwiss-Sitzung – Eine gute Nachricht mit Wermutstropfen

Hilmar von OertzenHochschulpolitische Veranstaltungen, Akademische Gremien, Lehre, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 4 Kommentare »

Ohne weite Ausschweifungen über die Sitzung komme ich gleich zu den - für uns Studis – wesentlichen Punkten der heutigen FBR-Sitzung.
Es ging nämlich einmal mehr um die Einführung von Wiederholungsklausuren für die Diplomstudierenden, für Vorlesungen, die nicht jedes Semester angeboten werden. Dabei gibt es jedoch eine gute und eine schlechte Nachricht, sowie weiteren Klärungsbedarf in einigen Dingen.
Kommen wir zuerst zu der guten Nachricht: ja, es wird weitere Wiederholungsprüfungen geben und dafür wurde heute ein erster Beschluss gefasst. Soweit so gut. Der Wehrmutstropfen dabei ist allerdings, dass man in jedem Fall die Klausur im Vorhinein einmal nicht bestanden haben muss, um sie im folgenden Semester wiederholen zu können. Trotz eingehender Diskussion lies man sich auf Professorenseite leider nicht davon überzeugen, dass diese Regelung unnötig sei, da ja durch Einführung der BA/MA Studiengänge, die Diplomer ohnehin einen verstärkten Anreiz hätten, zügig mit ihrem Studium fertig zu werden, da sie sich andernfalls mit einer immer kleiner werdenden Kursauswahl auseinandersetzen müssen.
Eine weitere Hürde besteht laut dieser ersten Regelung darin, dass man selbst im Krankheitsfall beim regulären Termin, nicht die Nachschreibeklausur mitschreiben darf und das „um einer drohenden Attestflut vorzubeugen“.
Tja, zu blöd also für denjenigen, der im Bett liegt, um seine Grippe zu kurieren. Er hat Pech gehabt, während seine Kommilitonin einfach zur Klausur geht, sie kurz unterschreibt, um dann den Wiederholungstermin wahrnehmen zu können.
Aber sehen wir’s positiv, so brauchen wir nicht erst zum Arzt unseres Vertrauens zu laufen, um ihn um einen Attest zu bitten, weil wir uns in diesem Semester einfach noch nicht bereit fühlen mitzuschreiben, aber schon wissen, dass wir auf jeden Fall den Wiederholungstermin (ohne Vorlesung wohlgemerkt!) wahrnehmen wollen…!
Na ja, ihr seht…alles nicht so einfach. Aber so ist das in Organisationen, manchmal muss man hartnäckig genug bleiben, dann kann man auch Veränderungen zu seinen Gunsten beeinflussen. So können wir nun immerhin, überhaupt schon mal die Vorzüge von Nachschreibeklausuren wahrnehmen, was in den vergangen Semestern niemand zu träumen gewagt hat.
Außerdem ließ Dekan Sydow – welcher sich im Übrigen sehr gesprächsbereit und offen uns gegenüber zeigte – dennoch die Tür für weitere Veränderungen an der jetzigen Regelung offen. Dies sei schließlich nur der Anfang und könne durchaus in kommenden Semestern zu unseren Gunsten erweitert werden.
Und da die Hoffnung bekanntlich als allerletzte ins Gras beißt, werden wir uns weiter für Euch engagieren und weiter unsere Argumente vorbringen. Wir sind auch gerne für Vorschläge Eurerseits offen, also falls Ihr was haben solltet, immer her damit!
Ach ja, auch sei es noch zu klären, inwieweit einzelne Lehrstühle zu unseren Gunsten, bereits jetzt schon von der Regelung abweichen und Nachschreibeklausuren, ohne die erfolglose Teilnahme zum regulären Termin, anbieten könnten. So wie das der LS Schreyögg ja dieses Semester schon praktizierte.

Die weiteren Themen waren unter Anderem, dass wir Wiwiss offenbar, in der heißen Lernphase, mal wieder für ein paar Tage aus der Phil.Bib ausgesperrt werden. Also nicht wundern, wenn es da mal wieder Ausweiskontrollen wegen Überfüllung gibt. Soll sich wie gesagt auch nur um ein paar Tage handeln. Aber dass es bei uns in der Zeit auch immer ordentlich voll wird, scheint die Verantwortlichen wenig zu interessieren. Dies kritisierte unser Dekan im Übrigen auch.

Ich hab dann auch noch mal darauf hingewiesen, dass man im neuen Vorlesungsverzeichnis leider nicht ersehen kann, ob es sich bei den angegebenen Kursen um Wahl- oder Pflichtveranstaltungen handelte. Dies werde umgehend behoben. Wahrscheinlich in dem man an den betreffenden Stellen einen Link auf die jeweilige LS-Homepage setzt, wo dann der entsprechende Hinweis zu finden ist.

OK, das war so das Wichtigste im Überblick. ;-) Viel Erfolg noch bei den anstehenden Klausuren!

Nachspiel: Skandal folgt Klage.

Thomas EichentopfSuper-Uni, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 6 Kommentare »

Es ist doch irgendwie eigenartig. Da studieren wir an einer Universität. Mithin einer Einrichtung höherer Bildung. Einer Institution, die seit Jahrhunderten für sich beansprucht, moralisch und geistig die Führung der Gesellschaft zu übernehmen.

Ein inhaltlich leerer Vortrag mit peinlichem Protest wäre auf dieses Ideal schon Karikatur genug gewesen. Allerdings scheint es im Auditorium noch mehr Menschen gegeben zu haben, die sich dem Anspruch in keiner Weise würdig erwiesen - und sogar noch einen drauf packten: Einer der Ledersessel, auf denen die Gäste auf der Bühne Platz genommen hatten, wurde in der Unordnung nach Ende der Veranstaltung gestohlen. Das Präsidium stellt Anzeige gegen Unbekannt.

Ich frage mich, einigermaßen frustriert: Wo sind uns Moral und Geist nur geblieben? Wer was gesehen hat, könnte hier natürlich dazu beitragen, den ramponierten Ruf der Studenten wieder herzustellen. Muss man ja nicht weit denken, wem dieses Vergehen allgemein zugeschrieben wird - das aber, hoffe ich ehrlich, sicherlich zu Unrecht.

Campus Talk mit Matthias Döpfner: Wie andere meine Zeit verschwenden.

Thomas EichentopfPresse, Super-Uni, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 8 Kommentare »

Im Rahmen von Manager Magazin Campus Talk war heute Matthias Döpfner (Vorstand Axel Springer) zu Gast am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FU Berlin. Auf Einladung von Prof. Schreyögg stellte er sich einem öffentlichen Interview unter der Leitfrage “Karriere 2008 - Einstieg, Aufstieg, Umstieg”.

Mag man über die Antworten von Herrn Döpfner geteilter Meinung sein. Meiner Ansicht nach blieb er blass und beschränkte sich auf Standardsätze, die einem lange schon aus den Ohren heraushängen. Auch die Fragen der beiden Interviewer vom Manager Magazin trugen nicht wirklich zu inhaltlicher Tiefe bei, sondern wirkten vielfach wie einstudierte Vorlagen. So wirkte es auf dieser Seite wie eine hübsche Inszenierung.

Aber nicht nur auf dieser Seite. Zu Gast waren nämlich auch die Kommilitonen vom Dieter Lenzen-Fanclub, die ein weiteres Mal sich das Recht herausnahmen, die Interessen einer großen Mehrheit zu ignorieren, um sich ihrer arroganten Selbstverherrlichung zu widmen, die sie Satire nennen. Von Beginn an unterbrachen sie das Gespräch mit Wellen von Beifall, Jubel und Trampeln. Auch auf mehrmalige Ermahnung durch Prof. Schreyögg waren sie nicht in der Lage, ihr Benehmen anzupassen. Als gegen Ende die Situation zu eskalieren begann, wurde die Veranstaltung eine halbe Stunde früher als geplant abgebrochen.

Vielleicht wusste der Fanclub das nicht, aber für manchen Studenten im Raum war es eine akademische Pflichtveranstaltung. Vielleicht interessierte es den Club nicht, aber mancher hatte wohl ein Interesse daran, Herrn Döpfner zuzuhören, und reiste extra dafür abends noch einmal zur Uni. Egal: Beiden Gruppen hat der Club letztlich zwei Stunden ihrer Zeit gestohlen.

Vom Stil her nicht in Ordnung war es, dass einige Fragen tatsächlich etwas parteiisch übergangen wurden. Es sei aber bedacht, welchen Stil die Herren an den Tag legten, als sie immer noch Contenance zeigten, obwohl lange schon klar war, dass euer Applaus nicht gut gemeint war.

Ehrlich, das war eine Veranstaltung aus dem Kindergarten. Von erwachsenen Studenten erwarte ich, dass sie in der Lage sind, andere zu respektieren. (Das ist im Übrigen auch ein Recht, das vom Verfassungsgericht bestätigt sein dürfte, nämlich intrinsischer Teil des Grundgesetzes, auf dessen Freiheiten sich von bestimmter Seite gerne und natürlich per se völlig zu Recht berufen wird.) Was der Dieter Lenzen-Fanclub zeigt, ist nicht gebildete Satire, sondern einfach sittenfernes, schlechtes Benehmen von Starrköpfen. Diese Veranstaltung hatte keinen Bezug zu Dieter Lenzen. Es ging einfach um öffentlichkeitswirksame, wie üblich überzogene und gegenüber den Mitmenschen absolut unfaire Selbstinszenierung.

Geht das weiter, wird der Ruf der Universität sicherlich beschädigt werden. Das mag manchem zupass kommen. Das wird aber dazu führen, dass gar kein renommierter Gastsprecher, so politisch unabhängig er auch sein möge, gesteigertes Interesse hätte, an der FU aufzutreten. Er würde ja doch nur für einen Kampf instrumentalisiert werden, der nicht der seine ist.

Ich fordere den ASta und alle hochschulpolitischen Gruppen an der FU Berlin daher auf, Stellung zu den wiederholten Vorgängen zu nehmen und deutlich klarzustellen, dass man dieses Benehmen nicht unterstützt. Begründung: Wir sollten zeigen, dass wir trotz aller Meinungsverschiedenheiten in der Lage sind, eine politische Debatte sachlich und mit Respekt voreinander zu führen. Den DieterLenzen-Fanclub haben wir jedenfalls nicht nötig.

“Meet Your Prof” mit Jörg Sydow am 29.11.07

Hilmar von OertzenAllgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 2 Kommentare »

Am vergangenen Donnerstag fand die erste Veranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe „Meet Your Prof“, die vom Fachschaftsrat Wiwiss organisiert wird, in der Luise statt. Unser Dekan Prof. Dr. Jörg Sydow war der erste Prof, der sich dazu bereiterklärt hatte, daran teilzunehmen.
Leider hatte die Ankündigung offenbar nicht den erhofften Effekt oder sie war bei zu wenigen Studierenden angekommen, denn anwesend waren insgesamt nur 5 Studierende. Dennoch entstand eine sehr angenehme Atmosphäre und wir konnten unseren Dekan einmal ein paar Sachen fragen oder ihm von unseren Gedanken erzählen, völlig abseits der Lehrveranstaltungen und Sprechstunden.
Prof. Sydow erzählte uns von seiner Studienzeit an der FU und wie wenig sich eigentlich seit damals am Fachbereich verändert hat. Überfüllte Hörsäle gab es nämlich auch schon zu seiner Studienzeit und ist kein neues Phänomen unserer Generation. Allein die Verhältnisse an den Lehrstühlen (LS) hätten sich verändert. So hatten die LS zu seiner Zeit wesentlich mehr Mittel zur Verfügung und konnten so z.B. auch mehr Wissenschaftliche Mitarbeiter einstellen als heute. Ebenso berichtete er – offen gestanden zu meiner Überraschung – dass die hochschulpolitisch engagierten Studierenden auch zu seiner Zeit schon eine sehr kleine Minderheit am FB Wiwiss waren. Die Wirtschaftswissenschaftler – die Betriebswirte sicher noch eher als die Volkswirte – seien nun einmal unpolitischer als andere, was sich auch heute noch an unserem FB zeigen lässt. Auch redeten wir über die neuen Bachelor/Master Studiengänge und welche Auswirkungen diese auf den Studienalltag haben.
Insgesamt war es ein sehr angenehmes Gespräch und meiner Ansicht nach auch eine sinnvolle Veranstaltung, um unsere Lehrenden vielleicht auch mal von einer anderen Seite kennen zu lernen, ohne den Druck einer möglichen Benotung. Gerade für Studierende am Anfang ihres Studiums könnte diese Veranstaltung durchaus interessant sein, auch im Hinblick darauf, vielleicht mal eine Tätigkeit an einem Lehrstuhl anzunehmen.
Aber ob ich die Veranstaltung sinnvoll finde oder nicht ist eher nachrangig. Ich kann nur empfehlen die Veranstaltungsreihe fortzusetzen, in der Hoffnung, dass sich in Zukunft mehr interessierte Studierende melden, die daran teilnehmen wollen. Denn ohne die geht logischerweise gar nichts!

Unverdiente Statisten

Thomas EichentopfFU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 16 Kommentare »

Auf seiner Webseite berichtet der ASta von der erfolgreichen Störung der Erstsemesterbegrüßung im Henry-Ford-Bau. Nicht nur wurde Präsident Lenzen aber in der Begrüßungsrede der ASta-Referentin an den Pranger gestellt. Vielmehr geriet der eigentliche Zweck der Veranstaltung, die neuen Studenten herzlich in die Hochschulgemeinschaft aufzunehmen, zur totalen Farce. So stellte die ASta-Referentin die Frage, weshalb die Veranstaltung unter Polizeischutz stattfinden müsse? Der folgende Protest in Form von Stinkbomben gab jedoch die unmittelbare Antwort darauf.

Präsident Lenzen hielt mit deutlichen Worten entgegen und verwehrte dem ASta den Anspruch, demokratisch legitimiert zu sein. Die Feier steht somit in der Tradition der letzten Jahre, von beiden Seiten mehr als politisches Forum missbraucht zu werden, bei dem die Erstsemester zu Statisten werden. Hiervon möchten wir uns deutlich distanzieren.

Die Universität scheint geneigt, von sich aus die Vorgänge totzuschweigen. Der Bericht auf der FU-Hauptseite erwähnt die Ausuferungen in keinster Weise. Er zitiert allerdings Bischof Wolfgang Huber: „Wer die Wirklichkeit um sich herum kritisch betrachtet, muss auch lernen, mit dem eigenen Tun kritisch umzugehen. Das gehört zu den wichtigsten akademischen Erfahrungen, die ich Ihnen wünsche.“

UPDATE: Auch auf anderen Blogs werden die Ereignisse ausführlich behandelt.  Mehr oder weniger deutlich werden Sympathien für das Vorgehen geäußert. Der “Lenzen-Fanclub” feiert sich.

Informationsveranstaltung Auslandsstudium

RonnyTermine, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Kommende Woche, am 4. Juli 2007, von 10 bis 15 Uhr findet im Henry-Ford-(II)-Bau die Informationsmesse für FU Studierende, die ins Ausland gehen wollen, statt.

Informationen dazu gibt es: hier.

Ringvorlesung am OSI: Macht und Medien

RonnyAllgemeine Veranstaltungen, Allgemeines 1 Kommentar »

Der OSI-Club veranstaltet im Sommersemester eine Ringvorlesung zum Thema “Macht und Medien. Über das Verhältnis von Politik und Publizistik“, jeweils Montag 18 Uhr in der Ihnestr. 21 (OSI-Hauptgebäude).