Studierenden ein Forum lädt zum Diplom-Forum

Thomas E.Lehre, Befragung, Termine, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Hochschulpolitik 0 Kommentare »

Am 23. Juni 2009, 11.00 Uhr, HS 101 wird es das nächste Diplom-Forum am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft geben. Auch der Dekan und ggf. einzelne weitere Professoren werden erneut anwesend sein, um ihr Interesse an unserer Initiative auszudrücken. Ziel ist es erneut, den Studierenden durch eure Beiträge eine Stimme zu verleihen. Veranstalter ist die Projektgruppe Studierenden ein Forum der Fachschaft Wirtschaft.

Nachdem die vom Fachbereichsrat eingesetzte Kommission zur Verbesserung der Lehrangelegenheiten für die Studierenden der auslaufenden Studiengänge sich bereits einige Male getroffen hat und die Initiative Studierenden ein Forum mit nahezu allen Professoren gesprochen hat, wollen die Beteiligten nun ihre Eindrücke weitergeben. Sie werden überdies zentral einige Dinge beschreiben, die sich künftig für die Diplom-Studierenden ändern werden. Dabei geht es z.B. auch um die Drei-Semester-Übersichten. Dafür brauchen sie allerdings auch eure Hilfe, weshalb wir euch bitten möchten, erneut am Diplom-Forum teilzunehmen.

Um euer Studium zu verbessern, könnt ihr also viel tun. Ihr könnt auch sehr wenig tun, wenn ihr viel warum auch immer nicht tun könnt oder wollt. Ihr könnt zumindestens anwesend sein.

Bericht aus der Sitzung des FBR Wiwiss

Hilmar v. OertzenBefragung, Akademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 1 Kommentar »

Vorab zur Info: zum Erhalt der Mensa I gab es heute Morgen von Seiten des Dekans keine Neuigkeiten. Auch die möglicherweise bald kommenden einheitlichen Prüfungsregelungen wurden lediglich kurz angesprochen und man war sich im FBR einig, dass man für den Erhalt der bisher am Fachbereich geltenden Regelung kämpfen wolle.

Problemforum Wiwiss: Die Initiative des Problemforum Wiwiss fand im FBR abermals große Zustimmung und Anerkennung. Prof. Kleinaltenkamp erörterte noch einmal die Ergebnisse en detail und man befand, dass eine Taskforce, bestehend aus Professoren und Studierenden, baldmöglichst die Vorschläge im Einzelnen erörtern solle, um anschließend die angestrebten Verbesserungen herbei zu führen.

Lehrangebot SoSe 2009: In einigen Kursen ist es leider immer noch so, dass nur noch 3 (statt bisher 4) Bonuspunkte erworben werden können. Da jedoch fast alle anderen Kurse an unserem Fachbereich eine gerade Punktzahl bringen, hat man bei einem 3 Punkte Kurs – ohne entsprechenden Komplementärkurs – entweder einen Punkt zuviel oder einen zuwenig. Letzteres bedeutet, dass man im Zweifelsfall noch mal einen kompletten Kurs zusätzlich belegen muss, obwohl der alte Kurs nicht – oder nicht wesentlich – an Arbeitsintensität verloren hat. Zur Begründung führte Prof. Ruhnke (bietet im SoSe 2009 Einzelfragen der Bilanzierung mit 3 BP an) an, seine Veranstaltung sei eigentlich eine Masterveranstaltung, die nur (netterweise) auch für Diplomer geöffnet würde und die Alternative wäre, den Kurs für Diplomer gänzlich zu schließen. Außerdem biete er einen komplementären Kurs mit 3 Punkten an, damit man danach insgesamt 6 Punkte habe. Blöd nur für die Leute, denen insgesamt nur noch 4 Punkte in seinem Block fehlen. Die müssen dann wohl oder übel noch 2 Kurse belegen. Das gleiche Problem ergibt sich bei Prof. Konrads Kurs „Internationale Finanzpolitik“. Dieser Kurs war im WS 07/08 auch schon für Masterstudierende geöffnet, allerdings brachte er damals noch 4 Bonuspunkte für Diplomer und jetzt soll er plötzlich nur noch 3 Punkte bringen. Ob diese Praxis noch von anderen LS übernommen wird, will ich nicht hoffen. Jedenfalls sollten wir darauf gefasst sein und bereits jetzt überlegen, wie man das Problem alternativ lösen könnte. Denn grundsätzlich ist es ja gut, wenn MA-Veranstaltungen auch von Diplomstudierenden besucht werden können, aber die „3 Punkte Regel“ sollte nur im Fußball gelten.

Berufungsverfahren: Die Nachfolge Professuren für den Lehrstuhl Krell (Personalwirtschaft), wie auch den LS Kruschwitz (Finanzierung) sollen Mitte März endlich feststehen. Außerdem soll es sehr kurzfristig auch eine Vertretung für Prof. Berger (Volkswirtschaftspolitik) geben, da dieser ja ebenso kurzfristig zum IMF nach Washington berufen wurde. Die Verwaltung sicherte hier bereits ein möglichst unbürokratisches und zügigeres Verfahren zu.

Zugangsbeschränkung Phil-Bib: Alle Jahre wieder in der Klausurenphase werden die fachfremden Studierenden aus der Philologischen Bibliothek ausgesperrt. Auch dieses Jahr heißt es also wieder, möglichst früh dorthin zu kommen, damit man einer der 50 Ersten – und damit Auserwählten – ist, welche auch von anderen FBs in das „Brain“ dürfen. Der oder die 51. muss leider draußen bleiben. Das kann doch auch nicht der Weißheit letzter Schluss sein, oder?! Studis aus einer Bib auszusperren? Das Problem sind doch vor allem diejenigen, die morgens kommen, sich einen Platz reservieren (wie im Urlaub mit dem Handtuch) um dann im Laufe des Tages ab und zu mal dort vorbei zu kommen und zu lernen. Damit werden dann natürlich die Plätze für alle blockiert. Denn mal ehrlich, wer sitzt denn effektiv von morgens bis abends durchgehend an seinem Platz und lernt?! Wie dem auch sei, ich finde die Lösung nicht optimal und falls Ihr da eine bessere Lösung im Angebot habt, immer her damit. Ach so übrigens, für alle die nicht zu den ersten 50 jeden Morgen gehören: eine Alternative zur eigenen Bib ist sonst noch der UB-Lesesaal. Der ist auch ganz schön und dort wird (bisher) niemand ausgesperrt! ;-)

Ergebnisse auch von der Umfrage OpenBP

Thomas E.Lehre, Befragung, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Hochschulpolitik, FU 1 Kommentar »

Neben dem Problemforum, über das ich bereits vorgestern schrieb, fand am Fachbereich WiWiss zuletzt auch eine Umfrage statt, die versuchte, den verbleibenden Lehrbedarf in den auslaufenden Studiengängen zu erfassen. 281 von 1467 Studierenden nahmen an dieser Umfrage teil. Weil Mund-zu-Mund-Propaganda hierbei sehr wichtig war und diese ihren Ausgangspunkt bei Studierenden mit der Vertiefung Marketing hatte, dürften vermehrt Studierende mit diesem Schwerpunkt und nur eine unterdurchschnittliche Zahl von VWLern teilgenommen haben. Grundsätzlich hat das nur einen geringen Einfluss auf die fachbezogenen Ergebnisse, während fachbereichsbezogen dadurch einzelne Trends etwas stärker erscheinen dürften.

Ungeachtet dessen: Das große Problem ist das Angebot von Seminar- und Diplomarbeiten. Im Schnitt wollen die Studierenden innerhalb der nächsten vier Semester abschließen.  Nur ein Viertel schätzt, länger zu benötigen. Gleichzeitig brauchen die Studierenden im Schnitt noch 1,43 Seminararbeiten - mithin insgesamt ein Stau von 2.101 Seminararbeiten, rechnet man von den teilnehmenden Studierenden auf die Gesamtzahl hoch. Oder: 1.254 Diplomarbeiten, jeweils verteilt auf 14 Prüfungsfächer. Wir haben einen Betreuungsindex berechnet, der zeigt, wie viele Arbeiten dann pro Semester und Betreuer (Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter etc.) korrigiert werden müssten. Der Durchschnittswert von etwa 7 Arbeiten liegt in einem vertretbaren Bereich (allerdings muss die nicht quantifizierte, aber nun einsetzende Belastung durch Bachelor-Arbeiten aber ebenfalls berücksichtigt werden), wird durch einzelne Fächer aber stark in die Höhe getrieben. In Bezug auf die Erweiterung von Betreuungskapazitäten können wir diese Schwerpunkte aufzeigen.

Schwerpunkte können wir auch für die allgemeine Lehre aufzeigen. Hier gibt es einzelne Fächer, in denen einerseits die hohe durchschnittliche Fachsemesterzahl bereits auf länger anhaltende Schwierigkeiten hinweist, in denen andererseits viele Studierende noch überdurchschnittlich viele Punkte bis zum Abschluss des Studiums benötigen. Als Grund muss dort ein repetetives oder durch vakante Professuren stark ausgedünntes Angebot gesehen werden. Das zeigt, dass die langsame Berufungspraxis auch am Fachbereich WiWiss den Studienfortschritt empfindlich stört.

Insgesamt stellt sich die Situation so dar, dass mit ein wenig guten Willen einige Maßnahmen umsetzbar wären, die für viele Studierende die Situation ziemlich entspannen könnten. Dazu würde etwa gehören, das Lehrangebot in einzelnen, kaum ausgelasteten Fächern zu erhöhen, um den Andrang auf stark belastete Fächer umzuleiten. Wir haben deshalb auch eine Übersicht, welche Prüfungsfachkombinationen studiert werden, erstellt. Als Initiatoren der Umfrage haben wir überdies begonnen, ein solches Lösungskonzept zu entwerfen, und setzen hierbei auf die Unterstützung des Fachschaftsrats WiWiss.

Ein Hauch von Elite?

Thomas E.Super-Uni, Lehre, Lenzen, Exzellenzinitiative, Bundespolitik, FU, Presse, Befragung, Allgemeines 2 Kommentare »

Viele Menschen an der FU werden die Ergebnisse des aktualisierten CHE-Hochschulrankings heute interessiert aufgenommen haben - und während eine Seite lacht, weint die andere und setzt zum Konter an.

Kurzer Überblick über die Ergebnisse. In einer Pressemitteilung freut sich das Präsidium der FU, dass in allen neu bewerteten Fächern eine Aufwärtstendenz in Richtug Spitze festzustellen ist. Den mächtigsten Sprung nach vorne machen die Wirtschaftswissenschaftler, die sich in der BWL nun in die absolute Topgruppe der staatlichen Universitäten aufschwingen. Genüsslicher noch wird der Erfolg durch das schleche Abschneiden der Humboldt-Universität, die damit in der öffentlichen Wahrnehmung weiter an Boden verliert.

Bestätigt das Ranking damit die Ernennung zur Elite-Initiative vom letzten Herbst?

Nun, auf den ersten Blick bestimmt. Ein zweiter Blick sollte differenzierter sein. So basieren die jüngst aufschwingenden Spitzenwerte der FU in den meisten Fällen auf Einschätzungen der Lehrbedingungen durch die Studierenden. Das ist gleich doppelt interessant: Einerseits ergibt sich daraus eben keine direkte Bestätigung der Exzellenz, die ja auf Forschung fokussiert war. Andererseits ergibt sich offenbar eine eklatant unterschiedliche Wahrnehmung der Studienbedingungen zwischen den Studierenden andererseits und ihren gewählten Vertretern andererseits.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass in die Befragung keine Studierenden der auslaufenden Studiengänge mehr einbezogen wurden. So positiv dann das Urteil ist, weil es uns zeigt, dass wir in der Lehre immerhin auf dem richtigen Weg sind, so ist dies doch auch der große methodische Mangel: Die Gefahr besteht, dass Probleme, die in Diplom, Lehramt, Staatsexamen und Magister auftreten, dadurch nicht mehr repräsentiert werden. Noch machen sie aber einen großen Teil der Studierenden aus. Ein Indikator für sie sin, noch, die Einschätzungen durch die Absolventen, die dann auch gleich schlechter ausfallen.

Das Hochschulranking war auch die erste Publikation dieser Art seit der zweiten Eliterunde im November. Für die gekürten Universitäten ging es also auch darum, sich hier der Ernennung als würdig zu erweisen. Die Financial Times Deutschland beurteilt das als Fehlschlag. Gleichsam:  Ist die positiviere Einschätzung durch die Studierenden eventuell auch darauf zurückzuführen, dass das Wissen, an einer guten Hochschule zu studieren, auch dazu führt, diese besser zu bewerten? Wer zu Aldi geht, erwartet nicht viel und wird nicht viel finden, was er lobt. Wer Rolls Royce fährt, ist darauf eingestellt, den Wagen positiv einzuschätzen. Die positive Einschätzung macht die Uni noch attraktiver, zieht Studenten und Professoren an: Wie in einer selbstverstärkenden Spirale geht der Weg aufwärts, nachdem das Vehikel FU erst einmal angestoßen wurde.

Zwar lehrt uns die Physik, dass das Vehikel irgendwann nicht mehr weiterrollt, wenn man es nicht weiter antreibt, indessen zeigt sich dann doch, dass die Furcht um eine Aufspaltung der Universitätslandschaft in zwei Klassen letztlich nicht völlig unbegründet ist.

Das Ranking ist also sicherlich ein Erfolg für die FU. Für diejenigen, die jetzt lächeln, bedeutet es aber, weiter arbeiten zu müssen, um das Vehikel anzutreiben. Es bedeutet, sich nicht auszuruhen, denn es weckt Erwartungen. Es bedeutet für andere, Erfolge auch anzuerkennen. Und bei aller Freude darf nie vergessen, dass die Aussagekraft solcher Rankings generell problematisch ist und jeder Schein, sollte er entstehen, irgendwann offenbar wird.

Exmatrikuliertenstudie im Internet

Wolf DermannBefragung, FU, Allgemeines 1 Kommentar »

Wie vom FSI-Blog zuerst entdeckt, hat die FU nun den Ergebnisbericht der Exmatrikuliertenbefragung ins Netz gestellt. Wie die Bachelorbefragung 2006 und die FELZ-Studie über die Angemessenheit der Leistungspunkte, die auf anderer Seite noch zu finden sind, stammt auch diese wieder aus der Feder von Felicitas Thiel und Irmela Blüthmann vom Arbeitsbereich Schulpädagogik / Schulentwicklungsforschung der FU.

Der nun veröffentlichte schriftliche Bericht enthält keine neuen Informationen im Vergleich zu den Vorstellungen der Ergebnisse im Kuratorium, im Akademischen Senat und in der Kommission für Lehre. Interessant sind immerhin Thiels eigene Vorschläge, die Situation zu Verbessern (Seite 31 f). Sie analysiert die vier ermittelten Cluster zwar separat, kommt aber fast immer zum gleicher Ergebnis: Die Informations-, Beratungs- und Betreuungsangebote müssen verbessert werden. Hierin haben wir Studierenden sicherlich eine gute Argumentationshilfe. Etwas hilflos schlägt sie allerdings bei der Gruppe der “Überforderten” “kognitive und motivationale” Auswahltests vor, die letztes Jahr an der FU-Psychologie allerdings (auch die FU-Leitung) als unnütz enttäuschten. Etwas unfair geht der anonyme FSI-Blogschreiber mit ihrer Anmerkung für die Gruppe der “frühzeitigen Wechselnden” Überbrückungsimmatrikulierten um. Zwar schreibt sie tatsächlich, dass dem wohl nur durch eine “Verteuerung des Studiums” beizukommen sei, allerdings macht sie aus ihrer Kritik an Studiengebühren keinen Hehl, wenn sie von der “aus guten Gründen sehr kontrovers diskutierten” Verteuerung spricht.

Die entsprechenden Konsequenzen, insbesonders die Verbesserung der Informations-, Beratungs- und Betreuungsangebote muss nun an den Fachbereichen angegangen werden, die ZE Studienberatung alleine wird das nur zu einem kleinen Teil auffangen können. Und sofern man schlecht organisierte und konzipierte Studiengänge auch zur Problemgruppe hinzuzählt, werden die Ausbildungskommisionen an den Fachbereichen einiges zu tun haben. Wir Studenten täten diesmal gut daran, eigene Vorschläge und Konzepte zur Verminderung der Abbrecherzahlen zu entwickeln und vorzulegen, anstatt wieder auf die Vorlagen der Dekanate zu warten.

Urabstimmung über das Semesterticket vom 10. bis 12. Juli 2007!

RonnySemesterticket, Befragung, Termine, FU, Allgemeines 2 Kommentare »

Diese Information bitte an alle FU-Studierenden weitergeben:

Vom 10. bis 12. Juli 2007 findet an der FU Berlin die Urabstimmung über das Semesterticket statt!

Das Studierendenparlament hat auf seiner gestrigen Sitzung den Fragetext einstimmig beschlossen. Dieser umfasst eindeutige Informationen über die Vertragsbedingungen des Semestertickets (Preissteigerungen von durchschnittlich drei Prozent in den kommenden vier Jahren) sowie zwei klare Antwortmöglichkeiten: Ja, man möchte das Ticket zu diesen Konditionen verlängern oder Nein, man möchte dies nicht. Damit ist eine chaotische Situation wie vor zwei Jahren ausgeschlossen, wo es wegen einer (politisch gewollt) unklaren ersten Urabstimmung ein Semester lang kein Semesterticket gab.

Es ist unbedingt wichtig abzustimmen. Nur wenn eine Mehrheit der Studierenden, die mindestens 10% aller studentischen Mitglieder dieser Universität umfasst, für die Verlängerung stimmt, wird das Ticket verlängert.

Die LHG hat das Semesterticket von den ersten Diskussionen zu seiner Einführung an unterstützt und tut dies auch weiterhin; also:

JA zur Verlängerung des Semesterticket-Vertrages!!

FUWatch zur CeDiS-Umfrage “e-learning”

RonnyBefragung, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 1 Kommentar »

Zurecht kritisch und auf den Punkt gebracht fasst Niklas die Ergebnisse der neuesten CeDiS-Umfrage zum Thema e-learning zusammen:

Konkret sieht “E-Learning” an der FU also wie folgt aus: Dozierende und Studierende laden Lernmaterialien in das System, wenn es hoch kommt gibt es mal einen kurzen Wortwechsel im Forum (und “kurz” meint, es kommt nicht wirklich eine Diskussion zustande) und der/die Dozierende postet hin und wieder ein Annoucement. That’s it.

Interessant ist auch der Kommentar von Bruce Spear, offensichtlich ehemaliger Mitarbeiter der CeDiS, in welchem dieser im Anschluss an Niklas’ Beitrag feststellt, dass dort eigentlich stets die falschen Fragen gestellt werden. Grund:

The problem with such descriptive, “customer satisfaction” surveys is that they assume we are all stupid, passive consumers and should be content with things that are “nice to have” and the status quo.

Und seine Abschlussfragen beschäftigt uns alle regelmäßig, die wir uns an dieser Hochschule einzubringen versuchen: Ist es eigentlich möglich, an der FU Berlin die richtigen Fragen zu stellen - und zwar so, dass am Ende auch Antworten gegeben werden können, die uns voranbringen? Oder in Bruce’ Worten:

I would think FU students, faculty, and tax-payers deserve more. But I haven’t figure out where at the FU are such questions being asked? Have you any idea of who else is asking such questions, and if not, who at the university ought to be asking them?

Bericht: Kommission für Lehre

Florian SchatzBefragung, Akademische Gremien, Hochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 3 Kommentare »

Das Programm der Kommission für Lehre war diese Woche umfangreich: Neben der neuen Zulassungsordnung und einigen kleineren Dingen standen 15 neue Masterstudiengänge auf der Tagesordnung. Fast unmöglich, sich durch sämtliche Modulbeschreibungen innerhalb des Wochenendes durchzuarbeiten - diesmal hieß es, das Präsidium hätte die Vorlagen auch erst vor einer Woche von den Fachbereichen erhalten. Die Praxis, umfangreiche Unterlagen erst eine Woche vor der Sitzung zu verschicken und nur zwei Tage vor dem Akademischen Senat zu behandelt, bleibt allerdings weiterhin kritikwürdig, auch wenn dies in Einzelfällen andere Gründe haben mag.

Um nicht auf jeden einzelnen Studiengang eingehen zu müssen, hier einige generelle Kritiken zu den neuen Masterstudiengängen:
- die Tendenz, immer mehr 15 LP-Module einzurichten
- wenig bis keine Wahlmöglichkeiten
- oft Teilnahmepflicht
Darüber hinaus wurde in über der Hälfte der Studiengänge vergessen, Gender-Aspekte zu berücksichtigen. Glücklicherweise war dies laut Aussage der Frauenbeauftragte wohl fast immer nur eine Vergesslichkeit, die bis zur engültigen Beschlussfassung in den Fachbereichen noch behoben werden wird.

Trotz einiger weiterer kleiner Monita kam die Kommission zu dem Schluss, die Studiengäng einzurichten, da sie sonst nicht rechtzeitig bis zum Wintersemester vorhanden sein würden und zahlreiche Bachelor-Absolventen nicht mehr weiter machen könnten. Evaluation und Nachbesserung bleibt weiterhin die Prämisse.

Des weiteren gab es einen außerordentlichen Tagesordnungspunkt, in dem zwei Studierende einer Fachschaftsinitiative ihr Projekt vorstellte, eine Umfrage unter den Studierenden ähnlich der HU-Umfrage durchzuführen. Um möglichst viele Studierende für die Umfrage zu gewinnen, wurde die Möglichkeit erfragt, eine Email an alle Zedat-Accounts zu versenden. Das Problem: Die Fragen der Umfrage hatten oft einen suggestiven Charakter, genauso der Klappentext, der bereits vom “Experiment Studienreform” sprach. Nicht glücklich gewählt war außerdem der Verweis auf die bisherige FU-Bachelor-Umfrage, der die Repräsentativität abgesprochen wurde. Ob eine Umfrage, die bei FSIs ausliegt und derart formuliert wurde repräsentativer sein kann, sei dahingestellt.
Leider wurde die Umfrage in dieser Form auch schon beim AStA (!) gedruckt, so dass nichts mehr zu ändern ist. Möglicherweise jedoch kann der Text für die Online-Umfrage noch geändert werden, so dass ein Versand über die Zedat-Accounts möglich bleibt. In dieser Form jedoch gab Vizepräsident Väth zu verstehen, dass das Präsidium dies ablehnen würde.

Schade, dass die im Prinzip sehr wünschenswerte und sinnvolle Initiative einer Studierenden-Umfrage von Studierenden nun in dieser Form geplant wurde, anstatt neutrale Formulierungen zu wählen. Die Idee war gut, die Ausführung kritisch.

Mehr Service in der Bibliothek von OSI und Ethnologie gewünscht?

RonnyBefragung, Allgemeines 0 Kommentare »

Auf ihrem Blog bittet die Bibliothek in der Ihnestraße 21 (Otto-Suhr-Institut/Ethnologie) um Kommentare und Hinweise darauf, welche (zusätzlichen) Serviceleistungen von (uns) Studierenden gewünscht sind.