Informationsveranstaltung für Master-Studiengänge am FB WiWiss

Thomas E.Lehre, Termine, FU Veranstaltungen 0 Kommentare »

Am 26.5. findet am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft eine Informationsveranstaltung für all jene statt, die sich für einen der Master im Bereich VWL/ Statistik interessieren. Die leitenden Professoren der drei Studiengänge (Statistics, Economics, Public Economics) wollen auf diese Weise die Möglichkeit geben, sich bereits vor der Bewerbung umfassend über die Studienmöglichkeiten am Fachbereich zu informieren. Um möglichst viele Studierende zu erreichen, wurden wir gebeten, auf die Veranstaltung hinzuweisen - was wir gerne tun möchten.

Nähere Informationen dazu auf der entsprechenden Webseite des Fachbereichs.

Vollversammlung zu 1% voll

Germar MolterHochschulpolitische Veranstaltungen, Lehre, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

Vergangenen Donnerstag fand in der Silberlaube wieder eine FU-weite Vollversammlung statt, bei der Protestaktionen zum Bildungsstreik besprochen werden sollten.

Allerdings fiel die VV bei den FU-Studierenden nur auf geringes Interesse: Zur bestbesuchten Zeit versammelten sich 296 Studis in den Hörsaal. Bei 31.000 Studierenden an der FU also gerade einmal 1% Beteiligung.

Bei dem geplanten Beschluss über einen Streikaufruf räumte die Sitzungsleitung nach einem Geschäftsordnungsantrag auf Prüfung der Beschlussfähigkeit auch selbst ein, dass das nötige Quorum von 5% aller Studierenden verfehlt wurde. Daher könne man nicht für alle FU-Studierenden sprechen. Die Abstimmung über den Streikaufruf sei daher kein VV-Beschluss!

Der Protestaufruf wurde danach mit breiter Mehrheit bei vereinzelten Nein-Stimmen und Enthaltungen angenommen. Im Wesentlichen beinhaltet dieser den Appell, die Studierenden mögen verschiedene Protestaktionen initiieren und die Debatte über bessere Studienbedingungen in die Öffentlichkeit tragen.

Neues zur Mensa I – FBR Wiwiss Sitzung vom 22.4.09

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

In der Fachbereichsratssitzung gestern kam auch das Thema Mensa I wieder auf die Tagesordnung. Für die Schließung der oberen Stockwerke ist immer noch das Ende des Sommersemesters anvisiert.

Was den Weiterbetrieb im Erdgeschoss angeht so besagt die Planung, gemäß gesicherten Informationen des FBR, dass tatsächlich die Küche im 1. OG erhalten bleiben soll, allerdings nur um das EG mit Essen zu versorgen. Das heißt zum Sitzen bleibt weiterhin lediglich das EG und die dort angeschlossene Terrasse. Was hingegen mit der allseits beliebten Dachterrasse passiert, ist weiterhin unklar. Die Räumlichkeiten der beiden Obergeschosse sollen jedoch nach der Renovierung zunächst der Jurabibliothek zur Nutzung zugewiesen werden und danach an die Unibibliothek übergehen. Im FBR wurde zudem diskutiert, wie man nun eine Öffentlichkeit herstellt, um dem Studentenwerk und der Unileitung zu verdeutlichen, wie groß die Einschränkungen wären, die die betroffenen Fachbereiche durch den Wegfall des umfangreichen Mensaangebotes zu tragen hätten. Schließlich sind die Alternativen in Dahlem rund um den Jura-Wiwiss-PolSoz-Campus äußerst begrenzt und das Angebot der Cafeterien kein adäquater Ersatz. Auch die Mensa II in der Silberlaube ist erstens zu weit weg, um in der 30 minütigen Pause zwischen 2 Vorlesungen dorthin auszuweichen und zweitens zu den Stoßzeiten auch schon relativ ausgelastet.

Wir alle – Studenten, Professoren, Mitarbeiter – sind also dazu aufgerufen uns weiterhin entschieden gegen die Einschränkungen zu wehren, die mit der Dezimierung des Betriebes der Mensa I einhergehen.

Weitere Neuigkeit aus der Sitzung ist, dass die Task Force “Diplom” (mehr dazu auch hier und hier), die sich mit der Umsetzung der bisher erarbeiteten Lösungsvorschläge auseinandersetzen soll, vom Fachbereichsrat eingesetzt wurde. Neben drei Studierenden aus der Fachschaft sind auch die Direktoren der Institute BWL (Prof. Kuß) und VWL (Prof. Bester) sowie Dekan Kleinaltenkamp mit dabei. Hinweise zu den Zwischenständen findet ihr auch regelmäßig unter www.fachschaft-wirtschaft.com.

Bericht über die Sitzung des FBR-Wirtschaftswissenschaften vom 24.03.09

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, FU 1 Kommentar »

Zunächst ist zu berichten, dass der FBR-Wiwiss in seiner konstituierenden Sitzung am 24.3.2009 Prof. Kleinaltenkamp zum neuen Dekan und Prof. Schöb zum neuen Prodekan gewählt hat. Wir hoffen und sind der festen Überzeugung unsere bisherige konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Dekan fortsetzen zu können.

In Sachen Mensaschließung gibt es leider keine positiven Neuigkeiten. Wie auch die FSI-Wiwiss berichtet, musste der bisherige Dekan Sydow dem FBR leider mitteilen, dass das Treffen der drei Dekane (OSI, Jura und Wiwiss) mit Präsidium leider nicht von Erfolg gekrönt wurde. Man verwies dort lediglich auf die Entscheidung des Studentenwerks, auf welche das Präsidium keinerlei Einfluss habe. Es wird demnach darauf hinauslaufen, dass – wie bereits berichtet – die Cafeteria im Erdgeschoss, mithilfe der Küche im 1. OG, eine erheblich eingeschränkte Auswahl an Menüs zu Mensapreisen zu Verfügung stellen wird, während die oberen Stockwerke zum WS 09/10 geschlossen werden, um nach der Renovierung einem anderen Zweck zu dienen.

Weiterhin wurde über den Diebstahl der Geldpolitikklausuren gesprochen. Offenbar ist es Dieben gelungen, ohne größere Probleme, in das verschlossene Büro einzudringen, wo sich die Klausuren befanden. Ob und inwieweit die möglicherweise veralteten Türschlösser eine Schuld daran tragen, wird noch zu prüfen sein. Gerüchte, dass neue Schlösser bereits vor einiger Zeit beim Präsidium beantragt, jedoch abgelehnt wurden, konnten bisher nicht bestätigt werden. Die betroffenen Studierenden wurden bereits über den Sachverhalt informiert und müssen die Klausur leider wiederholen. Für diejenigen, die z.B. aufgrund eines Auslandsaufenthalts nicht dabei sein können, wird derzeit noch nach einer alternativen Prüfungsmethodik gesucht. Problem ist nämlich, dass der betroffene Lehrstuhlinhaber Prof. Berger, der eine eventuelle mündliche Prüfung persönlich abnehmen müsste, sich bereits beim IMF in den USA befindet. Jedoch gab man sich, ob einer vertretbaren Lösung, recht zuversichtlich.

Positiv wurde am Fachbereich die Nachricht aufgenommen, dass Prof. Kruschwitz, der bereits zum Ende des WS 08/09 pensioniert werden sollte, uns doch noch ein weiteres Semester erhalten bleiben wird. Somit bleibt dem Fachbereich ein weiteres Semester, um doch noch eine adäquate Nachfolge für ihn zu bekommen.

Bericht aus der Sitzung des FBR Wiwiss

Hilmar v. OertzenBefragung, Akademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 1 Kommentar »

Vorab zur Info: zum Erhalt der Mensa I gab es heute Morgen von Seiten des Dekans keine Neuigkeiten. Auch die möglicherweise bald kommenden einheitlichen Prüfungsregelungen wurden lediglich kurz angesprochen und man war sich im FBR einig, dass man für den Erhalt der bisher am Fachbereich geltenden Regelung kämpfen wolle.

Problemforum Wiwiss: Die Initiative des Problemforum Wiwiss fand im FBR abermals große Zustimmung und Anerkennung. Prof. Kleinaltenkamp erörterte noch einmal die Ergebnisse en detail und man befand, dass eine Taskforce, bestehend aus Professoren und Studierenden, baldmöglichst die Vorschläge im Einzelnen erörtern solle, um anschließend die angestrebten Verbesserungen herbei zu führen.

Lehrangebot SoSe 2009: In einigen Kursen ist es leider immer noch so, dass nur noch 3 (statt bisher 4) Bonuspunkte erworben werden können. Da jedoch fast alle anderen Kurse an unserem Fachbereich eine gerade Punktzahl bringen, hat man bei einem 3 Punkte Kurs – ohne entsprechenden Komplementärkurs – entweder einen Punkt zuviel oder einen zuwenig. Letzteres bedeutet, dass man im Zweifelsfall noch mal einen kompletten Kurs zusätzlich belegen muss, obwohl der alte Kurs nicht – oder nicht wesentlich – an Arbeitsintensität verloren hat. Zur Begründung führte Prof. Ruhnke (bietet im SoSe 2009 Einzelfragen der Bilanzierung mit 3 BP an) an, seine Veranstaltung sei eigentlich eine Masterveranstaltung, die nur (netterweise) auch für Diplomer geöffnet würde und die Alternative wäre, den Kurs für Diplomer gänzlich zu schließen. Außerdem biete er einen komplementären Kurs mit 3 Punkten an, damit man danach insgesamt 6 Punkte habe. Blöd nur für die Leute, denen insgesamt nur noch 4 Punkte in seinem Block fehlen. Die müssen dann wohl oder übel noch 2 Kurse belegen. Das gleiche Problem ergibt sich bei Prof. Konrads Kurs „Internationale Finanzpolitik“. Dieser Kurs war im WS 07/08 auch schon für Masterstudierende geöffnet, allerdings brachte er damals noch 4 Bonuspunkte für Diplomer und jetzt soll er plötzlich nur noch 3 Punkte bringen. Ob diese Praxis noch von anderen LS übernommen wird, will ich nicht hoffen. Jedenfalls sollten wir darauf gefasst sein und bereits jetzt überlegen, wie man das Problem alternativ lösen könnte. Denn grundsätzlich ist es ja gut, wenn MA-Veranstaltungen auch von Diplomstudierenden besucht werden können, aber die „3 Punkte Regel“ sollte nur im Fußball gelten.

Berufungsverfahren: Die Nachfolge Professuren für den Lehrstuhl Krell (Personalwirtschaft), wie auch den LS Kruschwitz (Finanzierung) sollen Mitte März endlich feststehen. Außerdem soll es sehr kurzfristig auch eine Vertretung für Prof. Berger (Volkswirtschaftspolitik) geben, da dieser ja ebenso kurzfristig zum IMF nach Washington berufen wurde. Die Verwaltung sicherte hier bereits ein möglichst unbürokratisches und zügigeres Verfahren zu.

Zugangsbeschränkung Phil-Bib: Alle Jahre wieder in der Klausurenphase werden die fachfremden Studierenden aus der Philologischen Bibliothek ausgesperrt. Auch dieses Jahr heißt es also wieder, möglichst früh dorthin zu kommen, damit man einer der 50 Ersten – und damit Auserwählten – ist, welche auch von anderen FBs in das „Brain“ dürfen. Der oder die 51. muss leider draußen bleiben. Das kann doch auch nicht der Weißheit letzter Schluss sein, oder?! Studis aus einer Bib auszusperren? Das Problem sind doch vor allem diejenigen, die morgens kommen, sich einen Platz reservieren (wie im Urlaub mit dem Handtuch) um dann im Laufe des Tages ab und zu mal dort vorbei zu kommen und zu lernen. Damit werden dann natürlich die Plätze für alle blockiert. Denn mal ehrlich, wer sitzt denn effektiv von morgens bis abends durchgehend an seinem Platz und lernt?! Wie dem auch sei, ich finde die Lösung nicht optimal und falls Ihr da eine bessere Lösung im Angebot habt, immer her damit. Ach so übrigens, für alle die nicht zu den ersten 50 jeden Morgen gehören: eine Alternative zur eigenen Bib ist sonst noch der UB-Lesesaal. Der ist auch ganz schön und dort wird (bisher) niemand ausgesperrt! ;-)

Erinnerung: Problemforum WiWiss am 27.1., 13.45, HS104a

Thomas E.Lehre, Termine, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen 0 Kommentare »

Zur Erinnerung nochmals für alle mitlesenden Wirtschaftswissenschaftler in den alten Studiengängen: Morgen um 13.45 (s.t.) findet das Problemforum statt. Im Zuge dieser Veranstaltung wollen wir sammeln und katalogisieren, welchen Problemen wir wirtschaftswissenschaftlichen Studierenden. Ziel ist es nicht, über einzelne Themen längere Debatten anzustoßen, denn insgesamt steht nur eine halbe Stunde zur Verfügung. Ziel ist es vielmehr, Sensibilität dafür zu gewinnen, in welchen vielseitigen Punkten es Problemlösungsbedarf gibt, und das alles zu systematisieren.

In unserer Aufmerksamkeit liegen dabei fachbereichsbezogene Themen. Von Seiten der Professoren, die uns bei der Umsetzung unterstützt haben, haben wir die Zusicherung, dass man sich mit dem Protokoll der Veranstaltung auseinandersetzen will. Einzelne Professoren werden unter Umständen durch ihre beobachtende Anwesenheit ein Zeichen setzen, dass sie die Anliegen der Studierenden ernst nehmen wollen.

Diese Initiative wird privat von einer kleinen Gruppe Studierender umgesetzt. Wir sind dankbar für Unterstützung und Feedback, das uns bisher zugestanden wurde, und hoffen mit euch auf eine konstruktive Veranstaltung. Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Kommilitonen unterschätzt hätten und der von uns reservierte Hörsaal zu klein sein sollte.

27. Januar, 13.45-14.15, 104a.

Veranstaltungen für Diplom-Studierende am FB WiWiss

Thomas E.Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU 1 Kommentar »

Eine kleine Gruppe Studierender hat am FB WiWiss in Zusammenarbeit mit Professoren zwei Veranstaltungen konzipiert, die sich gezielt an die Diplom-Studierenden am Fachbereich richten und auf die sich verschlechternden Studienbedingungen im Diplom reagieren. Vorgesehen sind die folgenden Veranstaltungen:

(1) Problemforum, Veranstaltung am 27. Januar 2009, 13.45 (s.t.), Hörsaal 104a

Stattfinden wird eine Veranstaltung, bei der Diplomer einmal alle Probleme, die sie mit den Studienbedingungen am Fachbereich haben, gezielt ansprechen können. Dabei geht es weniger um die unfaire Benotung von Max Muster in der Klausur ABWL1, sondern um das Zusammenstreichen angekündigter Lehrangebote, um generell fehlende Kommunikation mit den Studierenden, durchaus auch um die Mensa und die Toiletten und alles, was Diplomer in ihrem Studium belastet und wo sie den Eindruck haben, dass sie das sonst nie zur Sprache bringen können.

(2) Blackboard-Umfrage, Teilnahme bis 31. Januar 2009

Mit vorbereitender Unterstützung durch einzelne Professoren am Fachbereich konnte ein Blackboard-Kurs eingerichtet werden. Dieser trägt den Namen “Befragung Diplom-Studierende”. In diesem Blackboard-Kurs sind zunächst nochmal ausführlichere Informationen hinterlegt. Außerdem findet man dort auch OpenBP, eine Blackboard-Umfrage (ab 19.1.). In dieser Umfrage wird für jedes am Fachbereich angebotene Prüfungsfach abgefragt, wie viele Punkte noch aus Seminaren, Wahlpflicht- und Wahlveranstaltungen fehlen.

Auf diese Weise soll der Bedarf an Lehrveranstaltungen grob abgeschätzt werden können. Aus Gesprächen mit Professoren entstand diese Idee, als den Initiatoren bewusst wurde, dass es auf Seite der Professoren bislang zu wenig Feedback gibt, wie viel und wie lang noch angeboten werden muss. Dem soll abgeholfen und zumindest ein Richtwert geben werden können. Entschieden muss aber, das wurde zugesichert, keiner die Sorge tragen, dass der ermittelte Bedarf auch das Angebot limitiert. Man möchte aber darauf Rücksicht und Bezug nehmen. Für das kommende Semester ist die Umfrage zu spät dran, weil die Veranstaltungen bereits angemeldet sind, aber zum Wintersemester sollte das spätestens Auswirkungen haben können.

FBR Wiwiss ebenfalls gegen mögliche Mensaschließung

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 1 Kommentar »

Mittwochmorgen in der Sitzung des Fachbereichsrates Wirtschaftswissenschaften kam natürlich auch das Thema Mensa-Schließung zur Sprache. Wirkliche Neuigkeiten gab es zwar nicht, jedoch kündigte Dekan Sydow an, mit einigen weiteren Dekanen beim Präsidium vorstellig zu werden, um die mögliche Schließung doch noch irgendwie abzuwenden. Wie erfolgversprechend das ist, bleibt allerdings fraglich, da die Schließung ja offenbar nicht vom Präsidium ausgeht, sondern vom Studentenwerk. Deshalb betonte der Fachbereichsrat auch noch einmal einhellig, dass die Studenten ihre entsprechenden Aktivitäten weiter fortführen und keinesfalls nachgeben sollten.

Weiteres Thema war die Nachfolgeberufungen für den Lehrstuhl Kruschwitz (Finanzierung). Leider ist diese immer noch nicht durch und der Grund hierfür liegt nicht beim Fachbereich. Offenbar gibt es da einen Engpass in der Senatsverwaltung. Jedenfalls kam die Berufungskommission bereits Mitte Dezember zu einem eindeutigen Ergebnis und seitdem liegen die Unterlagen bei der Senatsverwaltung. Und obwohl der Fachbereich somit eigentlich keine Schuld an der verlängerten Dauer des Verfahrens trägt, ist er trotzdem dafür verantwortlich ein ausreichendes Lehrangebot zu schaffen. Er wird also dafür Sorge tragen müssen, dass es im kommenden Semester, im Bereich Finanzierung nicht zu erheblichen Engpässen kommt.

Ein ähnliches Problem gibt es übrigens bei der Nachfolge Krell (Personal). Da auch hier die Zeit ins Land streicht, ohne dass etwas bei der Senatsverwaltung passiert, könnte es im folgenden Semester für einige Bachelorstudierende schwierig werden, ihre Punkte in Personal zu bekommen. Im schlimmsten Fall müssten sie ein ganzes Jahr warten, bis die Veranstaltung im Sommer wieder angeboten wird. Das kann jedoch für den Fachbereich keine Alternative sein, weshalb man sichtlich bemüht ist, bald eine Lösung des Problems zu erwirken. Notfalls muss eben kurzfristig eine Vertretung gefunden werden. Woher diese kommen soll, ist jedoch bisher fraglich.

… and the prize goes to

Wolf DermannTermine, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 1 Kommentar »

Die Freie Universität mag zwar viele Preise und Auszeichnungen zweifelhaften Wertes verteilen, zumindest aber die Auszeichnung für Frauen- und Geschlechterstudien kann als durchaus renomiert angesehen werden. Auch wenn die Webseiten noch nicht die Gewinnerin des Margherita-von-Brentano-Preises preisgeben, ist in der verschickten Einladung die Katze schon aus dem Sack gelassen: Die Auszeichnung geht dieses Jahr an Hanna Beate Schöpp-Schilling, die 20 Jahre lang, von 1989 bis Ende 2008 als Sachverständige im “Vertragsausschuss der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeglicher Form von Diskriminierung der Frau” (CEDAW) für Gleichstellung gekämpft hatte.

Schöpp-Schilling war in den 60er Jahre Studentin und Promovendin am John-F.-Kennedy-Institut und blieb in den 70er Jahren dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin. In der Kohl-Regierung war sie von 1987 bis 1992 Leiterin der Abteilung Frauenpolitik im Familienministerium, bevor sie bis 2002 in die Leitung der Jugendaustauschorganisation AFS wechselte.

Die Verleihung des Brentano-Preises findet statt am Mittwoch, den 28. Januar ab 18 Uhr im “Theatersaal” (Hörsaal A) des Henry-Ford-Baus. Im letzten Jahr hatte ich den Eindruck der einzige männliche Student bei der Preisverleihung gewesen zu sein. Vielleicht gibt es dieses Jahr ein paar mehr Studenten, die für Frauenförderung Interesse und Flagge zeigen wollen!

Sitzung des FBR-Wiwiss am 10.12.08

Hilmar v. OertzenHochschulpolitische Veranstaltungen, Akademische Gremien, Lehre, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

In der letzten Fachbereichsratssitzung in diesem Jahr brachte ich noch einmal das Thema „Podiumsdiskussion zur Finanzkrise“ auf die Tagesordnung und versuchte insbesondere die Volkswirte für eine solche Veranstaltung zu gewinnen. Prof. Berger erwiderte, er spreche das Thema bereits in seinen Vorlesungen an, werde jedoch noch einmal prüfen, inwiefern eine Podiumsdiskussion – bspw. mit Prof. Corneo – evtl. auch in Kooperation mit dem JFK-Institut, welches offenbar auch plane, eine Veranstaltung zu organisieren, realisierbar sei.

Auch drängte ich noch mal darauf, der Fachbereichsrat möge sich darum bemühen, dass der Klausurenplan zu Beginn des Semesters – oder wenigstens zeitnaher als jetzt – feststünde. Leider hat dieses Semester eine angespannte Personalsituation im Prüfungsbüro offenbar zu einer zusätzlichen Verzögerung geführt (siehe Hinweis).

Meine Anregung, eine ähnliche Veranstaltung wie den sog. Open-Space für Bachelor, auch für Diplomstudierende zu organisieren, fand leider keine Zustimmung. Stattdessen garantierte mir allerdings unser Dekan Prof. Sydow, dass alle Diplomstudierende des Fachbereichs, die Probleme haben, ihre Punkte zusammen zu bekommen und bereits erfolglos bei dem betreffenden Prof. vorgesprochen haben, zu ihm (Sydow) kommen sollen, um die Angelegenheit zu lösen.

Was die Nachfolgeprofessuren (v.a. Krell und Kruschwitz) und neue Juniorprofessuren anbelangt, so gibt es hier leider keine nennenswerten Neuigkeiten, außer dass die Verfahren laufen und der Fachbereich sich um baldige Einstellungen bemüht.

Reden ist Gold, Schweigen ist Silber - Die FU wird 60. Und das Präsidium bleibt stumm.

Bjoern StephanFU Veranstaltungen 1 Kommentar »

Ist es nicht seltsam? Da wird die FU 60  und keiner feiert. Nichts ist zu spüren auf dem Campus von dem Jubiläum: Keine Plakate, keine Reden, keine Fest-Gala. Wer noch zu Beginn des Semesters trotz anders lautender Aussagen des FU-Pressesprechers glaubte, da wird schon nach was kommen, sieht sich getäuscht. Zwar weht in der Tagespresse ein feierlicher Hauch von Geburtstag und auch der rbb sendet eine Dokumentation zum Thema, das FU-Präsidium aber hält sich bedeckt. Einzig ein Internet-Werbefilm versucht die Kontinuitätslinie von der Gründung 1948 bis zur Exzellenzinitiative 2007 nach zu zeichnen: 60 Jahre Geschichte in 11 Minuten und 4 Sekunden. Und das war’s? Na ja fast. Vergangenen Freitag gab es passend zu der derzeit den HFB zierenden Geschichtsausstellung eine Festveranstaltung zu Ehren des ehemaligen polnischen Außenministers  Bartoszewski. Er wurde mit dem Freiheitspreis der FU ausgezeichnet. Da die Veranstaltung am 4. Dezember, also dem 60. Jahrestag stattfand, wäre zumindest diese Veranstaltung eine willkommene Gelegenheit für einige wenige Worte zum Jubiläum gewesen. Aber auch dort nichts dergleichen. Allein Geschichtsprofessor Paul Nolte machte in seiner Laudatio aufmerksam auf die historische Bedeutung dieses Tages. Allerdings hätte er sich dafür gern „einen größeren Rahmen“ gewünscht, wie er im Vorfeld einer am 05. Dezember stattfindenden Vorlesung erklärte. Im gleichen Zusammenhang ging Nolte dann kurz auf die Frage ein, warum es denn keine öffentlichen Feierlichkeiten gäbe und vermutete: „Die Uni traut sich wohl nicht in die kritische (studentische?) Öffentlichkeit zu gehen.“ Um dann das Thema mit einem Lächeln auf den Lippen vorzeitig zu beenden: „Mehr aber nicht dazu, ich möchte ja kein Disziplinarverfahren bekommen.“

Bleibt also die Frage zu beantworten: Warum gibt es keine offiziellen Feierlichkeiten zum Jubiläum? Warum wird zu einer Immatrikulationsfeier der Bundespräsident eingeladen aber der 60. Jahrestag einfach so übergangen? Hält es das Präsidium schlichtweg nicht für notwendig? Oder ist es letztlich doch die Furcht vor Kritik?

Sitzung des FBR-Wiwiss

Hilmar v. OertzenHochschulpolitische Veranstaltungen, Akademische Gremien, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 1 Kommentar »

Heute Morgen war wieder eine von den kürzeren Sitzungen des Fachbereichsrates Wirtschaftswissenschaften, da lediglich einige Berufungen von neuen Professuren beschlossen werden sollten. Allerdings ist es dabei leider noch zu früh, um schon konkrete Namen nennen zu können.
Interessant war jedoch, die im Vorfeld der Sitzung an Dekan Sydow gerichtete Frage eines Studenten, warum sich der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften eigentlich nicht konkret – mit einer speziellen Veranstaltung – an den aktuellen Diskussionen um mögliche Ursachen und Lösungen der Finanzkrise beteilige. Gute Frage! Leider wurde dies von Seiten der Professoren in der Sitzung nicht weiter konkretisiert, aber vielleicht kann man da auf direkte Anfragen, insbesondere bei den Volkswirten, noch was machen. Interessant wäre vor allem die Meinung verschiedener Ökonomen – vielleicht in Form einer Podiumsdiskussion – zu hören. An mangelndem Interesse sollte das doch eigentlich nicht scheitern. Wir werden da noch mal nachhaken.

Studierende und “ihre” Uni

Philipp K.AStA, Lenzen, FU Veranstaltungen, LHG Veranstaltungen, Allgemeines 38 Kommentare »

Auch wenn sich die relevanten Blogs noch sehr bedeckt halten, brodelt es innerhalb der etwas-mehr-links-als-linken Szene an der FU.

Im Rahmen der Immatrikulationsfeier, zu der Bundespräsident Horst Köhler geladen war, wollten die Vertreter der benannten Szene wieder einmal ein wenig auf sich aufmerksam machen. Dabei faselte im Vorfeld die alleinherrschende AStA-Koalition über “Wirbel”, “Skandale” und “Proteste der Studierenden“, die die Anwesenheit des Horst Köhler an der FU angeblich ausgelöst hatten. Aha? Interpretation des Ganzen: Die AStA-Fraktion regt sich auf und begründet dann weitere Proteste damit, dass sie selber in ihrer Funktion als Studierende sich vorher aufgeregt und protestiert hätte. Ein wenig wie die berühmten FU-”Voll”Versammlungen.

Die Kapitalismuskritiker und -versteher störten sich dabei an der Vergangenheit des Bundespräsidenten als Direktor des IWF, an dessen Händen das Blut der Wirtschaftskrise 2001 in Argentinien gerüchteweise kleben soll. Eine Reflektion über die Lebensqualität unter nicht-kapitalistischen Wirtschaftssystemen in Ländern wie der DDR, der Sowjetunion, Nord Korea, Cuba, Vietnam, China usw bleiben die Protestierenden leider diesmal schuldig. Sie wird bestimmt bald nachgereicht.

Weiterer Punkt der Ärgernis: die völlig überzogenen, “hochsicherheitstraktsartigen” Sicherheitsvorkehrungen. Sprich: Anmeldung mit persönlichen Daten inklusive Telefonnummern. Natürlich völlig unberechtig, schließlich kommt ja nur der Bundespräsident, der sollte sich irgendwo frei aufstellen wo jeder, der es will, ihn freundlich umarmen kann. Sabine M., die den Horst auch mal umarmen wollte, ist zurecht empört. Auch die Freiheit einiger Scherzkekse, die nächste Immafeier vielleicht wieder einmal mit Stinkbomben zu beglücken, sollte keinesfalls durch einen “autoritären Akt der Zensur” eingeschränkt werden.

Da sogar Dieter Lenzen es gewagt hatte, sich ebenfalls anzukündigen und sogar zu reden(!!!), konnte der “friedliche Protest” einer Handvoll Menschen dieses Mal dann wohl nicht anders als sich mit “dumpfen Schlägen gegen die Fenster” des HFB zu manifestieren. Dass nach solch einer aggressionsfrei-friedlichen Aktion diese Pochspechte von der anwesenden (Schweine-)Staatsgewalt vorübergehend in Gewahrsam genommen wurden bzw. mit “massiven polizeilichen Repressalien”, sprich Hausverweisen, reagiert wird, ist natürlich völlig unverständlich.

Auch und vor allem deswegen, da die Freie Universität sich ja anscheinend im alleinigen Besitz der “Fensterklopfer” befindet. Schließlich werden nun im Nachhinein, propagandistisch korrekt und doch ein wenig scheinheilig-weinerlich, immer nur Formulierungen wie “wir Studierende an unserer Uni friedlich unsere Meinung äußern” oder “Wenn man noch nicht mal mehr als Einzelperson an der eigenen Uni seine Gedanken äußern darf” (siehe PDF einer Mail aus der OSI-Protest-Liste) verwendet. Da stößt es bei der friedlichen Fensterklopfergemeinde natürlich auf Unverständnis, dass so etwas wie das Hausrecht des Landes Berlin angewendet wird. Schließlich haben sich alle stillschweigend und kopfnickend dem selbstgerechten Moralmonopolismus des linken Weltverbesserungstums zu unterwerfen. Wem nicht mitmacht wird eben mal “ans Fenster geklopft”.

Liebe Erstis: Hochschulpolitik kann auch anders ablaufen. Nächstes Treffen der LHG: 20. November, 21.00, Via Nova II.

Der Bericht zur FBR Wiwiss-Sitzung am 16.07.08

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

…ist auf der Seite unseres Fachschaftsrats Wiwiss veröffentlicht.

Samstagnacht im Hörsaal

Uwe KirmseLehre, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 0 Kommentare »


Für alle, die es bis jetzt noch nicht wussten. An der FU werden auch Nachtseminare veranstaltet und es handelt sich dabei wirklich um die gesamte Nacht und nicht bloß um einen etwas längeren Abend, wie man ihn von der langen Nacht der Wissenschaft kennt.

 

Dazu gezwungen hat uns das tolle System des Campusmanagements. Ein Pflichtseminar der Theaterwissenschaftler war mit 65 Studenten völlig überbucht und da in den folgenden Wochen noch einige Nachzügler dazu kamen waren wir knappe 80 Seminarteilnehmer. In dem von allen Seiten für die Forschung hoch bezuschussten Forschungsinstitut ließ sich auch kein weiterer Dozent finden, um eine zweites Seminar anzubieten. Daher hat sich die riesige Gruppe geteilt und hat pro Woche lediglich ein halbes Seminar besucht. Der Dozent hat also zwei Mal hintereinander das gleiche erzählt, wofür wir ihm auch alle sehr dankbar sind. Nun mussten die restlichen Stunden in einer Nacht nachgeholt werden. Warum dies nicht tagsüber geschehen konnte ist mir auch nicht so ganz klar. Möglicher Weise war der Hörsaal wieder durch eine sehr schlecht besuchte Tagung belegt und es ließ sich keine anderer Raum finden.

 

Von Sonnabend um 20 Uhr bis zum folgenden Sonntag um 6 Uhr waren wir also im Hörsaal des theaterwissenschaftlichen Instituts. In einer lockeren Atmosphäre wurden Themen diskutiert und Ausschnitte aus Filmen und Inszenierungen gezeigt. Wie man sich vorstellen kann, lässt spätesten ab 2 Uhr die Konzentration nach und die Hälfte der Anwesenden nutzte die Vorführungszeit im dunklen Saal für ein Schläfchen oder besser gesagt, es fielen uns einfach die Augen zu. Dem entsprechend kratzten die Inhalte und Diskussionen nur noch an der Oberfläche und die Mitschriften wurden immer spärlicher.

Den praktische Nutzen dieses Nachtseminars muss man also weniger von der Seite der Lehrinhalte betrachten. Vielmehr sind wir alle glücklich, die für den Bachelor so wichtige Zeit angerechnet zu bekommen.