5. FSR-Wiwiss Sitzung (3.7.08)

Hilmar v. OertzenFU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Termine 0 Kommentare »

Da ja zurzeit bei uns die heiße Klausurenphase beginnt, ist auch die Arbeit im FSR für einige nur noch eingeschränkt möglich. Deshalb trafen wir uns auch nur in kleiner Runde am vergangenen Donnerstagabend (2x StudiIni, 2x FSI, 1x LHG).
Auf der Tagesordnung stand vor allem die Einführungswoche für die Erstis (6.-10.Oktober). Problem hierbei ist, dass sich einige der FSR-Mitglieder dann noch im Praktikum/Urlaub/Auslandsemester etc. befinden. Ich denke aber trotzdem, dass wir noch genug Mentoren finden. Falls sich jemand berufen fühlt, einfach mal bei uns melden. Es geht vor allem darum, den Erstis die Uni/unseren Fachbereich zu zeigen und als Ansprechpartner da zu sein etc. (Ihr kennt das ja vielleicht noch aus Eurer eigenen Einführungswoche).

Auch soll es wieder eine Party für Erstis und Freunde geben, diesmal organisiert von einigen engagierten Bachelorstudierenden (sobald Termine etc. feststehen, informieren wir Euch).

Morgen (Donnerstag, den 10.7.) gibt es wieder ein „Meet Your Prof“ mit Prof. Giacomo Corneo (LS für öffentliche Finanzen) um 18:30h im Galileo (Silberlaube). Dort gibt es die Gelegenheit mit dem Prof., mal außerhalb der Veranstaltungen und Sprechstunden, in ungezwungener Atmosphäre zu plaudern und interessantes wie auch wissenswertes auszutauschen.

Neues Ess- und Trinkverbot in den Wiwiss-Hörsälen – FBR Wiwiss vom 18.06.08

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Allgemeine Veranstaltungen, Allgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen 11 Kommentare »

Wie das Dekanat heute Morgen in der FBR-Sitzung verlauten lies, soll es ein neues Ess- und Trinkverbot für die Hörsäle an unserem Fachbereich geben. Vielleicht habt Ihr die Schilder schon gesehen. Leider braucht es hierfür keinen Beschluss des Fachbereichsrates, weshalb dieser das Verbot auch nur zur Kenntnis nehmen musste. Natürlich nicht diskussionslos, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Denn ein solches Verbot ist ja doch recht einschneidend, vor allem für uns Studierende. Daher haben Lars und ich uns deutlich gegen ein komplettes Verbot ausgesprochen, wie es in den PC-Pools (dort zu Recht wg. der Tastaturen etc.) schon umgesetzt ist.
Natürlich mag es keiner, wenn auf den Böden unserer (z. T. gerade erst renovierten) Hörsäle ständig Essensreste liegen und auch ist es nicht besonders appetitlich den restlichen Kaffee eines Kommilitonen am Schuh kleben zu haben. Aber deshalb gleich ein Verbot gegen alle aussprechen, wo es doch nur ein paar schwarze Schafe sind, die ihren Dreck liegen lassen?! Können wir nicht selbst einfach ein bisschen mehr darauf achten, dass wir den Hörsaal so hinterlassen, wie wir ihn vorfinden möchten?! Ist es nicht möglich, dass wir das „unter uns“ regeln, anstatt uns von der Obrigkeit „Gesetze“ aufoktroyieren zu lassen?! Und würden solche Verbote überhaupt etwas am Verhalten dieser schwarzen Schafe verändern? Nein, denn die werden sich ohnehin nicht daran halten.
Ich denke, wir sind erwachsen genug um uns einigermaßen benehmen zu können und so schwer ist es doch nicht, (wenigstens) seinen eigenen Dreck wegzuräumen oder gegebenenfalls darauf zu achten, dass sein Nachbar seinen Müll nicht vergisst. Denn solange nichts auf den Böden liegen bleibt (oder klebt) wird auch keiner etwas dagegen haben, wenn man mal einen Becher Kaffee mit zur 8:30h Vorlesung mitbringt, um diese einigermaßen munter überstehen zu können.
Da die Hörsäle nur einmal in der Woche gereinigt werden, würden entsprechende Essens- und Trinkreste u. U. einige Zeit auf dem Boden verharren, was absolut nicht in unserem Interesse sein kann.

Natürlich sind Wasserflaschen von dieser Regelung gänzlich ausgenommen, denn da klebt ja nix, wenn mal was daneben geht.

Vielleicht können wir als Ersatz für die Verbotsschilder darauf hinwirken Schilder zu entwickeln, die darauf hinweisen den Hörsaal so zu hinterlassen wie man ihn vorfinden möchte. Ich denke das könnte ein guter Kompromiss sein, denn von dem Verbot sind auch die Dozenten nicht ausgenommen.
Wir werden uns jedenfalls beim nächsten Fachschaftsratstreffen mal ein paar Gedanken dazu machen und sofern jemand von Euch da eine kreative Idee hat, kann er sich gerne bei uns melden.

Neue Teaching Assistants am Fachbereich geplant. Sitzung des FBR Wiwiss (21.05.08)

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Allgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Lehre 0 Kommentare »

Am Mittwoch den 21.05.08 fand die 557. Sitzung des Fachbereichsrates Wirtschaftswissenschaft in der Boltzmannstraße 20 statt.

Im Rahmen der Lehrinitiative an unserem Fachbereich kam seitens des Dekanats der Vorschlag auf, die hier bereits angekündigten Teaching Assistants (TA) für die großen Veranstaltungen in den ersten Semestern (also die BA-Grundlagenveranstaltungen: Management, Marketing, BWL und VWL) zur Unterstützung einzustellen. Die TA sollen vornehmlich aus Masterstudierenden bestehen, welche sich damit gleichzeitig Leistungsnachweise erarbeiten könnten. Der Vorschlag wartet allerdings noch auf weitere Konkretisierung, d.h. die genauen Aufgabengebiete der TA sind noch nicht determiniert.

In Sachen Bachelor/Master gibt es Folgendes zu berichten. Im Rahmen der Beschlussfassung über die Satzung des neuen Masterstudiengangs Management und Marketing wurde darauf hingewiesen, dass dieser ein vor allem auf die Forschung ausgerichteter Studiengang sei. Das heißt hier wird insbesondere auf die Fähigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens wert gelegt und insofern sollte diese bereits vor Antritt des Masterstudienganges vorhanden sein. Literaturrecherche und –analyse machen bei vielen Modulen offensichtlich einen großen Teil des Arbeitsaufwands aus.

Die vom 14. bis 17. Mai 2008 an unserem Fachbereich ausgerichtete internationale Tagung des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) war laut Dekanat ein voller Erfolg. Lediglich der Umstand, dass einige Lehrveranstaltungen aus organisatorischen Gründen ausfallen oder verlegt werden mussten, führte zu einem Diskurs innerhalb des FBR. Ausdrücklicher Dank ging auch noch mal an die Organisatoren sowie an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer.

In Sachen Bibliothekenumstrukturierungen gibt es am FB Wiwiss bisher keine wesentlichen Neuigkeiten. Der FBR setzt sich weiterhin voll dafür ein, die Ausstattung unserer Bibliothek so gut wie möglich zu erhalten und zu sichern.

FBR Wiwiss Sitzung – Der Mühe verdienter Lohn

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Eine vernünftige Regelung der Nachschreibeklausuren für Diplomstudierende zu erreichen, das war unser erklärtes Ziel und heute Morgen wurde es endlich erreicht! Der Vorsitzende des Prüfungsausschuss (Prof. Kruschwitz) und sein Stellvertreter (Prof. Hundsdoerfer) stellten in der heutigen Fachbereichsratssitzung die Vorlage zur neuen Regelung von Wiederholungsprüfungen für die auslaufenden Studiengänge (Diplom, Magister, Wahlfach) vor. Ab diesem Sommersemester wird die Regelung für eine Testphase von 3 Semestern gelten. Ende des WS08/09 wird dann über das Fortbestehen der Regelung entschieden.
Die Entscheidende Änderung an dieser Version, im Vergleich zu der Vorherigen ist, dass nun SÄMTLICHE STUDIERENDE an der Wiederholungsprüfung teilnehmen dürfen, egal ob sie beim ersten Mal angemeldet waren, nicht bestanden haben oder aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten!!! Damit haben die Professoren unserem Wunsch tatsächlich voll entsprochen! Natürlich muss man sich – wie üblich – über die Anmeldelisten bei den Lehrstühlen auch zu den Wiederholungsprüfungen anmelden, damit man mitschreiben kann, aber das ist ja eh klar. ;-)
Außerdem will das Prüfungsbüro den Klausurenzeitraum so kurz wie möglich halten – was hoffentlich weniger als 5 Wochen bedeutet – aber das wird die Praxis zeigen.
Auf unsere Anregung, zuerst die regulären Klausuren anzusetzen und die Wiederholungsprüfungen danach schreiben zu lassen entgegnete man, dass sich dann Studierende darüber beschweren würden, dass sie womöglich zu viele Klausuren innerhalb einer Woche hätten. Durch die Wiederholungsprüfungen hingegen würde ein „gesunder Mix“ entstehen. Na ja, kann man so oder so sehen, es hat wohl beides seine Vor- und Nachteile.
Der Prüfungsausschuss hat sich ferner verpflichtet die Studierenden bzw. die Studierendenvertreter (Fachschaftsrat, studentische Studienberater) in geeigneter Form über diese Regelung zu informieren. Außerdem sorgt der Studiendekan dafür, dass jeder Lehrstuhl 14 Tage vor Semesterbeginn eine Dreisemesterübersicht im Netz veröffentlicht, sodass die Planungssicherheit der Studierenden enorm gesteigert wird.
Also ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich find’s genial. :-)
Das zeigt mal wieder, was ein paar engagierte Studis alles leisten können, wenn sie sich nur vernünftig organisieren. So ging in diesem Fall der Löwenanteil der Leistung vom Fachschaftsrat Wiwiss aus, in Verbindung mit studentischen Vertretern in den Gremien. Da soll noch einer sagen, ein gewählter und sich konstituierender Fachschaftsrat würde keinen Sinn machen…! Bei uns macht er Sinn, aber vor allem auch seine Arbeit für die Kommilitoninnen und Kommilitonen am Fachbereich. Gleichzeitig wird er von den Professoren als offizielle studentische Vertretung gut akzeptiert, was seine Argumentation mitunter sehr unterstützt. Auch ich als studentischer Vertreter im Fachbereichsrat habe das Gefühl gut von den Professoren angehört zu werden und dass auf meine Argumentationen eingegangen wird ohne mich „von oben herab“ zu behandeln. Daher meine Empfehlung, wenn Ihr was bewegen wollt, wendet Euch an Eure studentischen Vertreter (im FBR, FSR etc.) oder lasst Euch selbst mal darauf ein Eure Kommilitoninnen und Kommilitonen in einem universitären Gremium zu vertreten. Ist zwar mit einiger Arbeit verbunden, aber es lohnt sich! (und das meine ich nicht finanziell, auch wenn ich Wirtschaftswissenschaftler bin!) ;-)

FBR-Wiwiss-Sitzung – Eine gute Nachricht mit Wermutstropfen

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, Allgemeine Veranstaltungen, Allgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Lehre 4 Kommentare »

Ohne weite Ausschweifungen über die Sitzung komme ich gleich zu den – für uns Studis – wesentlichen Punkten der heutigen FBR-Sitzung.
Es ging nämlich einmal mehr um die Einführung von Wiederholungsklausuren für die Diplomstudierenden, für Vorlesungen, die nicht jedes Semester angeboten werden. Dabei gibt es jedoch eine gute und eine schlechte Nachricht, sowie weiteren Klärungsbedarf in einigen Dingen.
Kommen wir zuerst zu der guten Nachricht: ja, es wird weitere Wiederholungsprüfungen geben und dafür wurde heute ein erster Beschluss gefasst. Soweit so gut. Der Wehrmutstropfen dabei ist allerdings, dass man in jedem Fall die Klausur im Vorhinein einmal nicht bestanden haben muss, um sie im folgenden Semester wiederholen zu können. Trotz eingehender Diskussion lies man sich auf Professorenseite leider nicht davon überzeugen, dass diese Regelung unnötig sei, da ja durch Einführung der BA/MA Studiengänge, die Diplomer ohnehin einen verstärkten Anreiz hätten, zügig mit ihrem Studium fertig zu werden, da sie sich andernfalls mit einer immer kleiner werdenden Kursauswahl auseinandersetzen müssen.
Eine weitere Hürde besteht laut dieser ersten Regelung darin, dass man selbst im Krankheitsfall beim regulären Termin, nicht die Nachschreibeklausur mitschreiben darf und das „um einer drohenden Attestflut vorzubeugen“.
Tja, zu blöd also für denjenigen, der im Bett liegt, um seine Grippe zu kurieren. Er hat Pech gehabt, während seine Kommilitonin einfach zur Klausur geht, sie kurz unterschreibt, um dann den Wiederholungstermin wahrnehmen zu können.
Aber sehen wir’s positiv, so brauchen wir nicht erst zum Arzt unseres Vertrauens zu laufen, um ihn um einen Attest zu bitten, weil wir uns in diesem Semester einfach noch nicht bereit fühlen mitzuschreiben, aber schon wissen, dass wir auf jeden Fall den Wiederholungstermin (ohne Vorlesung wohlgemerkt!) wahrnehmen wollen…!
Na ja, ihr seht…alles nicht so einfach. Aber so ist das in Organisationen, manchmal muss man hartnäckig genug bleiben, dann kann man auch Veränderungen zu seinen Gunsten beeinflussen. So können wir nun immerhin, überhaupt schon mal die Vorzüge von Nachschreibeklausuren wahrnehmen, was in den vergangen Semestern niemand zu träumen gewagt hat.
Außerdem ließ Dekan Sydow – welcher sich im Übrigen sehr gesprächsbereit und offen uns gegenüber zeigte – dennoch die Tür für weitere Veränderungen an der jetzigen Regelung offen. Dies sei schließlich nur der Anfang und könne durchaus in kommenden Semestern zu unseren Gunsten erweitert werden.
Und da die Hoffnung bekanntlich als allerletzte ins Gras beißt, werden wir uns weiter für Euch engagieren und weiter unsere Argumente vorbringen. Wir sind auch gerne für Vorschläge Eurerseits offen, also falls Ihr was haben solltet, immer her damit!
Ach ja, auch sei es noch zu klären, inwieweit einzelne Lehrstühle zu unseren Gunsten, bereits jetzt schon von der Regelung abweichen und Nachschreibeklausuren, ohne die erfolglose Teilnahme zum regulären Termin, anbieten könnten. So wie das der LS Schreyögg ja dieses Semester schon praktizierte.

Die weiteren Themen waren unter Anderem, dass wir Wiwiss offenbar, in der heißen Lernphase, mal wieder für ein paar Tage aus der Phil.Bib ausgesperrt werden. Also nicht wundern, wenn es da mal wieder Ausweiskontrollen wegen Überfüllung gibt. Soll sich wie gesagt auch nur um ein paar Tage handeln. Aber dass es bei uns in der Zeit auch immer ordentlich voll wird, scheint die Verantwortlichen wenig zu interessieren. Dies kritisierte unser Dekan im Übrigen auch.

Ich hab dann auch noch mal darauf hingewiesen, dass man im neuen Vorlesungsverzeichnis leider nicht ersehen kann, ob es sich bei den angegebenen Kursen um Wahl- oder Pflichtveranstaltungen handelte. Dies werde umgehend behoben. Wahrscheinlich in dem man an den betreffenden Stellen einen Link auf die jeweilige LS-Homepage setzt, wo dann der entsprechende Hinweis zu finden ist.

OK, das war so das Wichtigste im Überblick. ;-) Viel Erfolg noch bei den anstehenden Klausuren!

Fachbereichsratsitzung bei den Wiwiss

Hilmar v. OertzenAkademische Gremien, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen, Lehre 0 Kommentare »

Ja ja, die Uni-Gremien nehmen einfach keine Rücksicht darauf, ob gerade studentischer Wahlkampf ist oder nicht. Daher war heute früh auch die erste FBR-Sitzung in diesem Jahr. Und um Euch nicht lange auf die Folter zu spannen, gleich zu den interessantesten Themen.
So wie es aussieht gibt es immer noch keine konkreten Nachfolger für die Professuren von Wolters, Krell, Kruschwitz und Suhl. Das ist insofern interessant, da es leider momentan viel zu lange dauert, bis endlich die Ausschreibungen starten. Laut Dekan Sydow hat es bei Wolters bereits 7 Monate gedauert und bei anderen scheinen es ähnliche Zeiträume zu sein/werden. Dass dadurch die besten Nachfolger eher vergrämt, als angelockt werden, dürfte nicht weiter verwundern. Außerdem dürfte es äußerst schwierig werden, sofern das Problem bestehen bleibt, ohne zeitige Nachfolger, die vom Präsidium geforderten Zahlen der Absolventen einzuhalten. Jedenfalls wird der Fachbereich das Präsidium auf diese Problematik hin noch einmal gesondert hinweisen, ob schriftlich oder persönlich steht noch nicht fest. Mal sehen, was bei rumkommt! Sowieso scheinen da einige Zielvereinbarungen völlig daneben gegangen zu sein. Aber da will unser Dekan auch noch einmal nach verhandeln, denn einige Sachen scheinen wirklich nur noch auf Quantität abzuzielen, während die Qualität untergeht. Aber mehr dazu, wenn es konkreter werden sollte.

In Sachen Wiwi-Bibliothek gibt es zwei Neuigkeiten zu berichten. Zum einen werden die Zettelkataloge wohl aus der Bib verschwinden, da sie ohnehin kaum jemand nutzt und zum anderen wird es – jedenfalls bei den Wiwiss – in naher Zukunft keine Zusammenlegung mit irgendeiner anderen Bib geben. Die Wiwi-Bib lies verlauten, dass ihr Standort offenbar bis 2025 (!!!) gesichert sei. Ob das wirklich eine realistische Zahl ist…na ja. Als Begründung dafür nannte man, dass die Uni-Bib nicht ausreichend Platz zur Verfügung hätte und dass eine Zusammenlegung mit der Jura-Bib nur in einem komplett neuen Gebäude Sinn machen würde. Und da ein Solches bisher nicht in Planung sei, hätte man ein kleines Zeitfenster.

Zu den Bauarbeiten am Fachbereich heißt es, dass Pfingsten das bisherige Ziel der Fertigstellungen sei. Die PC-Pools im Keller (ggü. der Cafete) sollen allerdings noch dieses Semester fertig werden. Aber leider sind Zeitangaben bei Baumaßnahmen ja nie ganz sicher.

Auch wurde auf Anfrage versichert, man wolle sich darum kümmern, dass Montagmorgens im Henry-Ford-Bau die Heizung nach dem Wochenende etwas früher wieder gestartet wird, da es doch etwas frisch sei, wenn man dort zu dieser Zeit Veranstaltungen besucht. Man berichtete mir in diesem Zusammenhang schon, dass es Dozenten gäbe, die Vorlesungen deshalb nicht zu Ende geführt hätten, weil es ihnen zu kalt war. Was ist denn da los?!

Auf meine Frage nach den nicht funktionierenden Monitoren vor den Hörsälen des HFB, gab man mir nur die Antwort, es seien technische Probleme, die im Moment offenbar nicht behoben werden könnten. Tja, zu blöd. Da kauft man sich so ein paar schicke Monitore, hängt sich die an die Wand und die Mistdinger kriegen kein Signal! Bin mal gespannt, ab wann da Bilder drauf laufen!

Soweit vom Fachbereichsrat der Wirtschaftswissenschaftler.

Nachspiel: Skandal folgt Klage.

Thomas E.Allgemeine Veranstaltungen, Allgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Super-Uni 7 Kommentare »

Es ist doch irgendwie eigenartig. Da studieren wir an einer Universität. Mithin einer Einrichtung höherer Bildung. Einer Institution, die seit Jahrhunderten für sich beansprucht, moralisch und geistig die Führung der Gesellschaft zu übernehmen.

Ein inhaltlich leerer Vortrag mit peinlichem Protest wäre auf dieses Ideal schon Karikatur genug gewesen. Allerdings scheint es im Auditorium noch mehr Menschen gegeben zu haben, die sich dem Anspruch in keiner Weise würdig erwiesen – und sogar noch einen drauf packten: Einer der Ledersessel, auf denen die Gäste auf der Bühne Platz genommen hatten, wurde in der Unordnung nach Ende der Veranstaltung gestohlen. Das Präsidium stellt Anzeige gegen Unbekannt.

Ich frage mich, einigermaßen frustriert: Wo sind uns Moral und Geist nur geblieben? Wer was gesehen hat, könnte hier natürlich dazu beitragen, den ramponierten Ruf der Studenten wieder herzustellen. Muss man ja nicht weit denken, wem dieses Vergehen allgemein zugeschrieben wird – das aber, hoffe ich ehrlich, sicherlich zu Unrecht.

Campus Talk mit Matthias Döpfner: Wie andere meine Zeit verschwenden.

Thomas E.Allgemeine Veranstaltungen, Allgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Presse, Super-Uni 9 Kommentare »

Im Rahmen von Manager Magazin Campus Talk war heute Matthias Döpfner (Vorstand Axel Springer) zu Gast am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der FU Berlin. Auf Einladung von Prof. Schreyögg stellte er sich einem öffentlichen Interview unter der Leitfrage “Karriere 2008 – Einstieg, Aufstieg, Umstieg”.

Mag man über die Antworten von Herrn Döpfner geteilter Meinung sein. Meiner Ansicht nach blieb er blass und beschränkte sich auf Standardsätze, die einem lange schon aus den Ohren heraushängen. Auch die Fragen der beiden Interviewer vom Manager Magazin trugen nicht wirklich zu inhaltlicher Tiefe bei, sondern wirkten vielfach wie einstudierte Vorlagen. So wirkte es auf dieser Seite wie eine hübsche Inszenierung.

Aber nicht nur auf dieser Seite. Zu Gast waren nämlich auch die Kommilitonen vom Dieter Lenzen-Fanclub, die ein weiteres Mal sich das Recht herausnahmen, die Interessen einer großen Mehrheit zu ignorieren, um sich ihrer arroganten Selbstverherrlichung zu widmen, die sie Satire nennen. Von Beginn an unterbrachen sie das Gespräch mit Wellen von Beifall, Jubel und Trampeln. Auch auf mehrmalige Ermahnung durch Prof. Schreyögg waren sie nicht in der Lage, ihr Benehmen anzupassen. Als gegen Ende die Situation zu eskalieren begann, wurde die Veranstaltung eine halbe Stunde früher als geplant abgebrochen.

Vielleicht wusste der Fanclub das nicht, aber für manchen Studenten im Raum war es eine akademische Pflichtveranstaltung. Vielleicht interessierte es den Club nicht, aber mancher hatte wohl ein Interesse daran, Herrn Döpfner zuzuhören, und reiste extra dafür abends noch einmal zur Uni. Egal: Beiden Gruppen hat der Club letztlich zwei Stunden ihrer Zeit gestohlen.

Vom Stil her nicht in Ordnung war es, dass einige Fragen tatsächlich etwas parteiisch übergangen wurden. Es sei aber bedacht, welchen Stil die Herren an den Tag legten, als sie immer noch Contenance zeigten, obwohl lange schon klar war, dass euer Applaus nicht gut gemeint war.

Ehrlich, das war eine Veranstaltung aus dem Kindergarten. Von erwachsenen Studenten erwarte ich, dass sie in der Lage sind, andere zu respektieren. (Das ist im Übrigen auch ein Recht, das vom Verfassungsgericht bestätigt sein dürfte, nämlich intrinsischer Teil des Grundgesetzes, auf dessen Freiheiten sich von bestimmter Seite gerne und natürlich per se völlig zu Recht berufen wird.) Was der Dieter Lenzen-Fanclub zeigt, ist nicht gebildete Satire, sondern einfach sittenfernes, schlechtes Benehmen von Starrköpfen. Diese Veranstaltung hatte keinen Bezug zu Dieter Lenzen. Es ging einfach um öffentlichkeitswirksame, wie üblich überzogene und gegenüber den Mitmenschen absolut unfaire Selbstinszenierung.

Geht das weiter, wird der Ruf der Universität sicherlich beschädigt werden. Das mag manchem zupass kommen. Das wird aber dazu führen, dass gar kein renommierter Gastsprecher, so politisch unabhängig er auch sein möge, gesteigertes Interesse hätte, an der FU aufzutreten. Er würde ja doch nur für einen Kampf instrumentalisiert werden, der nicht der seine ist.

Ich fordere den ASta und alle hochschulpolitischen Gruppen an der FU Berlin daher auf, Stellung zu den wiederholten Vorgängen zu nehmen und deutlich klarzustellen, dass man dieses Benehmen nicht unterstützt. Begründung: Wir sollten zeigen, dass wir trotz aller Meinungsverschiedenheiten in der Lage sind, eine politische Debatte sachlich und mit Respekt voreinander zu führen. Den DieterLenzen-Fanclub haben wir jedenfalls nicht nötig.

Unverdiente Statisten

Thomas E.Allgemeine Veranstaltungen, Allgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik 18 Kommentare »

Auf seiner Webseite berichtet der ASta von der erfolgreichen Störung der Erstsemesterbegrüßung im Henry-Ford-Bau. Nicht nur wurde Präsident Lenzen aber in der Begrüßungsrede der ASta-Referentin an den Pranger gestellt. Vielmehr geriet der eigentliche Zweck der Veranstaltung, die neuen Studenten herzlich in die Hochschulgemeinschaft aufzunehmen, zur totalen Farce. So stellte die ASta-Referentin die Frage, weshalb die Veranstaltung unter Polizeischutz stattfinden müsse? Der folgende Protest in Form von Stinkbomben gab jedoch die unmittelbare Antwort darauf.

Präsident Lenzen hielt mit deutlichen Worten entgegen und verwehrte dem ASta den Anspruch, demokratisch legitimiert zu sein. Die Feier steht somit in der Tradition der letzten Jahre, von beiden Seiten mehr als politisches Forum missbraucht zu werden, bei dem die Erstsemester zu Statisten werden. Hiervon möchten wir uns deutlich distanzieren.

Die Universität scheint geneigt, von sich aus die Vorgänge totzuschweigen. Der Bericht auf der FU-Hauptseite erwähnt die Ausuferungen in keinster Weise. Er zitiert allerdings Bischof Wolfgang Huber: „Wer die Wirklichkeit um sich herum kritisch betrachtet, muss auch lernen, mit dem eigenen Tun kritisch umzugehen. Das gehört zu den wichtigsten akademischen Erfahrungen, die ich Ihnen wünsche.“

UPDATE: Auch auf anderen Blogs werden die Ereignisse ausführlich behandelt.  Mehr oder weniger deutlich werden Sympathien für das Vorgehen geäußert. Der “Lenzen-Fanclub” feiert sich.

Nachschreibeklausuren für Wiwiss

Hilmar v. OertzenAllgemeines, FU, FU Veranstaltungen 1 Kommentar »

Apropos Nachschreibeklausuren:
nach der angeregten Diskussion Ende des letzten Semesters im Fachbereichsrat Wiwiss (siehe „Sitzung des Fachbereichsrates Wiwiss am 18.07.2007“) hat nun der erste (?) Lehrstuhl angefangen eine Nachschreibeklausur für Diplomstudierende anzubieten. Der LS Schreyögg verkündet Folgendes auf seiner Homepage:

„Im Wintersemester 07/08 wird eine Wiederholungsklausur für den Kurs “Führung: Motivation, Wandel, Wissen” von Prof. Schreyögg angeboten. Die Klausur wird mit den regulären Klausuren Ende des Semesters geschrieben; das Anmeldeverfahren unterscheidet sich ebensowenig. Zur Klausurvorbereitung werden zwei Übungsveranstaltungen von Nicolas Rohde angeboten. Einzelheiten werden hier zu gegebener Zeit veröffentlicht. (!)“

Zwar findet die Klausur im regulären Klausurzeitraum und nicht Anfang des Semesters statt – wie es vielleicht angenehmer gewesen wäre – dafür bietet der Lehrstuhl Übungsveranstaltungen an, sodass auch Studierende, welche die Vorlesung letztes Semester nicht besuchen konnten, ebenfalls auf die Klausur vorbereitet werden.

Weiter Informationen hier auf unserem Blog oder auf der Homepage des LS Schreyögg: http://www.fu-schreyoegg.de/

Joschka kommt wieder an die FU

Wolf DermannAllgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Termine 0 Kommentare »

Ein bisschen Geheimniskrämerei scheint wohl noch darum gemacht zu werden, aber Einladungen an bestimmte nichtstudentische Personenkreise sind schon vor etwa einer Woche verschickt worden:

Joschka Fischer kommt zur feierlichen Eröffnung der Graduiertenschule des John-F.-Kennedy-Instituts am 5. November um 18 Uhr in den Henry-Ford-(II)-Bau. Angekündigt ist er mit einem Festvortrag “Europa und Amerika: Über die Zukunft einer schwierigen Freundschaft”.

Es ist nicht das erste mal, dass Fischer den Eröffnungs-Grüßonkel an der FU gibt. Schon zur Auftaktveranstaltung des Masterstudiengangs Internationale Beziehungen im Oktober 2003 hielt der damalige Außenminister den Festvortrag. Ob das Gelände auch diesmal wieder von Polizeispürhunden durchstöbert wird, ist fraglich. Aus Joschka Fischers’ damaligen Vortrag erinnere ich mich nur noch an die Passage, in der er eine selbstbeschriebene Weltordnung von ‘oben, mitte, unten’ als dreidimensionales Modell verkaufen wollte. Mal sehen, ob er in Princeton präzisere Darstellungsweisen entdeckt hat.

Aktualisiert am 12.10.: Interessierte sollen sich laut Einladungsschreiben bis zum 31. Oktober anmelden. Der Email-Kontakt auf der Einladung ist office@graduateschool.jfki.de (Frau Kerrin Wellmer).

Termine diese Woche

RonnyAllgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik, Hochschulpolitische Veranstaltungen 1 Kommentar »

Für alle zur Erinnerung die Gremientermine dieser Woche:

- Heute, Dienstag: Kommission für Lehre (auf der Tagesordnung: BA-Ordnung Ethik)

- Morgen, Mittwoch, 15 Uhr im Senatssaal des Henry-Ford-(II?)-Bau: Akademischer Senat (auf der Tagesordnung (u.a.): BA “Ethik”, Zentrum für Frankreichstudien), öffentliche Sitzung

- Donnerstag, 14 Uhr, Rost-/Silberlaube JK 27/106: Sitzung des Studierendenparlaments (auf der Tagesordnung: Entlastung des alten AStAs, Wahl des neuen AStAs), öffentliche Sitzung

Berichte über die Sitzungen folgen natürlich wie immer in kurzem Abstand.

—-
Nachtrag (Di, 15:45):

Die KfL wurde abgesagt, weil der Studiengang Ethik von der AS-Tagesordnung genommen wurde.

Nachtrag 2 (Do, 11:25):

Der AS wurde aus dem gleichen Grund wie die KfL gestern kurzfristig abgesagt.

Sommeruni für Schüler

RonnyAllgemeines, FU Veranstaltungen 0 Kommentare »

Nur noch bis übermorgen anmelden können sich Schüler für die Sommeruni der FU. Wenn ihr also Geschwister oder Bekannte der 10. bis 13. Klasse habt oder Kanäle in die entsprechenden Gruppen nutzen könnt, tut dies doch und informiert mögliche Interessent/inn/en.

Hochspannend finde ich übrigens die Vorlesungsreihe “Wie man mit Statistik lügt”…

Hoffest: AStA feiert sich selbst

RonnyAllgemeines, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik 3 Kommentare »

Am 6. Juli feiert der AStA sich selbst, so, wie ich das schon vor einiger Zeit gefordert habe. Unter dem Motto “25 Jahre progressiver AStA” wird es in der Silberlaube ein Hoffest geben.

Progressiv heißt in diesem Fall, dass die Mehrheitskoalition der Opposition im Studierendenparlament jede Einsicht in die Finanzen des AStAs verwehrt, indem man das Wahlrecht für den Haushaltsausschuss so gestaltet, dass nur die eigenen Koalitionäre dort drinnen sitzen. Progressiv heißt, dass man überall protestiv auf den Straßen und Plätzen, nicht nur rings um die FU, zu finden ist, und gegen die Mächtigen der der Uni und der Welt demonstriert, man aber, wenn es um die eigene Macht geht, im StuPa jeden Antrag auf mehr Oppositionsrechte und finanzielle Transparenz mit deutlichen Mehrheiten ablehnt.

Feiern wir also am 6. Juli die Schizophrenie eines in die Jahre gekommenen AStAs und seiner Koalition: Nach außen gesellschaftspolitisch progressiv und nach innen autokratisch intransparent.

KfL: Tagesordnung für Montag

RonnyAllgemeines, FU, FU Veranstaltungen, Hochschulpolitik 1 Kommentar »

Am kommenden Montag, 19. Juni 2006, 14 Uhr, tagt die Kommission für Lehre mit folgender Tagesordnung:

TOP 1: Formalia
TOP 2: AS-Vorlage – Zulassungsordnung für das Wintersemester 2006/07
TOP 3: AS-Vorlage – Kriterien zur Entscheidung über die Einführung von Masterstudiengängen
TOP 4: Einrichtung des Weiterbildenden Masterstudiengangs Small Animal Science
TOP 5: Einrichtung und Zulassungsordnung des Masterstudienganges Musikwissenschaft
TOP 6: Verschiedenes