Das Vorlesungsverzeichnis für’s Wintersemester ist da

Wolf DermannLehre, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Wie Patrick schon wieder als erster entdeckt hat, ist das Vorlesungsverzeichnis für’s Wintersemester 2008/09 nun im Netz zu finden.

Wie auch im letzten Semester möchte ich euch an dieser Stelle dazu aufrufen, Probleme mit dem Lehrangebot in euren Fächern an uns zu melden, damit wir uns für eine Verbesserung des Lehrangebots frühzeitig einsetzen können. Schreibt bei Problemen mit dem Lehrangebot, seien es fehlende Veranstaltungen, problematische Überschneidungen, unangemessene Zugangsbeschränkungen oder bei anderen schmerzhaften Fällen eine kurze Email an: LHG-FUB@gmx.de und wir nutzen unsere Mittel und Kontakte um die Probleme vor Semesterbeginn aus dem Weg zu räumen!

Studierende der Romanischen Philologie für Dr. Catalanis

Germar MolterLehre, Allgemeines 2 Kommentare »

Die Studierenden am Institut für Romanische Philologie haben einen
offenen Brief an den Institutsdirektor geschrieben und protestieren damit gegen den drohenden Verlust eines kompetenten und angesehenen Dozenten.

Ich finde, gute Lehre sollte honoriert werden, daher im Folgenden der offene Brief an den Institutsdirektor:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Küpper,

mit Bestürzung nahmen wir zur Kenntnis, dass eine Verlängerung der Stelle Herrn PD Dr. Catalanis durch das Institut für Romanische Philologie der Freien Universität im Fach Sprachwissenschaften zum Wintersemester 2008/2009 womöglich nicht erfolgen wird. Diese Maßnahme wäre zum Schaden aller Studierenden, die Herrn PD Dr. Catalani als herausragenden Dozenten kennen gelernt haben.

Seine umfangreiche fachliche Kompetenz, seine Motivation und Begeisterung für sein Fach, seine Fähigkeit, diese Begeisterung auch in den Studierenden zu wecken: All dies trägt dazu bei, dass sich Herr PD Dr. Catalani deutlich und auf sehr positive Weise hervorhebt. Es entzieht sich unserem Verständnis, wie es sich begründen lässt, dass hochqualifizierte Lehrkräfte wie Herr PD Dr. Catalani oder – um ein aktuelles Beispiel aus dem letzten Semester anzuführen – Herr PD Dr. Karimi vom Institut abgewiesen und zurück in eine unsichere Lage entlassen werden können. Auf wie viele herausragende Lehrende müssen das Institut und die Studierenden verzichten?

Es ist fatal, den Rotstift bei den Lehrkräften anzusetzen. Durch derartige Maßnahmen zerstört das Institut die eigene Programmvielfalt. Damit einhergehend beseitigt es die eigene Individualität, in anderen Worten die Persönlichkeit, durch die es sich von vergleichbaren Instituten anderer Universitäten abhebt. Gebieten Sie der zunehmenden Mittelmäßigkeit Einhalt!

Die Stelle Herrn PD Dr. Catalanis zu verlängern, bedeutet eine gesicherte Bereicherung der Studierenden des Instituts für Romanische Philologie und einen abgewendeten entschiedenen Qualitätsverlust der durch das Institut vermittelten Bildung.

Mit freundlichen Grüßen,

die Studierenden am Institut für Romanische Philologie der Freien Universität.

96. KFL bespricht Neufassung der Satzung für Studienangelegenheiten

Wolf DermannLehre, Akademische Gremien, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Von Alex Spielau

Zuletzt am Dienstag (16. Juli 2008) traf sich die KFL zur ihrer 96. Sitzung. Besprochen wurde einzig die AS-Vorlage der Neufassung der Satzung für Studienangelegenheiten. Durch das Fehlen von Zuschauern war dieses Mal der Ausschluss der Öffentlichkeit, was in den letzten Sitzungen das Zentrum von viel Aufregung war, kein Thema.

Dafür wurde sehr engagiert die neue Satzung für Studienangelegenheiten diskutiert. Insbesondere die Verpflichtung der Studierenden auf unverzügliche Aufnahme ihres Studiums nach der Immatrikulation und die nun installierte Überprüfungs- und Meldepflicht der Fachbereiche an die Studierendenverwaltung sorgte für viele Fragen seitens der Studierenden. Vom Vertreter des Rechtsamtes wurde eingewendet, dass diese Regelung bisher bereits implizit galt und nun nur konkretisiert wurde. Bestehende Unklarheiten über den Kontrollzeitpunkt und Umsetzung konnten aber nicht ausgeräumt werden.

Zweiter Diskussionspunkt war anschließend die Möglichkeit der Zulassung für ein Doppelstudium neben einem regulären Master-Studium. Von Studierenden wurde eingewendet, dass wenn es möglich ist neben einem Master-Studium in begründeten Ausnahmefällen einen weiteren Studiengang zu studieren, dann müsste das auch in einem Bachelor-Studiengang möglich sein – als Beispiel wurden insbesondere die Studiengänge Mathe und Physik angesprochen, die im alten Diplom von einigen Studierenden problemlos kombiniert wurden. Jedoch wurde seitens des Rechtsamtes und Frau Prof. Keitel-Kreidt der nicht zu bewältigende Workload von zwei Bachelor-Studiengängen, Probleme bei Systemakkreditierungen der Studiengänge und zuletzt der riesige bürokratische Aufwand der Bearbeitungen von vermeintlichen Ausnahmefällen eingewendet.

Letzter großer Streitpunkt war die Einführung der Vollständigkeitsprüfung von Bewerbungsunterlagen, der Zugangsvoraussetzungen und der Abgleich von Online-Bewerbung zur verbesserten Allokation von Studienplätzen durch Uni-Assist. Datenschutzrechtliche Probleme hinsichtlich der Bearbeitung derart privater Daten durch einen privat-geführten Verein wurden von Frau Prof. Keitel-Kreidt abgetan – die Datenschutzbeauftragte der FU hätte dieses geprüft und für unbedenklich befunden. Da eine verpflichtende Teilnahme von Fachbereichen nach der anlaufenden Testphase nicht besteht, wurde offen die Sinnfrage von Uni-Assist diskutiert.

Der zweite Tagespunkt, die AS-Vorlage der Einrichtung des weiterbildenden MA-Studiengangs mit der Lomonossov-Universität Moskau, wurde aufgrund von weitergehenden Abstimmungen mit Moskau auf eine der nächsten Sitzungen vertagt. Insgesamt war die Sitzung weitgehend ruhig, sachlich und konstruktiv.

Der Bericht zur FBR Wiwiss-Sitzung am 16.07.08

Hilmar von OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

…ist auf der Seite unseres Fachschaftsrats Wiwiss veröffentlicht.

Samstagnacht im Hörsaal

Uwe KirmseLehre, FU Veranstaltungen, Allgemeine Veranstaltungen, FU, Allgemeines 0 Kommentare »


Für alle, die es bis jetzt noch nicht wussten. An der FU werden auch Nachtseminare veranstaltet und es handelt sich dabei wirklich um die gesamte Nacht und nicht bloß um einen etwas längeren Abend, wie man ihn von der langen Nacht der Wissenschaft kennt.

 

Dazu gezwungen hat uns das tolle System des Campusmanagements. Ein Pflichtseminar der Theaterwissenschaftler war mit 65 Studenten völlig überbucht und da in den folgenden Wochen noch einige Nachzügler dazu kamen waren wir knappe 80 Seminarteilnehmer. In dem von allen Seiten für die Forschung hoch bezuschussten Forschungsinstitut ließ sich auch kein weiterer Dozent finden, um eine zweites Seminar anzubieten. Daher hat sich die riesige Gruppe geteilt und hat pro Woche lediglich ein halbes Seminar besucht. Der Dozent hat also zwei Mal hintereinander das gleiche erzählt, wofür wir ihm auch alle sehr dankbar sind. Nun mussten die restlichen Stunden in einer Nacht nachgeholt werden. Warum dies nicht tagsüber geschehen konnte ist mir auch nicht so ganz klar. Möglicher Weise war der Hörsaal wieder durch eine sehr schlecht besuchte Tagung belegt und es ließ sich keine anderer Raum finden.

 

Von Sonnabend um 20 Uhr bis zum folgenden Sonntag um 6 Uhr waren wir also im Hörsaal des theaterwissenschaftlichen Instituts. In einer lockeren Atmosphäre wurden Themen diskutiert und Ausschnitte aus Filmen und Inszenierungen gezeigt. Wie man sich vorstellen kann, lässt spätesten ab 2 Uhr die Konzentration nach und die Hälfte der Anwesenden nutzte die Vorführungszeit im dunklen Saal für ein Schläfchen oder besser gesagt, es fielen uns einfach die Augen zu. Dem entsprechend kratzten die Inhalte und Diskussionen nur noch an der Oberfläche und die Mitschriften wurden immer spärlicher.

Den praktische Nutzen dieses Nachtseminars muss man also weniger von der Seite der Lehrinhalte betrachten. Vielmehr sind wir alle glücklich, die für den Bachelor so wichtige Zeit angerechnet zu bekommen.

Vizepräsidentin Keitel-Kreidt demonstriert Unprofessionalität

RonnyLehre, Akademische Gremien, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 5 Kommentare »

Das Präsidium dreht durch. Paranoia und taktische Spielchen. Militärischer Dreiklang: Tarnen - Täuschen - Vernichten.

Wer sich den Bericht zur letzten Sitzung des Akademischen Senats anschaut, darf erkennen, dass die Elite-Angst in den höchsten Etagen unserer Universität den Grad von lebensgefährlichen allergischen Reaktionen erreicht hat.

Studentische Kandidaten wegen “fehlender Lebensläufe” und persönlicher Feindschaften abzulehnen, obwohl deren Namen bereits seit fast einem halben Jahr vorliegen, ist unprofessionell, insbesondere von der zuständigen Vizepräsidentin Keitel-Kreidt.

Und die entstehenden Lücken dann nach eigenem Gutdünken auszufüllen, ohne vorher ein Wort darüber zu verlieren - nicht gegenüber den alten Mitgliedern der KfL, nicht gegenüber den neuen, nicht gegenüber den gewählten studentischen Vertreter/inne/n im Akademischen Senat - ist respektlos.

Dies zu tun, obwohl die Namen seit mehreren Monaten bekannt waren und obwohl in der Woche vorher eine Kommission für Lehre stattfand, wo der nach meiner Auffassung absolut hervorragend arbeitende, aber von der Vizepräsidentin angefeindete Mathias, persönlich anwesend war, so dass man ihm seine Ablehnung ins Gesicht hätte sagen können, ist dazu einfach nur noch dreist.

Es zeigt, dass man nicht die moralische Autorität und die berufliche Professionalität besitzt, Meinungsverschiedenheiten im persönlichen Gespräch zu klären, sondern dass man sich lieber Gefälligkeitsgutachten vom Rechtsamt besorgt und die Sache mit miesen kleinen Spielchen regelt.

Ich war zweieinhalb Jahre Mitglied der Kommission für Lehre und letztes Jahr auch Mitglied im Kuratorium dieser Hochschule, und ich finde dieses Verhalten abstoßend!

Und übrigens: Mathias Bartelt, mit dem ich inhaltlich sicher nicht immer auf einer Linie bin, ist der richtige Kandidat für die Kommission für Lehre. Nicht, weil er schön Kritik am Präsidium äußern kann - das kann ja nun wirklich jeder -, sondern weil er sich anders als die vielen hochschulpolitisch desinteressierten Studierenden, zu denen auch unser AStA gehört, tatsächlich für Verbesserungen in der Lehre einsetzt. Er wartet auch nicht, dass jemand anderes das tut, sondern setzt selbst Hebel in Bewegung, auch solche, die bislang noch nicht bewegt wurden. Und zwar ohne Rücksicht darauf, dass er damit an verschiedenen Seiten aneckt.

Für mich ist das Rückrat. Aber Leute mit Rückrat scheinen wohl nicht gerne gesehen, nicht vom Präsidium und nicht vom AStA. Gratulation, Freie Universität Berlin!

Neue Teaching Assistants am Fachbereich geplant. Sitzung des FBR Wiwiss (21.05.08)

Hilmar von OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

Am Mittwoch den 21.05.08 fand die 557. Sitzung des Fachbereichsrates Wirtschaftswissenschaft in der Boltzmannstraße 20 statt.

Im Rahmen der Lehrinitiative an unserem Fachbereich kam seitens des Dekanats der Vorschlag auf, die hier bereits angekündigten Teaching Assistants (TA) für die großen Veranstaltungen in den ersten Semestern (also die BA-Grundlagenveranstaltungen: Management, Marketing, BWL und VWL) zur Unterstützung einzustellen. Die TA sollen vornehmlich aus Masterstudierenden bestehen, welche sich damit gleichzeitig Leistungsnachweise erarbeiten könnten. Der Vorschlag wartet allerdings noch auf weitere Konkretisierung, d.h. die genauen Aufgabengebiete der TA sind noch nicht determiniert.

In Sachen Bachelor/Master gibt es Folgendes zu berichten. Im Rahmen der Beschlussfassung über die Satzung des neuen Masterstudiengangs Management und Marketing wurde darauf hingewiesen, dass dieser ein vor allem auf die Forschung ausgerichteter Studiengang sei. Das heißt hier wird insbesondere auf die Fähigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens wert gelegt und insofern sollte diese bereits vor Antritt des Masterstudienganges vorhanden sein. Literaturrecherche und –analyse machen bei vielen Modulen offensichtlich einen großen Teil des Arbeitsaufwands aus.

Die vom 14. bis 17. Mai 2008 an unserem Fachbereich ausgerichtete internationale Tagung des Verbands der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft (VHB) war laut Dekanat ein voller Erfolg. Lediglich der Umstand, dass einige Lehrveranstaltungen aus organisatorischen Gründen ausfallen oder verlegt werden mussten, führte zu einem Diskurs innerhalb des FBR. Ausdrücklicher Dank ging auch noch mal an die Organisatoren sowie an alle freiwilligen Helferinnen und Helfer.

In Sachen Bibliothekenumstrukturierungen gibt es am FB Wiwiss bisher keine wesentlichen Neuigkeiten. Der FBR setzt sich weiterhin voll dafür ein, die Ausstattung unserer Bibliothek so gut wie möglich zu erhalten und zu sichern.

Fortsetzung: OSI-Diplom läuft aus

RonnyLehre, Akademische Gremien, Hochschulpolitik, Allgemeines 2 Kommentare »

Nach Auskunft der Politik- und Sozialwissenschaft-Dekanin Riedmüller soll das OSI-Diplom für ein Semester (= 1 Jahr) “ausgesetzt” werden. Es werden also im Wintersemester 08/09 tatsächlich keine Studierenden zugelassen.

Das im vorherigen Bericht erwähnte Urteil des Verwaltungsgerichts bezieht sich auf Kapazitäten: Da die Kapazitäten für BA, MA und Diplom getrennt berechnet werden, hat der Wechsel von (netto) ca. 20 Studierende vom BA in das Diplom dazu geführt,dass im BA-Studiengang auf dem Papier Kapazitäten frei geworden sind, die nun aufgefüllt werden sollen.

Der einjährige Aussetzungsbeschluss ist dabei offenbar eine Verzögerungstaktik gegenüber der Senatsverwaltung, die wohl erneut (zum vierten Mal) das Auslaufen des Diploms gefordert hat. Man wolle, so Riedmüller und der OSI-Institutsdirektor Massing, in der Zwischenzeit “empirische Daten sammeln”, um bessere Begründungen zu haben. Warum diese Daten nicht schon bis jetzt gesammelt wurden, ist unklar. Und ob diese Taktik tatsächlich zu Erhaltung des Diploms führt, ist ebenso fraglich: Bislang bedeutet bei allen alten Studiengängen eine Heruntersetzung der Zulassungszahlen auf 0 das Auslaufen des Studiengangs.

Der Fachbereichsrat beschloss bei den Gegenstimmen der (vollständig anwesenden) Studierenden und einer Enthaltung, sich der Taktik des Dekanats anzuschließen.

Als Ersatzleistung wolle man durch besondere Anreize Studierende dazu bringen, vom Diplom in den Master zu wechseln - was aber mit der aktuellen Lage aber nur bedingt zu tun hat. Hierzu wird es in zwei Wochen eine Informationsveranstaltung geben.

OSI-Diplom läuft aus

RonnyLehre, Akademische Gremien, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 3 Kommentare »

Wie jetzt in der KfL bekannt wurde, werden ab dem kommenden Semester keine neuen Studierenden für das Diplom Politikwissenschaft zugelassen. Die entsprechende Ordnung wird nächste Woche im Akademischen Senat beschlossen. Hintergrund ist wohl ein Urteil des Verwaltungsgerichts, auf dessen Grundlage das Dekanat Politik- und Sozialwissenschaft nach Hinweis durch das Präsidium eine Zulassungszahl von 0 (null) Studierenden für das Wintersemester 08/09 beschlossen hat.

Ausblick KfL am Dienstag: 14 neue Masterstudiengänge

Wolf DermannAkademische Gremien, Lehre, Termine, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 6 Kommentare »

Zum Wintersemester werden massenweise neue Masterstudiengänge an der FU eingeführt. So soll auch auf der nächsten Sitzung der Kommission für Lehrangelegenheiten (KfL) zu 14 neuen Studiengängen eine Einrichtungsempfehlung beraten werden.

Schon auf der letzten Sitzung der Kommission für Lehrangelegenheiten standen zehn Masterstudiengänge auf der Tagesordnung. Anstatt wie unter dem Vorsitz von Vizepräsident Väth alle Ordnungen durchzugehen, wollte man schon letztes mal auf eine Detailberatung verzichten. Als Kompromiss gab man mir wenigstens die Möglichkeit meine Monita in schiftlicher Form - es wurden dann fünf Seiten zu den Studiengängen am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften - an den Senat und die Fächer einzureichen. Zumindest die Religionswissenschaftler nahmen das Geprächsangebot an und ließen sich auch zum Teil überzeugen.

Für die Sitzung am 20. Mai soll es nun um folgende Studiengänge gehen:

  • Masterstudiengang Biodiversität, Evolution und Ökologie / Biodiversity, Evolution and Ecology
  • Masterstudiengang Chinastudien
  • Masterstudiengang Finance, Accounting and Taxation
  • Masterstudiengang Geschichte und Kulturen Altvorderasiens mit den Schwerpunkten Altorientalistik und Vorderasiatische Archäologie
  • Masterstudiengang Kunstgeschichte im globalen Kontext
  • Masterstudiengang Management & Marketing
  • Masterstudiengang Medien und Politische Kommunikation
  • Masterstudiengang Meteorologie
  • Masterstudiengang Molekular- und Zellbiologie / Molecular and Cell Biolology
  • Masterstudiengang Neurobiologie und Verhalten / Neurobiology and Behaviour
  • Masterstudiengang Prähistorische Archäologie
  • Masterstudiengang Sozial- und Kulturanthropologie
  • Masterstudiengang Turkologie
  • Masterstudiengang Visual and Media Anthropology (weiterbildend)

Wenn ihr die Studien- und Prüfungsordnungen zu diesen Fächern aus anderen Zusammenhängen schon kennen solltet und hierzu Kritik anzusetzen habt, dann schickt mir gerne eine E-Mail an LHG-FUB@gmx.de. Ihr könnt mir auch schreiben, wenn ich euch einzelne Ordnungen weiterleiten soll, sobald ich sie selbst in digitaler Form erhalte.

Institutsvollversammlung am FMI – nur ein laues Lüftchen anstatt eines tosenden Orkans

Thomas EichentopfAStA, FSIs, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, LHG 5 Kommentare »

Der folgende Beitrag stammt vom LHG-Mitglied Björn Stephan. 

Am 08.Mai fand die zweite Vollversammlung am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften statt. Die äußerst geringe Beteiligung von nur 24 Teilnehmern bei der letzten Instituts-VV Ende April verringerte sich nochmals um die Hälfte, sodass nur 12 Studis im Friedrich-Meinecke-Institut zusammenkamen. Darunter waren sogar nur zwei Mitglieder der FSI-Geschichte und keines der FSI Kunstgeschichte anwesend – ein Armutszeugnis, wenn man bedenkt, dass gerade sie es waren, die zu der VV im Rahmen des so genannten „Protestsemesters“ aufgerufen hatten.

Ähnlich spärlich fiel dann auch die inhaltliche Diskussion aus, auch wenn ein klarer Fortschritt im Vergleich zur letzten Sitzung zu konstatieren war: So reichte die Spannbreite der diskutierten Themen bei der vorangegangen Sitzung noch von zweifellos kritikwürdigen Aspekten (dem wachsenden Druck des FU-Präsidiums, zunehmenden Beschneidungen des Haushalts sowie Kürzungen der Bibliotheksbestände) aber auch bis hin zu unrealistisch-abstrus anheimelnden Dingen (wie der Mobilisierung Linksradikaler aus dem Ausland, dem „Dahlemer-Bonzen-Bashing“ und nicht zuletzt dem Umsturz des kapitalistischen „Schweinesystems“). Dieses Mal jedoch waren jegliche Anflüge von ideologischer Verblendung passé und ein im FMI selten gesehener Pragmatismus wurde sichtbar. So konnten am Institut existierende Missstände ganz konkret benannt werden. Erklärtes Ziel war es, einen Katalog von Forderungen zu sammeln, der dem Institutsrat vorgelegt beziehungsweise auf der nächsten Institutsversammlung vorgestellt werden soll. Die wesentlichen Vorschläge die hier gemacht wurden, waren: die jederzeit mögliche Abmeldung von Modulen, die Einführung von vorlesungbegleitenden Tutorien, sowie die Beibehaltung der unbeschränkten Wiederholung von Nachschreibeklausuren. Die vom LHG-Vertreter formulierte Forderung, die Prüfungsordnung, wie am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaft zu gestalten und somit nur eine Prüfung pro Modul absolvieren zu müssen, traf auf geteilte Resonanz. Mit dem Verweis auf die dadurch steigenden Prüfungsanforderungen und die daraus resultierende Mehrbelastung der Studenten, die auch für nachfolgende Semester unzumutbar wäre, wird diese Forderung wohl keine Aufnahme in den Katalog finden. Veröffentlicht werden soll die Zusammenstellung aller Vorschläge auf dem FSI-Geschichte Blog.

Obwohl aufgrund der geringen Beteiligung nur einige wenige Vorschläge zusammen getragen wurden und es der VV zuweilen spürbar an inhaltlicher Tiefe fehlte, bleibt doch ein positiv zu bewertender Ansatz zum konstruktiven Dialog erkennbar. Das offene Diskussionsklima machte einen unvoreingenommenen Gedankenaustausch aller anwesenden Studenten möglich - fernab jedweder Engstirnigkeiten und Zugehörigkeiten zu den verschiedenen Hochschulgruppen. Ob dies allerdings mit der numerischen Minderheit der ansonsten quantitativ dominierenden FSI zu begründen ist, sei dahingestellt. Deutlich wurde jedoch eines: Das FMI wird mit Sicherheit nicht das Auge des vom 19.-23.05 „tosenden“ Aktionsorkans sein - maximal wird es zu einem lauen Lüftchen gereichen. Denn auf Nachfrage konnten nicht mehr als zwei Veranstaltungen für diesen Zeitraum genannt werden, darunter sowohl eine Vorlesung Prof. Dr. Wippermanns zur kritischen Auseinandersetzung mit der FU-Geschichte als auch ein Rundgang an die historischen Stätten der FU. Folglich setzen die Hauptakteure und -initiatoren der Aktionswoche am FMI alles auf das letzte Pferd im Stall, nämlich das der spontanen Aktionen. Doch wie sollen diesem Gaul die Sporen gegeben werden, wenn es gerade einmal gelingt 12 von 4000 Studenten im Fachbereich zu einer Institutsvollversammlung zu mobilisieren?

Ein Hauch von Elite?

Thomas EichentopfSuper-Uni, Lehre, Lenzen, Exzellenzinitiative, Bundespolitik, FU, Presse, Befragung, Allgemeines 2 Kommentare »

Viele Menschen an der FU werden die Ergebnisse des aktualisierten CHE-Hochschulrankings heute interessiert aufgenommen haben - und während eine Seite lacht, weint die andere und setzt zum Konter an.

Kurzer Überblick über die Ergebnisse. In einer Pressemitteilung freut sich das Präsidium der FU, dass in allen neu bewerteten Fächern eine Aufwärtstendenz in Richtug Spitze festzustellen ist. Den mächtigsten Sprung nach vorne machen die Wirtschaftswissenschaftler, die sich in der BWL nun in die absolute Topgruppe der staatlichen Universitäten aufschwingen. Genüsslicher noch wird der Erfolg durch das schleche Abschneiden der Humboldt-Universität, die damit in der öffentlichen Wahrnehmung weiter an Boden verliert.

Bestätigt das Ranking damit die Ernennung zur Elite-Initiative vom letzten Herbst?

Nun, auf den ersten Blick bestimmt. Ein zweiter Blick sollte differenzierter sein. So basieren die jüngst aufschwingenden Spitzenwerte der FU in den meisten Fällen auf Einschätzungen der Lehrbedingungen durch die Studierenden. Das ist gleich doppelt interessant: Einerseits ergibt sich daraus eben keine direkte Bestätigung der Exzellenz, die ja auf Forschung fokussiert war. Andererseits ergibt sich offenbar eine eklatant unterschiedliche Wahrnehmung der Studienbedingungen zwischen den Studierenden andererseits und ihren gewählten Vertretern andererseits.

Zu berücksichtigen ist dabei, dass in die Befragung keine Studierenden der auslaufenden Studiengänge mehr einbezogen wurden. So positiv dann das Urteil ist, weil es uns zeigt, dass wir in der Lehre immerhin auf dem richtigen Weg sind, so ist dies doch auch der große methodische Mangel: Die Gefahr besteht, dass Probleme, die in Diplom, Lehramt, Staatsexamen und Magister auftreten, dadurch nicht mehr repräsentiert werden. Noch machen sie aber einen großen Teil der Studierenden aus. Ein Indikator für sie sin, noch, die Einschätzungen durch die Absolventen, die dann auch gleich schlechter ausfallen.

Das Hochschulranking war auch die erste Publikation dieser Art seit der zweiten Eliterunde im November. Für die gekürten Universitäten ging es also auch darum, sich hier der Ernennung als würdig zu erweisen. Die Financial Times Deutschland beurteilt das als Fehlschlag. Gleichsam:  Ist die positiviere Einschätzung durch die Studierenden eventuell auch darauf zurückzuführen, dass das Wissen, an einer guten Hochschule zu studieren, auch dazu führt, diese besser zu bewerten? Wer zu Aldi geht, erwartet nicht viel und wird nicht viel finden, was er lobt. Wer Rolls Royce fährt, ist darauf eingestellt, den Wagen positiv einzuschätzen. Die positive Einschätzung macht die Uni noch attraktiver, zieht Studenten und Professoren an: Wie in einer selbstverstärkenden Spirale geht der Weg aufwärts, nachdem das Vehikel FU erst einmal angestoßen wurde.

Zwar lehrt uns die Physik, dass das Vehikel irgendwann nicht mehr weiterrollt, wenn man es nicht weiter antreibt, indessen zeigt sich dann doch, dass die Furcht um eine Aufspaltung der Universitätslandschaft in zwei Klassen letztlich nicht völlig unbegründet ist.

Das Ranking ist also sicherlich ein Erfolg für die FU. Für diejenigen, die jetzt lächeln, bedeutet es aber, weiter arbeiten zu müssen, um das Vehikel anzutreiben. Es bedeutet, sich nicht auszuruhen, denn es weckt Erwartungen. Es bedeutet für andere, Erfolge auch anzuerkennen. Und bei aller Freude darf nie vergessen, dass die Aussagekraft solcher Rankings generell problematisch ist und jeder Schein, sollte er entstehen, irgendwann offenbar wird.

OSI-StudentInnen versuchen Weggang Prof. Dr. Sven Chojnackis zu verhindern

Therese AndersLehre, FU, Allgemeines 1 Kommentar »

Die Buschtrommeln am OSI sind in Bewegung: seit der Nachricht, dass der Juniorprofessor Sven Chojnacki bereits im Dezember 2007 einen Ruf auf die W2-Professur für Internationale Politik und Internationale Gesellschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät der Uni Kiel erhalten hat, sind die StudentInnen am OSI in Aufregung.

Am Freitag kursierte bereits ein Brief mit angeschlossener Unterschriftenliste, in dem das Präsidium der FU und der Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften dazu aufgerufen wird, Chojnacki ein angemessenes Gegenangebot zu unterbreiten, um ihn als jungen und engagierten Professor am Otto-Suhr-Institut zu halten. In diesem Brief heißt es unter anderem: “Prof. Sven Chojnacki versteht es wie kaum ein anderer, StudentInnen zu motivieren und für wissenschaftliches Arbeiten zu begeistern. Besonders hervorzuheben ist die Einführungsveranstaltung für Erstsemester, in der nicht nur die Einzeldisziplinen unseres Studienfachs vorgestellt werden, sondern auf sehr vielseitige Weise Einblicke in den Alltag am Otto-Suhr-Institut gewährt werden.”

Die Studierenden sind nicht die Einzigen, die Chojnacki als Juniorprofessor und Mensch schätzen. So schreibt die Kommunikations- und Informationsstelle der FU in einer Tagesspiegel-Beilage aus dem Jahr 2005 über Chojnacki “Studierende sind von seiner Lehre begeistert“. Im Jahr 2004 erhielt Sven Chojnacki den vom OSI-Club vergebenen “LorBär” für Lehre. In der Begründung wird seine “kreative, unkonventionelle Art der Wissensvermittlung” gelobt; StudentInnen bescheinigem ihm und seinen Lehrveranstaltungen nicht nur ein “leistungsfördernde[s] Klima” und “gute theoretische Anleitung”, sondern auch eine “super Dikussionsführung” - ein Lob, das leider nicht alle Dozenten am OSI verdienen.

Wenn sich die Freie Universität nicht dazu durchringen kann, Professor Sven Chojnacki ein, der Berufung nach Kiel äquivalentes, Angebot zu unterbreiten, wäre sein Weggang nach Norden in die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins nachvollziehbar. Dies wäre jedoch mit einem herben Verlust des Otto-Suhr-Insituts verbunden, das künftig nicht nur auf einen engagierten und studentennahen Professor, sondern auch auf den Schirmherren des Krisenspiels und der Einführungsvorlesung in die Politikwissenschaft verzichten müsste.

Studierende und Lehrende gründen Hochschulallianz

Philipp KarstaedtLehre, Bundespolitik, Hochschulpolitik, LHG, Allgemeines 1 Kommentar »

Einen Blick über den Tellerrand:
In diesen Tagen gründet sich die “Hochschulallianz”, ein (Lobby)Gebilde aus verschiedenen Verbänden, die es eins zum Ziel gesetzt hat:

“[…]die Stärkung von Forschung und Lehre an den Hochschulen. Nach Auffassung der “Hochschulallianz” ist die Bündelung der Kräfte überfällig. Die “Hochschulallianz” sei ein Neuanfang und auch ein Zeichen, dass die künstliche Spaltung der Interessen von Studierenden und Lehrenden überwunden werden muss”

Dabei verlangt sie eine Umstellung der Haushalts-, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zugunsten von Bildung und Wissenschaft und die praktische Umsetzung der ewigen Verlautbarungen “Ja, die Bildung, wichtigste Investition um die Zukunft von Deutschland sicherzustellen”, die wir oft von manchen hohen Stellen hören und nie in die Bundes- und Landeshaushaltsliche Praxis umgesetzt sehen. Eine durchaus lobenswerte Intention also, die wir an der Massenuni FU nur begrüßen können.

Wer bildet diese “Hochschulallianz”?

* der Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen (LHG)
* der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)
* das Deutsche Studentenwerk (DSW)
* Thesis – Interdisziplinäres Netzwerk für Promovierende und Promovierte e.V.
* die Bundesvertretung Akademischer Mittelbau (BAM)
* der Verband Hochschule und Wissenschaft (vhw)
* der Hochschullehrerbund (hlb)
* der Förderverein Juniorprofessur e.V.
* der Deutsche Hochschulverband (DHV)

und damit so ziemlich jeder Verband, der Studenten oder Lehrkräften ein Zuhause bietet. Das ganze soll, so die Pressemitteilung zur Gründung apolitisch und unabhängig von den jeweiligen Ausrichtungen der einzelnen Verbände, stattfinden.

Jedoch stellt sticht auch ins Auge, wer nicht mit dabei ist. Vor allem die JuSos und der fzs, in dem sich vor allem AStAs (AStEn?) aus der gleichen politischen Ecke wie der unsere versammeln.
Die Gründe von deren kurzfristigen Rückzug aus der Allianz (die sie am Anfang ja, wie logischerweise zu erwarten, unterstützt haben) sind schleierhaft. Vielleicht überwog die Abneigung gegen den “politischen Feind” RCDS das noble Ziel, vielleicht aber auch die Meinung, dass die LHG und der RCDS schon ganz gut allein alle Studenten in Deutschland vertreten könnte und sich der fzs in aller Ruhe der Abschaffung von Schulnoten widmen kann…

Nun bleibt zu schauen, ob diese Allianz auch “mächtig” und willens genug ist, sich ernsthaft auf das gesteckte Ziel zu konzentrieren oder ob es sich nur um ein Appell handelt, dass wie so viele davor sich so schnell verzieht wie ein Sommergewitter.
Time will tell.

FBR Wiwiss Sitzung – Der Mühe verdienter Lohn

Hilmar von OertzenAkademische Gremien, Lehre, Hochschulpolitische Veranstaltungen, FU Veranstaltungen, FU, Hochschulpolitik, Allgemeines 9 Kommentare »

Eine vernünftige Regelung der Nachschreibeklausuren für Diplomstudierende zu erreichen, das war unser erklärtes Ziel und heute Morgen wurde es endlich erreicht! Der Vorsitzende des Prüfungsausschuss (Prof. Kruschwitz) und sein Stellvertreter (Prof. Hundsdoerfer) stellten in der heutigen Fachbereichsratssitzung die Vorlage zur neuen Regelung von Wiederholungsprüfungen für die auslaufenden Studiengänge (Diplom, Magister, Wahlfach) vor. Ab diesem Sommersemester wird die Regelung für eine Testphase von 3 Semestern gelten. Ende des WS08/09 wird dann über das Fortbestehen der Regelung entschieden.
Die Entscheidende Änderung an dieser Version, im Vergleich zu der Vorherigen ist, dass nun SÄMTLICHE STUDIERENDE an der Wiederholungsprüfung teilnehmen dürfen, egal ob sie beim ersten Mal angemeldet waren, nicht bestanden haben oder aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten!!! Damit haben die Professoren unserem Wunsch tatsächlich voll entsprochen! Natürlich muss man sich – wie üblich – über die Anmeldelisten bei den Lehrstühlen auch zu den Wiederholungsprüfungen anmelden, damit man mitschreiben kann, aber das ist ja eh klar. ;-)
Außerdem will das Prüfungsbüro den Klausurenzeitraum so kurz wie möglich halten – was hoffentlich weniger als 5 Wochen bedeutet – aber das wird die Praxis zeigen.
Auf unsere Anregung, zuerst die regulären Klausuren anzusetzen und die Wiederholungsprüfungen danach schreiben zu lassen entgegnete man, dass sich dann Studierende darüber beschweren würden, dass sie womöglich zu viele Klausuren innerhalb einer Woche hätten. Durch die Wiederholungsprüfungen hingegen würde ein „gesunder Mix“ entstehen. Na ja, kann man so oder so sehen, es hat wohl beides seine Vor- und Nachteile.
Der Prüfungsausschuss hat sich ferner verpflichtet die Studierenden bzw. die Studierendenvertreter (Fachschaftsrat, studentische Studienberater) in geeigneter Form über diese Regelung zu informieren. Außerdem sorgt der Studiendekan dafür, dass jeder Lehrstuhl 14 Tage vor Semesterbeginn eine Dreisemesterübersicht im Netz veröffentlicht, sodass die Planungssicherheit der Studierenden enorm gesteigert wird.
Also ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich find’s genial. :-)
Das zeigt mal wieder, was ein paar engagierte Studis alles leisten können, wenn sie sich nur vernünftig organisieren. So ging in diesem Fall der Löwenanteil der Leistung vom Fachschaftsrat Wiwiss aus, in Verbindung mit studentischen Vertretern in den Gremien. Da soll noch einer sagen, ein gewählter und sich konstituierender Fachschaftsrat würde keinen Sinn machen…! Bei uns macht er Sinn, aber vor allem auch seine Arbeit für die Kommilitoninnen und Kommilitonen am Fachbereich. Gleichzeitig wird er von den Professoren als offizielle studentische Vertretung gut akzeptiert, was seine Argumentation mitunter sehr unterstützt. Auch ich als studentischer Vertreter im Fachbereichsrat habe das Gefühl gut von den Professoren angehört zu werden und dass auf meine Argumentationen eingegangen wird ohne mich „von oben herab“ zu behandeln. Daher meine Empfehlung, wenn Ihr was bewegen wollt, wendet Euch an Eure studentischen Vertreter (im FBR, FSR etc.) oder lasst Euch selbst mal darauf ein Eure Kommilitoninnen und Kommilitonen in einem universitären Gremium zu vertreten. Ist zwar mit einiger Arbeit verbunden, aber es lohnt sich! (und das meine ich nicht finanziell, auch wenn ich Wirtschaftswissenschaftler bin!) ;-)