Fachbereichsratssitzung Sozialwissenschaften 18. Mai ´11 – Master “Medien und Politische Kommunikation”

Marcel von VollandAkademische Gremien, Publizistik 0 Kommentare »

Am Mittwoch, den 18. Mai 2011, wurde in der Sitzung des Fachbereichrates die laut Ampelliste notwendige Neufassung der Studien – und Prüfungsordnung des Masters „Medien und Politische Kommunikation“ über eine abschließende Diskussion zur Verabschiedung geführt. Umstrittener Kernpunkt war die generelle Abschaffung einer Verteidigung der Masterarbeit, um eine Verkürzung der Prüfungsphase zu erreichen. Von den studentischen Vertretern wurden Wahloptionen gefordert, nach denen es zum einen zu einer Verteidigung, zum anderen zu dem Besuch eines begleitenden Kolloquiums käme. Eine der beiden Optionen sollte dabei die Regelstudienzeit einhalten. Der Vorschlag blieb jedoch von den übrigen Teilen des Fachbereichsrates unbeachtet. Die Studienordnung wurde daraufhin in seiner verkürzten Form (ohne Verteidigung) gegen die Stimmen der Studierendenvertretung verabschiedet.

Das Ergebnis der Abstimmung lautete demnach für die unveränderte Beschlussvorlage:

12 Pro-Stimmen
3 Gegenstimmen

Neue sozialwissenschaftliche Gemeinschaftsbibliothek?

RonnyAllgemeines, Bundespolitik, Hochschulpolitik, Publizistik 5 Kommentare »

In einem Brief des Geschäftsführenden Institutsdirektors der Publizistik, Univ.-Prof. Dr. Hermann Haarmann, an das Institut teilt dieser mit, dass die Publizistik wie schon länger abzusehen zum 1. Oktober von Lankwitz nach Dahlem umzieht und dass auch alle Lehrveranstaltungen bis auf die Praxisseminare auf dem Hauptcampus stattfinden werden.

Zudem soll die Lehrbuchsammlung in das Osteuropa-Institut (OEI) umziehen und für den restlichen Buchbestand ein Shuttle-Service eingeführt werden, damit man auch von Dahlem aus Bücher ausgeliehen werden können, was nicht nur für die Publizisten ein Gewinn sein wird.

In einem Nebensatz fällt dann allerdings auch das Wort von einer neuen sozialwissenschaftlichen Bibliothek:

Der Geisteswissenschaftlichen Bibliothek im herrlichen Foster-Bau wird in Zukunft eine Sozialwissenschaftliche folgen, in die auch unser Bibliotheksbestand eingefügt werden soll.

Davon war bislang in den Gremien nichts zu hören, zumindest ist davon nichts öffentlich geworden. Abwegig ist es nicht, schließlich ist das Konzept der Bibliotheksverwaltung eine mittlere Konzentrierung der Bibliotheken, weg von kleinen Instituts- hin zu größeren Bibliotheken unterhalb der Universitätsbibliothek. Aber schon interessant, dass man davon zum ersten Mal im Brief eines Institutsdirektors hört.

Man muss jetzt mal schauen, wie viel an der Sache dran ist – und wo eine solche Bibliothek anzusiedeln sein wird.