Jan 29
Letzte Woche fand das erste Treffen der OSI-Studienreform-Kommission statt. Es wurden erste Aufgaben verteilt, der Arbeitsplan abgesteckt und die nächsten Treffen vereinbart.
Michael Fichter hat auf Blackboard im Bereich “Community” eine Sektion “Studienreform” eingerichtet, zu der sich alle anmelden können, die Interesse haben:
Liebe Leute,
willkommen in die Organisation OSI-Studienordnung. Ich habe alle Anwesenden der gestrigen Sitzung in die Organisation aufgenommen, die bereits eine Blackboard-Registrierung haben. Die (wenigen) anderen werde ich Mo. aufnehmen. Ich habe auch die Selbstanmeldung aktiviert, damit sich alle interessierte einloggen können.
Mein Vorschlag für die Rechteverteilung. Alle “offiziellen” Mitglieder der Kommission sowie Frau Beck und Frau Stelter haben volle Zugangsrechte, d.h., sie können Dokumente einstellen, neue Ordner einrichten und Ankündigungen aufgeben. Zunächst konnte ich diese Rechte nur für Frau Börzel, Frau v. Oppeln und mir, Herr Hagemann, Frau Beck und Frau Stelter sind noch nicht in Blackboard registriert, die studentischen Vertreter sind noch nicht benannt.
Alle andere haben volle Einsicht in die Ordner und Dokumente, und alle Angemeldete können im Diskussionsforum Beiträge schreiben mit/ohne Dokumentenanhang.
Soweit der Stand.
Beste Grüße,
Michael Fichter
Die nächsten beiden Treffen werden sein:
Mittwoch, 1. Februar, 8:30 Uhr, Ihne 22/103
Dienstag, 7. Februar, 12:30 Uhr, Ihne 21/E
Zuerst behandelt werden die dringenden Punkte, die ohne eine Änderung der Studienordnung möglichst schon zum nächsten Semester eingeführt werden können. Dazu gehören u.a. die Vergleichbarmachung von Leistungen (Teilnahmescheine, Leistungsscheine) sowie die Gestaltung der Einführungsphase (insbesondere der Einführungsvorlesung).
Die Kommission wird dann im weiteren Verlauf einen Entwurf für eine neue Studienordnung (bzw. mehrere Studienordnungen) bis zum 31. Mai 2006 vorlegen. Die Sitzungen werden offen sein; abgestimmt wird nicht, sondern bei unterschiedlichen Meinungen werden diese mit notiert und den beschließenden Gremien (Institutsrat, Fachbereichsrat) vorgelegt.
Jan 25
Vor einigen Tagen zweifelte Niklas noch, aber es bewegt sich doch einiges, im Vergleich zu vergangenen Zeiten, so scheint mir.
Heute fand das Treffen der Arbeitsgruppe “Mentorenprogramm” statt, das ich sehr anregend und positiv fand und das auch tatsächlich zu einem einmütigen Ergebnis kam:
Die Mentoren sollen 3-5 Studierende während deren ersten Semesters begleiten, bei der Studienplanung helfen, Orientierung im Fach und der wissenschaftlichen Arbeit geben (z.B. bei der ersten Hausarbeit beratend mitwirken), Mut machen, den Raum für fachlichen und sozialen Austausch bereitstellen, bei Problemen vermitteln oder helfen, zuständige Stellen zu finden etc.
Das Mentorenprogramm soll dabei unabhängig von fachlichen Veranstaltungen (z.B. der Einführungsvorlesung) sein, es soll zweiwöchentlich regelmäßig und bei Bedarf darüber hinaus Treffen geben. Die Mentoren koordinieren sich einerseits untereinander, andererseits soll es auch einen Ansprechpartner unter den Lehrenden geben, der die Mentoren unterstützt, deren Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen ist und mit welchem auch monatliche Treffen abgehalten werden.
Als Ausgleich für das Engagement der Mentoren sollte es - abhängig vom Beschluss des Institutsrates/der Prüfungskommission (einen Antrag auf der nächsten IR-Sitzung wird es geben) - entweder einen Praktikumsschein oder einen fachübergreifenden Schein geben.
Ich hoffe, ich habe das einigermaßen richtig zusammengefasst. So ein Mentorenprogramm ist eine tolle Idee, die nun vielleicht einmal wirklich umgesetzt werden kann - gesetzt den Fall, es finden sich genügend OSIanerinnen und OSIaner, die ein solches Mentorenprogramm unterstützen wollen (woran die Liste der Interessierten zumindest nicht zweifeln lässt)!
Jan 24
Heute fand wie von Florian angekündigt das “Nominierungstreffen” für die studentischen Mitglieder der neu eingesetzten Kommission zur Überarbeitung der Studienordnung(en) statt. 21/E war gut gefüllt, und es war auch ein Mix aus älteren und jüngeren, politisch unterschiedlichst orientierten Studierenden anwesend (FSIler/innen, Jusos, Grüne, Liberale, Gremiant/inn/en, Unbekannte und sogar ein gebratener Frosch).
Geeinigt wurde sich darauf, dass die vier letztendlich Nominierten das Spektrum der OSI-Studierenden möglichst gut repräsentieren sollten: männlich/ weiblich, länger dabei/relativ neu am OSI, mit/ohne Gremienerfahrung, Hauptfächler/Nebenfächler/Lehrämter etc.
Ich musste zwar eher gehen, aber am Ende stand nach meinen Informationen eine Liste mit 8 Namen, aus deren Mitte sich dann vermutlich die 4 finden werden, die letztendlich “hauptamtlich” in die Kommission gehen werden. Das hat aber noch ein wenig Zeit, weil die nächste Institutsratssitzung, auf der dies bestätigt wird, erst Anfang Februar sein wird.
In jedem Fall sind alle dazu aufgerufen, sich am Donnerstag, 18 Uhr, in der Ihne 22/103 (?) an der ersten Sitzung der neuen Kommission zu beteiligen. Die Kommission wird aber auch danach öffentlich sein, so dass auch mehr als die 4 Hauptamtlichen an der Verbesserung der Studienordnungen dauerhaft mitwirken können. Zuerst bearbeit werden sollen all jene Probleme, die am dringendsten sind und die so wenig Aufschub wie möglich vertragen, alle weiteren Details werden dann im weiteren Verlauf bearbeitet werden.
Jan 21
Die Wahlen sind vorbei, im Studierendenparlament ist die LHG 5.-stärkste Liste (von 49 angetretenen sind 43 drin) mit 3 Sitzen; allerdings hat sich von den Mehrheitsverhältnissen her wenig verändert. Fast alle angetretenen AStA-Gruppen sind wieder ins StuPa gewählt worden, die meisten mit nur einem Sitz.
Für den Fachschaftsrat Politik- und Sozialwissenschaften sieht das Ergebnis allerdings besser aus als in den vergangenen Jahren. Die LHG hat als 4.-stärkste Gruppe seit Jahren mal wieder einen Sitz erhalten. Dadurch haben im FSR die Fachschaftsinis ihre Mehrheit verloren, was den anderen Gruppen die Chance gibt, zum ersten mal seit Ewigkeiten den gewählten FSR einzuberufen. Die FSIs hatten daran bisher kein Interesse, weil sie sich außerhalb demokratischer Strukturen besser reproduzieren können. Wir von der LHG hoffen, dass die Grünen, die Jusos und die Unabhängige Linke - gerne natürlich auch die FSIs - sich nachdrücklich für die Einrichtung des FSR mit einem eigenen Budget einsetzen werden. Wir werden das jedenfalls tun.
Ihr mögt euch fragen: Was bringt das für Vorteile? Nun, ein gewählter Fachschaftsrat kann sich nicht nur darum kümmern, dass Erstsemesterveranstaltungen organisiert werden, sondern er ist auch ein legitimierter Ansprechpartner, der Euch gegenüber den Lehrenden und anderen Mitarbeitern vertreten kann, sich verantwortlich fühlt, Informationen bereitzustellen und mit einem AStA-unabhängigen Budget in eigener Verantwortung für Bewegung am und im Fachbereich sorgen kann. Ein gewähltes Gremium in der jetzigen Zusammensetzung kann außerdem der politischen Vielfalt des Fachbereichs gerecht werden; ohne einen gewählten FSR konnte man bisher meinen, nur die FSIs wären am Fachbereich aktiv (und noch schlimmer: legitimiert) - was ja durchaus in deren Interesse lag.
Das vorläufige Endergebnis findet Ihr im Übrigen hier.
Jan 18
Auf der Sitzung des Institutsrates heute morgen wurde als Reaktion auf den Institutstag letzte Woche u. a. die Einberufung einer Kommission beschlossen, die bis zum Mai Vorschläge für eine neue Studienordnung erarbeiten soll. Da für die Ausarbeitung noch etwa ein halbes Jahr und für das Genehmigungsverfahren etwa 3 Monate veranschlagt wurden, hofft man zum 1. April 2007 die neue Studienordnung in Kraft treten lassen zu können.
Die beauftragte Kommission soll paritätisch mit jeweils 4 Lehrenden und Studierenden besetzt werden, die bis nächste Woche Donnerstag 18 Uhr (Ihne 22/103) zu bestimmen sind. Auf Dozierendenseite wird sich am heutigen Vorschlag (Ulbert, Fichter, Börzel, Funke bzw. Hagemann) aller Voraussicht nach nicht mehr viel ändern, die Studenten sind jedoch aufgerufen, sich zahlreich am “Nominierungsprozess” zu beteiligen, der nächste Woche Dienstag 13 Uhr in Raum 21 E stattfinden soll.
Jan 18
Heute war die Abschiedsvorlesung von Elmar Altvater. Damit geht ein Großer der kritischen Politikwissenschaft, auch wenn er natürlich nicht richtig “gehen” wird, sondern, wie Bodo Zeuner (der Institutsdirektor) meinte, nur von den Pflichten der akademischen Selbstverwaltung befreit ist und endlich Zeit hat, all das zu veröffentlichen, was noch zu veröffentlichen ist. Außerdem wird er auch weiterhin am OSI präsent sein, ein Colloquium anbieten und Diplomand/inn/en und Doktorand/inn/en betreuen.
Mit Altvater geht ein Teil der Vielfalt des OSIs, der Möglichkeit, sich umzusehen, andere Sichtweisen auf die Welt und auf Politikwissenschaft zu bekommen. Ich gehöre nicht zu den glühenden Anhängern dieser Form der Politikwissenschaft, aber ich bin ein glühender Anhänger von Vielfalt und der Pluralität der Meinungen und Herangehensweisen. Wenn mit Prof. Altvater ein Teil dieser Vielfalt geht, ist das in jedem Fall ein Verlust, den zu ersetzen es vermutlich schwer fallen wird.

PS.: Vermutlich erst heute mitbekommen haben viele, dass unser Fachbereich eine Dekanin hat (und zwar seit dem 16. November 2005, wir berichteten) und nicht mehr Herr Prof. Risse das Ruder in der Hand hält.
Jan 16
Wie schon vor einiger Zeit berichtet, gibt es an der FU einen neuen Sonderforschungsbereich “Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit”, der auch eine Homepage hat.
Durch diesen SFB wird es in naher Zukunft eine ganze Reihe neuer Doktorand/inn/en geben; die Bewerbungen laufen im Moment, was sich hoffentlich nicht nur zum Vorteil der Forschung sondern auch zugunsten eines erweiterten Lehrangebots am OSI auswirken wird!
Jan 14
Kritisiert wird am OSI viel. Manchmal zu viel, wenn auch einiges zurecht. Ich möchte heute jedoch loben. Loben möchte ich Professor Mengel, der unserem Projektkurs heute einen tollen Tag auf seinem restaurierten Landschloss Wartin ermöglicht hat. Zusammen mit polnischen und türkischen Studentinnen und Studenten der Universität Stettin haben wir heute Vorträge gehört und gehalten, diskutiert und uns bei Suppe, Kuchen, Tee und Kaffee rege ausgetauscht.
So ein Tag zeigt, dass man ohne Zwang - Anwesenheit war freiwillig - in guter und gelöster Atmosphäre sowohl wissenschaftlichen Austausch pflegen, internationale Bekanntschaften machen und auch als Kurs enger zusammen wachsen kann - nämlich dann wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Natürlich kann man nicht immer unter solchen Bedingungen arbeiten, aber Professor Mengel zeigt, dass man mit dem richtigen Engagement und guten Ideen dafür sorgen kann, dass auch die Lehre an der Universität wieder mehr Freude bereitet.
Dafür sei gedankt! Und es sei die Hoffnung gehegt, dass auch andere Lehrende mehr Kreativität zeigen - es muss ja nicht gleich ein Schloss sein…
Jan 13
[UPDATED]
Wie dem ein oder anderen aufgefallen sein mag, hängt im Bibliotheks-Foyer ein Hinweis, dass es in der Vergangenheit Diebstähle gegeben hat. Weil ich eben gerade gesehen habe, dass ganze Taschen unter den Kleiderständern abgelegt werden, wollte ich nur einmal ganz persönlich berichten, dass mir letzte Woche Dienstag mein Portmonee, das ich aus Unachtsamkeit in der Manteltasche gelassen hatte, aus meinem im Foyer aufgehängten Mantel gestohlen wurde.
Ich sage das bloß, damit klar ist, dass Diebstähle tatsächlich auch hier am OSI geschehen. Habt deswegen bitte nicht mehr Misstrauen, aber habt diese Tatsache im Kopf, wenn ihr Wertsachen unbeaufsichtigt zurück lasst!
NACHTRAG (29. Januar):
Einem Kommilitonen wurde vergangenen Donnerstag seine Tasche aus dem Bibliotheks-Foyer gestohlen. Inhalt: Ein Laptop mit allen wichtigen Daten sowie eine Reihe von Büchern. Schließt wenn möglich Eure Sachen ein und lest ansonsten Niklas’ Anmerkungen zum Thema “Inbeschlagnahme von Spinden”!
Jan 13
Na da hat der Blitz eingeschlagen auf der OSI-Webseite. Anpassungserscheinungen nennt man das, glaube ich. Seit gestern nun reiht sich die OSI-Seite in das Corporate Identity Design der FU Berlin und schafft dadurch, dass wir uns gleichermaßen mit der Freien Uni und dem OSI verbunden fühlen. Dafür sind wir dankbar. Naja, dass die Startseite noch grausamer aussieht als vorher, ist da nur ein Detail. Und dass die Anpassung doch stark an die Einführung des modularisierten Diploms erinnert - man nimmt die alten Inhalte, dreht ein bisschen hin und her und hofft, dass wenn es am Ende genauso designt ist wie anderswo, es drinnen dann selbstverständlich auch besser ist - das gehört wohl am OSI dazu.