Wahlergebnisse

RonnyHochschulpolitik, LHG, Allgemeines Kommentar schreiben

Die Wahlen sind vorbei, im Studierendenparlament ist die LHG 5.-stärkste Liste (von 49 angetretenen sind 43 drin) mit 3 Sitzen; allerdings hat sich von den Mehrheitsverhältnissen her wenig verändert. Fast alle angetretenen AStA-Gruppen sind wieder ins StuPa gewählt worden, die meisten mit nur einem Sitz.

Für den Fachschaftsrat Politik- und Sozialwissenschaften sieht das Ergebnis allerdings besser aus als in den vergangenen Jahren. Die LHG hat als 4.-stärkste Gruppe seit Jahren mal wieder einen Sitz erhalten. Dadurch haben im FSR die Fachschaftsinis ihre Mehrheit verloren, was den anderen Gruppen die Chance gibt, zum ersten mal seit Ewigkeiten den gewählten FSR einzuberufen. Die FSIs hatten daran bisher kein Interesse, weil sie sich außerhalb demokratischer Strukturen besser reproduzieren können. Wir von der LHG hoffen, dass die Grünen, die Jusos und die Unabhängige Linke - gerne natürlich auch die FSIs - sich nachdrücklich für die Einrichtung des FSR mit einem eigenen Budget einsetzen werden. Wir werden das jedenfalls tun.

Ihr mögt euch fragen: Was bringt das für Vorteile? Nun, ein gewählter Fachschaftsrat kann sich nicht nur darum kümmern, dass Erstsemesterveranstaltungen organisiert werden, sondern er ist auch ein legitimierter Ansprechpartner, der Euch gegenüber den Lehrenden und anderen Mitarbeitern vertreten kann, sich verantwortlich fühlt, Informationen bereitzustellen und mit einem AStA-unabhängigen Budget in eigener Verantwortung für Bewegung am und im Fachbereich sorgen kann. Ein gewähltes Gremium in der jetzigen Zusammensetzung kann außerdem der politischen Vielfalt des Fachbereichs gerecht werden; ohne einen gewählten FSR konnte man bisher meinen, nur die FSIs wären am Fachbereich aktiv (und noch schlimmer: legitimiert) - was ja durchaus in deren Interesse lag.

Das vorläufige Endergebnis findet Ihr im Übrigen hier.

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