OSI-Cafeteria wird zur Wartehalle

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Die OSI-Cafeteria, wie wir sie bis jetzt gekannt haben, wird es nur noch bis Freitag geben. Den jetzigen Pächtern ist nach 8 (?) Jahren zum Ende des Monats gekündigt worden.

Einziehen wird das Studentenwerk - natürlich ohne die Maschinen der vorherigen Pächter zu übernehmen, die vorläufig auf diesen sitzen bleiben. Aber nicht nur, dass der nett Charme der alten Pächter verschwindet - auch die Atmosphäre wird eine andere werden: Heute wurden auf beiden Seiten der Cafeteria Anzeigetafeln angebracht, wie man sie aus jedem beliebigen Amt kennt. Im neuen Semester wird man dann wohl, wenn man ins Prüfungsbüro möchte, eine Nummer ziehen und in der öffentlich-rechtlichen Versorgungs- und Wartehalle warten, bis die eigene Nummer (nach einem heute schon zu hörenden, grausigen Gong) erscheint.

Gratulation an diejenigen, die das zu verantworten haben! Ab Ende des nächsten Monats können wir alle dann den Flair des neuen OSI jetzt auch im Obergeschoss genießen…

Studienreform: 1. Kompromiss

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Über drei Stunden haben wir heute wieder getagt (dabei wollte ich eigentlich garnicht hingehen). Nachdem es nach 2 1/2 Stunden noch so aussah, als würden die Erfolge der letzten Sitzungen sich wieder im Nichts verlieren, wurde sich in der letzten halben Stunde dann (fast schon überraschend) auf einen Kompromiss für die Aufteilung des Grundstudiums geeinigt, der mit Sicherheit nicht alle zufrieden stellen wird, der aber einige entscheidende Punkte verbindet:

Diese Grundstudiumsordnung würde meiner Ansicht nach

a) Anforderungen entsprechen, die die Akkreditierungskommission gestellt hat(mehr Methoden: 1 gemischte Vorlesung + zwei Seminare; Workload besser beachten: (wenn ich richtig zähle) 10 statt 14 Module, 51 statt 62 SWS (Tutorien bei den 65 nicht eingerechnet!), 12 statt 15 schriftliche Leistungen);

b) mehr Wahlfreiheit ermöglichen;

c) verbindlich genug für ein Grundstudium sein;

d) übersichtlicher werden;

und e) unsinnig getrennte Gebiete vereinen (und dadurch mehr Freiheit innerhalb von Modulen bieten).

Genauer sähe das, wenn es dabei bliebe, folgendermaßen aus:

A) Propädeutikum (2 Pflichtmodule (PM))
a) PM Einführung: Vorlesung, Tutorium, Seminar
b) PM Methoden: 1 Vorlesung (quantitativ + qualitativ), 1 PS (quantitativ), 1 PS (qualitativ)

B) Theorie und Grundlagen (1 Pflichtmodul + 1 Wahlpflichtmodul (WPM))
a) PM Theorie: Vorlesung (klassisch), Vorlesung (modern), 1 PS
b1) WPM (Internationale) Politische Ökonomie
b2) WPM Rechtliche Grundlagen

C) Politische Systeme (2 PM + 1 WPM)
a) PM Politische Systeme
b) PM Analyse und Vergleich
c1) WPM Politische Soziologie
c2) WPM Regionale Politikanalyse

D) Internationale Beziehungen (1 PM + 1 WPM)
a) PM Theorien der IB
b1) WPM Europa
b2) WPM Friedens- und Konfliktforschung

E) 1 Wahlmodul: Aus allen angebotenen Modulen 1 Modul (� 2 LV bzw. falls durchführbar 1x Independent Studies) zur freien Auswahl

F) Zwei Tutorien (Teilnahme) nach Wahl

G) 1 oder 2 (noch zu beschließen) der Lehrveranstaltungen sollen/müssen eindeutigen Gender-Bezug haben.

(Die Vorlesung Wissenschaftstheorie wird auf das Hauptstudium verlegt.)
——
So, dieser Vorschlag steht nun zur Debatte, die nächste Sitzung der Kommission findet am 24. April 2006 um 8:30 Uhr (Raum noch nicht bekannt) statt. Alle Details wie immer auf Blackboard unter Community->OSI->Studienordnungskommission

Anforderungen für einen Teilnahmeschein

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Ausgehend vom Institutsratsbeschluss vom 14. Februar 2006 sind die Bedingungen für einen Teilnahmeschein vom Institutsdirektor an (hoffentlich) alle Lehrenden gegangen. Hier nochmal der Wortlaut, auf den Ihr Euch dann auch berufen könnt und solltet:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bei der Planung Ihrer Lehrveranstaltungen für das kommende Semester bitte ich Sie, die folgenden Beschlüsse und Empfehlungen zu den Teilnahmepflichten der Studierenden zu beachten, die der Prüfungsausschuss am 14.2.06 beschlossen und mit deren Verbreitung er mich beauftragt hat.

In Vorlesungen, die Pflichtbestandteil eines Moduls sind oder als Bestandteil eines Moduls gewählt wurden, besteht Teilnahmepflicht.

Auf welche Weise die Teilnahme festgestellt wird, obliegt in allen Lehrveranstaltungen der Entscheidung der Dozierenden. Anwesenheitslisten sind nur eine Möglichkeit, die regelmäßige Teilnahme festzustellen. Der Prüfungsausschuss empfiehlt den Lehrenden, in Vorlesungen auf das Führen einer Anwesenheitsliste zu verzichten.

Wenn ein Studierender/eine Studierende die schriftliche Leistung, zu der er/sie sich angemeldet hat, nicht besteht/erbringt, so muss der/die Lehrende dennoch auf Verlangen einen Teilnahmeschein ausstellen, wenn die dafür notwendigen Voraussetzungen erfüllt wurden.

Das Volumen der für eine aktive Teilnahme geforderten Leistungen muss deutlich unterhalb der für eine schriftliche Leistung (Klausur, Essay, Hausarbeit) definierten Anforderungen liegen. Im einzelnen empfiehlt der Prüfungsausschuss:

Um zu vermeiden, dass es zur Überlastung von Studierenden und zur Beeinträchtigung anderer Seminare kommt, sollen die Anforderungen an die aktive Teilnahme folgende Leistungen nicht überschreiten:

o Ein Referat bzw. die Mitarbeit an einer Referatsgruppe, oder

o Die Moderation einer Sitzung, oder

o Ein Sitzungsprotokoll, oder

o Bis zu 2 Exzerpte, oder

o Leistungen, die im Arbeitsaufwand mit den vorher genannten Leistungen vergleichbar sind.

Ich hoffe, dass sich bei Beachtung dieser Regeln und Empfehlungen Überbelastungen ebenso wie für Lehrende und Lernende unwürdige Kontrollsituationen vermeiden lassen, und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Lehre im kommenden Semester.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Bodo Zeuner
Geschäftsführender Direktor des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft

Quelle: Blackboard-> Community-> OSI-> Studienordnungsreformkommission

Studienreformkommission: Gestrige Sitzung

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Gestern tagte wieder die Studienreformkommission am OSI, anwesend waren 4 Dozenten (Fichter, Hagemann, von Oppeln, Peters) und etwa das dreifach an Studis - sehr löblich für ein Treffen in den Semesterferien, das bereits um 9 Uhr morgens anfing.

Intensiv wurde über das Methodenmodul, die (Nicht-)Pflicht von Tutorien und die Einführung der Lehrform des Grundkurses (4-stündig, Mischung aus Vorlesung und Seminar) diskutiert, außerdem über die (Nicht-)Zusammenlegung verschiedener Module zu neuen, etwas größeren. Probleme ergaben sich vor allem aus möglichst guten Vorschlägen, die mit der Realität der Persönlichkeiten, Professuren und der Finanzlage ergaben.

Das Protokoll findet sich auf Blackboard, nächste Sitzung ist in zwei Wochen.

Mentorenprogamm am OSI: Beschlussvorlage

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Soeben hat Friedrich die folgende, überarbeitete Fassung der IR-Beschlussvorlage zur Einrichtung eines Mentorenprogrammes am OSI (an 35 Beteiligte/Interessierte) verschickt:

Antrag zur
Einrichtung eines Mentorenprogramms

für die 85. Sitzung des Institutsrats des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft

Der Institutsrat möge beschließen:

1. Gegenstand des Antrags
Einrichtung eines Mentorenprogramms zur Unterstützung der Studieneingangsphase, zur Schaffung eines motivationsfördernden Klimas gemeinsamen Lernens und zur Ausweitung des Betreuungs- und Beratungsangebots.

2. Beschlussentwurf

Der Institutsrat beschließt die Einrichtung eines Mentorenprogramms in folgender Form:

Hintergrund
Einer der auf dem Institutstag häufig genannten Verbesserungswünsche war die bessere Betreuung und Orientierung der StudienanfängerInnen. Neben der Diskussion um die Gestaltung der Studieneingangsphase um Einführungsvorlesung und PS/Es ist es auch wünschenswert, verstärkt Orientierung mit studentischer Beteiligung anzubieten, um StudienanfängerInnen einen positiven Start ins Studium zu erleichtern.
Daher wurde aus dem Institutstag heraus ein Mentorenprogramm angeregt, in dem fortgeschrittene Studierende den StudienanfängerInnen als Ansprechpartner und Diskussionspartner bereit stehen.

Inhalte
Mentorengruppen, die eine Größe von fünf Studierenden nicht überschreiten sollte, helfen besonders in folgenden Bereichen:

  • Tipps zur Orientierung in- und außerhalb der Universität, Herstellung erster sozialer Kontakte
  • Austauschforum für die Studierenden untereinander für alltägliche Fragen, um aus konkreten Fragen gegenseitiges Lernen zu machen bzw. zu erleichtern
  • Mut machen und Motivation vermitteln, individuelle Probleme gegebenenfalls als strukturelle aufzeigen, richtige Ansprechpartner vermitteln (Moderation von Problemen mit DozentInnen)
  • Unterstützung bei der Studienplanung und Orientierung im Fach (z.B. sinnvolle Kombination, Inhalt und Menge der Veranstaltungen)
  • Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten (Entwicklung von Problem- und Fragestellungen, konkrete Unterstützung bei der Konzeption der ersten Hausarbeit)

Der Schwerpunkt liegt weniger auf der zusätzlichen Vermittlung von Inhalten (wie etwa in Tutorien), sondern im Bereitstellen von Orientierung und Hilfen, um individuell richtige Fragen und Antworten zu finden.

Ziele

    Unterstützung der Studieneingangsphase

  • Verhinderung von Anonymität und Orientierungslosigkeit
  • Verstärkung der Kommunikation zwischen den Semestern! ar Stärkung eines Klimas gemeinsamen Lernens
  • Verbesserung der Beratungs- und Orientierungsmöglichkeiten
  • Einbeziehung fortgeschrittener Studierender in die Einführung neuer Studierender

Ziel ist nicht, bestehende, notwendige Betreuungsangebote (z.B. Hausarbeitsbetreuung durch Dozierende, Studienberatung) zu ersetzen, sondern auf einer Ebene geringer Hemmschwelle zu ergänzen, um nicht nur aktive Studierende, sondern auch zurückhaltende besser zu erreichen. Insgesamt geht es um die Schaffung eines motivationsfördernden Rahmens, in dem sowohl StudienanfängerInnen als auch Mentor(inn)en dazulernen.

Organisation
Zur Qualitätskontrolle, Hilfe für die Mentor(inn)en und Verbindung zu Dozierenden steht das Programm in Betreuung einer/s möglichst etatisierten wissenschaftlichen Mitarbeiters/in bzw. Professors/in. Die Mentor(inn)en werden sich regelmäßig zu einem jour fixe mit dem/der betreuender/m DozentIn treffen, um Inhalte und Probleme im Programm zu besprechen. Ein Methodenworkshop für die Mentor(inn)en wird angestrebt, um kompetente Hilfe für StudienanfängerInnen zu gewährleisten. Als erster betreuender Dozent konnte Prof. Dr. Sven Chojnacki gewonnen werden.
Es finden regelmäßige (ca. zweiwöchentliche) Treffen statt, je nach Bedürfnissen und Ideen der Gruppe aber auch öfter. Das angestrebte Verhältnis in den Mentorengruppen ist ca. 1:3 bis 1:5, so dass ein intensiver und persönlicher Austausch möglich ist.
Auf den Einführungstagen, in der Einführungsvorlesung und in den Proseminaren zu Einführung wird das Programm vorgestellt.
Um auch künftig Interesse an der Mentor(inn)entätigkeit zu wecken wird gegen Ende jedes Semesters per Aushang auf die Möglichkeit zum Engagement aufmerksam gemacht und in künftigen KVVs über das Programm informiert.
Die Teilnahme am Mentorenprogramm ist sowohl für StudienanfängerInnen als auch für mögliche Mentor(inn)en freiwillig. Bei erfolgreicher Mentorentätigkeit kann ein unbenoteter Schein für eine fächerübergreifende Veranstaltung von der/m betreuenden DozentIn ausgestellt werden.

3. Begründung

Erfolgt mündlich.

4. Kosten

Das Programm wird zunächst keine Gelder benötigen.

Wenn das bei nächster Gelegenheit durch den IR ginge, wäre das eine tolle Innovation am OSI, die dann hoffentlich auch funktioniert und möglicherweise als Vorbild auch für andere Fachbereiche gelten könnte.