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Drei interessante Dinge lagen und liegen in dieser Woche, über die es zu berichten gibt: Am Montag tagte die Studienreformkommission, gestern der Institutsrat und Freitag bis Samstag laufen die Bewerbungen für die Göhler-Nachfolge.
Informationen zu letzerem gibt es hier und hier.
In der Studienreformkommission wurde noch ein bisschen gewerkelt und dann Konsens hergestellt. Dabei wurde ein “Querschnittsmodul” (ob das so heißen kann, muss sich zeigen) “Gender” eingefügt und außerdem die volle Wahlmöglichkeit zwischen den Wahlpflichtmodulen ermöglicht. Details siehe Blackboard.
Zum Institutsrat: Neu war mir, dass Bodo Zeuner nicht mehr Institutsdirektor ist, sondern Peter Massing diese Funktion nun innehat. Dass er neu ist merkte man noch deutlich, die Redeleitung war teilweise etwas seltsam und mitnichten studierendenfreundlich.
Inhaltlich ging es um den Umzug der Bibliothek (Mikrofilm, Zeitschriften, Soziologie) zu Gunsten der Raumräumung für die Exzellenziniative, die sich im Semester vollziehen wird, um zur Begehung Ende Juni “verfügbar” zu sein.
Frau Herta Däubler-Gmelin (Honorarprofessorin am OSI) war vor Ort, um zum einen die Fortsetzung des Afrika-Schwerpunktes zu promoten und andererseits so etwas wie eine feste Praktika-Vereinbarung zwischen OSI und Bundestag vorzuschlagen.
Die Vorschläge der Studienreformkommission wurden weitestgehend und grundsätzlich als Arbeitsgrundlage anerkannt, wiewohl Bedenken bei der Wahlpflichtmodularisierung der Politischen Ökonomie und der Politischen Soziologie angemeldet wurden. Sollten sich die Kritiker hier durchsetzen, ginge das stark zu Lasten der Wahlfreiheit, die in der Kommission so mühevoll erarbeitet worden sind.
Nach kurzer aber heftiger Debatte wurde zum Schluss der Sitzung noch die Beschränkung der Zulassung für das Hauptstudium beschlossen. Christian Beck konnte in einem letzten verzweifelten Moment den Antrag wenigstens noch so ändern, dass nicht nur “Auffüller” für abgegangene OSIaner/innen neu ans OSI dürften, sondern die genau Zahl jedes Semester neu zu bestimmen sei, aber insgesamt ist nun auch das Hauptstudium am OSI zulassungsbeschränkt.
PS.: Für alle die’s interessiert: Gerhard Göhler hat bei der Vorlesung “Macht und Medien” am Montag angekündigt, dass diese Vorlesung als solche in den Pflichtbereichen “Politisches System” in Grund- und Hauptstudium mit einem Teilnahmeschein vergütet werden kann, wenn man sich dafür anmeldet.
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Nachtrag: Fast hätte ich es vergessen: Beschlossen wurden beim Institutsrat auch die Durchführung eines Institutstages im Juni und die Einführung eines Masters “Politikwissenschaft”, welcher (wenigstens vorläufig) die Parallelität des Diplom ermöglicht.