Studentische Initiative: G8-Themenwoche am OSI

Florian SchatzOSI, Allgemeines 0 Kommentare »

Eine studentische Initiative, der sich auch die LHG angeschlossen hat, will im Mai eine Themenwoche zu G8/Globalisierung veranstalten. Die Initiative wird vom Institutsrat des OSIs unterstützt und freut sich über jHierede/n, der/die sich an der Organisation beteiligen will.

Hier nähere Infos (Stefan Hernádi):

Auf eine Initiative von Studierenden des OSI hin wird im Frühling die Lehre einmal in verändert Form stattfinden. Anlass ist dabei der anstehende G8-Gipfel in Heiligendamm in der ersten Juniwoche. Die Idee der Initiative ist es, sich vom 7. bis zum 11. Mai intensiv mit den G8, der Globalisierung und den damit verbundenen großen Fragen der Weltordnung zu beschäftigen. Dies soll in vielen vielfältig gestalteten Veranstaltungen geschehen, die den regulären Lehrbetrieb möglichst ersetzen sollen. Ob Workshop, Planspiel oder Blockseminar - alles ist denkbar, alles ist möglich. So geht es aus einem ersten Konzeptpapier der Studierenden hervor. Besonderen Wert legt die Initiative auf die Offenheit und Transparenz der Vorbereitung des Projektes sowie eine größtmögliche Kontroversität der Themenwoche selbst.

Dozierende sind gefragt

Dass das Vorhaben gelingt, ist noch keine Selbstverständlichkeit. Besonderes wird es darauf ankommen, inwieweit die Dozierenden bereit sind, ihre Lehre in der Woche alternativ zu gestalten und den Studierenden die Möglichkeit zu geben, an anderen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Themenwoche wird zwar durch einen offiziellen Beschluss des Institutsrates unterstützt, jedoch war es nicht möglich, die Dozierenden zur Teilnahme zu verpflichten. So bleibt es bei einem Aufruf des Institutsrates, sich zu beteiligen und die Anwesenheitskontrollen auszusetzen. Eine gewisse Reserviertheit gegenüber dem Projekt ist schon zu merken, allerdings haben auch schon einige Dozierende angekündigt, eigene Veranstaltungen anzubieten.

Doch das Angebot von Seiten der Lehrenden soll ohnehin nur einen Teil des gesamten Veranstaltungsangebotes abdecken. Auch Studierende und außeruniversitäre Personen und Gruppen werden herzlich eingeladen, die Themenwoche mitzugestalten und selbst zu „Lehrenden“ zu werden. Keine Veranstaltung soll abgelehnt werden, solange sie politisch fundiert ist. „Antisemitische Verschwörungstheorien oder andere krude Weltbilder haben am OSI allerdings nichts zu suchen“ sagt einer der Studierenden der Initiative.

Den Rahmen der Woche soll eine große Auftakt- und Abschlussveranstaltung etwa in der Gestalt einer Podiumsdiskussion bilden, auch ein kulturelles Begleitprogramm der Woche ist vorgesehen.

Abzuwarten bleibt, wie die OSI-Studierenden die Woche aufnehmen. Es ist zu hoffen, dass die Befürchtung einiger Dozierender, der geschaffene Freiraum werde genutzt, um mal eine Woche freizumachen, sich nicht bewahrheitet. Alles andere wäre auch eine Enttäuschung für die Initiative, denn immerhin wird schon seit November des letzten Jahres an dem Projekt gearbeitet. Daher gilt es also, schon im Vorfeld möglichst viele Studierende in die Vorbereitung mit einzubinden, um die Woche zu einem gemeinsamen Erlebnis zu machen. Bisher beteiligen sich ungefähr 40 Studierenden, die zum Teil politisch an der Uni in verschieden Fachschaftsinitiativen oder Hochschulgruppen organisiert sind.

Chance für die Lehre

Die Themenwoche scheint für das OSI zwei große Chancen zu bieten. Zum einen kann sie ein Raum für eine kontroverse politikwissenschaftliche Vorbereitung auf den Gipfel aber auch dessen Widerstand werden, zum anderen kann sie ein Beispiel für eine Form des Lehr- und Wissenschaftsbetriebes sein, wie es sie am OSI vielleicht zu selten gibt: Die Beschäftigung mit den wichtigen politischen Fragen der Gegenwart außerhalb der universitären Alltagsstrukturen. Die Frage, ob diese beiden Chancen genutzt werden können, wird wohl von allen Studierenden und Dozierenden des OSI selber entschieden werden.

Informationen und Mitarbeit: G8amOSI@gmx.de

Die Initiative wird bislang neben unabhängigen Studierenden unterstützt von den Fachschaftsinitiativen des OSI, der Islamwissenschaft/Arabistik und der Physik, sowie der Unabhängigen Linken Hochschulgruppe, Linke.FU, attac campus, Liberale Hochschulgruppe, Grüne Hochschulgruppe, Juso-Hochschulgruppe, der AG-Lehre des OSI, dem Institutsrat und der Redaktion der OSI-Zeitung.

OSI-Zeitung Nr. 3

Florian SchatzOSI, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Mit viel Engagement ist es der Redaktion der OSI-Zeitung gelungen, noch in diesem Semester eine weitere Ausgabe auf die Beine zustellen. Damit etabliert sich die OSI-Zeitung allmählich als unerlässliches Medium und trägt zu mehr Transparenz am Institut bei.

MA Politikwissenschaft

RonnyOSI, Allgemeines 0 Kommentare »

Nach Auskunft von Studiendekanin Sabine von Oppeln ist der Master Politikwissenschaft in seiner vorläufigen Struktur und mit den fertigen Modulbeschreibungen vergangenen Montag ins Rechtsamt gegeben worden, wo eine ordentliche Studienordnung erarbeitet werden wird.

Der MA soll dann voraussichtlich im Fachbereichsrat (FBR) Politik- und Sozialwissenschaften vom 21. Februar 2007 beschlossen werden (danach geht er noch durch die KfL und durch den Akademischen Senat). Am kommenden Mittwoch 19-20 Uhr findet laut OSI-Homepage zum MA Politikwissenschaft eine Dozierendenveranstaltung statt.