Studentische Positionen basteln: Mittwoch 12 Uhr und 18 Uhr
RonnyOSI, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines Kommentar schreibenLetzte Woche fand am OSI eine Sitzung des Institutsrat statt, die auf den Gängen der Universität bis hin zur “Luise” für Aufsehen gesorgt hat.
Im Nachgang zu dieser Sitzung informiert Dennis von der FSI OSI nun über ein geplantes offenes Treffen zwischen Studierenden und Dozierenden an diesem Mittwoch um 18 Uhr in der Ihne 21. Um dieses Treffen vorzubereiten, treffen sich interessierte Studis um 12 Uhr im OSI-Foyer.
Themen sollen sein:
1. Das Diplom-Hauptstudium “Politikwissenschaft”
Es wird moniert, dass Studierende, die von der alten zur neuen Grundstudiumsordnung gewechselt sind, verlangt wird, dass sie ihr Hauptstudium in dieser neuen Ordnung fortsetzen müssen (und nicht die Wahl zum alten Hauptstudium haben), obwohl zum Zeitpunkt ihrer Wahl das Hauptstudium noch gar nicht konzipiert war.
2. Zulassungsbeschränkungen
Einige Dozierende wollen offensichtlich die schlechte Situation überfüllter Veranstaltungen durch Teilnahmebeschränkungen bekämpfen und somit Probleme des Instituts/der Universität auf die Studierenden abwälzen. Hervorgehoben werden von Dennis (FSI) besonders Mitarbeiter/innen des Arbeitsbereichs IB.
3. Finanzen des Instituts
Zum Eklat kam es auf der letzten IR-Sitzung, weil über der tatsächlichen Finanzlage des OSI ein undurchdringlicher Nebel lag. Der Finanzbeauftragte Prof. Dr. Oskar Niedermeyer trat daraufhin zurück. Tanja Börzel und Thomas Risse drohten nach Flurfunkangaben, die ihnen zustehenden leistungsbezogenen Mittel in Zukunft komplett zu behalten und nicht wie bisher 20% in das OSI-Budget abzugeben (Anmerkung: Das Land Berlin vergibt einen Teil der Haushaltsmittel “leistungsbezogen” an die Universitäten, etwa in Bezug auf Drittmittel, Studienerfolgsquoten etc. Universitätsintern werden diese Mittel auch (teilweise?) leistungsbezogen weiterverteilt.). Auf jeden Fall droht dem OSI für das kommende Jahr ein Verlust-Haushalt.
Das klingt auf jeden Fall nach einer aufregenden Sitzung, und ich kann nur dazu aufrufen, an den Treffen um 12 Uhr und 18 Uhr teilzunehmen!
17. Juli 2007 at 12:29
Niedermayer trat nicht “daraufhin” zurück. Dass er das Amt des Finanzbeauftragten nicht weiter ausüben wird stand wohl schon länger fest, zumindest hat es auf der Sitzung so gewirkt. Und er hatte sich ja ohnehin nur sehr ungern letztes Jahr nochmal bereiterklärt, das Amt wieder zu übernehmen.
Börzel und Risse haben im übrigen unterstrichen, dass sie auch weiterhin bereit sind, etwas von ihren Leistungsmitteln abzugeben. Unter der Voraussetzung allerdings, dass transparente Haushalte zustande kommen, so dass Klarheit besteht, was mit diesen Gelden überhaupt passiert.
Funke hat sich bereiterklärt, sich den alten Haushalt nochmal anzukucken, und zu versuchen, schnellstmöglich (wenn er es schafft womöglich sogar schon bis zur morgigen Fachbereichsratssitzung) da etwas Licht ins dunkel zu bringen.
19. Juli 2007 at 4:19
[…] 19.07.2007 bei 5:19 vormittags · Gespeichert unter Hochschulwesen, Studienordnungen, OSI, FU, Organisation, Protest, Veranstaltungen Wie Ronny im LHG OSI Blog berichtet, soll es in der Sitzung des Institutsrat (IR) in der letzten Woche hoch her gegangen sein. Unter anderem trat der Finanzbeauftragte Prof. Niedermeyer zurück, weil “über der tatsächlichen Finanzlage des OSI ein undurchdringlicher Nebel lag” (Ronny). Bonnie Börzel und Clyde Risse drohten zwischen Tür und Angel auf Grund der chaotischen Situation angeblich sogar damit, “die ihnen zustehenden leistungsbezogenen Mittel in Zukunft komplett zu behalten und nicht wie bisher 20% in das OSI-Budget abzugeben” (ebd.). […]