FSI bloggt aus dem Institutsrat

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Erfreuliche und begrüßenswerte Sachen tun sich: Im neu gegründeten Blog der OSI-FSI ist jetzt der erste Bericht mit Infos aus der heutigen Sitzung des Institutsrates:

1. Wie von uns schon vor über zwei Monaten berichtet kommt jetzt “überraschend” die Feststellung, dass die sozialwissenschaftlichen Bibliotheken zusammengelegt werden sollen, offensichtlich in einer neuen Universitätsbibliothek.

2. Es wurde sich auf sieben Kriterien für die Lehrplanung verständigt, die kommende Woche, am 12.12. um 16 Uhr, endgültig beschlossen werden sollen.

Dank an die unbekannte Verfasserin oder den Verfasser von der FSI (wer’s geschrieben hat, sieht man leider wieder nicht) für den Bericht. Das ist eine positive Entwicklung.

Morgen tagt der Institutsrat

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Der OSI-Institutsrat tagt

Mittwoch, 05. Dezember 2007
8.30 Uhr s.t.
Hörsaal B, Ihnestr. 21

Tagesordnung

TOP 01 Festlegung der TO
TOP 02 Genehmigung der letzten Protokolle
TOP 03 Mitteilungen und Anfragen
TOP 04 Haushalt
TOP 05 Antrag Dr. Ryll auf Erweiterung der Festplatten des OSI-Domain Servers
TOP 06 Antrag zur Teilfinanzierung der 5. Ausgabe der OSI-Zeitung
TOP 07 Lehre
TOP 08 Verschiedenes

Morgen: Institutsrat zur Lehre

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Wie Hanna von der FSI mitteilt, findet

morgen Mittwoch, 21.11.
um 8:30 Uhr
im Hörsaal 21/B

eine Institutsratssitzung zum Thema Lehre statt. Auf der Tagesordnung sollen so Dinge wie die Lehrplanung für das kommende Semester, das Lecturer-Konzept (also Professor/inn/en, die nur lehren) und die Teilnahmebegrenzung von Veranstaltungen stehen.

Erstsemesterinfos für Politikwissenschaft auch online!

RonnyOSI, Hochschulpolitik, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »

Zum ersten Mal haben wir von der LHG in diesem Jahr ein Informationsheft für Erstsemester der Politikwissenschaft herausgegeben. Darin finden sich vor allem Informationen, wie der Start in das Studium gut gelingt, Tipps und Tricks rund um die Universität, Bewertungen der Pflichtvorlesungen im Politikwissenschaftlichen Grundstudium sowie allgemeine Informationen über studentisches Leben in und um Berlin.

Obwohl wir mehr Hefte als Neuzulassungen gedruckt haben, reichte die Auflage offensichtlich nicht aus, weil mehrfach Nachfragen nach weiteren Heften an uns getragen wurden. Der Verweis, dass auch die Fachschaftsinitiative (FSI) ein Heft herausgebe, wurde mit den Worten zurückgegeben, dass man dort ja nicht die praktischen Hinweise finde, die es in unserem Heft gibt. Wir haben deshalb nochmal einige wichtige Informationen auf unserer Homepage veröffentlicht:

www.lhg-fu.de

Wir stehen natürlich auch weiterhin mit Fachschaftsarbeit an eurer Seite, unabhängig davon, ob der von der FSI seit Jahren blockierte Fachschaftsrat (in dem auch wir vertreten sind) in dieser Wahlperiode überhaupt einmal zusammentritt oder nicht.

Wer also Beratung beim Start ins Studium oder anderweitige Hilfe, Informationen oder Unterstützung benötigt, kann sich jederzeit an uns wenden - wir helfen, wo wir nur können. Ob Fragen zur Studienordnung, Auslandssemestern, Praktika oder zur Hochschulpolitik - wir von der LHG geben gerne unser Wissen und unsere eigenen Erfahrungen weiter!

Praxis der Masterzulassung am OSI

RonnyOSI, Hochschulpolitik, Allgemeines 2 Kommentare »

Stefan Hernádi hat über den OSI-Protest-Verteiler den folgenden, exzellenten Text zum gerade abgeschlossenen Zulassungsverfahren des MAs geschickt, den ich hier unverändert und unkürzt wiedergeben möchte:

Am Montag hat eine Vierergruppe bestehend aus Stelter, Rossa-D., Massing und Funke das erste “Zulassungsverfahren” für den neuen MA Politikwissenschaft vorgenommen.
Die ca. 150 Bewerbungen auf die 60 freien Plätze wurden vom Zulassungsbüro ohne Bearbeitung direkt ans OSI weitergeleitet.
Das Kriterium der Auswahl war dann ein politikwissenschaftlicher Inhalt des bisherigen Studiums im Umfang von 90 LP, dann gilt das bisherige Studium als gleichwertig zum BA oder anderen Abschlüssen in Pol.wiss. .

Unter den gleichwertigen Bewerbungen entscheidet dann die bessere Note. Nach der Vergabeordnung muss aber auch ein kleiner Prozentsatz (8 Plätze) durch Auswahlgespräche vergeben werden.

Unter den Bewerbungen zum kommenden Semester befanden sich allerdings nur 68 Studis, die das Kriterium der Gleichwertigkeit erfüllt haben. Da sich davon ohnehein nicht alle auch zum Studium einschreiben werden, wurde sowohl auf eine Rangfolge der Noten als auch auf Auswahlgespräche verzichtet, um die 60 Plätze zu füllen.

Laut Vergabeordnung ist eigentlich der Prüfungsauschuss für die Auswahl der Bewerbungen zuständig. Dieser hat aber die Enscheidung der Vierergruppe als die seine übernommen.
Für das nächste Jahr soll das ganze Verfahren dann aber offizieller und transparenter gestaltet werden, indem der Prüfungsausschuss eine Auswahlkommission einsetzen wird, in der auch die Studierenden vertreten sein werden. Diese Kommission wird dann über Auswahlkriterien beraten und die Auswahl der Bewerbungen vornehmen.

Da die Zahl der Bewerbungen mit Sicherheit steigt, wird das ganze Verfahren in Zukunft nicht mehr ohne weiter Auswahlkriterien ablaufen können. Da die Studierenden dann an diesem Verfahren beteiligt sein werden, sollte es eine vorher diskutierte Position geben. Die Optionen sind ja auch vielfältig. Entweder man beteiligt sich aktiv an der Auswahl, indem man für andere Kriterien als die Note ist oder übernimmt dieses Kriterium gar, oder man boykottiert das ganze Verfahren, weil eigentlich jede Zulassungbeschränkung Mist ist. Diese Diskussion hat allerdings bis zum nächsten SoSe Zeit, vielleicht könnte sich ja dann eine Arbeitsgruppe bilden.

Unter den 68 Zugelassenen befinden sich übrigens 27 mit einem Pol.wiss.studium. Davon sind nur sieben vom OSI, von denen wiederum drei schon ein Diplom gemacht haben. Die Motivationsgründe dieser drei konnte sich niemand erklären, da sie sich faktisch in das gleiche Studium setzen, was sie eben gerade beendet haben. Vielleicht soll einfach nur ein zweiter Titel abgegriffen werden, aus Angst, das Diplom ist nichts mehr “wert”.
Diese Angst ist allerdings unbegründet, da das Prüfungsbüro zu jedem Diplom ein Bescheinigung über eine Gleichwertigkeit zum MA austellen kann, und diese bisher überall akzwptiert wurde.

So, das war jetzt aber genug trockende Insitutspoltik - bis zum 22.9. auf der viel spannenderen Demo gegen den Überwachungsstaat!

Studentische Positionen basteln: Mittwoch 12 Uhr und 18 Uhr

RonnyOSI, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 2 Kommentare »

Letzte Woche fand am OSI eine Sitzung des Institutsrat statt, die auf den Gängen der Universität bis hin zur “Luise” für Aufsehen gesorgt hat.

Im Nachgang zu dieser Sitzung informiert Dennis von der FSI OSI nun über ein geplantes offenes Treffen zwischen Studierenden und Dozierenden an diesem Mittwoch um 18 Uhr in der Ihne 21. Um dieses Treffen vorzubereiten, treffen sich interessierte Studis um 12 Uhr im OSI-Foyer.

Themen sollen sein:

1. Das Diplom-Hauptstudium “Politikwissenschaft”

Es wird moniert, dass Studierende, die von der alten zur neuen Grundstudiumsordnung gewechselt sind, verlangt wird, dass sie ihr Hauptstudium in dieser neuen Ordnung fortsetzen müssen (und nicht die Wahl zum alten Hauptstudium haben), obwohl zum Zeitpunkt ihrer Wahl das Hauptstudium noch gar nicht konzipiert war.

2. Zulassungsbeschränkungen

Einige Dozierende wollen offensichtlich die schlechte Situation überfüllter Veranstaltungen durch Teilnahmebeschränkungen bekämpfen und somit Probleme des Instituts/der Universität auf die Studierenden abwälzen. Hervorgehoben werden von Dennis (FSI) besonders Mitarbeiter/innen des Arbeitsbereichs IB.

3. Finanzen des Instituts

Zum Eklat kam es auf der letzten IR-Sitzung, weil über der tatsächlichen Finanzlage des OSI ein undurchdringlicher Nebel lag. Der Finanzbeauftragte Prof. Dr. Oskar Niedermeyer trat daraufhin zurück. Tanja Börzel und Thomas Risse drohten nach Flurfunkangaben, die ihnen zustehenden leistungsbezogenen Mittel in Zukunft komplett zu behalten und nicht wie bisher 20% in das OSI-Budget abzugeben (Anmerkung: Das Land Berlin vergibt einen Teil der Haushaltsmittel “leistungsbezogen” an die Universitäten, etwa in Bezug auf Drittmittel, Studienerfolgsquoten etc. Universitätsintern werden diese Mittel auch (teilweise?) leistungsbezogen weiterverteilt.). Auf jeden Fall droht dem OSI für das kommende Jahr ein Verlust-Haushalt.

Das klingt auf jeden Fall nach einer aufregenden Sitzung, und ich kann nur dazu aufrufen, an den Treffen um 12 Uhr und 18 Uhr teilzunehmen!

OSI-Zeitung Nr.4

Florian SchatzOSI, Hochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »

Für alle, die noch nicht in den Genuß der neuen OSI-Zeitung gekommen sind: Diese liegt seit nunmehr 2 Wochen an verschiedenen Stellen im Institut aus, eine Online-Version findet sich hier.

Studierende für die Berufungskommission “Ideengeschichte” gesucht

RonnyOSI, Hochschulpolitik, Allgemeines 0 Kommentare »

Dennis von der FSI OSI berichtet in einem Verteiler, dass für die Berufungskommission für die Professur “Ideengeschichte” zwei Studierende gesucht werden:

wie im Fachbereichsrat in der vergangenen Woche beschlossen und vom Institutsrat bestätigt, wird das Berufungsverfahren für die Neubesetzung der Professur für Politische Philosophie (ehemals Theorie) und Ideengeschichte komplett neu aufgelegt. Die studentischen Mitglieder im Institusrat suchen nun nach 2 Studierenden, die gerne in der neue Berufungskommission mitarbeiten würden.
Aus diesem Grund veranstalten wir am kommenden Dienstag den 8. Mai um 14 Uhr im Foyer der Ihne 21 ein offenes Informationstreffen, zu dem wir Interessierte ganz herzlich einladen. Dort erfahrt ihr auch mehr über die geplante Zusammensetzung der Kommission.

Jusos verlieren auch ihre Sitze im Instituts- und Fachbereichsrat an die FSIs

Wolf DermannHochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 3 Kommentare »

Nach meinem gestrigen Blick auf die Zählzettel bei der Auszählung am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, scheint sich folgendes Ergebnis eingestellt zu haben:

Im Institutsrat des Otto-Suhr-Instituts erobert die bei der letzten Wahl nicht angetrete FSI OSI den Sitz der Jusos. Die Grünen konnten demnach den zweiten der beiden Sitze halten.

Auch im Fachbereichsrat verlieren nach den Zähllisten die Jusos ihren Sitz an die Liste der Fachschaftsinitiativen, die dadurch auf zwei von drei Sitzen kommen. Der dritte Sitz bleibt auch hier bei den Grünen.

Die LHG konnte mit ihren Listen in beiden Gremien wiederum Grüne und FSIs nicht überflügeln, um einen Sitz zu erhalten.

Wie im LHG-Blog schon berichtet, haben die Jusos auch im Akademischen Senat ihren Sitz an die FSIs abgeben müssen.

Update am 22.1.07: Inzwischen sind die Wahlergebnisse auf den Webseiten der Fachbereichsverwaltung als PDF-Dateien veröffentlicht. Unsere “Hochrechnungen” zu den Wahlen zum Fachbereichsrat und Institutsrat werden darin bestätigt.

CeDiS-Umfrage und Fachschaftsinitiativen

Florian SchatzHochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 5 Kommentare »

Als ich vor ein paar Tagen an der Umfrage zum geplanten Studierendenportal teilgenommen habe, ist mir folgendes aufgestoßen:

„Frage 17. Wie sind Sie auf diese Umfrage aufmerksam geworden?

durch eine Einladung per Email

durch eine Ankündigung im LMS Blackboard

durch das Blog eines CeDiS-Mitarbeiters

durch die CeDiS-Website

durch die OPAC-Seite der UB

durch meine Fachschaftsinitative

durch Freunde oder Bekannte

anderes“

Durch meine Fachschaftsinitiative? Die Aufführung dieser Antwortmöglichkeit, nicht aber der Antwortmöglichkeiten „durch hochschulpolitische Gruppen“ oder „durch meinen Fachschaftsrat“ zeichnet ein düsteres Bild. Selbst die CeDiS scheint sich nicht bewusst, dass die Fachschaftsinitiativen alles andere als demokratisch legitimierte Vertretungen eines Fachbereichs sind. Erschreckend zugleich, dass mit dieser Antwortmöglichkeit diesem weit verbreiteten Irrtum auch noch uniweit Vorschub geleistet wird – und die Demokratie an der FU weiter zurück gedrängt wird.

Wie von uns schon des Öfteren erläutert, ist tatsächlich jedoch der Fachschaftsrat (FSR) das eigentliche Organ studentischer Interessenvertretung am Fachbereich.

Doch was ist der FSR? Zusammen mit dem Studierendenparlament jedes Jahr gewählt, handelt es sich dabei zuallererst um die demokratisch legitimierte Vertretung aller Studierenden eines Fachbereichs. Der FSR besteht aus sieben Studierenden und ist erster Ansprechpartner sowohl für Universitätsbürokratie, Präsidium und Dozenten, als auch für die Studierenden des Fachbereichs selbst. Er hat Anspruch auf ein eigenes Budget, mit dem er Erstsemesterinformationen publiziert, Beratungs- und Betreuungsangebote anbietet, Veranstaltungen organisiert, studentische Initiativen wie beispielsweise die OSI-Zeitung fördert oder gar studentische Protestaktionen durchführt. Da demokratisch gewählt, ist ein FSR außerdem darüber rechenschaftspflichtig, was wo mit welchen Mittel gefördert wird und für all seine Entscheidungen zur Verantwortung zu ziehen. So jedenfalls die Theorie, und genau so verhält es sich auch im Rest der Republik.

An der FU jedoch werden FSRs so gut wie nie einberufen, stattdessen gibt es hier das „Gegenmodell“ der Fachschaftsinitiativen (FSI). Bei den FSIs handelt es sich um selbstorganisierte, basisdemokratische Initiativen, die sich selbst als links bezeichnen und in denen sich alle interessierten Studierenden jenseits von parteipolitischem Gehabe engagieren können sollen. Damit sind die FSIs nichts anderes als die anderen Hochschulgruppen auch – nämlich selbstorganisierte Gruppen von Studierenden mit politischen Orientierungen. Dennoch gerieren sich die FSIs als legitimes Organ studentischer Interessenvertretung und lehnen den FSR ab, da sich bei ihnen ja sowieso jeder engagieren kann.

Daraus ergibt sich jedoch zum ersten eine problematische Frage, die das basisdemokratische Konzept aufwirft: Was ist mit denjenigen, die sich beispielsweise aus Zeitgründen nicht engagieren wollen, aber Entscheidungen am Fachbereich durch die Wahl geeigneter RepräsentantInnen sehr wohl beeinflussen wollen? Die Praxis der FSIs zeigt außerdem, dass hinter den Kulissen auch dort Hierarchien existieren – nur sind diese vollkommen intransparent. Entscheidungsträger sind weder demokratisch legitimiert noch für ihre Entscheidungen zur Verantwortung zu ziehen, es entscheiden die unbekannten Dritten im Hintergrund oder diejenigen, die am lautesten schreien.

Das zweite Problem ist jedoch ungleich gravierender: Die FSIs ordnen sich nicht irgendeiner (mehrheitsfähigen) politischen Orientierung zu, sondern einer kleinen Minderheit, die sich recht weit am Rand des politischen Spektrums befindet. Im Studierendenparlament stützen sie fast geschlossen einen AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), der sich deutlich links von Jungsozialisten und der PDS-nahen Unabhängigen Linken befindet. Wer politisch nicht ähnlich denkt, hat in den FSIs indes keine Chance auf Mitarbeit – und verliert damit sein demokratisches Recht auf Mitbestimmung. Solange unter Demokratie noch in irgendeiner Form die Beteiligung aller Gesellschaftsmitglieder verstanden wird, ist die Diskussion über zwei konkurrierende Demokratiemodelle daher eine Scheindiskussion: In Wahrheit jedoch geht es nicht etwa um die Wahl zwischen Basisdemokratie und parlamentarischer Repräsentation, sondern um die Wahl zwischen Demokratie und keiner Demokratie.

Wenn die FSIs sich nun auf ihrem neuen Blog als „geeignete Organisationsform für Studierende“ bezeichnen, sollte dieser diskussionswürdige Hintergrund nie aus den Augen verloren werden.