Podiumsdiskussion zum Thema Lehre

Florian SchatzHochschulpolitik, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Nächsten Mittwoch, 13.12. um 18 Uhr findet am OSI im Hörsaal A eine Podiumsdiskussion zum Thema Lehre statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der AG Lehre, welche aus dem ersten Institutstag hervorgegangen war und am nächsten Mittwoch auch ihr “Handbuch zur besseren Lehre” vorstellen will.

Diskussionsthemen werden unter anderem Freiheit der Lehre, Beteiligung der Studierenden an einer besseren Lehre und Verschulung vs. selbstbestimmtes Studium sein. Als Diskutanten konnten Dr. Brigitte Berendt (Erziehungswiss.), Prof. Peter Massing (Geschäftsführender Direktor OSI) und Pia Garske (Studierende, OSI) gewonnen werden, moderiert wird von Dipl. Pol. Christian Haberecht (Wissenschaftlicher Mitarbeiter). Um rege Beteiligung wird beten - denn je mehr sich an dieser Veranstaltung beteiligen, desto eher könnte sie tatsächlich zu einer besseren Lehre beitragen.

Die neue OSI-Zeitung ist da!

Florian SchatzOSI, Hochschulpolitik, Allgemeines 1 Kommentar »

Am nächsten Montag, 04.12., erscheint die 2. Ausgabe der neu aufgelegten OSI-Zeitung. Dank der großen Unterstützung vieler Studierender durch ihre Unterschrift wird diese wieder vom Institut gesponsert und damit kostenlos erhältlich sein.

Thomas Risse strahlt in die Welt

RonnyHochschulpolitik, FU, Allgemeines 3 Kommentare »

Schon gelesen: Seit Kurzem verfügt das OSI über einen Videokonferenzsaal. Den Saal gab es vorher schon, das Filmen funktioniert erst seit zwei Wochen. Nun kann das OSI aus sich heraus in die weite Welt strahlen, zum Wohle der Menschheit und der freien Netzwerkuniversität.

Hier ein paar Vorschläge, wie der Saal konstruktiv genutzt werden könnte:

1. Für Institutsrats- und Fachbereichsratssitzungen: Alle Menschen der Welt könnten bequem von Zuhause aus zuschauen, wie die wichtigen Entscheidungen am Fachbereich mit professoraler Mehrheit fallen.

2. Für Vollversammlungen: Statt mit 15 Leuten die Hörsäle A und B der Ihne 21 zu blockieren könnte sich das zuständige Politbüro konspirativ im Videosaal zusammenfinden und ihre Botschaft unwidersprochen in den weltweiten Äther senden.

3. Für studentische OSI-Nachrichten: Einmal die Woche könnten die wichtigsten OSI-/Uni-Nachrichten live ausgestrahlt und von einem Millionenpublikum an den Bildschirmen verfolgt werden.

4. Für Vorlesungen: Statt hundertfünfzig Studierende für eine Vorlesung in die Ihne 22/E1 zu stopfen könnten die Studierenden eine Vorlesung bequem in der Cafeteria verfolgen. Die Anwesenheit wird über den Abgleich mit der IP-Adresse garantiert und für alle Menschen auf der Welt auf StudiVZ publiziert.

5. Für Studierende in anderen Bundesländern, die wegen Studiengebühren kein Studium anfangen konnten: Seminare (zu Themen, für die maximal 20 Studierende kommen) finden im Konferenzsaal statt und geben den Außenstehenden eine Vorstellung davon, was sie hätten haben können, wenn ihre Eltern genügend Geld gehabt hätten.

Weitere Vorschläge sind herzlich willkommen und die Kommentarfunktion kann dafür ausgiebig genutzt werden. Die beste Idee wird vom Fachschaftsrat Politik- und Sozialwissenschaften gewürdigt, wenn er denn irgendwann mal einberufen wird.

Herzlich Willkommen im neuen Semester!

Florian SchatzOSI, Hochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »
Zum Beginn der Vorlesungszeit wünscht die Liberale Hochschulgruppe allen Lesern dieses Blogs einen guten Start ins neue Semester. Den Erstsemestern gilt dieser Gruß besonders - ich hoffe, dass ihr euch schnell zurecht findet und die ersten Herausforderungen an dieser Universität ohne Probleme meistern.

Die Liberale Hochschulgruppe trifft sich zum Semesterauftakt am Montag, den 23.10. um 20 Uhr in der Luise (Restaurant beim U-Bahnhof Dahlem Dorf), Interessenten und Neugierige sind ausdrücklich eingeladen, vorbeizuschauen. Bis dahin noch eine angenehme erste Vorlesungswoche!

Der OSI-Tag: Ein Kurzrückblick

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Knapp 150 OSIanier/innen waren morgens versammelt, um sich die Präsentation studentischer und nicht-studentischer Projekte, die aus dem letzten Institutstag hervorgegangen waren, anzusehen. Nach einer verspätet begonnenen Mittagspause wurde sich in 7 Workshops aufgeteilt, in welchen dann die anstehenden Probleme und mögliche Lösungen zwei Stunden lang diskutiert wurden. Nach einer Präsentation der Ergebnisse dieser Workshops gings dann nach draußen zum Sommerfest mit Grill, Getränken und Musik.

Die Beteiligung war okay, auch wenn 100 bis 150 Anwesende wohl eher als erweiterter Kreis der am Institut Aktiven auf studentischer und Dozierendenseite gesehen werden müssen, ergänzt um einige Interessierte. Immerhin wurden aber eine ganze Menge wichtiger Dinge besprochen, verschiedenste Meinungen ausgetauscht, und mit großer Freude durfte man sehen, dass so verschiedene Projekte wie die OSI-Zeitung, das Mentorenprogramm, studentische Seminare und Lehre-Workshops der Dozierenden weiterhin existieren und auch in Zukunft verstärkt in Angriff genommen werden sollen. Das lässt hoffen, dass an unserem Institut - ob elitiert oder nicht - weiterhin produktiv gestritten und zusammengearbeitet werden kann.

Der Sommer kann kommen, und da er schon mal da ist, darf er auch bleiben.

PS.: Fast hätte ich es vergessen - Vielen lieben Dank all jenen, die in wochenlanger Planungsarbeit diesen Tag vorbereitet und gestern gestaltet haben! Ich finde dies eine beachtliche Leistung und würde mich freuen, wenn auch in Zukunft solche Institutstage stattfinden könnten.

Elite-Protest gegen Elite-Begehung

RonnyOSI, Hochschulpolitik, FU, Allgemeines 0 Kommentare »

Nach Gerüchten, die sich in den letzten Tagen verdichteten, sollte es zur Begehung des OSI für die Endausscheidung der “Exzellenz”-Initiatives des Bundes, Aktionen geben. Als ich gestern Mittag dann ins OSI kam, war das Hauptgebäude mit Transparenten behängt und vor der Ihne 21 saßen etwa 20 Studierende, die ich zum überwiegenden Teil der FSI OSI zuordnen würde, im Kreis auf der Wiese. Der Eingangsbereich und das Foyer waren mit Stühlen und Tischen so verbarrikadiert, dass man gerade noch ein und aus gehen konnte. In den Hörsälen A und B waren die meisten Sitz- und Schreibelemente entfernt, nur in der Mitte erinnerte jeweils ein Knäul von Stühlen und Bänken an das, was sich sonst dort befindet.

Dicht waren auch der Gang zu den Hörsälen E und F sowie der gläserne Zwischengang von der Ihne 21 zur Gary 55 (OEI).

Soweit zur Lage gestern Mittag. Gestern Abend titelte der AStA dann in einer Pressemitteilung: “Exzellenz-Begutachtung durch Besetzung des OSI verhindert”.

Das Ziel der “Besetzung” war laut Aussage dieser Pressemitteilung die Gefährung des Bewerbungs-Prozesses der FU für die Gelder der “Exzellenz”-Initiative, denn die besetzenden Studierenden sähen “den Wettbewerb um Elite-Universitäten und die damit in Aussicht stehende Förderung im Einklang mit Flächen deckenden Kürzungen, fortgeführter sozialer Selektion und wissenschaftlicher Verknappung im gesamten Hochschulbereich.”

Plakatiert wurde am OSI im Stile “Elite ohne uns”, “Elitiert doch woanders” etc. Hier zeigt sich einmal wieder die Schizophrenie der FSI bzw. derer, die noch an der Aktion beteiligt waren: Man ist gegen Elite und proklamiert Basis-Demokratie, aber anstelle eines Diskussionsprozesses, in dem sich die Studierenden des OSI (einige tausend) oder der FU (einige zehntausend) gegen so genannte “Exzellenz-” oder “Elite-Förderung” aussprechen (können), organisieren einige wenige hinter weitestgehend verschlossenen Tür konspirativ eine Besetzung, die sie so aussehen lassen, als wäre sie groß angelegt. Wenn das nicht elitäres Denken ist, der Glaube, alleine für andere sprechen zu können, ohne sich überhaupt in einem öffentlichen Diskussionsprozess darüber auseinandergesetzt zu haben, dann weiß ich es auch nicht. Das ist in meinen Augen das größte Problem aller Eliten: Sie halten sich für etwas Besseres, sie neigen dazu, Entscheidungen für andere zu treffen, sie beanspruchen die moralische Richtigkeit für sich, sie wehren sich vehement dagegen, sich in ihrer Position kritisieren zu lassen und sie haben oft die Ressourcen, um ihre Ansichten auch publik machen zu können.

Ich will damit nicht sagen, dass ich den Protest für inhaltlich illegitim halte. Man kann ja von Elite-Förderung halten, was man möchte, und das auch ausdrücken wie man mag. Wenn man dabei aber so tut, als wäre es Konsens, dass zusätzliche Gelder in die Bildung nicht zu uns sondern lieber woanders hin fließen sollten, dass bei uns dadurch wohl keine Afrika-Professur eingerichtet und nicht verstärkt wissenschaftlicher Nachwuchs gefördert werden wird (Nachwuchs, der heute schon gerne in die Hauptstadt kommen würde, es aber auf Grund der Kapazitäten nicht kann), der handelt unkorrekt gegenüber denen, die da sind und denen, die noch kommen wollen.

Jetzt will ich auch mal einen Moment elitär denken: Warum soll das Geld nicht an eine Universität, einen Fachbereich gehen, wo man noch am ehesten erwarten kann, dass damit auch der ein oder andere kritische Geist gefördert wird?

Gefragt werden muss auch: Ändert der Protest irgendetwas am Wettbewerb, an der Bildungspolitik, an sozialer Ausgrenzung? Und: Woher das Geld oder Material für die Plakate und Flyer kommt, die für die Aktion verwendet wurden, würde mich auch interessieren!

Dass die Besetzung im Übrigen ein Erfolg war, wie es die Pressemitteilung suggeriert, wiederspricht einer Reihe von Indizien, die darauf hinweisen, dass die tatsächliche Begehung des OSI bereits am Donnerstag stattgefunden hat und am Freitag nur Gespräche außerhalb von Dahlem bzw. außerhalb unseres Teil-Campi stattgefunden haben.

Im Lichte all dieser Feststellungen liest sich der Abschlusssatz der Pressemitteilung wohl etwas anders, als er gemeint war: “Mit dem heutigen Tag, haben wir uns einen Raum zurück erkämpft. Die Universität gehört eben nicht den Exzellenzen und Eliten, sondern noch immer den Studierenden. Und das muss so bleiben.

Listenclowns erobern die Medien

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Bisher nur eine lustige Geschichte unter Studierenden, die bereits im letzten Semester erprobt wurde, haben es die Listen klauenden Listenclowns nun in die Medien geschafft. Und das OSI schwimmt mal wieder ganz vorne mit. :-D

FSR PolSoz: Endlich Demokratie

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Nach langem Herauszögern ist nun die erste Sitzung eines Fachschaftsrates am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften seit vielen Jahren einberufen worden. Wolf berichtet über dieses Ereignis.

Aktuelles dieser Woche

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[ergänzt]

Drei interessante Dinge lagen und liegen in dieser Woche, über die es zu berichten gibt: Am Montag tagte die Studienreformkommission, gestern der Institutsrat und Freitag bis Samstag laufen die Bewerbungen für die Göhler-Nachfolge.

Informationen zu letzerem gibt es hier und hier.

In der Studienreformkommission wurde noch ein bisschen gewerkelt und dann Konsens hergestellt. Dabei wurde ein “Querschnittsmodul” (ob das so heißen kann, muss sich zeigen) “Gender” eingefügt und außerdem die volle Wahlmöglichkeit zwischen den Wahlpflichtmodulen ermöglicht. Details siehe Blackboard.

Zum Institutsrat: Neu war mir, dass Bodo Zeuner nicht mehr Institutsdirektor ist, sondern Peter Massing diese Funktion nun innehat. Dass er neu ist merkte man noch deutlich, die Redeleitung war teilweise etwas seltsam und mitnichten studierendenfreundlich.

Inhaltlich ging es um den Umzug der Bibliothek (Mikrofilm, Zeitschriften, Soziologie) zu Gunsten der Raumräumung für die Exzellenziniative, die sich im Semester vollziehen wird, um zur Begehung Ende Juni “verfügbar” zu sein.

Frau Herta Däubler-Gmelin (Honorarprofessorin am OSI) war vor Ort, um zum einen die Fortsetzung des Afrika-Schwerpunktes zu promoten und andererseits so etwas wie eine feste Praktika-Vereinbarung zwischen OSI und Bundestag vorzuschlagen.

Die Vorschläge der Studienreformkommission wurden weitestgehend und grundsätzlich als Arbeitsgrundlage anerkannt, wiewohl Bedenken bei der Wahlpflichtmodularisierung der Politischen Ökonomie und der Politischen Soziologie angemeldet wurden. Sollten sich die Kritiker hier durchsetzen, ginge das stark zu Lasten der Wahlfreiheit, die in der Kommission so mühevoll erarbeitet worden sind.

Nach kurzer aber heftiger Debatte wurde zum Schluss der Sitzung noch die Beschränkung der Zulassung für das Hauptstudium beschlossen. Christian Beck konnte in einem letzten verzweifelten Moment den Antrag wenigstens noch so ändern, dass nicht nur “Auffüller” für abgegangene OSIaner/innen neu ans OSI dürften, sondern die genau Zahl jedes Semester neu zu bestimmen sei, aber insgesamt ist nun auch das Hauptstudium am OSI zulassungsbeschränkt.

PS.: Für alle die’s interessiert: Gerhard Göhler hat bei der Vorlesung “Macht und Medien” am Montag angekündigt, dass diese Vorlesung als solche in den Pflichtbereichen “Politisches System” in Grund- und Hauptstudium mit einem Teilnahmeschein vergütet werden kann, wenn man sich dafür anmeldet.

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Nachtrag: Fast hätte ich es vergessen: Beschlossen wurden beim Institutsrat auch die Durchführung eines Institutstages im Juni und die Einführung eines Masters “Politikwissenschaft”, welcher (wenigstens vorläufig) die Parallelität des Diplom ermöglicht.

Studienreform: 1. Kompromiss

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Über drei Stunden haben wir heute wieder getagt (dabei wollte ich eigentlich garnicht hingehen). Nachdem es nach 2 1/2 Stunden noch so aussah, als würden die Erfolge der letzten Sitzungen sich wieder im Nichts verlieren, wurde sich in der letzten halben Stunde dann (fast schon überraschend) auf einen Kompromiss für die Aufteilung des Grundstudiums geeinigt, der mit Sicherheit nicht alle zufrieden stellen wird, der aber einige entscheidende Punkte verbindet:

Diese Grundstudiumsordnung würde meiner Ansicht nach

a) Anforderungen entsprechen, die die Akkreditierungskommission gestellt hat(mehr Methoden: 1 gemischte Vorlesung + zwei Seminare; Workload besser beachten: (wenn ich richtig zähle) 10 statt 14 Module, 51 statt 62 SWS (Tutorien bei den 65 nicht eingerechnet!), 12 statt 15 schriftliche Leistungen);

b) mehr Wahlfreiheit ermöglichen;

c) verbindlich genug für ein Grundstudium sein;

d) übersichtlicher werden;

und e) unsinnig getrennte Gebiete vereinen (und dadurch mehr Freiheit innerhalb von Modulen bieten).

Genauer sähe das, wenn es dabei bliebe, folgendermaßen aus:

A) Propädeutikum (2 Pflichtmodule (PM))
a) PM Einführung: Vorlesung, Tutorium, Seminar
b) PM Methoden: 1 Vorlesung (quantitativ + qualitativ), 1 PS (quantitativ), 1 PS (qualitativ)

B) Theorie und Grundlagen (1 Pflichtmodul + 1 Wahlpflichtmodul (WPM))
a) PM Theorie: Vorlesung (klassisch), Vorlesung (modern), 1 PS
b1) WPM (Internationale) Politische Ökonomie
b2) WPM Rechtliche Grundlagen

C) Politische Systeme (2 PM + 1 WPM)
a) PM Politische Systeme
b) PM Analyse und Vergleich
c1) WPM Politische Soziologie
c2) WPM Regionale Politikanalyse

D) Internationale Beziehungen (1 PM + 1 WPM)
a) PM Theorien der IB
b1) WPM Europa
b2) WPM Friedens- und Konfliktforschung

E) 1 Wahlmodul: Aus allen angebotenen Modulen 1 Modul (� 2 LV bzw. falls durchführbar 1x Independent Studies) zur freien Auswahl

F) Zwei Tutorien (Teilnahme) nach Wahl

G) 1 oder 2 (noch zu beschließen) der Lehrveranstaltungen sollen/müssen eindeutigen Gender-Bezug haben.

(Die Vorlesung Wissenschaftstheorie wird auf das Hauptstudium verlegt.)
——
So, dieser Vorschlag steht nun zur Debatte, die nächste Sitzung der Kommission findet am 24. April 2006 um 8:30 Uhr (Raum noch nicht bekannt) statt. Alle Details wie immer auf Blackboard unter Community->OSI->Studienordnungskommission