Erstsemesterinfos für Politikwissenschaft auch online!

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Zum ersten Mal haben wir von der LHG in diesem Jahr ein Informationsheft für Erstsemester der Politikwissenschaft herausgegeben. Darin finden sich vor allem Informationen, wie der Start in das Studium gut gelingt, Tipps und Tricks rund um die Universität, Bewertungen der Pflichtvorlesungen im Politikwissenschaftlichen Grundstudium sowie allgemeine Informationen über studentisches Leben in und um Berlin.

Obwohl wir mehr Hefte als Neuzulassungen gedruckt haben, reichte die Auflage offensichtlich nicht aus, weil mehrfach Nachfragen nach weiteren Heften an uns getragen wurden. Der Verweis, dass auch die Fachschaftsinitiative (FSI) ein Heft herausgebe, wurde mit den Worten zurückgegeben, dass man dort ja nicht die praktischen Hinweise finde, die es in unserem Heft gibt. Wir haben deshalb nochmal einige wichtige Informationen auf unserer Homepage veröffentlicht:

www.lhg-fu.de

Wir stehen natürlich auch weiterhin mit Fachschaftsarbeit an eurer Seite, unabhängig davon, ob der von der FSI seit Jahren blockierte Fachschaftsrat (in dem auch wir vertreten sind) in dieser Wahlperiode überhaupt einmal zusammentritt oder nicht.

Wer also Beratung beim Start ins Studium oder anderweitige Hilfe, Informationen oder Unterstützung benötigt, kann sich jederzeit an uns wenden - wir helfen, wo wir nur können. Ob Fragen zur Studienordnung, Auslandssemestern, Praktika oder zur Hochschulpolitik - wir von der LHG geben gerne unser Wissen und unsere eigenen Erfahrungen weiter!

Auf geht’s: Das neue Wintersemester

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So!

Kaum ist das alte Semester vorüber, beginnt schon das neue: Wintersemester 2007/2008.

214 neue BA- bzw. Diplomstudierende sollten ihren Weg ans OSI gefunden haben oder noch finden, dazu nochmal über 80 Sozialkundelehrer. Nächste Woche (9. und 10. Oktober) sind Erstsemestertage. Der neue MA Politikwissenschaft steht ebenfalls in seinen Startlöchern, auch hierfür sind über 60 Menschen zugelassen worden. Mit Frau Dr. Schreurs haben wir eine neue Professorin und das Wetter ist herbstlich, wie es sich für ein Wintersemester gehört. Am 17. Oktober tagt mal wieder der Fachbereichsrat Politik- und Sozialwissenschaft mit einer fast leeren Tagesordnung und am selben Tag ist auch die offizielle Immatrikulationsfeier im Audimax (Henry-Ford-Bau).

Ansonsten wird vieles beim Alten bleiben, aber das heißt ja am OSI in der Regel genug Trubel. Wir von der LHG wünschen euch allen einen guten Start in das neue Studienjahr - lasst es euch gut gehen und habt Spaß am Studium!

Praxis der Masterzulassung am OSI

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Stefan Hernádi hat über den OSI-Protest-Verteiler den folgenden, exzellenten Text zum gerade abgeschlossenen Zulassungsverfahren des MAs geschickt, den ich hier unverändert und unkürzt wiedergeben möchte:

Am Montag hat eine Vierergruppe bestehend aus Stelter, Rossa-D., Massing und Funke das erste “Zulassungsverfahren” für den neuen MA Politikwissenschaft vorgenommen.
Die ca. 150 Bewerbungen auf die 60 freien Plätze wurden vom Zulassungsbüro ohne Bearbeitung direkt ans OSI weitergeleitet.
Das Kriterium der Auswahl war dann ein politikwissenschaftlicher Inhalt des bisherigen Studiums im Umfang von 90 LP, dann gilt das bisherige Studium als gleichwertig zum BA oder anderen Abschlüssen in Pol.wiss. .

Unter den gleichwertigen Bewerbungen entscheidet dann die bessere Note. Nach der Vergabeordnung muss aber auch ein kleiner Prozentsatz (8 Plätze) durch Auswahlgespräche vergeben werden.

Unter den Bewerbungen zum kommenden Semester befanden sich allerdings nur 68 Studis, die das Kriterium der Gleichwertigkeit erfüllt haben. Da sich davon ohnehein nicht alle auch zum Studium einschreiben werden, wurde sowohl auf eine Rangfolge der Noten als auch auf Auswahlgespräche verzichtet, um die 60 Plätze zu füllen.

Laut Vergabeordnung ist eigentlich der Prüfungsauschuss für die Auswahl der Bewerbungen zuständig. Dieser hat aber die Enscheidung der Vierergruppe als die seine übernommen.
Für das nächste Jahr soll das ganze Verfahren dann aber offizieller und transparenter gestaltet werden, indem der Prüfungsausschuss eine Auswahlkommission einsetzen wird, in der auch die Studierenden vertreten sein werden. Diese Kommission wird dann über Auswahlkriterien beraten und die Auswahl der Bewerbungen vornehmen.

Da die Zahl der Bewerbungen mit Sicherheit steigt, wird das ganze Verfahren in Zukunft nicht mehr ohne weiter Auswahlkriterien ablaufen können. Da die Studierenden dann an diesem Verfahren beteiligt sein werden, sollte es eine vorher diskutierte Position geben. Die Optionen sind ja auch vielfältig. Entweder man beteiligt sich aktiv an der Auswahl, indem man für andere Kriterien als die Note ist oder übernimmt dieses Kriterium gar, oder man boykottiert das ganze Verfahren, weil eigentlich jede Zulassungbeschränkung Mist ist. Diese Diskussion hat allerdings bis zum nächsten SoSe Zeit, vielleicht könnte sich ja dann eine Arbeitsgruppe bilden.

Unter den 68 Zugelassenen befinden sich übrigens 27 mit einem Pol.wiss.studium. Davon sind nur sieben vom OSI, von denen wiederum drei schon ein Diplom gemacht haben. Die Motivationsgründe dieser drei konnte sich niemand erklären, da sie sich faktisch in das gleiche Studium setzen, was sie eben gerade beendet haben. Vielleicht soll einfach nur ein zweiter Titel abgegriffen werden, aus Angst, das Diplom ist nichts mehr “wert”.
Diese Angst ist allerdings unbegründet, da das Prüfungsbüro zu jedem Diplom ein Bescheinigung über eine Gleichwertigkeit zum MA austellen kann, und diese bisher überall akzwptiert wurde.

So, das war jetzt aber genug trockende Insitutspoltik - bis zum 22.9. auf der viel spannenderen Demo gegen den Überwachungsstaat!

Neue Umweltpolitik-Professorin ab 1. Oktober

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Wie man der OSI-Webseite entnehmen kann, wird ab 1. Oktober 2007 Miranda Schreurs die Nachfolge für Prof. Jänicke im Bereich (vergleichende) Umwelt- und Energiepolitik antreten.

Wer sich ein (bewegtes) Bild von Prof. Schreurs machen möchte, findet hier ein Video aus dem Februar diesen Jahres.

Zur Erinnerung: Den Bericht über die Berufungsanhörung kann man auf dem leider stillgelegten osiwelt-Blog nachlesen.

Studentische Positionen basteln: Mittwoch 12 Uhr und 18 Uhr

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Letzte Woche fand am OSI eine Sitzung des Institutsrat statt, die auf den Gängen der Universität bis hin zur “Luise” für Aufsehen gesorgt hat.

Im Nachgang zu dieser Sitzung informiert Dennis von der FSI OSI nun über ein geplantes offenes Treffen zwischen Studierenden und Dozierenden an diesem Mittwoch um 18 Uhr in der Ihne 21. Um dieses Treffen vorzubereiten, treffen sich interessierte Studis um 12 Uhr im OSI-Foyer.

Themen sollen sein:

1. Das Diplom-Hauptstudium “Politikwissenschaft”

Es wird moniert, dass Studierende, die von der alten zur neuen Grundstudiumsordnung gewechselt sind, verlangt wird, dass sie ihr Hauptstudium in dieser neuen Ordnung fortsetzen müssen (und nicht die Wahl zum alten Hauptstudium haben), obwohl zum Zeitpunkt ihrer Wahl das Hauptstudium noch gar nicht konzipiert war.

2. Zulassungsbeschränkungen

Einige Dozierende wollen offensichtlich die schlechte Situation überfüllter Veranstaltungen durch Teilnahmebeschränkungen bekämpfen und somit Probleme des Instituts/der Universität auf die Studierenden abwälzen. Hervorgehoben werden von Dennis (FSI) besonders Mitarbeiter/innen des Arbeitsbereichs IB.

3. Finanzen des Instituts

Zum Eklat kam es auf der letzten IR-Sitzung, weil über der tatsächlichen Finanzlage des OSI ein undurchdringlicher Nebel lag. Der Finanzbeauftragte Prof. Dr. Oskar Niedermeyer trat daraufhin zurück. Tanja Börzel und Thomas Risse drohten nach Flurfunkangaben, die ihnen zustehenden leistungsbezogenen Mittel in Zukunft komplett zu behalten und nicht wie bisher 20% in das OSI-Budget abzugeben (Anmerkung: Das Land Berlin vergibt einen Teil der Haushaltsmittel “leistungsbezogen” an die Universitäten, etwa in Bezug auf Drittmittel, Studienerfolgsquoten etc. Universitätsintern werden diese Mittel auch (teilweise?) leistungsbezogen weiterverteilt.). Auf jeden Fall droht dem OSI für das kommende Jahr ein Verlust-Haushalt.

Das klingt auf jeden Fall nach einer aufregenden Sitzung, und ich kann nur dazu aufrufen, an den Treffen um 12 Uhr und 18 Uhr teilzunehmen!

OSI-Zeitung Nr.4

Florian SchatzOSI, Hochschulpolitik, FU, LHG, Allgemeines 0 Kommentare »

Für alle, die noch nicht in den Genuß der neuen OSI-Zeitung gekommen sind: Diese liegt seit nunmehr 2 Wochen an verschiedenen Stellen im Institut aus, eine Online-Version findet sich hier.

Samstagöffnungszeiten zurückhaltend genutzt

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Ich hab dieser Tage mal nachgefragt, wie intensiv die Samstagsöffnung der OSI-Bibliothek genutzt würde. Die Mitarbeiterin der Bibliothek meinte: “Es könnte mehr sein.”

Es sei an dieser Stelle nur noch einmal darauf hingewiesen, dass es sich um einen Modellversuch handelt. Wenn der Service nicht genutzt wird, kann es sein, dass er auch wieder eingestellt wird!

Relativ eisig

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Wow,

manchmal ist man überrascht, wie eisig das Klima an dieser Uni ist: Heute morgen war ich bei Herrn Dr. Diaz-Bone am Institut für Soziologie, weil mich Professor Ohr, der am OSI Methoden lehrt, auf meine Frage hin, ob er jemanden kenne, der sich mit Netzwerkanalysen auskennt, an ihn verwiesen hatte. Ich war eigentlich nur auf der Suche nach einem Ansprechpartner für quantitativ-methodische Fragen für meine Diplomarbeit (nicht nach einem Betreuer).

Als ich aber erwähnte, dass ich vom OSI sei und in meiner Diplomarbeit mit Netzwerkanalysen arbeiten wollte, gingen sofort die Rollläden runter: Er mache das nicht. Das Institut für Soziologie habe nur 1 1/2 Professuren auf 400 Studierende, da bliebe für OSI-Studierende keine Zeit. Insbesondere, weil das OSI an der schlechten Situation der Soziologie nicht ganz unschuldig sei. Es kämen öfters hilflose Studierende vom OSI zur Soziologie. Das OSI sei ja auch für seine geringe methodische Kompetenz bekannt. Ich solle mir kompetente Ansprechpartner anderswo in der Republik suchen. (Das Gespräch ging dann noch ein wenig weiter, war aber für ihn und für mich an dieser Stelle mehr oder weniger beendet.)

Klare Ansage an das OSI. Ich nehme Herrn Diaz-Bone nicht übel, dass er wegen Überlastung keine Anfragen von Nicht-Soziologie-Studierenden entgegennimmt. Aber ich war doch überrascht, wie sehr die Rollläden bei der Erwähnung des OSIs heruntergehen und wie stark das auf mich als Studierenden projeziert wird. Keine Nachfrage: “Wie kann ich helfen?” sondern ohne Umschweife ein klares “Nein” - weil ich vom OSI war.

Relativ ruhig

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Überraschend ruhig und beschaulich lag das OSI heute den ganzen Tag in der schwülen Berliner Luft. Heiligendamm lässt grüßen. Die Ticker melden, dass es dort umso lauter zugehen soll. Ich hoffe ehrlich, alle kommen gesund und munter und ohne Schlagstockspuren wieder!

Mehr Service in der OSI-Bibliothek gewünscht?

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Auf ihrem Blog bittet die Bibliothek in der Ihnestraße 21 (Otto-Suhr-Institut/Ethnologie) um Kommentare und Hinweise darauf, welche (zusätzlichen) Serviceleistungen von (uns) Studierenden gewünscht sind.